Am 15. Juli rief die Stadtwerke Hannover AG ihre Kunden auf, sich für die enercity-Elektroroller-Testflotte zu bewerben. Die Resonanz ist anhaltend groß – bis heute gingen für alle vier Testphasen über 1.350 Bewerbungen ein. Jetzt überreichte enercity-Technikvorstand Harald Noske die zehn enercity-Elektroroller der ersten Testgruppe. „Ich freue mich, dass diese Kunden mit uns in Hannover zeigen werden, wie Elektromobilität ganz konkret im Alltag funktionieren kann“, so Noske. Insgesamt rund 40 Testpersonen können bis November 2011 in vier Staffeln das Zweiradfahren elektromobil auf einem der enercity eRoller erleben. Jeweils zehn Wochen können die leisen, sparsamen Flitzer für die täglichen Wege genutzt werden. Zur Betreuung der eRollerflotte wurde die Lautlos durch Deutschland GmbH ausgewählt, die über ihre Hannover-Dependance im Autohaus Kahle die Rollerflotte betreut.
Volkswagen will in China so schnell wie möglich die ersten Elektroautos auf den Markt bringen. “Wir können gar nicht so viele Autos in China bauen, wie wir verkaufen könnten”, erklärte Karl-Thomas Neumann, der das chinesische Geschäft von VW leitet, der Süddeutsche Zeitung. Mit dem neuen Elektroauto solle es gelingen den Marktanteil in China zu halten. Ende 2013 möchte VW mit seinem ersten Elektroauto in Shanghai in Serienproduktion gehen.
Der chinesische Batterie- und Elektroautobauer BYD muss die Markteinführung seines Elektroautos e6 in den USA wegen Problemen mit den Akkus um ein Jahr verschieben. Ursprünglich wollte BYD das Auto schon im Oktober diesen Jahres auf den US-Markt einführen. Die aktuellen Probleme könnten auch die Kooperation mit Daimler gefährden. Im Rahmen des Joint Ventures soll in 3 Jahren ein gemeinsam entwickeltes Elektroauto auf den Markt gebracht werden.
Ohne bedarfsgerechte Infrastrukturen und kundenorientierte Mobilitätskonzepte hat Deutschland keine Chance, zum Leitmarkt für Elektromobilität zu werden. Das erklärten heute der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) anlässlich der Präsentation ihrer gemeinsamen Broschüre “Elektromobilität – Kommunale Unternehmen machen nachhaltig mobil”. Städte und Gemeinden sowie die kommunalen Energieversorger und Verkehrsunternehmen spielten eine Schlüsselrolle für nachhaltige und innovative Mobilität. Ohne diese kommunalen Strukturen und den örtlichen Bezug kann Elektromobilität in Deutschland nicht erfolgreich auf die Straße gebracht werden. Das große Engagement auf der kommunalen Ebene zeigen die vielfältigen Initiativen zu Elektromobilität, die in der Broschüre vorgestellt werden. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, erklärte: “Elektromobilität ist weit mehr als nur eine neue Antriebstechnik für Fahrzeuge. Es geht darum, Energieversorgung und Mobilität in den Städten nachhaltig zum Wohle der Bevölkerung zu verbinden. Kommunale Energieversorger und kommunale Verkehrsunternehmen sind dafür die natürlichen Partner der Städte.”
Die Publikation “Elektromobilität – Kommunale Unternehmen machen nachhaltig mobil” kann kostenlos bestellt oder runtergeladen werden.
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, hat am 01. September in Berlin den Feldversuch mit 50 Elektrotransportern der Daimler AG gestartet. Die Vito E-Cell Fahrzeuge werden an mehreren Einsatzorten bei Großflottenbetreibern im Lieferverkehr auf ihre Alltagstauglichkeit hin erprobt. Mit einem Gesamtvolumen von über 22 Millionen Euro ist es eines der größten Förderprojekte zur Elektromobilität im Rahmen des Konjunkturpakets II.
Viele Fahrten auf kurzer Strecke, häufiges Anhalten und Starten und die regelmäßige tägliche Fahrleistung machen den Lieferverkehr zu einem idealen Anwendungsfeld von Elektrofahrzeugen. „Im Stadtverkehr kommt dabei nicht nur der Klimaschutzeffekt der Nullemissionsfahrzeuge zum Tragen: Elektrofahrzeuge sind darüber hinaus leise und fahren vor Ort schadstofffrei – ein großes Plus für die Anwohner in dicht besiedelten städtischen Räumen“, so Ursula Heinen-Esser. In den nächsten Jahren werden die innovativen Elektro-Transporter nun durch Berlin rollen. Durch die Auswahl verschiedener Flottenunternehmen soll ein möglichst breites Einsatzspektrum der Fahrzeuge erreicht werden. Denn für Lieferdienste wie die Deutsche Post oder Hermes sind neben dem Umwelteffekt auch die Betriebskosten von Bedeutung.
Mehr zum Förderprogramm Elektromobilität des Bundesumweltministeriums
Die österreichische Interessenvertretung Austrian Mobile Power (AMP) hat sich zusammengeschlossen, um Elektromobilität auf die Straße zu bringen. Die als Verein organisierte Plattform hat inzwischen 20 Mitglieder, darunter immer mehr österreichische Großkonzerne wie die A1 Telekom Austria. Bei den diesjährigen Alpbacher Wirtschaftsgesprächen machten die Vertreter der AMP deutlich, dass sie bis 2020 mit rund 200.000 Elektrofahrzeugen auf Österreichs Straßen rechnen. “Damit dies überhaupt möglich ist, muss Abe roch sehr viel geschehen”, so Wolfgang Pell vom Verbund.
Der schonende Umgang mit unserer Umwelt und ihren Ressourcen ist eine Aufgabe für alle Bereiche der Gesellschaft. Die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung betrifft jeden. Jetzt geht es um die Umsetzung der Ideen und die Veränderungen unserer Gewohnheiten. Dafür brauchen wir neue Technologien. Die CLEAN TECH WORLD schafft dafür eine Plattform und bringt Wirtschaft, Politik und die Verbraucher zusammen, zeigt den neuesten Stand der Technik, Möglichkeiten der Umsetzung und wie das Leben in einer sauberen Umwelt künftig sein kann.
Vom 15.-19. September 2010 treffen erstmalig alle relevanten Clean Tech-Branchen in einer Veranstaltung zusammen. Mit Ausstellung und Expertenrunden, Think Tanks, Konferenzen und Gala zeigt die CLEAN TECH WORLD die enorm gewachsene Bedeutung von Clean Tech.
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Die Auftaktveranstaltung zur IZB 2010 steht ganz im Zeichen des Themas eMobilität. Auf dem Forum Elektromobilität am 4. Oktober 2010 in der Arena der Wolfsburg AG stellen Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft konzeptionelle Überlegungen vor und geben praktische Denkanstöße zur Mobilität der Zukunft. Schirmherren der Veranstaltung sind Dr. Karl-Thomas Neumann und Dr. Rudolf Krebs, beide Konzernbeauftragte für Elektro-Traktion der Volkswagen AG.
Neue Antriebstechnologien bieten große Potenziale für die Verringerung von CO2-Emissionen sowie die Reduzierung der Abhängigkeit vom Erdöl. Insbesondere Elektroantriebe sind dabei ein wesentlicher Faktor für eine zukunftsfähige Mobilität. Auch wenn die Bedeutung konventioneller Verbrennungsmotoren für den Güter- und Personenverkehr kurzfristig nicht abnehmen wird, muss heute der Schritt hin zu neuen Antriebssystemen aktiv angegangen werden.
Mit insgesamt vier Themenschwerpunkten bietet das Forum Elektromobilität den Teilnehmern ein vielfältiges Programm. Während das Programm am Vormittag die strategischen und technischen Aspekte des Themas Elektromobilität aufgreift, werden am Nachmittag die notwendigen Voraussetzungen für Zulieferindustrie und Fabriken sowie die Auswirkungen auf die Infrastruktur diskutiert. Zudem werden die Anforderungen an die Politik betrachtet.
Der Bundesverband eMobilität e.V. ist als Partner des Forum Elektromobilität vor Ort vertreten.
Weitere Informationen zum Forum Elektromobilität
Am Montag den 30. August 2010 wurde mit einer Auftaktveranstaltung in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt der offizielle Startschuss für das “Netzwerk Elektromobilität Darmstadt Rhein Main Neckar” gegeben. “Das Netzwerk soll zum Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft anregen und die in der Region vorhandene Wirtschafts- und Forschungskompetenz auf dem Gebiet der Elektromobilität weiterentwickeln”, sagt Daniel Theobald aus dem Geschäftsbereich Standortpolitik der IHK Darmstadt. Mehr als 100 Vertreter aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen kamen zur Auftaktveranstaltung in die IHK. Das Netzwerk wurde auf Initiative des Fraunhofer Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, der Stadt Darmstadt, des Darmstädter Umweltberatungsunternehmen ehoch-3 und der IHK Darmstadt gegründet.
Die Mitgliedschaft ist kostenlos und für jeden offen. Das Netzwerk richtet sich an Interessierte aus Wirtschaft, Forschung oder auch Institutionen der öffentlichen Hand. Thematisch geht es nicht nur um das Elektroauto, sondern grundsätzlich um die Herausforderungen der elektrischen Mobilität.
Rund 140 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren heute im Rahmen der Furgy-Klimakonferenz “Elektromobility” in Flensburg Perspektiven der Elektromobilität. Neben verschiedenen Fachvorträgen und Workshops bildet eine Ausstellung elektrisch angetriebener Fahrzeuge einen Höhepunkt der Tagung: Im Foyer und auf dem Parkplatz der gastgebenden IHK Flensburg können rund 20 Segways, Elektrobikes und Pkw bestaunt und zum Teil auch getestet werden. Ausgerichtet wird die heutige Tagung als Teil der engen Kooperation zwischen der schleswigholsteinischen Landesregierung und der Region Syddanmark in Energie- und Klimafragen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit veranstalten Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr jedes Jahr gemeinsam mit der Region Syddanmark und dem Interreg-Projekt “FURGY Future Renewable Energy” eine deutschdänische Konferenz zu aktuellen Energiethemen. In diesem Jahr liegt der Fokus dabei auf Elektromobilität. Im Rahmen verschiedener Vorträge und Workshops wird unter anderem der Entwicklungsstand der Elektromobilität beleuchtet, aber auch über elektromobile Herausforderungen wie die Weiterentwicklung der entsprechenden Infrastruktur und die derzeit vielfach noch mangelnde Nutzerakzeptanz diskutiert.