Die EDAG Group will Anfang des Jahres 2010 ein eigenes Kompetenzzentrum Elektromobilität gründen und damit die bereits bestehenden Kompetenzen in den verschiedenen Abteilungen der Firma bündeln. Durch diesen fachübergreifenden Ansatz werde laut Jörg Ohlsen, Sprecher der EDAG Geschäftsführung, die gesamte Wertschöpfungskette nachhaltiger Mobilitätskonzepte abgedeckt. Das Leistungsspektrum der EDAG Group würde schon heute neben der Planung und Realisierung von Windkraft-, Photovoltaik-, und Batteriesystemanlagen auch den Einsatz energieeffizienter Anlagentechnik sowie die Entwicklung intelligenter Ladesysteme für Elektrofahrzeuge beinhalten. Die EDAG Group sieht sich im wachsenden Markt Elektromobilität als Katalysator zwischen der Automobilindustrie und den Energieversorgern.
Die jährlich im Wechsel zwischen Taiwan und Deutschland stattfindende LEV Conference gehört zu den weltweit größten Branchentreffen für die Elektro-Leichtfahrzeug (LEV) Industrie. Am 18. März 2010 wird das erste LEV Symposium im Rahmen der Taipei Cycle Show für den chinesisch-sprachigen Raum abgehalten. In Aschaffenburg findet dann am 15. April 2010 das deutschsprachige Pendant statt, auf dem sich alles um Standardisierung und Batterietechnik drehen wird. Der Höhepunkt des LEV-Jahres ist am 04. und 05. Oktober die internationale LEV Conference in Köln.
Anmeldungen für Taipei und Aschaffenburg sind jetzt möglich.
Die deutschen und französischen Autokonzerne haben sich auf einheitliche Stecker zum Aufladen von Elektrofahrzeugen geeinigt, teilte der VDA mit. Am Wochenende haben sich Experten der deutsch-französischen Arbeitsgruppe “Elektromobilität” auf einheitliche Standards für Elektrofahrzeuge verständigt. Dazu gehören sowohl eine einheitliche Steckverbindung als auch ein intelligentes Lademanagement und Abrechnungssystem, das unter anderem auch ein grenzüberschreitendes Aufladen ermöglichen soll. In einem gemeinsamen Positionspapier “Anforderungen an die Infrastruktur und die Schnittstellen” werden die laufenden Standardisierungsvorhaben dargestellt und konkrete Empfehlungen zum Ausbau der Infrastruktur gegeben. In einem grenzüberschreitenden Flottenversuch sollen Fehler identifiziert und behoben werden.
Ab sofort können Elektrofahrzeuge kostenlos an der Ladestation von ADAC und RWE gratis Strom zapfen. Bis 2010 können das nicht nur ADAC Kunden, sondern alle Besitzer von Elektrofahrzeugen täglich von 8 bis 18 Uhr. Die Autofahrer müssen sich lediglich beim Empfang der Clubzentrale anmelden, die dann die Ladesäule aktiviert. Bei Bedarf sei auch ein Ladekabel erhältlich. Die Ladestation an der Zentrale des Automobilklubs, Am Westpark 8, ist eine von 27 Ladestationen in Deutschland. Der Stromanbieter RWE und ADAC planen gemeinsam weitere 23 solcher Elektrotankstellen in Deutschland. Der Strom stammt selbstverständlich aus erneuerbaren Energien. Um die Verbraucher fachkundig beraten zu können, wird der ADAC in den nächsten Wochen die ersten Straßenwachtfahrer in Elektrotechnologie schulen. Außerdem sind ausführliche Tests von Elektrofahrzeugen und deren Komponenten geplant.
Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und dem Fraunhofer IAO die Strukturstudie “BWe mobil” veröffentlicht. Laut Ernst Pfister, Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg, sei vor allem “die Einbindung der vielen kleinen und mittleren Zulieferunternehmen im Land” wichtig. Die Studie ist ein erster Schritt zur Erarbeitung von Strategien auf dem Weg zur Elektromobilität. Die wichtigsten Ergebnisse kurz und knackig:
1. Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs ist keine Zukunftsvision mehr – 2020 wird bereits jedes 4. Nutzfahrzeug über eine elektrische Komponente im Antrieb verfügen.
2. Einflussfaktoren auf Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative: Batterietechnik, steigender Ölpreis, restriktive Regulierung des CO2 Ausstoßes, Förderungen
3. Die Wertschöpfungskette in der Automobilbranche wird sich tiefgreifend verändern.
4. Baden-Württemberg ist als Forschungs- und Entwicklungsstandort sehr gut aufgestellt – dieses Potenzial muss zukünftig auch als Produktionsstandort genutzt werden.
Die gesamte Studie kann man auf der Homepage des Fraunhofer IAO downloaden.
Wenn es nach dem Zweckverband geht, surren ab 2010 Elektroautos zwischen Flugfeld, den S-Bahn-Stationen und den beiden Innenstädten hin und her. Zwei Millionen Euro soll das Projekt kosten. Der Verband hofft auf Fördermittel vom Bund. Wenn der Zuschuss denn kommt, sollen auf dem Flugfeld Elektroroller und -Autos für Probefahrten bereit stehen. Ladestationen sind auf privatem Gelände, in Parkhäusern und im öffentlichen Raum geplant. Die Erlebniswelt Sensapolis will eine Ausstellung rund um das Thema Elektromobilität organisieren.
Damit man die Erlebniswelt auch ohne eigenes Auto gut erreicht, sollen Elektrotaxis und ausleihbare Elektroautos zwischen den beiden Innenstädten, den S-Bahn-Stationen und der Ausstellung hin und her fahren. Geplant ist auch, dass die städtischen Betriebsdienste zum Schneeräumen, Rasenmähen oder Kehren auf Elektroautos umsteigen werden. Welche Fahrzeugtypen, wie viele davon und wie lange sie eingesetzt werden, ist noch nicht bekannt.
via AeroVironment

Sein eigenwilliges Design ist ein charismatisches Zusammenspiel zwischen technisch-logischer Linienführung und energischer Sportlichkeit. Ein echter Rennwagen mit Straßenzulassung.
Antrieb: 1 Elektromotor hinten
Beschleunigung (0-100km/h): < 5 Sekunden
Peak-Leistung: 110 kW
Drehmoment: 250 Nm
Gewicht fahrfertig: < 500 kg
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Sicherheit: Crashbox, Formelsport-Technologie
Torsionssteifigkeit: > 20.000 Nm
Konstruktion: Aluminium-Carbon-Chassis
Weitere Informationen
Der Kraftradhersteller Piaggio und der Energiekonzern Enel planen ein Netz mit insgesamt 400 Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Italien aufzubauen. Die Stromtankstellen sollen vor allem an den Hauptverkehrsachsen installiert werden. Piaggio selbst hat bereits einige Erfahrungen mit den Elektromodellen Mp3 Hybrid, Porter Electric Power und Ape Calessino Electric Lithium gesammelt. Außerdem planen sie ein elektrisch betriebenes City Car auf den Markt zu bringen. Livio Vido, Enel-Forschungsdirektor, geht davon aus, dass 2020 bereits zehn Prozent des italienischen Kraftradbestandes mit Batterietechnik ausgestattet sein werden. Falls staatliche Kaufanreize hinzukämen, könne dieser Wert sogar auf 30 Prozent steigen.
“Wird Google nach Mobiltelefonen (vgl. das von HTC produzierte Android-Smartphone Nexus One) weitere Produkte online verkaufen?” Auf diese Frage im Nachgang zur Nexus-Vorstellung Anfang Januar hatte Android-Chefentwickler Andy Rubin auskunftsfreudig geantwortet:
Kleinwagen, Lavalampen, Elektroautos.
Doch Google-Manager Mario Querioz hatte sich beeilt, Nachfragen mit einem “Das werden wir jetzt nicht weiter kommentieren” auszubremsen.
Im Februar 2009 wusste Create Or Die schon mal ganz genau, wie es mit den Google eCars weitergehen würde – bis hin zur Markteinführung im Oktober 2009: Immer noch lesenswert!
Die Proton Motor Fuel Cell GmbH (PM), Experte für Brennstoffzellen und Hybridsysteme, will gemeinsam mit Smith Electric Vehicles (SEV), dem weltweit größten Hersteller emissionsfreier Nutzfahrzeuge und Lkws, Elektrofahrzeuge mit PM-Brennstoffzellen als Range Extender herausbringen. Im Rahmen der Vereinbarung wollen beide Partner deutsche Kommunen mit den Fahrzeugen für Verkehrs- und Wartungsarbeiten ausstatten. Später soll das Projekt auf Großbritannien und die USA ausgeweitet werden. Die bereits erfolgreiche auf dem Markt positionierten Nutzfahrzeuge Edison von SEV sollen mit dem Brennstoffzellen-Range-Extender von PM umgerüstet werden. Das erste Brennstoffzellen-Range-Extender-Elektrofahrzeug wird auf der Hannovermesse im April 2010 vorgestellt.