Benni – erstes Elektro-Serienauto aus Deutschland

10. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Benni 2

Der Benni verbirgt sein innovatives, elektrisches Antriebskonzept nicht. Er zeigt es selbstbewusst. Von der glattflächigen Frontpartie, die keine Lufteinlässe benötigt bis zur harmonischen Heckschürze, brauchen Sie auf nichts zu verzichten. Mal abgesehen von einem Auspuffrohr.
Auch gut:

• Der Raum des nicht mehr benötigten Kraftstofftanks wird intelligent genutzt, indem er einen
Großteil der Batterie-Packs aufnimmt – für einen großzügigen Gepäckraum.
• Elektrischer Antrieb sowie Nebenaggregate sind platzsparend in den Motorraum integriert.
• Der FRÄGER-E-Powertrain bietet die Rückgewinnung der Energie beim Bremsen. Sie wird in
der Batterie gespeichert und steht dem Elektromotor wieder zur Verfügung.
• Beruhigend zu wissen: das Fahrzeug erfüllt sämtliche Sicherheits-Anforderungen des Euro-
NCAP-Crashtests.
• Eingebaute Zuverlässigkeit – im Fahrzeugkonzept sind innovative Technologien, z.B.
Lithium-Ionen-Batterien, berücksichtigt. Auch hinsichtlich Wartung und Reparaturfähigkeit
zeigt sich Benni zeitgemäß.
• Genügend Reichweite für den Alltagsgebrauch. Im Elektromobilitätsprogramm ist auch die
Nutzung von Ladestationen bereits inbegriffen.

Der 80 PS starke Benni bringt es auf ein Tempo von 120 km/h und kann mit einer Batterieladung je nach Fahrweise bis zu 120 Kilometer weit fahren. Er kann an jeder Steckdose geladen werden. Der Ladevorgang dauert bis zu acht Stunden. Auf 100 Kilometer verbraucht das Auto Strom im Wert von zwei bis 2,40 Euro. Der Benni kostet einschließlich Mehrwertsteuer knapp 38 000 Euro.

Mehr Informationen

600.000 Euro Förderung für Fröschl Systems

10. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Bereits vor über einem halben Jahr hat Fröschl Systems vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technik eine Absichtserklärung für die Förderung eines Projekts bzgl. der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erhalten. Nach einer ausgiebigen Prüfung des Förderantrags fiel nun endgültig der positive Beschluss des Deutschen Bundestags, die Entwicklung der Stromparkplatz-Software finanziell zu unterstützen. Dies wurde in Form eines offiziellen Zuwendungsbescheids bestätigt und Fröschl Systems erhält somit für die Dauer des Projekts eine Zuwendung von knapp 600.000 Euro aus dem Bundeshaushalt Wirtschaftsplan des Sondervermögens „Investitions- und Tilgungsfonds (ITF)“.

Der dafür eingereichte Förderantrag bezog sich auf die BMWi-Ausschreibung „Stromwirtschaftliche Schlüsselelemente: Speicher, Netze, Integration“ für den Bereich Konzepte zur Netzintegration. Im Rahmen des Projekts von Fröschl Systems sollen Stromparkplätze für eFahrzeuge entwickelt werden. Ziel ist hierbei die Schaffung eines unter realen Bedingungen genutzten Test-Systems, in dem sich die drei Bereiche eMobilität, Erneuerbare Energien und intelligente Stromnetze perfekt miteinander verbinden und gegenseitig ergänzen.

Die 4. Revolution beginnt! Ab 18. März im Kino

10. März 2010 Christian 1 Kommentar

Kurzer Realitätscheck: Geplant ist, in Deutschland 25 neue Kohlekraftwerke zu bauen und die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern – parallel dazu wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz verstümmelt. Was können wir tun? Woher sollen wir in den Zeiten zermürbender Reportagen über scheinbar unaufhaltsame Katastrophen die Motivation erlangen nicht zu resignieren, sondern aktiv zu werden?

Dieser Film zeigt, dass die vollständige Umstellung unseres Energiesystems auf Erneuerbare Energien möglich ist und welche Chancen ein so revolutionärer Umbruch für mehr wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit bietet. Take Part in the Revolution!

DIE 4. REVOLUTION-Energy Autonomy will ein Zeichen des Aufbruchs setzen. Eine Inspiration. Der Kino-Dokumentarfilm zeichnet mit Aufnahmen in 10 Ländern das Bild einer existierenden globalen Bewegung von engagierten Menschen, die gemeinsam für ein Ziel kämpfen: 100 Prozent Erneuerbare Energien heute und jetzt!

Es geht um die Veränderung der Machtverhältnisse: weg von zentralisierten Strukturen der konventionellen Energieversorger, weg von Öl, Kohle, Gas und Atom hin zu einer dezentralisierten Energieversorgung. Jeder kann Energie produzieren! Kapital und Energie werden neu verteilt. Zwei Milliarden Menschen leben auf dieser Erde ohne Strom. Konventionelle Energieversorger haben sie außen vorgelassen. Aber haben nicht auch sie ein Recht auf Energie, auf Licht, auf wirtschaftlichem Wachstum, auf Leben? Energieautonomie ist die Chance für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung, sozialen Frieden und letztendlich globale Gerechtigkeit.

Das zeigt der Film mit einer ausgefeilten Dramaturgie des Regisseurs Carl-A. Fechner, mit hochwertig ästhetischen Bildern des Kamerapreis-Trägers Sorin Dragoi, berührender Originalmusik des Stuttgarter Filmorchesters, komponiert von der russischen Komponistin Natalia Dittrich, und mitreißenden Protagonisten wie Hermann Scheer, Muhammad Yunus, Bianca Jagger, Matthias Willenbacher

Nach einer gut vierjährigen Produktionszeit ist dieses komplexe Projekt für die interdisziplinäre Crew aus dem Hause fechnerMEDIA längst mehr als ein Film. Das zeigt sich schon an dem außergewöhnlichen Finanzierungs-Modell: „Microfinancing für einen Film“, schreibt ein Twitter-Follower. Realisiert über den Erwerb von symbolischen Filmbausteinen, finanziert aus der ganzen gesellschaftlichen Vielfalt, der Anfang einer stetig wachsenden Bewegung.

Mit einer Vielfalt von Events und Aktionen um den Kinofilm ziehen die Energy Autonomy Eventpartner – aktive Mitstreiter, NGOs, Initiativen und Vereine – in den Kampf für die zentralen Themen des Films: Natur- und Klimaschutz, Entwicklungschancen der sogenannten Dritten Welt, Schutz des Regenwalds, Kampf gegen die Armut, Elektromobilität, Energieeffizienz, Solararchitektur, Energiespeicherung. So entsteht neben spektakulären Premierenevents mit lokaler Prominenz in fast 100 Kinoorten Deutschlands und zahlreichen Folgeveranstaltungen ein aktives Netzwerk.

Sie wollen selber aktiv werden? Flyer und Plakate können sie jederzeit unter info@energyautonomy.org bestellen. Alle Informationen finden sie unter www.energyautonomy.org oder www.4-revolution.de.

revolution_banner

Bayerns Umweltminister fordert Steuerfreiheit für eAutos

10. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Markus Söder (CSU), Umweltminister in Bayern, fordert eine “vollständige und unbefristete” Steuerbefreiung für eAutos. In einem Strategiepapier zur Elektromobilität verlangt er außerdem, dass Halter von eAutos nie wieder Kfz-Steuern und über Jahre hinweg auch keine Stromsteuer zahlen sollten. “Wir brauchen einen stärkeren Schub für das Thema, wir brauchen mehr als Appelle”, erklärte er im Münchner Merkur. Die Zielvorstellung von 200.000 eFahrzeugen bis 2020 in Bayern will Söder mit einem Maßnahmenpaket fördern. Als Zeichen der Steuerbefreiung sollen die eAutos grüne oder so genannte Wechselkennzeichen bekommen. Außerdem werde auch an einer Vereinfachung der Zulassen und Versicherung von eFahrzeugen gearbeitet. Kommunen sollen künftig kostenlose Parkplätze zur Verfügung stellen und Autovermieter sollten eAutos schneller abschreiben dürfen. Auch die Bundesregierung bezieht Söder in seinem Strategiepapier mit ein. “In anderen Ländern gibt es Anschubprämien für moderne Technologien, bei uns gab es nur Abwrackprämien. Das reicht nicht. Elektromobilität braucht mehr Impulse.”

Audi AG: Antriebsstrategie der Zukunft

9. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Audi arbeitet mit Hochdruck an der Zukunft der Mobilität. Zum Jahreswechsel 2010/2011 wird mit dem Q5 hybrid der erste Audi mit einer Kombination aus Benzin- und Elektromotor auf den Markt kommen. Den A8 hybrid, der mit 144 g CO2 eine Bestmarke in der Oberklasse setzt, zeigt Audi als Konzeptfahrzeug erstmals in Genf. Ebenso feiert die Studie A1 e-tron ihre Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon. Damit belegt Audi seine Kompetenz bei der Elektrifizierung auch im Segment der Kompakten. Und Ende 2012 bringt Audi mit dem e-tron, der auf der IAA im vergangenen Jahr in Frankfurt präsentiert wurde, das erste Elektrofahrzeug in einer Kleinserie auf den Markt.
„Unsere Kunden werden in Zukunft aus einer zunehmenden Bandbreite an Antriebstechnologien auswählen können“, sagt Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG. „Wir werden als Ergänzung hocheffizienter TDI und FSI auch bei der Elektromobilität die bestmögliche Lösung für die unterschiedlichsten Mobilitäts­anforderungen anbieten. Dazu zählen der Hybridantrieb und in der Folge das vollelektrische Fahren.“
„Die Stärken des Elektroautos liegen eindeutig in der urbanen Mobilität, wo die Anforderungen an lokal emissionsfreies Fahren verstärkt an Bedeutung gewinnen werden“, sagt Dick. Audi investiert jedes Jahr rund zwei Milliarden Euro in Entwicklungsprojekte. Dabei liegt eine Priorität auf der Elektromobilität. Dazu hat Audi das Projekthaus e-performance zum Thema elektrisches Fahren etabliert. Zusätzlich arbeitet seit Herbst 2009 im gleichnamigen Forschungsprojekt e-performance,  gefördert  vom BMBF, ein Team aus Entwicklern der AUDI AG und Wissenschaftlern verschiedener Hochschulen an der Entwicklung eines neuen Gesamtkonzeptes eFahrzeug, von der Karosserie, über die Batterie bis hin zur Leistungselektronik.

Peugeot iOn für weniger als 500 Euro im Monat

9. März 2010 Juliane 1 Kommentar

Peugeot will ab Ende 2010 das Elektroauto iOn für weniger als 500 Euro im Monat verleasen. Im Preis sollen bereits alle Wartungskosten enthalten sein. Damit würden sich die Betriebskosten des iOn auf etwa 1,50 Euro pro 100 Kilometer belaufen. Laut Peugeot liegen bereits rund 2500 Anfragen für den City-Stromer vor. Integriert wird der Peugeot iOn in das Mobilitätsangebot “Mu by Peugeot”. Im Rahmen dieses Serviceangebots haben die Kunden die Möglichkeit im Internet “Mobilitätseinheiten” herunterzuladen und ganz nach Bedarf Fahrzeuge zu nutzen. Das in Frankreich bereits erfolgreich eingeführte Angebot startet in der ersten Jahreshälfte 2010 in Deutschland.

DRIVE-E-Akademie: Nachwuchsförderung für eMobilität

9. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Die meisten Experten sind sich einig: Wir fahren in Zukunft mit Strom. Um den Elektroantrieb für den Massenverkehr auch wirtschaftlich vertretbar zu machen, bedarf es aber noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Deshalb haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam ein bisher einzigartiges Projekt zur Nachwuchsförderung ins Leben gerufen: das DRIVE-E-Programm. Ziel des auf mehrere Jahre angelegten DRIVE-E-Programms ist die gezielte Nachwuchsförderung im Spitzenbereich.
Starten wird das DRIVE-E-Programm mit der ersten DRIVE-E-Akademie, die vom 8. bis 12. März 2010 in Erlangen stattfindet. Das einwöchige Veranstaltungsprogramm der Akademie bietet den studentischen Teilnehmern eine einmalige Möglichkeit, sich umfassend über die wichtigsten Forschungsthemen und Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität zu informieren. Neben Vorträgen von international führenden Experten aus Forschung und Industrie erhalten die Teilnehmer in Praxisworkshops und Exkursionen auch die Möglichkeit, neueste Entwicklungen selbst zu erproben. Auch bereits erfolgreich umgesetzte Projekte werden im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung am 11. März 2010 von zwei Pionieren der Elektromobilität vorgestellt.
Stattfinden wird die erste DRIVE-E-Akademie am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen. Dieser Veranstaltungsstandort wurde nicht zufällig gewählt. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit Ihren Kompetenzen und Aktivitäten an vorderster Front bei der Forschung und Entwicklung für die eMobilität in Deutschland, nicht zuletzt auch im Rahmen des vom BMBF geförderten, bundesweiten Verbundprojekts „Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität“. Das IISB ist ein leitender Partner in der „Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität“ und gehört international zu den Schrittmachern im Bereich der leistungselektronischen Systeme für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Dank seiner hervorragenden technischen Ausstattung verfügt das IISB über beste Voraussetzungen, um den Teilnehmern der Akademie einen beeindruckenden Ausblick in eine neue Mobilitätsepoche zu ermöglichen.

Europcar will Elektroautos vermieten

8. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Bereits im September 2009 haben Europcar und Renault eine Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam eMobilität zu fördern. Nun hat Europcar, Europas größte Autovermietung, im nächsten Schritt die ersten verfügbaren 500 Elektrofahrzeuge von Renault vorbestellt. Ab Herbst 2011 werden den Europcar Kunden die Modelle Fluence Z.E. und Kangoo Z.E. in ausgewählten europäischen Metropolen für die Anmietung zur Verfügung stehen. Ab 2012 wird der Zoe Z.E. das Angebot ergänzen.

„Europcar leistet mit seiner Bestellung einen entscheidenden Beitrag dabei, Elektrofahrzeuge in den Mietwagen-Markt einzuführen. Die Renault Elektroautos werden in unsere Flotte besonders umweltfreundlicher Mietwagen aufgenommen, die schon jetzt auf unserer Internetseite separat ausgewiesen sind“, so Rafael Girona, Chief Operating Officer von Europcar International.

„Bei Renault sind wir davon überzeugt, dass die Kurzzeit-Vermietung unserer Elektroautos einen positiven Einfluss auf die Akzeptanz dieser Fahrzeuge bei unseren Kunden und Händlern haben wird. Es ist Teil unserer Vision, Elektrofahrzeuge für jedermanns täglichen Gebrauch bereitzustellen, und wir sind erfreut mit Europcar einen globalen Mobilitäts-Dienstleister als Partner zu haben. Damit Europcar unsere Fahrzeuge zum frühestmöglichen Zeitpunkt in seiner Flotte anbieten kann, haben wir 500 unserer Null-Emissions-Fahrzeuge für Europcar reserviert“, berichtet Uwe Hochgeschurtz, Senior Vice President, Renault Corporate Sales Division.

e-max 110S Elektro-Roller

8. März 2010 Juliane Keine Kommentare

1242280223760-max-640x450

Der in Deutschland entwickelte Elektro-Roller steckt voller cleverer Technik und intelligenter Lösungen. Die einfache Handhabung, die hohe Alltagstauglichkeit und die unglaublich niedrigen Betriebskosten machen den e-max zum idealen Stadtflitzer. Dank leistungsstarkem Motor und ausdauernden Akkus werden auch längere Touren mit dem lautlosen e-max zum Genuss.

Motorleistung: extrem drehmomentstarker 4000W 13“ Nabenmotor
Spannung: 48V
Akkukapazität: 4 X 12V / 60Ah
Akkutechnik: Silicon / Silizium
Ladezeit: 4-8 Stunden
Reichweite: 70-90 km
Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen (vorne und hinten)
Gewicht: 181 kg
Höchstgeschwindigkeit: 25 / 45 km/h

Mehr Informationen

Zetsche fordert Starthilfe für eMobilität

8. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Laut einem Interview mit dem Handelsblatt fordert Daimler Chef Dieter Zetsche von der Politik mehr Unterstützung bei der Einführung der Elektroautos. Gefragt seien klare Vorgaben und Rahmenbedingungen. “Um die Entwicklung alternativer Antriebe zu unterstützen, brauchen wir positive Rahmenbedingungen. Parallel ist es notwendig, eine geeignete Infrastruktur aufzubauen”, betonte Zetsche. Eine Starthilfe in Form einer finanziellen Förderung beim Kauf von Elektroautos sei nötig, um die anfänglich noch hohen Kosten durch die Entwicklung der neuen Technologien ausgleichen zu können. “Das Verhältnis zwischen den neuen Elektroautos und der dafür notwendigen Infrastruktur gleicht dem von Henne und Ei. Deshalb müssen wir endlich loslegen” erklärte Zetsche im Interview. Deshalb sei jetzt die Zeit gekommen, in der die Politik Berechenbarkeit für die Investitionen der Hersteller schaffen müsse. Im Gegensatz zu anderen Ländern, wie beispielsweise China und die USA, gibt es in Deutschland noch keine konkreten Pläne zur Starthilfe für die serienmäßige Markteinführung von Elektrofahrzeugen.

zum Artikel im Handelsblatt