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365 Energy: Roaming für Elektromobilisten

2. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

365 Energy und die Städte Amsterdam und Bochum haben ein neues, grenzübergreifendes Abrechnungs- und Roaming-System in Betrieb genommen. Die Plattform ermöglicht nach Angaben von 365 das Aufladen von Elektrofahrzeugen (EVs) in verschiedenen europäischen Städten mit einer einzigen Kundenkarte, die jeweils von den beiden Partnern ausgegeben werden. Durch das vernetzte Abrechnungs- und Roaming-System können die Nutzer von Elektrofahrzeugen nicht nur die europäischen ChargePoint- Ladestationen mit der gleichen Kundenkarte bedienen, sondern sie erhalten am Ende jeder Abrechnungsperiode auch eine integrierte Rechnung. Das Roaming wird nicht zusätzlich in Rechnung gestellt. In naher Zukunft soll dies den Nutzern von Elektrofahrzeugen auch ermöglichen, den Strom von ihrem bevorzugten Anbieter zu beziehen.

Die Stadt Amsterdam sowie Bochums kommunales Versorgungsunternehmen Stadtwerke Bochum GmbH waren führend bei der Aufstellung von ChargePoint- Ladestationen in den Niederlanden und Deutschland. Nun sind sie wieder die ersten Gemeinden, die dieses einzigartige Angebot für Elektromobil-Nutzer einführen. Andere europäische Städte wie London, Lissabon und Mailand sollen folgen. ChargePoint Networked Charging Stations werden vom US-Hersteller Coulomb Technologiesproduziert und von 365 Energy exklusiv in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika vermarktet.

eNOVA: Strategiekreis Elektromobilität gegründet

2. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

lenova_logoDie Partner der Innovationsallianz Automobilelektronik haben den “eNOVA Strategiekreis Elektromobilität” gegründet. Die Partner des Strategiekreises, Audi, BMW, Daimler, Porsche, Bosch, Continental, Hella, ZF Friedrichshafen, Infineon und ELMOS, wollen öffentliche Forschungsprogramme zu vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsthemen aus dem Bereich Elektromobilität und die Schnittstelle zu Infrastrukturthemen vorantreiben. Weitere Industriepartner aus industriellen Schlüsselbranchen planen dem Strategiekreis beizutreten. Der Fokus des Strategiekreises liegt dabei auf dem Gesamtsystem Elektrofahrzeug und seiner Schnittstelle und Anbindung zur Netzinfrastruktur. Der eNOVA Strategiekreis umfasst alle wichtigen Schlüsselbereiche zum Thema Elektromobilität und ist durch die Bedeutung seiner Partner ein wichtiger Ansprechpartner nicht nur für die Bundesregierung und ihre Ministerien, sondern auch für Verbände und Interessensgemeinschaften in Deutschland und in Europa. Ziel ist dabei letztlich die Etablierung des Leitmarkts für Elektromobilität in Deutschland.

Der eNOVA Strategiekreis Elektromobilität sieht daher in der Unterstützung der involvierten Bundesministerien eine seiner Kernaufgaben. Darüber hinaus gibt der Strategiekreis strategische Hilfestellung beim Erarbeiten von Roadmaps für öffentlich geförderte Forschungsprogramme und entwickelt geeignete Strategien zu deren Umsetzung. Der Strategiekreis hat diesbezüglich bereits Empfehlungen für gezielte Fördermaßnahmen zur Elektromobilität für zukünftige Förderbekanntmachungen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgelegt.
zum Strategiekreis

Tesla: 2. IPO-Anlauf

1. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

Tesla will (wieder) an die Börse. Vergangene Woche hat das Unternehmen die erforderlichen Unterlagen bei der Börsenaufsicht, der United States Securities and Exchange Commission (SEC), eingereicht. Mit der Aktienausgabe will das Unternehmen 100 Millionen US-Dollar einnehmen.

Das Geld soll für den Bau des Tesla Roadster verwendet werden sowie dafür, das Model S zur Serienreife zu bringen. Der Elektro-PKW soll ab 2012 vom Band laufen. Nach Unternehmensangaben haben bereits rund 2.000 Kunden ein Model S vorbestellt und dafür eine Anzahlung von je 5.000 US-Dollar geleistet. Das Model S soll rund 50.000 US-Dollar kosten. Zum Ausbau seines Geschäftes plant Tesla, künftig auch den Antriebsstrang an andere Autohersteller zu liefern. Erstmals hatte das Unternehmen im Jahr 2008 einen Börsengang in Erwägung gezogen, wegen der schlechten Wirtschaftslage jedoch aufgeschoben. Bislang hat Tesla Geld von Kapitalbeteiligungsgesellschaften und von Daimler bekommen. Außerdem hat Chef Elon Musk in das Unternehmen investiert. Musk ist einer der Gründer des Bezahlsystems Paypal, das die Onlinehandelsplattform eBay 2002 für rund 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft hatte.
via golem.de

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Bundespolizei testet Segway

1. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

Seit Ende vergangener Woche testet die Bundespolizei am Düsseldorfer Flughafen den Segway als Streifenfahrzeug. Bundesweit sind vier der rund 8.000 Euro teuren Elektrozweiräder Teil einer sechsmonatigen Probephase, an deren Ende über den weiteren Einsatz entschieden werden soll. Als größte Gefahr beim Einsatz im Terminal haben die Beamten bereits tief hängende Schilder ausgemacht.

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Vectrix: neue Struktur u. VX-1 f. 8.390€

1. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

Nach der vollständigen Übernahme der Vectrix Corporation durch die GP Batteries International Ltd. berichtet der Hersteller des Vectrix VX-1 im Januar bereits von ersten Erfolgen und Veränderungen: Bisher hatte die Vectrix Corporation ihren Hauptsitz, die Entwicklung, das Marketing und Testanlagen am Standort in Rhode Island (USA), sowie eine eigene Produktionsgesellschaft in Breslau (Polen). Künftig werden nun alle Geschäftsbereiche ausschließlich vom europäischen Standort in Polen gesteuert. Überdies soll das Händlernetz in Deutschland ausgebaut werden.

Vectrix_VX-1Die Restrukturierung des Unternehmens sowie Verbesserungen in der hochtechnisierten Konstruktion und Fertigung des VX-1, veranlassten den Hersteller zu Jahresbeginn, den Preis des aktuellen Modells zu senken. Ab dem 1. Februar 2010 wird der Premium-Roller für 8.390 Euro (UVP, inkl. MwSt.) auf dem deutschen Markt angeboten (2009: 9.999 Euro).
erhältlich sein. Ab 2011 sind auch kleinere Modelle geplant, die dem Leistungsbereich von Rollern mit Verbrennungsmotoren mit 50 ccm und 125 ccm entsprechen.
zu Vectrix Deutschland

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Telemotive: Initiative zur E-Mobility-Standardisierung

31. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

telemotiveFür eine erfolgreiche Serieneinführung von Elektrofahrzeugen sind geeignete Normen und Standards unerlässlich. Neue interne wie externe Schnittstellen im Elektrofahrzeug werden entstehen. Vorhandene Bordnetze werden eine zentral Rolle spielen und müssen angepasst sowie in externe Netze integriert werden. Neue Funktionalitäten und ein intelligentes Powermanagement werden notwendig um die Schnittstellen zwischen Elektromobilität, Fahrzeugtechnik, Energiespeicher und Netzintegration zu kanalisieren. Experten und Player aus der europäischen Industrie, Technik, Wissenschaft und Wirtschaft vernetzen sich und sprechen auf vielen Foren bereits über die Entstehung eines neuen Marktes. Jetzt gilt es, in kürzester Zeit Infrastrukturen und Geschäftsmodelle, Finanzierungsoptionen und Normen völlig neu zu konzipieren und zu erschaffen.

Die Telemotive AG handelt zeitnah und stellt das Projektportal e-mobility-standards.de vor. Die Initiative möchte eine durch die europäische Industrie getriebene Standardisierung für E-Mobility in der Automobil-, Zulieferindustrie und Energiewirtschaft herbeiführen Ziel ist eine spätere Überführung zur DIN / ISO Norm.

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Event: eCarTec goes Paris

30. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

eCarTecNach erfolgreicher Premiere der eCarTec 2009 in München findet die eCarTec nun auch vom 15. bis 17. April 2010 in La Halle Freyssinet, Paris statt. Schirmherr ist Jean-Louis Borloo, Frankreichs Staatsminister, Minister für Ökologie, Energie, nachhaltige Entwicklung und Meeresfragen, zuständig für grüne Technologien und Klimaverhandlungen.

Die deutsche eCarTec öffnet vom 13.-15.10.2010 in der Neuen Messe München.
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Event: TEA EXPO will führende Messe für elektrische Mobilität werden

29. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

tea_expo_logoDie Expo für nachhaltige Mobilität “the electric avenue” findet vom 3. bis 6. Juni 2010 zum zweiten Mal in Friedrichshafen statt: “Wir sind als erster Messe-Veranstalter mit diesem Thema auf den Markt gegangen”, betont Messechef Klaus Wellmann. Ein alternatives Messekonzept soll diesen Vorsprung sichern: Elektrofahrzeuge erzeugen Spannung in der Automobilbranche, stoßen kaum auf Widerstand und die Medien fahren (endlich) auf das Thema ab. Jeder spricht von neuen Antrieben: Ob Hybrid, Plug-In-Hybrid, Brennstoffzelle oder Lithium-Ionen-Akkus. “Wir setzen voll auf Strom und wollen die führende Messe der Elektroantriebe in Europa werden”, gibt Wellmann die Richtung vor. Die TEA Exop findet zeitgleich mit dem Oldtimerevent KLASSIKWELT BODENSEE 2010 statt.
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1. Ladestation des FVEM

28. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

fvem-logoAm 24. Oktober 2009, dem Weltklimatag, wurde der Fachverband Elektromobilität e.V. (FVEM) gegründet. Ziel des Verbands ist die Entwicklung, der Test und der Vertrieb von Ladesäulen für Elektromobile in Deutschland und der Europäischen Union. Am heutigen 28.01.2010 hat der FVEM die erste nach Vorgaben des Fachverbandes hergestellte Stromtankstelle vorgestellt: Sie steht in Schloss Riede in Bad Emstal/Kassel. Im Fokus der Entwicklung stehen die freie Wahl des Stromanbieters und die sofortige und direkte Abrechnung. Ein flexibles Design der Ladesäule soll vor allem Organisationen wie Hotels, Parkhäuser und Flughäfen in eine flächendeckende Infrastruktur integrieren und neue Geschäftsmodelle eröffnen.

Die ersten im FVEM organisierten Unternehmen entwickeln und testen seit einigen Monaten Ladestationen, mit denen möglichst schnell eine geeignete Infrastruktur sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern entstehen kann. Die Ladesäule berücksichtigt einheitliche Bezahlvorgänge, ein standardisiertes Steckersystem sowie die Anbindung unterschiedlicher Stromversorger, damit der Kunde diesen beim Ladevorgang frei wählen und auch direkt mit ihm abrechnen kann. Wichtige Kriterien beim Ladevorgang sind ebenfalls Schnelligkeit und Sicherheit, um die Akzeptanz beim Kunden zu erhalten. In einem weiteren Entwicklungsschritt soll die so entstehende Lade-Infrastruktur im Rahmen der Smart-Grid-Technologien zu einem wesentlichen Element bei der Steuerung der Stromlastzeiten werden.

Kölner Psychologen untersuchen die Erwartungen von Autokäufern an Elektroautos

28. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

ABF_logoDas qualitativ-psychologische Marktforschungsinstitut ABF führt derzeit eine Grundlagenstudie zum Thema Elektromobilität durch. Mit dem Projekt sollen Fragen wie diese geklärt werden: Wie realistisch, ernst gemeint und nachhaltig ist das Interesse der künftigen Käufer wirklich? Welche Produkteigenschaften und Argumente überzeugen die anspruchsvolle Pioniergruppe der “Early Adopter”, welche dagegen den normalen Autofahrer? Welche Kundenwünsche die Anbieter von Produkten und Services rund um die e-Mobility beachten sollten, darüber ist noch wenig bekannt.

ABF möchte deshalb bereits in der frühen Startphase der Marktentwicklung das Thema eMobility marktforschend unterstützen. Allgemeine Zielsetzung des Initiativprojektes ist es, Autokunden zum ersten Mal umfassend, ausführlich und vertiefend zum Thema Elektroauto zu befragen. Die Anforderungen potentieller Kunden werden detailliert erhoben und mit tiefenpsychologischen Methoden wird die Motivation analysiert, die den Erwartungshaltungen, Meinungen und dem “Hörensagen” zur Technik zugrundeliegen.

Zentrale Fragestellungen der Initiativstudie sind: Welche psychologischen Motive bestimmen das Interesse der Autofahrer an Elektroautos? Welche Erwartungshaltungen und “Bilder im Kopf” bestehen heute zur Technik und zum konkreten Alltag mit Elektroautos? Auf welche Veränderungen ihrer Mobilitätsgewohnheiten werden die Autofahrer sich beim Elektroauto einlassen, wo liegen die Barrieren? Welche Voraussetzungen (Grundanforderungen) der Autokunden für den konkreten Kauf eines Elektroautos müssen erfüllt werden? Die Initiativstudie ist im Januar gestartet. Ergebnisse sollen Anfang März 2010 vorliegen. We’ll keep you posted…