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eBike statt E-Klasse: Diensträder ziehen neue Mitarbeiter an

20. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Um sich bei Bewerbern und Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, entdecken Unternehmen das Dienstrad. Studien und Verkaufszahlen zeigen, dass besonders bei den Jüngeren das Auto unattraktiver wird. Zudem greift die neue steuerliche Gleichbehandlung von Autos und Rädern. Besonders im städtischen Raum, wo der Weg zur Arbeit oft weniger als zehn Kilometer beträgt und Parkplätze knapp sind, ist das Dienstrad für viele eine echte Alternative zum Dienstwagen geworden. „Die Personalverantwortlichen bei unseren Kundenunternehmen berichten uns, dass die Kandidaten aktiv nach dem Dienstrad fragen“, berichtet LeaseRad Geschäftsführer Ulrich Prediger, dessen „JobRad“ Leasingkonzept das erste auf dem Markt war und bei Unternehmen wie EOS Manufacturing, DHL Global Forwarding oder ebm-papst im Einsatz ist. Dabei locken auch die bis zu 40 Prozent Ersparnis für den Mitarbeiter, wenn er sein Rad über den Arbeitgeber least.

Für die Verantwortlichen im Unternehmen ist wichtig, dass sich das Dienstradmodell ohne Mehraufwand in die bestehenden Abrechnungs- und Verwaltungsprozesse integrieren lässt. Deshalb hat das BEM-Mitgliedsunternehmen LeaseRad das Leasing-Konzept JobRad entwickelt. Das Unternehmen schließt einen Rahmenvertrag mit LeaseRad – um die weitere Abwicklung bis hin zur Rücknahme der Räder am Laufzeit-Ende kümmern sich die Freiburger Spezialisten.

Aachener Carsharing-Unternehmen setzt auf eMobilität

20. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Der seit über 20 Jahren in Aachen vertretene Carsharing-Anbieter cambio setzt zunehmend auf Elektromobilität. Am Hubertusplatz wurde im Juni der dritte Citroën C-Zero in Betrieb genommen. Die Carsharing-Station in der Aachener Innenstadt ist deutschlandweit die erste so genannte „eCarsharing-Forschungsstation“ und wird von cambio gemeinsam mit der Fachhochschule Aachen betrieben, mit dem Ziel, den Einsatz von Elektromobilität im Carsharing weiterzuentwickeln. Die beiden anderen Elektroautos stehen den cambio-Kunden in Aachen am Neumarkt und am Technologiezentrum (Europaplatz) zur Verfügung.

Das neue Elektroauto konnte im Rahmen einer Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Modellregion Elektromobilität beschafft werden. Vier weitere Fahrzeuge werden im Laufe des Jahres 2013 folgen. Alle eMobile der cambio-Flotte werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Roland Jahn, Geschäftsführer von cambio Aachen: „Carsharing und Elektroautos passen sehr gut zusammen, da die meisten Fahrten unserer Kunden kurze Innenstadtfahrten sind.” Cambio setzt bereits seit Jahren besonders umweltfreundliche Fahrzeuge ein und kooperiert mit Anbietern des öffentlichen Nahverkehrs. Daher trägt das Unternehmen das Umweltsiegel „Der Blaue Engel“. Zudem trat cambio im April dieses Jahres der europäischen Kampagne „Cleaner Car Contracts“ bei und verpflichtete sich zur weiteren Reduzierung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes. Die cambio-Flotte emittiert heute im Schnitt 107 g/km CO2. In den nächsten Jahren soll dieser Wert weiter sinken.

Forscher entwickeln elektrischen Jet-Antrieb

20. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Flugzeugbauer EADS und Diamond Aircraft wollen zusammen mit Siemens elektrische Jet-Antriebe entwickeln. Die drei Unternehmen schlossen auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget eine entsprechende Vereinbarung, wie sie mitteilten. “Heute elektrifizieren wir die Luftfahrt und begeben uns auf die Reise zu den Antrieben der Zukunft. Elektroflugzeuge sind ein zentrales Element unserer Forschung für die Zukunft der Luftfahrt”, sagte EADS-Cef Tom Enders. “Erst in den nächsten Jahrzehnten werden wir erfahren, wohin der Weg uns führt, welche Gestalt und Form der Elektroantrieb annehmen wird. Aber wir wissen, dass wir bei der Erprobung von Alternativen zu fossilen Treibstoffen keine Zeit verlieren dürfen.” Ziel der Partnerschaft sei die Einführung von hybriden Antriebssystemen sowohl für Hubschrauber also auch für Großflugzeuge, hieß es. EADS ist Europas größtes Luft- und Raumfahrtunternehmen. Zu dem Konzern gehören unter anderem Airbus und Eurocopter.

ElectroDriver und Tesla vergeben Rallye-Teilnahme im Model S

19. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

All jene, die eine Geschichte rund um Elektromobilität zu erzählen haben, ruft die Facebook-Community ElectroDriver in Zusammenarbeit mit auto-motor-und-sport.de dazu auf, ihre Geschichten zur Elektromobilität im Alltag zu erzählen und ganz einfach „Gesicht zu zeigen“. Ganz gleich, ob „das erste Mal“ im Elektroauto oder per eBike, ein lustiger Zwischenfall auf der täglichen Strecke nach Hause oder die einfachste Parkplatzsuche aller Zeiten in der Innenstadt: Die wachsende eMobility Community zeigt: Wir gehören dazu und sind elektrisch unterwegs.

Die interessantesten, emotionalsten oder schönsten Erlebnisse werden von ElectroDriver und auto-motor-und-sport.de vorgestellt und ein Sieger gekürt. Diesem winkt die Teilnahme bei der ersten Etappe der Silvretta E-Auto Rallye am 04. Juli 2013 im neuen Tesla Model S – ein Fahrerlebnis der besonderen Art – noch bevor die ersten Modelle an europäische Kunden überhaupt ausgeliefert sind. Unterstützt wird diese Aktion von auto-motor-und-sport.de sowie den BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla und The Mobility House (TMH). Teilnehmer senden ihre Story bis zum 21. Juni 2013 an facebook@electrodriver.net oder reichen sie über auto-motor-und-sport.de ein. Der Gewinner wird bis zum 24. Juni 2013 benachrichtigt. Wir drücken die Daumen..!

Onlinebasierte Mobility-Innovation-Index vom Fraunhofer IAO

19. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Blickt man ein wenig genauer in die Automobilwelt, wird sehr schnell deutlich, dass diese Industrie derzeit an Dynamik kaum zu überbieten ist. Neue Antriebssysteme entstehen, der globale Wettbewerb verschärft sich und Nutzer ändern ihr Verhalten – das verunsichert die relevanten Marktakteure. Dabei sind es neben den bekannten Playern (OEMs und Zulieferer) auch die Anlagenbauer oder die Informations- und Kommunikationsunternehmen und Energieversorger, die maßgeblich zum Erfolg zukünftiger Mobilitätslösungen beitragen. Wie aber lassen sich diese Entwicklungen messen? Und vor allem: Wie ist die Stimmung in den einzelnen Branchen?

Um den Fragen nachzugehen, wie sich dieses Wertschöpfungssystem der “Mobilität von Morgen” entwickelt und wie die beteiligten Akteure die konjunkturelle Stimmung einschätzen, wurde nun der onlinebasierte Mobility-Innovation-Index vom Fraunhofer IAO entwickelt. In regelmäßigen Zeitabständen werden relevante Akteure zu ihren Einschätzungen befragt. Die Ergebnisse werden in Form eines Index nach dem Vorbild des ifo-Geschäftsklimaindex abgebildet. Sie arbeiten selbst im Automobilbereich? Dann probieren Sie den Mobility-Innovation-Index aus. Um die Fragen zu beantworten, benötigen Sie nur drei Minuten. Hier gelangen Sie zur Umfrage. Die Ergebnisse der ersten Befragungsrunde können Sie hier einsehen.

Deutschland als Leitanbieter für Energiespeicher

19. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Begleitforschungsprojekts Energiespeicher-Monitoring für die Elektromobilität (EMOTOR) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) arbeitet das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) an einer Strategie, wie der deutsche Wirtschaftsstandort im Bereich der Energiespeichertechnologien zum Leitanbieter werden kann, insbesondere für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) und rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge (BEV). Im Rahmen des Projekts führten die Wissenschaftler eine Innovationssystemanalyse durch, in der sie Japan, Südkorea, China, die USA, Frankreich und Deutschland miteinander verglichen und spezifisch den aktuellen Stand und die künftigen Trends in der Batterietechnologie analysierten. Im Vordergrund stehen dabei Forschung, Industrie, Wettbewerb und Nachfrage beziehungsweise Politik. Der Fokus liegt auf allen aktuellen und sich für die Zukunft abzeichnenden Entwicklungen von Energiespeichertechnologien, beginnend bei der Werkstoffforschung und Nanotechnologie bis hin zur Integration der Speichertechnologien in ihre Anwendungskonzepte.

Die ersten Berichte sowie eine internationale Unternehmensdatenbank sind hier online zugänglich.

Kaufzuschüsse für Elektrofahrzeuge – Förderdatenbank aktualisiert

18. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Immer mehr Kommunen, Vereine und Energieversorger fördern den Kauf von Elektrofahrzeugen mit barem Geld oder Stromgutschriften. Das BEM-Mitgliedsunternehmen eMobilitätOnline.de bietet bereits seit einiger Zeit eine Übersicht dieser Förderprogramme an. Die Datenbank wurde nun komplett aktualisiert: Ausgelaufene Förderungen wurden herausgenommen, Förderbeträge und –bedinungen angepasst sowie neue Anbieter hinzugefügt. Mittlerweile umfasst die Übersicht über 40 Programme. Die komplette Förderübersicht finden Sie hier. Hineinschauen lohnt sich..!

Ergebnisse des VDIK-Dialogs Alternative Antriebe

18. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Der VDIK hat in der Vergangenheit regelmäßig im Rahmen der AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI) in Leipzig mit seinen Kongressen zum Bereich alternative Antriebe über die aktuelle Entwicklung informiert. Um diese Tradition auch im AMI-freien Jahr fortzusetzen, fand am 04. Juni 2013 in der Repräsentanz des VDIK in Berlin der erste Dialog „Alternative Antriebe“ statt. Unter Leitung des international anerkannten Experten Herrn Prof. Dr. Cornel Stan von der Westsächsischen Hochschule Zwickau wurden die verschiedenen Antriebsalternativen der Zukunft mit Experten aus Industrie und Politik diskutiert.

VDIK-Präsident Volker Lange: „Die Ergebnisse unseres diesjährigen Hauptstadtdialogs untermauern deutlich die soeben vom Bundeskabinett verabschiedete Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung. Der VDIK und seine Mitglieder verfolgen bei der Weiterentwicklung der Antriebstechnologie einen technologieoffenen Ansatz zur Verringerung der Abhängigkeit vom Erdöl und zur Verminderung der CO2-Emissionen. Dabei werden neben der Optimierung des Verbrennungsmotors alle verfügbaren Antriebsalternativen betrachtet. Nahezu alle während des Dialogs von den internationalen Fahrzeugherstellern vorgestellten Technologien konnten in marktreifen Pkw von den Teilnehmern auf den Straßen Berlins ausgiebig getestet werden. Den Autofahrern steht bereits heute ein breites Spektrum von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, das von privaten und gewerblichen Kunden erworben werden kann, zur Verfügung. Damit können die Kunden schon jetzt von den Vergünstigungen für diese Technologien, zum Beispiel vom verminderten Steuersatz für Erd- und Flüssiggas, von der zehnjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge und von dem Ausgleich der Mehrkosten von Elektrofahrzeugen bei der Nutzung als Dienstfahrzeug, profitieren.“

Neuer eWettbewerb des Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennens

18. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Vorbereitungen für den „1. E-Mobil-Berg-Cup“ im Rahmen des 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennens laufen auf Hochtouren. Innerhalb kürzester Zeit war das Teilnehmerfeld für den Wettbewerb komplett. Am 03. und 04. August werden Elektroautos am Uphöfener Berg in Hilter-Borgloh um den „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“ fahren. „Wir sind von der Technologie der Elektromobilität ja schon länger überzeugt. Die großartige Resonanz auf unseren E-Mobil-Berg-Cup hat uns trotzdem positiv überrascht“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Manfred Hülsmann, bei einem Vor-Ort-Termin an der Rennstrecke. „Diese Resonanz bestärkt uns auf unserem Weg, Vorreiter in Sachen Elektromobilität zu sein“, fügte der Stadtwerke-Chef hinzu. Die Initiierung eines solchen eWettbewerbs sei ein weiterer Baustein, um die Elektromobilität in der Region fest zu verankern und für ein breites Publikum erlebbar zu machen.

Opel koordiniert TopBat-Forschungsprojekt

17. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos und Reichweite sind bisher Begriffe, die man eher weniger in einem Atemzug benutzt. Ein Grund dafür ist die Effizienz von Fahrzeugbatterien. Daher wird die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologie für kommende Generationen von Fahrzeugen mit alternativen Antriebskonzepten eine zentrale Rolle spielen. So können neuartige Konzepte für Batteriemodule sowie deren zugehörige Thermalsysteme Elektrofahrzeuge noch effizienter und kostengünstiger gestalten. Aus diesen Gründen wurde jetzt das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt TopBat gestartet. TopBat steht für „Temperaturoptimierte Batteriemodule mit instrumentierten Zellen“. An der Forschung beteiligen sich das BEM-Mitgliedsunternehmen Opel als Projektkoordinator, die Fraunhofer Institute für Siliziumtechnologie (ISIT) und für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) sowie die SGL Group.

Dr. Ralph Stenger, Direktor der Vorausentwicklung bei Opel, zu den Projektinhalten: „Temperatur-optimierte Batteriemodule sind Schlüsseltechnologien der Elektromobilität. Daher stehen bei TopBat die thermischen Aspekte eines Batteriesystems im Mittelpunkt. Opel und General Motors verfügen hier dank des Opel Ampera bereits über hervorragende Markterfahrung auf diesem Gebiet. Im Rahmen des Forschungsauftrags untersuchen wir folgerichtig neuartige Konzepte für Batteriemodule sowie das zugehörige Thermalsystem.“ Weitere Informationen rund um TopBat finden Sie hier.