All jene, die eine Geschichte rund um Elektromobilität zu erzählen haben, ruft die Facebook-Community ElectroDriver in Zusammenarbeit mit auto-motor-und-sport.de dazu auf, ihre Geschichten zur Elektromobilität im Alltag zu erzählen und ganz einfach „Gesicht zu zeigen“. Ganz gleich, ob „das erste Mal“ im Elektroauto oder per eBike, ein lustiger Zwischenfall auf der täglichen Strecke nach Hause oder die einfachste Parkplatzsuche aller Zeiten in der Innenstadt: Die wachsende eMobility Community zeigt: Wir gehören dazu und sind elektrisch unterwegs.
Die interessantesten, emotionalsten oder schönsten Erlebnisse werden von ElectroDriver und auto-motor-und-sport.de vorgestellt und ein Sieger gekürt. Diesem winkt die Teilnahme bei der ersten Etappe der Silvretta E-Auto Rallye am 04. Juli 2013 im neuen Tesla Model S – ein Fahrerlebnis der besonderen Art – noch bevor die ersten Modelle an europäische Kunden überhaupt ausgeliefert sind. Unterstützt wird diese Aktion von auto-motor-und-sport.de sowie den BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla und The Mobility House (TMH). Teilnehmer senden ihre Story bis zum 21. Juni 2013 an facebook@electrodriver.net oder reichen sie über auto-motor-und-sport.de ein. Der Gewinner wird bis zum 24. Juni 2013 benachrichtigt. Wir drücken die Daumen..!
Blickt man ein wenig genauer in die Automobilwelt, wird sehr schnell deutlich, dass diese Industrie derzeit an Dynamik kaum zu überbieten ist. Neue Antriebssysteme entstehen, der globale Wettbewerb verschärft sich und Nutzer ändern ihr Verhalten – das verunsichert die relevanten Marktakteure. Dabei sind es neben den bekannten Playern (OEMs und Zulieferer) auch die Anlagenbauer oder die Informations- und Kommunikationsunternehmen und Energieversorger, die maßgeblich zum Erfolg zukünftiger Mobilitätslösungen beitragen. Wie aber lassen sich diese Entwicklungen messen? Und vor allem: Wie ist die Stimmung in den einzelnen Branchen?
Um den Fragen nachzugehen, wie sich dieses Wertschöpfungssystem der “Mobilität von Morgen” entwickelt und wie die beteiligten Akteure die konjunkturelle Stimmung einschätzen, wurde nun der onlinebasierte Mobility-Innovation-Index vom Fraunhofer IAO entwickelt. In regelmäßigen Zeitabständen werden relevante Akteure zu ihren Einschätzungen befragt. Die Ergebnisse werden in Form eines Index nach dem Vorbild des ifo-Geschäftsklimaindex abgebildet. Sie arbeiten selbst im Automobilbereich? Dann probieren Sie den Mobility-Innovation-Index aus. Um die Fragen zu beantworten, benötigen Sie nur drei Minuten. Hier gelangen Sie zur Umfrage. Die Ergebnisse der ersten Befragungsrunde können Sie hier einsehen.
Im Rahmen des Begleitforschungsprojekts Energiespeicher-Monitoring für die Elektromobilität (EMOTOR) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) arbeitet das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) an einer Strategie, wie der deutsche Wirtschaftsstandort im Bereich der Energiespeichertechnologien zum Leitanbieter werden kann, insbesondere für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) und rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge (BEV). Im Rahmen des Projekts führten die Wissenschaftler eine Innovationssystemanalyse durch, in der sie Japan, Südkorea, China, die USA, Frankreich und Deutschland miteinander verglichen und spezifisch den aktuellen Stand und die künftigen Trends in der Batterietechnologie analysierten. Im Vordergrund stehen dabei Forschung, Industrie, Wettbewerb und Nachfrage beziehungsweise Politik. Der Fokus liegt auf allen aktuellen und sich für die Zukunft abzeichnenden Entwicklungen von Energiespeichertechnologien, beginnend bei der Werkstoffforschung und Nanotechnologie bis hin zur Integration der Speichertechnologien in ihre Anwendungskonzepte.
Die ersten Berichte sowie eine internationale Unternehmensdatenbank sind hier online zugänglich.
Immer mehr Kommunen, Vereine und Energieversorger fördern den Kauf von Elektrofahrzeugen mit barem Geld oder Stromgutschriften. Das BEM-Mitgliedsunternehmen eMobilitätOnline.de bietet bereits seit einiger Zeit eine Übersicht dieser Förderprogramme an. Die Datenbank wurde nun komplett aktualisiert: Ausgelaufene Förderungen wurden herausgenommen, Förderbeträge und –bedinungen angepasst sowie neue Anbieter hinzugefügt. Mittlerweile umfasst die Übersicht über 40 Programme. Die komplette Förderübersicht finden Sie hier. Hineinschauen lohnt sich..!
Der VDIK hat in der Vergangenheit regelmäßig im Rahmen der AUTO MOBIL INTERNATIONAL (AMI) in Leipzig mit seinen Kongressen zum Bereich alternative Antriebe über die aktuelle Entwicklung informiert. Um diese Tradition auch im AMI-freien Jahr fortzusetzen, fand am 04. Juni 2013 in der Repräsentanz des VDIK in Berlin der erste Dialog „Alternative Antriebe“ statt. Unter Leitung des international anerkannten Experten Herrn Prof. Dr. Cornel Stan von der Westsächsischen Hochschule Zwickau wurden die verschiedenen Antriebsalternativen der Zukunft mit Experten aus Industrie und Politik diskutiert.
VDIK-Präsident Volker Lange: „Die Ergebnisse unseres diesjährigen Hauptstadtdialogs untermauern deutlich die soeben vom Bundeskabinett verabschiedete Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung. Der VDIK und seine Mitglieder verfolgen bei der Weiterentwicklung der Antriebstechnologie einen technologieoffenen Ansatz zur Verringerung der Abhängigkeit vom Erdöl und zur Verminderung der CO2-Emissionen. Dabei werden neben der Optimierung des Verbrennungsmotors alle verfügbaren Antriebsalternativen betrachtet. Nahezu alle während des Dialogs von den internationalen Fahrzeugherstellern vorgestellten Technologien konnten in marktreifen Pkw von den Teilnehmern auf den Straßen Berlins ausgiebig getestet werden. Den Autofahrern steht bereits heute ein breites Spektrum von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, das von privaten und gewerblichen Kunden erworben werden kann, zur Verfügung. Damit können die Kunden schon jetzt von den Vergünstigungen für diese Technologien, zum Beispiel vom verminderten Steuersatz für Erd- und Flüssiggas, von der zehnjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge und von dem Ausgleich der Mehrkosten von Elektrofahrzeugen bei der Nutzung als Dienstfahrzeug, profitieren.“
Die Vorbereitungen für den „1. E-Mobil-Berg-Cup“ im Rahmen des 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennens laufen auf Hochtouren. Innerhalb kürzester Zeit war das Teilnehmerfeld für den Wettbewerb komplett. Am 03. und 04. August werden Elektroautos am Uphöfener Berg in Hilter-Borgloh um den „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“ fahren. „Wir sind von der Technologie der Elektromobilität ja schon länger überzeugt. Die großartige Resonanz auf unseren E-Mobil-Berg-Cup hat uns trotzdem positiv überrascht“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Manfred Hülsmann, bei einem Vor-Ort-Termin an der Rennstrecke. „Diese Resonanz bestärkt uns auf unserem Weg, Vorreiter in Sachen Elektromobilität zu sein“, fügte der Stadtwerke-Chef hinzu. Die Initiierung eines solchen eWettbewerbs sei ein weiterer Baustein, um die Elektromobilität in der Region fest zu verankern und für ein breites Publikum erlebbar zu machen.
Elektroautos und Reichweite sind bisher Begriffe, die man eher weniger in einem Atemzug benutzt. Ein Grund dafür ist die Effizienz von Fahrzeugbatterien. Daher wird die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologie für kommende Generationen von Fahrzeugen mit alternativen Antriebskonzepten eine zentrale Rolle spielen. So können neuartige Konzepte für Batteriemodule sowie deren zugehörige Thermalsysteme Elektrofahrzeuge noch effizienter und kostengünstiger gestalten. Aus diesen Gründen wurde jetzt das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt TopBat gestartet. TopBat steht für „Temperaturoptimierte Batteriemodule mit instrumentierten Zellen“. An der Forschung beteiligen sich das BEM-Mitgliedsunternehmen Opel als Projektkoordinator, die Fraunhofer Institute für Siliziumtechnologie (ISIT) und für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) sowie die SGL Group.
Dr. Ralph Stenger, Direktor der Vorausentwicklung bei Opel, zu den Projektinhalten: „Temperatur-optimierte Batteriemodule sind Schlüsseltechnologien der Elektromobilität. Daher stehen bei TopBat die thermischen Aspekte eines Batteriesystems im Mittelpunkt. Opel und General Motors verfügen hier dank des Opel Ampera bereits über hervorragende Markterfahrung auf diesem Gebiet. Im Rahmen des Forschungsauftrags untersuchen wir folgerichtig neuartige Konzepte für Batteriemodule sowie das zugehörige Thermalsystem.“ Weitere Informationen rund um TopBat finden Sie hier.
Als erster Tankstellenbetreiber erweitert TOTAL für das eCarsharing-Angebot Multicity von Citroën in Berlin, mit Ladestationen des BEM-Mitgliedsunternehmens e8energy, das Schnellladenetz in der Hauptstadt. Mit Ladeleistungen von bis zu 22 Kilowatt können Elektrofahrzeuge künftig in der Margarete-Sommer-Straße und in der Holzmarktstraße in ca. 30 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden. Die Ladesäulen unterstützen neben dem CHAdeMO-Protokoll, mit dessen Hilfe Elektrofahrzeuge wie Citroën C-Zero, Nissan Leaf, Peugeot iOn, Mitsubishi iMiEV und künftig auch der Plug-In Hybrid Mitsubishi Outlander geladen werden können, auch andere Elektrofahrzeuge durch eine Typ 2 Anschlussdose bis 22 kW AC. Der Ladevorgang ist aktuell noch kostenfrei.
“Die Energiewirtschaft engagiert sich von Anfang an für den Aufbau der Elektromobilität in Deutschland und unterstützt die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung unter anderem durch den bedarfsgerechten Aufbau der Ladeinfrastruktur. Der BDEW übernimmt daher gerne die Aufgabe, einheitliche Identifikationsnummern für Elektromobilität zu vergeben. Wir sehen darin einen wichtigen Schritt für den Erfolg dieser Zukunftstechnologie in Deutschland.” Das sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), anlässlich der heutigen Bekanntgabe des Bundeswirtschaftsministeriums, dass der BDEW in Zukunft die einheitlichen Identifikationsnummern für Elektromobilität vergeben wird.
Mit den Nummern sollen die Fahrer von Elektroautos in Zukunft kundenfreundlich Zugang zu möglichst allen Ladesäulen im öffentlichen Raum bekommen. Die ID-Codes sind für die im Hintergrund laufenden IT-Prozesse wie Freischaltung der Ladesäule, Messung und Abrechnung nötig. Diese Codes müssen standardisiert sein und zentral vergeben werden, um damit anbieterübergreifend und verbraucherfreundlich arbeiten zu können. Der BDEW wird diese Aufgabe zunächst für drei Jahre übernehmen.
airberlin ist Vorreiter im Bereich ökoeffizientes Fliegen. Um diese Rolle weiter auszubauen, verfolgt und unterstützt das Unternehmen aufmerksam die Entwicklung von neuen Innovationstechnologien, die zur weiteren Effizienzsteigerung beitragen können. Als eine der ersten Airlines weltweit ist airberlin deshalb im Austausch mit dem Unternehmen WheelTug für ein neuartiges elektrisches Antriebssystem. WheelTug und airberlin haben bereits einen entsprechenden “Letter of Intent” unterzeichnet, der Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft die Möglichkeit gibt, nach der Zertifizierung der Antriebstechnologie als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit das System auf einem Teil ihrer Flotte zu installieren. Der “Letter of Intent” umfasst die Möglichkeit zur Installation des Antriebsystems auf 47 Flugzeugen des Typs Boeing 737NG und auf 63 der Airbus A320 Familie. WheelTug setzt auf einen Elektromotor, der ins Bugrad eingebaut ist und es den Piloten erlauben soll, ohne laufende Triebwerke vom Gate zur Runway zu rollen.