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Archiv für Juli, 2009

Nissan: To be eLeader

31. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Nissan strebt massiv eine Führungsrolle im Bereich eMobility an. Die konzerninterne Bezeichnung dafür lautet: Zero-Emission Mobility. Entwicklungsarbeiten und Forschung an den elektrischen Fahrzeugen sowie deren Schlüsselkomponeten wurden dazu fossiert. Das Design des ersten Serienstromer soll jetzt am 2. August im Hauptquartier in Yokohama vorgestellt werden. Die neue Website www.nissan-zeroemission.com wird am gleichen Tag Online gehen.

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Made in USA – Mit Hilfe aus China

30. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Coda Automotive mit Sitz in Kalifornien hat angekündigt, Ende 2010 in den Vereinigten Staaten die erste rein elektrisch angetriebene Limousine auf den Markt zu bringen. „Wir wollen ein erschwingliches Elektroauto für alle in Amerika anbieten“, äußerte sich Firmenchef Kevin Czinger. „Und wir sind der Überzeugung, dass dies der Beginn einer Revolution ist, die Technologie des Elektroautos in die USA zu bringen.“ Der viertürige Coda enthält eine Lithium-Ionen-Batterie des chinesischen Herstellers Lishen, der unter anderem Batterien für Apple, Motorola und Samsung liefert. Hergestellt werden soll das Auto bei dem chinesischen staatseigenen Betrieb Habrin Hafei Automotive. Die Reichweite des Autos soll Angaben von Coda zufolge etwa 190 Kilometer betragen. Geplant ist der Verkauf von etwa 3.000 Fahrzeugen pro Jahr, jedoch soll auch eine Fertigung von bis zu 20.000 Autos pro Jahr möglich sein.

BIKE EXPO – Trends und Neuheiten

29. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Die BIKE EXPO, die Fahrradmesse der Messe München, endete am 26. Juli 2009 mit einer positiven Bilanz des Veranstalters. An den ersten beiden Tagen, die ausschließlich dem Fachpublikum vorbehalten waren, verschafften sich über 5.000 Fachbesucher aus 42 Ländern einen Eindruck über die Innovationen der kommenden Saison. Am Wochenende kamen dann mehr als 20.000 Endverbraucher. Unter dem Motto “Cycling Trends for City and Nature” präsentierten 211 Aussteller aus 25 Ländern ihre Neuheiten für die Saison 2010. Zu den stärksten Ausstellernationen zählten neben Deutschland vor allem Österreich, die VR China, Taiwan und Italien. Einen besonderen Stellenwert nahmen die E-Bikes und Pedelecs auf der BIKE EXPO ein, die derzeit einen besonderen Boom erfahren. Um der gestiegenen Nachfrage Rechnung zu tragen und neue Marktfelder zu erschließen, haben inzwischen nahezu alle Fahrradhersteller E-Bikes und Pedelecs in ihr Programm aufgenommen.

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Rohstoffe – Die Lithium-Abhängigkeit

28. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Neben den Umweltvorteilen der elektischen Möbilität gib es noch ein anderes Ziel. Mit dieser Technologie soll auch die Abhängigkeit des Westens vom Öl reduziert werden. Es deutet sich aber bereits jetzt an, dass mit Lithium-Ionen Batterien die westlichen Industrienationen wieder in eine Abhängigkeit geraten und sich auf ausländische Lieferanten zu verlassen haben, stellt Jason Kirby in seinem Artikel fest. Neben China sind Chile und Argentinien zur Zeit die Hauptquellen des Minerals. Die größte unentwickelte Lithiumablagerung der Welt liegt allerdings in Bolivien. Und das südamerikanische Land hat bereits angezeigt, dass es keine ausländischen Gesellschaften an seine Reserven lassen wird. Ein Problem besonders für die USA. Bolivien hat kürzlich erst den US-Botschafter ausgewiesen. In einem Kongressbericht warnten Regierungsverantwortliche das, die Vereinigten Staaten von einer Abhängigkeit in eine neue Abhängigkeit geraten könnten.

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B90/Die Grünen – Stimmulation durch Anreiz

27. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Das Wahlprogramm von Bündnis90/Die Grünen befasst sich unter der Überschrift “Grüne Autos mit Zukunft” mit der Elektromobilität. Eigentlich schlüssig die Grundforderung, mit staatlichen Zuschüssen die Elektromöbilität fördern. Ob das Zahlenwerk der geplanten Fördermittel und die Zielgröße für 2020 bestand haben werden entscheiden aber wie immer andere. Auch die durch Bündnis90/Die Grünen kritisierte Abwrackprämie hat ihren Beitrag geleistet um den Markt, besonders im Kleinwagensegment, für die nächsten Jahre zu saturieren. Die ganze Passage zum Thema im Wahlprogramm (Seite 74 ff.) lautet: “Elektromobilität mit zusätzlichem Strom aus Erneuerbaren Energien ist annähernd klimaneutral, leise, schadsofffrei und löst unsere Abhängigkeit vom Öl. Wir wollen dafür sorgen, dass bis 2020 mindestens zwei Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschland Straßen fahren. Dafür legen wir ein Marktanreiz- und Forschungsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro jährlich auf, aus dem unter anderem ein jährlich sinkender Anschaffungszuschuss für Elektrofahrzeuge von Anfangs bis zu 5.000 Euro zum Ausgleich der Mehrkosten für die Batterien finanziert wird, wie es die USA, China, Großbritannien und Frankreich bereits beschlossen haben”.

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Förderung – Peer vs. Sigmar

24. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Bereits gestern meldete die „Financial Times Deutschland“, Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) wolle künftige Elektro-Autos in der Markterprobungsphase nicht fördern. Steinbrück würde so die Pläne seines Ministerkollegen Sigmar Gabriel (SPD), und die Verabschiedung des „Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität“ am 5. August im Bundeskabinett verhindern. Gabriel will angeblich über ein “Marktanreizprogramm” den Kauf der ersten 100.000 E-Autos mit je 5.000 Euro fördern. Eine Forderung die eine Verdopplung der vom Bund bereitgestellten Mittel aus dem Konjunkturpaket II für die Elektromobilität bedeuteten würde. Im Antrag “Mobilität zukunftsfähig machen – Elektromobilität fördern” vom 22. April, getragen von den Fraktionen CDU/CSU und der SPD findet sich zum Stichwort “Marktanreizprogramm” jedoch nur: “Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, zur Unterstützung der Markteinführung von Elektrofahrzeugen ein Marktanreizprogramm mit geeigneten Rahmenbedingungen zu prüfen.” Die Regierung wird gleichzeitig aufgefordert den “Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität” zügig fertig zustellen. Das lässt die Vermutung zu der Plan kommt, jedoch ohne ein Marktanreizprogramm.

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Smart ed – 2012 in Serie

23. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Nach Flottentests mit dem Smart ed in London und Berlin, startet Ende 2009 eine Kleinserie noch mit Lithium-Ionen-Akkus von Tesla. Ab 2012 ist der Elektro-Smart regulär erhältlich, die Akkus stammen dann aus dem Joint-Venture “Deutsche Accumotive” von Daimler und Evonik. Eine Schlüsselposition bei der Batterietechnik-Allianz kommt der Li-Tec Battery GmbH im sächsischen Kamenz, zu – einem Gemeinschaftsunternehmen von Evonik (50,1%) und Daimler (49,9%). Li-Tec verwendet die wichtigen Batteriekomponenten von Evonik, um Lithium-Ionen-Zellen zu produzieren. Der in London eingesetzte Smart ed basiert noch auf dem alten Modell und weist ältere Nickel-Hydrid-Akkus auf. Der E-Motor leistet 33 kW (41 PS). Der Stromverbrauch wird auf 12 Kilowattstunden pro 100 Kilometer beziffert. Spätestens nach 110 Kilometer muss aufgeladen werden. Aus diesem Grund legt Daimler das Augenmerk auf die Entwicklung einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie. Man arbeitet an der Industrialisierung und Standardisierung dieser Batterie-Technologie und will so die Voraussetzungen schaffen, dass künftig interessante Margen erzielt und somit Produkte zu marktfähigen Preisen angeboten werden können. Das Entwicklungsziel ist eine standardisierte, industrialisierte Produktion von Lithium-Ionen-Batterien sowohl für Hybrid- als auch für Brennstoffzellen- und reine Batteriefahrzeuge. Aus diesem Grund kommt 2010 eine Elektro-A-Klasse in Kleinserie, 2011 eine B-Klasse mit Brennstoffzelle. Denn auch im Bereich des Wasserstoffbetriebs sind noch viele Fragen zu Kosten und Infrastruktur offen.

Studie – Erfolgsfaktor Austauschakku

22. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Um den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln sollten sie ohne Akkus verkauft werden. Wenn diese verleast würden, sänken die Kosten für die Autos. Das ist das Ergebnis einer Studie des Center for Entrepreneurship and Technologie der Universität von Kalifornien. Der Verfasser Thomas A. Becker kommt zu dem Ergebnis, ein System austauschbarer Batterieblöcke würde das Problem geringer Reichweiten reduzieren und Elektrofahrzeuge auch für Vielfahrer attraktiv machen. Ferner kann man sich ein System vorstellen, bei dem der Autokäufer nicht Eigentümer der Batterie ist, sondern diese lediglich least und/oder eine variable Nutzungsgebühr an den Eigentümer der Batterie zahlt. Dies hätte den Vorteil, dass der Kunde nicht a priori durch die hohen Batteriekosten vom Kauf eines Elektrofahrzeugs abgeschreckt würde. Gleichzeitig wäre der KfZ-Halter nicht von möglichen technologischen Entwicklungen im Batteriesektor abgekoppelt. Man sollte jetzt nicht nur an Better Place denken. Inzwischen ist Better Place nicht mehr der einzige Anbieter eines kilometerbasierten Abrechnungsmodells. So bietet etwa der Autohersteller Think für sein Fahrzeug “THINK city” ein solches Modell in Norwegen an. US-Autohersteller General Motors erwägt, die Akkus seines Elektroautos Chevrolet Volt zu vermieten. Auch Tesla Motors wird die Elektrolimousine Model S, die ab 2011 in die Serienfertigung gehen soll, mit einem austauschbaren Akku ausrüsten.

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Strategie – Low Carbon Economic Area

21. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Vor zirka einer Woche hat die britische Regierung ihre Low-Carbon-Industrial-Strategy vorgestellt und die erste Low-Carbon-Economic-Area im Südwesten Englands präsentiert. In Sunderland, dem Nordosten von Großbritannien, soll jetzt die zweite Low-Carbon-Economic-Area des Landes, mit dem Fokus auf umweltverträgliche Automobiltechnologie, entstehen. Nissan ist bereits in diesem Gebiet ansässig und wird nach einem Bericht der Tageszeitung Guardian, hier in Zukunft seine Elektroautos bauen. Die britische Regierung hofft das Land so zum europäischen Zentrum für umweltfreundliche Fahrzeuge zu entwickeln. Toyota hatte bereits vergangene Woche angekündigt seine Hybridautos in Großbritannien bauen zu lassen. Mit der Entscheidung von Nissan würden nun vorraussichtlich 4.500 Arbeitsplätze gesichert und ein Netzwerk von bis zu 20.000 Zulieferern entlastet, das zuletzt durch die Krise unter Druck geraten war.

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Emissionsfreie Gemüselieferung

21. Juli 2009 klaus Keine Kommentare

Auf dem Marktplatz von Kirchheim/Teck stellte die Elektro-Fahrzeuge Schwaben GmbH (EFA-S) unlängst einen auf Elektroantrieb umgerüsteten Serienlieferwagen vor und in Betrieb. Der Renault Master hat TÜV-Segen, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und 18 Prozent Steigfähigkeit. Laut Hersteller eignet sich diese Konfiguration ideal für Lieferwagen, die im Stadtverkehr täglich rund 50 km oder weniger eingesetzt werden. Das vorgestellte Fahrzeug wird von einem Obst- und Gemüsehändler genutzt.
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