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Archiv für Juli, 2009

Gesamtkonzept – ePerformance mit Audi

21. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit 22 Mio. Euro ein Projekt, bei dem unter Führung der Audi AG Partner aus Industrie, Universitäten und Forschungsinstituten in den kommenden Jahren ein komplett neuartiges Systemkonzept für ein leistungsfähiges Elektroauto entwickelt werden soll. Neben Audi beteiligen sich die Robert Bosch GmbH und die RWTH Aachen an dem sogenannten “ePerformance”-Projekt. Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden ist mit seinen Forschungsarbeiten zu funktionsintegrativen Leichtbaustrukturen ebenfalls beteiligt. Der funktionsintegrative Systemleichtbau in Mischbauweise, gehört zu den wesentlichen Innovationstreibern von zukunftsfähigen Produkten. Auch am Projekt beteiligt, die Technische Universität Ilmenau. Das Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik wird zielgerichtet am Thema “Bremssysteme der Zukunft” arbeiten. Als Auftragnehmer der Audi Electronics in das Projekt eingebunden ist das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern, das im Verbund ein innovatives Sicherheitskonzept im Auto der Zukunft mitentwickelt. Bundesforschungsministerin Annette Schavan: “Wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen wir nicht nur neue leistungsstarke Batterien entwickeln. Es geht darum, über Autos, Mobilität und Infrastruktur insgesamt neu nachzudenken. Wir brauchen neue Gesamtkonzepte – das Verbundvorhaben von Audi geht in die richtige Richtung”.

Lesetipp: Elektroauto für die Massenproduktion

20. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Tom Grünweg, Redaktion Spiegel Online, über Nissan und die Planungen für den Elektroautomarkt. Das Unternehmen will im kommenden Jahr ein erstes Elektrofahrzeug auf den Markt bringen, sagt Nissan-Vertriebschef Simon Thomas. Das Kompaktmodell werde nicht wie bei der Konkurrenz umgerüstet, sondern um den Elektroantrieb herumgebaut, teilte der japanische Hersteller am Europasitz in Rolle (Schweiz) mit. Zur Erprobung nutzt Nissan einen umgerüsteten Nissan Cube.

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Knackpunkt: Defizite in der Elektrochemie

20. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Warum ist dem Elektroauto bislang der Erfolg verwehrt geblieben? Die wesentlichen Gründe hierfür finden sich beim Blick auf die Batterietechnologie. Die Kosten der Batterie sind extrem hoch, liegen derzeit bei etwa 1.000 Euro pro kWh. Um eine Reichweite der Fahrzeuge von über 100 Kilometern zu ermöglichen, kommen dann schnell 10.000 Euro und mehr zusammen. Das hat auch die Politik erkannt und investiert in die Entwicklung hochleistungsfähiger Batterien. Damit Deutschland in der Forschung auf dem Gebiet der Elektrochemie “wieder” internationales Spitzenniveau erreicht, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt einen Verbund aus ausgewählten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im süddeutschen Raum. Das Konsortium, das vom Forschungszentrum Karlsruhe koordiniert wird, erhält 20 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Der Verbund wird mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Batteriematerialien arbeiten, die aufgrund ihrer verbesserten Eigenschaften Zellen mit erhöhter Energiedichte und Leistungsdichte liefern können. Zuverlässigkeit, Zyklenstabilität und die Möglichkeit zum schnellen Be- und Entladen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

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Gerüchte – C1 unter Strom?

18. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

BMW arbeitet angeblich an einem e-Roller. Das jedenfalls meldet die spanische Fachzeitschrift “Soloscooter”. Geplanter Verkaufsstart sei 2011. Der elektrifizierte Kabinenroller soll 120km/h Spitze und mit dem Lithium-Ionen Batteriesatz eine Reichweite von ungefähr 250km erreichen. Vermutet wird, der C1-Motorroller von BMW könnte als Vorlage für den neuen e-Roller dienen. Im Jahr 2001 versuchte BMW mit dem innovativen Fahrzeugkonzept ein Fahrzeug für den urbanen Raum zu plazieren. Der C1 fand aber in den zwei Jahren seiner Produktion nur ca. 13.000 Käufer. Der Elektroroller könnte jetzt zu einem erfolgreicheren Nischen-Produkt werden.

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Segway Polo – Elektro-Roller statt Pferd

17. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

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Aufpassen Kölner! Wenn Sie in den nächsten Tagen einen kleineren Herrn mit Drei-Tage-Bart und um die 50 Jahre alt auf einem Segway in Köln herumfahren sehen, schauen Sie doch mal genauer hin. Es könnte sich um Steve Wozniak handeln. Der Apple-Mitbegründer erkundet seit Mittwoch mit dem elektronischen Personentransporter die Domstadt. „The Woz“ nimmt am Wochenende mit den Silicon Valley Aftershocks an der Segway-Polo-WM im Sportpark Müngersdorf teil. Wer bei dem Begriff “Polo” nur an blaublütigen Inseladel und Pferdchen im Wert eines ganzen Formel-1-Rennstalls denkt, der sollte sich einmal mit Segway-Polo befassen. Denn diese High-Tech-Variante des Luxus-Sports hat mit dem herkömmlichen Polo etwa so viel gemein wie britisches Essen mit Haute Cuisine.

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Zusammenarbeit: Batteriets för Sverige

17. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Die Magna Steyr, ein Unternehmensteil von Magna International, wird Lithium-Ionen Batteriesysteme für die schwedische Volvo Group produzieren. Die Volvo Group konzentriert sich seit 1999 ausschließlich auf Fahrzeuge, Maschinen und Ausrüstung für den Transport von Mensch und Material, sprich Nutzfahrzeuge. Die Batteriesysteme sollen jetzt in Volvo Bussen und LKW verschiedener Marken der Gruppe zur Anwendung kommen. Produktionsbeginn soll bereits im August 2009 am Magna Steyr Standort in Graz sein. Die Fahrzeuge werden dabei mit einem Parallelhybridsystem ausgestattet. Die Bremsenergie, die bei herkömmlichen Bus- und LKW-Fahrzeugen verloren geht, wird so genutzt, um die Batterie über einen Generator aufzuladen. Hybridfahrzeuge verbrauchen so deutlich weniger Kraftstoff, produzieren weniger Abgase und laufen leiser als Busse und LKW mit konventionellen Antriebssystemen. Dadurch sind diese Fahrzeuge besonders für den Stadtverkehr geeignet.

Einstieg – Abu Dhabi kauft Tesla-Anteile

16. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Daimler hat 40% seiner Tesla-Anteile an den Staatsfonds Aabar verkauft. Der Einstieg sei das erste gemeinsame strategische Projekt mit dem Staatsfonds aus Abu Dhabi, teilte der Stuttgarter Autohersteller mit. Daimler war Mitte Mai mit knapp 10% beim amerikanischen Elektro-Autobauer Tesla eingestiegen. Damals wurde beschlossen, dass Tesla die Lithium-Ionen-Batterien für die ersten 1.000 Elektro-Smarts der zweiten Generation liefern soll. In Zukunft wollen die beiden Unternehmen bei der Entwicklung von Elektronantrieben und Batterien zusammenarbeiten. Der Staatsfonds Aabar hält rund 9% an dem Stuttgarter Autobauer.

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Flottenmarkt: ALD unterstützt Renault

16. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Das Leasingunternehmen ALD Automotive (Eigentümer Groupe Société Générale) und der Autohersteller Renault haben sich im bereits Ende Juni 2009 zu der Initiative “Null-Emissions-Fahrzeuge” zusammengeschlossen. Ziel der Leasinggesellschaft ist es, den Autohersteller bei der Etablierung seiner Elektrofahrzeuge zu unterstützen. Vor allem durch eine attraktive Preisgestaltung möchte die ALD Automotive ihre Kunden für das Thema Elektromobilität interessieren. Beide Unternehmen werden den Fuhrparkbetreibern zur Markteinführung der ersten Fahrzeuge im Jahr 2011 einen optimalen Konsens zwischen Umwelt- und Wirtschaftlichkeitsaspekten präsentieren. Karsten Rösel, Geschäftsführer der ALD AutoLeasing D GmbH in Deutschland: “Wir möchten unsere Expertise bezüglich Ökoeffizienz weiter ausgestalten und so nachhaltig die Fuhrparkmanager auf umweltfreundliche und dabei ökonomische Flottenlösungen einstimmen.“ Renault und Nissan werden ab 2011 eine Reihe von Fahrzeugen mit Elektroantrieb auf den Markt bringen. Sie verfolgen dabei das Ziel, sich als führende Anbieter emissionsfreier Elektrofahrzeuge zu etablieren.

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Große E-Koalition: Gemeinsames Positionspapier

15. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

Für ein koordiniertes Vorgehen bei der Einführung der Elektromobilität haben sich gestern erstmals drei große Branchenverbände ausgesprochen. “Vor einer breiten Einführung von Elektrofahrzeugen sind zahlreiche politische, regulatorische, technische und infrastrukturelle Voraussetzungen zu schaffen, die einen Schulterschluss von Politik, Industrie und Energiewirtschaft erfordern”, heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier, das vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Verband der Automobilwirtschaft (VDA) und dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) verabschiedet wurde.
Die Verbände regen dabei eine gemeinsame Plattform der Bundesregierung sowie der Verbände und Unternehmen der Automobilindustrie, der Energieversorgung, der chemischen und der elektrotechnischen Industrie sowie der Batteriehersteller an. Diese würde dazu beitragen, die industrielle Basis Deutschlands bei dieser Technologie zu stärken. Verständlich, wurde doch durch diverse strategische Entscheidungen der Industrie in den 90er Jahren diese Basis erheblich beschädigt. Insbesondere im elektrochemischen Bereich wurde vieles von Deutschland nach Asien verlagert. “Man Power und Know-How fehlt im Land. Und die in Asien gefertigten Laptop- oder Handy-Akkus, die in Deutschland nur verbaut werden, sind für Elektroautos nicht optimiert. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Li-Tec. Hier versucht Daimler, auch mit Kapital aus Abu Dhabi, in diesem Technologiebereich wieder auf eigene Füße zu kommen.
Die drei Verbände sprechen sich aber auch für eine realistische Erwartung an die Elektromobilität aus. Aus heutiger Sicht würden Verbrenner die Mobilität noch für eine lange Übergangsphase gewährleisten. Die Fragen der Reichweite, der Ladezeiten und Kosten der Batterie würden die Marktdurchdringung beeinflussen. Auch die notwendige kundenorientierte Infrastruktur müsse erst noch installiert werden. Zudem werde die Domäne reiner Elektrofahrzeuge in näherer Zukunft zunächst eher im Nahbereich liegen.
Das unternehmerische Wagnis ausblendend, erwarten die drei Verbände von der Regierung eine langfristige und sichere Perspektive für die weitere Entwicklung der Elektromobilität. Bislang bearbeiten vier Ministerien – die Ressorts Verkehr (BMVBS), Umwelt (BMU), Wirtschaft (BMWi) und Forschung (BMBF) – dieses Thema. Die Verbände regen an, einen hochrangigen Beauftragten für Elektromobilität bei der Bundesregierung einzusetzen, um eine Straffung der Arbeit zu erreichen.

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THINK city – Der Stromer aus Aurskog

14. Juli 2009 frecker Keine Kommentare

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Antrieb: Front
Getriebe: Ein- Gang- Getriebe
Höchstgeschwindigkeit: 100km/h
Reichweite pro Ladung: bis zu 180km
Max. Leistung: 30 kW/40 PS
Batterie Typ: Lithium-Ionen
Spannung: 230 V
Kapazität: 28.3kWh
Verfügbarkeit: ja
Preis: ab 20.000 Euro

Das norwegische Unternehmen bietet umweltfreundliche Fahrzeuge an. Die Fertigungseinrichtungen wurden vorab mit Unterstützung der Porsche Consulting entwickelt und optimiert. Stolz sind die Norweger darauf, ein Elektroauto zu fertigen, das die Erwartungen an ein modernens Stadtauto erfüllt.

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