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Archiv für September, 2009

Portugals eMobility-Strategie

30. September 2009 klaus Keine Kommentare

Elektrische Mobilität soll auch in Portugal GROSS geschrieben werden. Ein Netz aus Ladestationen für elektrische Fahrzeuge soll eine Vorreiterfunktion in Europa ermöglichen. Der Startschuss für das Pilotprojekt “Mobi-E” fiel bereits Ende Juni. 21 portugiesische Städte nehmen an diesem Pilotprojekt teil, in dessen Verlauf auf Parkplätzen, bei Einkaufzentren, Tankstellen, Hotels oder Flugplätzen Ladestationen entstehen sollen. Noch dieses Jahr sollen die ersten 100 Stationen in Betrieb genommen werden, gefolgt von weiteren 1.300 bis zum Jahr 2011. Bevorzugt soll aus Windenergie gewonnener Strom zum Einsatz kommen. Verschiedene teilnehmende Städte statten bereits jetzt auch den kommunalen Fuhrpark mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen aus. Elektro-Autos könnten bezüglich Steuern, Klimazonen, Parkplätzen und Durchfahrrechten in der Rush-hour privilegiert werden.
via portu.ch

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Event: Smart Grids 2010

30. September 2009 klaus Keine Kommentare

informa_smart-grids2008 lag der Anteil der erneuerbaren Energien (EE) am gesamten Stromverbrauch bei 15,1 Prozent, am sog. Endenergieverbrauch bei immerhin noch 9,5 Prozent. Die zunehmende Einspeisung von schwankenden Windstrommengen und dezentralen Energiequellen und deren aufwendige Lastenregelung erschwert es den Netzbetreibern zunehmend, die Spannung im Netz stabil zu halten. Angesichts der ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung, bis 2020 den EE-Anteil an der gesamten Stromerzeugung auf mindestens 30 Prozent zu steigern, müssen sich auch die Netzstrukturen den neuen flexiblen Anforderungen anpassen. Die Umstellung auf intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, wird hier eine strategische Rolle spielen. Die Euroforum-Konferenz “Smart Grids 2010″ (9. und 10. November 2009, Düsseldorf) will die politischen und wirtschaftlichen Forderungen für eine flächendeckende Umstellung auf intelligente Netzstrukturen aufgreifen, die auch Voraussetzung für eine breite Durchsetzung der Elektromobilität sein dürften.
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Iseki/Mega: gewerbliche Elektrotransporter

30. September 2009 klaus Keine Kommentare

iseki_pickupDie Iseki-Maschinen GmbH positioniert sich als führender Anbieter in der deutschlandweiten Vermarktung von klimafreundlichen Leichtkraftfahrzeugen der Marke MEGA mit emissionsfreiem Elektroantrieb. Die vornehmlich gewerblich nutzbaren Kleintransporter verfügen über Elektroantrieben auf Basis wartungsfreier AGM-Batterien. Darüber hinaus soll die gewichtsreduzierende Konstruktion nahezu 100%ig recyclebarer Kunststoff/Aluminium-Bauteile mit Glasfaserverstärkung zur Verbrauchsminimierung beitragen. Der 4 Kilowatt Elektroantrieb (11 kW kurzzeitige Spitzenleistung) mit elektronischer Variomatik beansprucht im Verbrauch durchschnittlich 0,115 kWh/km und erlaubt Spitzengeschwindigkeiten von 45 km/h. Dies entspricht laut Hersteller Energiekosten von ca. € 2,50/100 km. Die Modelle Multitruck (lieferbar als Van Pritschen-, Kipper- oder Pick-up-Version) und Worker bieten ein Ladevolumen von bis zu 3 Kubikmeter und eine Nutzlast von max. 680 kg. Für Stadtverkehr und innerbetriebliche Nutzung wird das Modellangebot durch den elektrobetriebenen, max. 64 km/h schnellen, Kleinwagen “e-City PRO” komplettiert.
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MeRegio: 700 E-Gefährte für die Region Stuttgart

30. September 2009 klaus Keine Kommentare

enbw1Die EnBW hat sich vorgenommen, 700 Elektroroller und E-Bikes auf die Straßen der Region Stuttgart zu bringen. 500 dieser Fahrzeuge sollen an Pioniere der umweltfreundlichen Fortbewegungsart vergeben werden, die sich schon jetzt hier darum bewerben können. Hiermit einher geht die Installation von 500 privaten sowie 100 kommunalen und 100 öffentlich zugänglichen Ladestationen. Die meisten davon hat Bosch produziert, die ebenfalls an dem Projekt „MeRegio“ (Minimum Emission Region) beteiligt sind. Zum Einsatz kommen drei unterschiedliche Gefährte.

oettinger8_1Eines davon, das besonders attraktive elMoto, wurde von Unternehmen in Stuttgart und Schorndorf entwickelt und wird in der Region bei Blechtechnik gefertigt. Am 22. September 2009 besuchte übrigens B-W-Ministerpräsident Günther Oettinger das Unternehmen und ließ es sich nicht nehmen, eine elMoto-Probefahrt zu unternehmen.

Durch die Zuschüsse habe man die Chance, für die Region bei dieser wichtigen und umweltfreundlichen Zukunftstechnologie einen Vorsprung zu erarbeiten, urteilt Walter Rogg, Chef der regionalen Wirtschaftsförderung. Jedoch ist noch nicht ausgemacht, dass der Region mindestens ein Achtel der gesamten Fördersumme sicher ist.

“Baden-Württemberg ist nicht nur die Heimatregion der EnBW, sondern auch die Geburtsregion des Automobils. Ohne zuverlässige und standardisierte Ladeinfrastruktur wird die Elektromobilität jedoch keine Zukunft haben”, so Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, auf der Landespressekonferenz gestern in
Stuttgart. Villis sprach sich deshalb für die intensive Förderung der Elektromobilität in Baden-Württemberg aus und sicherte gleichzeitig die Unterstützung der EnBW bei der Entwicklung einer funktionierenden und standardisierten Lade-Infrastruktur zu. “Für mich hat die Elektromobilität ein ähnliches Wachstumspotenzial wie die Erneuerbaren Energien (EE).” Für die Entwicklung einer Lade-Infrastruktur plant die EnBW Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe.

Zuvor hatte Villis auf Einladung des Ministerpräsidenten gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Industrie und Forschung an einer Kabinettsanhörung zum Thema Elektromobilität in Baden-Württemberg teilgenommen. Dabei beschrieb er ein intelligentes Energiemanagement als notwendige Voraussetzung für die Zuverlässigkeit der Energieversorgung in Deutschland. Die rasante Zunahme von Strom aus EE mache ein intelligentes Lastmanagement notwendig, um die Stabilität der Stromnetze und damit die Energieversorgung im Land zu sichern. Die EnBW engagiert sich deshalb als Konsortialführer im Forschungsprojekt “MeRegioMobil”, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. In dem über zwei Jahre angelegten Feldversuch untersucht die EnBW gemeinsam mit Forschungspartnern die Anbindung von Elektrofahrzeugen über intelligente Ladestationen an ein Hausenergiemanagementsystem (”Smart Home”). Herzstück des Forschungsvorhabens ist der Intelligente Stromzähler (”Smart Meter”) der EnBW.

MP Oettinger plant eine “Stabsstelle Elektromobilität” im Staatsministerium, die Anfang nächsten Jahres zur “Koordinierungsstelle” ausgebaut werden soll.

UPDATE 24.11.09:
Diese Stabsstelle wurde inzwischen als Landesagentur Elektromobilität” gegründet.
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General Motors kooperiert mit Reva

29. September 2009 klaus Keine Kommentare

General Motors (GM) wird mit dem indischen Autohersteller Reva kooperieren, um ein Elektroauto für Indien zu entwickeln. Derzeit produziert GM India bereits in zwei Werken Chevrolets. Nun sollen gemeinsam Fahrzeugplattformen, Fahrzeugkontrollsysteme und Elektrofahrzeugtechnologien für einen Elektrokleinwagen entwickelt werden, der bereits ab 2010 produziert werden soll.

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Elektrisches Volvo Golf-Kart

29. September 2009 klaus Keine Kommentare

volvo_caddyIm Gegensatz zum C30 BEV ist dieses Elektrofahrzeug der schwedischen Fordtochter bereits lieferbar: Das Golfmobil nimmt stilistische Anleihen beim Kultcabrio C70, es soll angemessen geländegängig sein und über eine Reichweite von 60 Kilometern verfügen – genug für die meisten Fairways. Mitentwickelt wurde das adrette Teil vom schwedischen Unternehmen Pro Green Nordic. Statt mit einem zweitem Sitz punktet es mit einer Anhängerkupplung zum Transport eines kleinen Trailers. Das Playmobil soll erstmals während des Europa-Turniers der “Volvo World Match Play Championship” präsentiert werden, das vom 29. Oktober bis zum 1. November im spanischen Casares stattfindet. Vermarktung und Verkauf erfolgen über die Pro Grandiose Car Corporation in Dubai. Es wird ein Preis von unter 6.000 Euro erwartet.
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Event: Bayerischer Tag der Solaren Mobilität

29. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die HaWi Energietechnik AG, ein Systemhaus für Photovoltaik-Anlagen,  veranstaltet am 2. Oktober 2009 in Eggenfelden den “Bayerischen Tag der Solaren Mobilität”. Hawi beschreibt den Event als u.a. “Deutschlands größte Ausstellung von Elektrofahrzeugen [...] Vom Supersportwagen Tesla Roadster über den Lifestyleflitzer BMW Mini E bis hin zu Elektrorollern und Pedelecs: alle namhaften Hersteller von Elektrofahrzeugen präsentieren ihre neuesten Entwicklungen”, die von den Gästen auch getestet werden können.

Kommunale Entscheidungsträger, Stadtplaner, Journalisten, Architekten und Finanzierungspartner sind eingeladen mit Experten wie Dr. Franz Alt, Dr. Dag Schulze (Klimabündnis) und Tomi Engel von der DGS zu diskutieren, wo die Entwicklung hingeht.
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ADAC-Umfrage: eCar-Preise sind entscheidend

29. September 2009 klaus Keine Kommentare

adac_motorweltEine Umfrage
des ADAC unter seinen Mitgliedern hat ergeben, dass der Kaufpreis heute ein entscheidendes Kriterium für die Entscheidung “Elektroauto oder nicht” wäre. Nahezu 40 Prozent der Befragten würden für ein Elektroauto nicht mehr Geld ausgeben wollen, als für ein vergleichbares Fahrzeug mit herkömmlichen Antrieb. Etwas weniger, 37,5 Prozent, würden trotz eines gewissen Aufpreises mit der neuen Technik liebäugeln. Ein knappes Viertel lehnt mögliche Mehrkosten nicht rundweg ab. Generell sehen künftige Neuwagenkäufer dem Elektroantrieb durchaus positiv entgegen. Fast 90 Prozent der Teilnehmer der ADAC-Erhebung im Internet gaben dies an. Nur rund 6,5 Prozent lehnen Strom als Antriebsquelle grundsätzlich ab, der Rest ist unentschlossen. Dieses überwiegend positive Meinungsbild erklärt, warum bereits heute drei von vier Befragten ein Elektroauto kaufen würden.

Weitere Ergebnisse: 37 Prozent könnten sich mit einer Ladezeit von einer bis zu vier Stunden abfinden. Rund jeder Fünfte würde höchstens eine Stunde warten wollen, bis er wieder losfahren kann. Dabei sähen es 56 Prozent der künftigen Elektromobilisten gern, dass die “Zapfsäule” nicht weiter als einen Kilometer, also fußläufig, von zu Hause entfernt ist. Reichweite ist ein großes Thema: Nur zehn Prozent glauben, sich mit einer Strecke bis 100 Kilometer bescheiden zu können. Jeder Fünfte möchte immerhin schon 200 Kilometer weit kommen können. Die meisten (31,6 Prozent) wünschen sich gar 500 Kilometer Fahrt ohne Ladepause. Rund die Hälfte der Befragten denkt an ein viersitziges eCar. Jeder Vierte erwartet sogar ein noch größeres Raumangebot.
zu den Umfrageergebnissen

Event: Advanced Automotive Batteries

28. September 2009 klaus Keine Kommentare

aabcGroße Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Advanced Automotive Battery Conference (AABC) gilt seit bereits neun Jahren als Schaltstelle zwischen Energiespeicher-Spezialisten und der Automotive-Industrie. 2010 kommt die US-Veranstaltung erstmals auch nach Deutschland. Vom 2. bis 5. Februar wird sich in Mainz alles um Batterien für die Automobilindustrie drehen. Aus dem Programm:

Das erste “European Symposium on Large Li-Ion Battery Technology and Application” (LLIBTA Europe) findet vom 2. bis 3. Februar statt. Die erste “European Advanced Automotive Battery Conference” (AABC Europe) folgt vom 4. bis 5. Februar. Haus der Technik organisiert zeitgleich, aber unabhängig von der AABC das zweite “German Symposium on Battery Development for Automotive and Utility Applications and their Electric Power Grid Integration”.
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Event: New Mobility Forum, Kärnten

27. September 2009 klaus Keine Kommentare

newmobilityforumDas Land Kärnten mit der Initiative “Lebensland Kärnten” der “Abteilung 7 – Wirtschaftsrecht und Infrastruktur” ruft in Kooperation mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit den ersten Kongress für alternative Mobilität in Kärnten ins Leben. Vom 8. bis 9. Oktober 2009 dreht sich in St. Veit an der Glan alles um den Schwerpunkt Elektromobilität. Das Forum soll internationale Forscher, Synergiepartner und Industrievertreter zu Wort kommen lassen.
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