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Archiv für Oktober, 2009

Nissan: 10% eCars bis 2020

28. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Nissan-Chef Carlos Ghosn hat ehrgeizige Pläne: Renault und Nissan sollen bei der weltweiten Einführung von Elektroautos eine Vorreiterrolle übernehmen – “Ich rechne bis zum Jahre 2020 fest mit einem Elektroauto-Anteil von zehn Prozent“, sagte Ghosn anlässlich der Tokyo Motor Show. Um diesen Prozess anzuschieben, habe man “vier Milliarden Euro in die Hand genommen” und werde künftig die strategischen Batterien selbst fertigen.

Der Nissan Leaf wird voraussichtlich kommendes Jahr eines der ganz wenigen verfügbaren batterieelektrischen Großserienautos sein. Sein Entwickler Toshimi Abo kündigte an, dass der Leaf nicht wie bislang fast alle Konkurrenzfahrzeuge in Miniserien von von einigen Dutzend oder ein paar hundert Autos gebaut werden. Abo: “Schon in den ersten beiden Jahren wollen wir jeweils 50 bis 60.000 Leaf bauen. Und danach noch deutlich mehr”.

Die insgesamt 48 Lithiom-Ionen-Module des Leaf mit jeweils vier Zellen bringen es zusammen auf eine Kapazität von 24 Kilowattstunden, die für 160 Kilometer reichen sollen. „Für den Alltag ist das mehr als genug“, ist Abo überzeugt und zitiert eine Statistik, wonach weltweit über 80 Prozent aller Autofahrer weniger als 100 Kilometer pro Tag fahren.

Während andere Konstrukteure wie z.B. Opel (Ampera) oder Fisker (Nina, Karma) das Reichweitenproblem mit einem Range Extender angehen, setzt Nissan auf ein intelligentes Batteriemanagement: Das Navigationssystem blendet permanent die noch erreichbaren Ladestationen für Hin- und Rückweg ein und die Klimaanlage lässt sich mit dem Mobiltelefon schon beim geparkten Auto aktivieren, so dass fürs Kühlen der Strom aus der Steckdose und nicht aus dem Akku genutzt wird. Seriennahe Leaf-Antriebe werden bereits einige Zeit auf dem Prüfgelände in Yokohama erprobt – getarnt unter dem Blechkleid des Nissan Tiida.

BMW fördert Münchens Olympia-Bewerbung 2018

28. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

OlympiaNachhaltige Spiele erfordern nachhaltige Unterstützung: Zum offiziellen Start der Bewerbungsphase um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 übergab Dr. Friedrich Eichiner, Finanzvorstand der BMW AG, einen Mini E an Münchens Oberbürgermeister Christian Ude.
“Als nachhaltigster Automobilhersteller der Welt fördern und unterstützen wir die Idee nachhaltiger Olympischer und Paralympischer Winterspiele 2018″, sagte Eichiner bei der Auftaktveranstaltung der Bewerbungsgesellschaft München 2018 in der “BMW Welt”. Die Landeshauptstadt ist Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH. Der Mini E wurde für die innovativste Neuerscheinung im Bereich Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge mit dem Umweltpreis ÖkoGlobe 2009 ausgezeichnet. Er wird von einem Elektromotor mit einer Leistung von 150 kW und einem maximalen Drehmoment von 220 Newtonmetern angetrieben. Die Reichweite des bislang nicht käuflichen Fahrzeugs wird mit “bis zu 250 Kilometer” angegeben.

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Dänen lügen nicht: EDISON-Projekt

28. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

re_search_logoDie Best-Practice Studie “Electric Vehicle Enabling in Denmark – The EDISON Consortium Project” beschäftigt sich mit der Elektromobilität anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels. EDISON steht für: Electric vehicles in a Distributed and Integrated market using Sustainable energy and Open Networks”. Die Initiative strebt an, eine flächendeckende Elektromobilität in Dänemark zu ermöglichen.

Autoren des Marktüberblicks, den IDC Energy Insights EMEA herausgibt, sind Roberta Bigliani und Gaia Gallotti. Das Dokument versucht einen Überblick über die Hintergründe des Projektes, dessen Fortschritte sowie über die involvierten Partner zu geben. Die Studie kostet 5.850 US-Dollar und kann hier bezogen werden.

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Flexibel: Fiat Phylla

27. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Fiat_PhyllaVorläufig ist der Phylla noch ein mobiles Labor, wenn das Projekt allerdings im kommenden Jahr in die Fertigung gehen sollte, könnte es den Markt aufmischen. Als “zehnmal günstiger sein als ein vergleichbares Auto mit Benzinmotor”, hatte Fiat-Entwicklungschef Nervio Di Gusto das Projekt bewertet, an dem neben dem Forschungszentrum des Turiner Automobilherstellers auch das Polytechnikum und die Handelskammer Turin, das Europäische Design-Institut, der Biokunststoffproduzent Novamont sowie die Landesregierung des Piemont beteiligt waren. Letztere fördert die Entwicklungsarbeit mit rund 1,2 Millionen Euro.

Das Resultat ist ein unter 3 Meter Länge bleibendes, rund 750 Kilogramm leichtes Elektroauto, dessen Komponenten komplett recyclefähig sein sollen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h, die Reichweite bei Batteriefahrt (Lithium-Ionen-Akkus) wird mit ca. 145 Kilometern angegeben. Es könnte aber auch eine Brennstoffzelle zum Einsatz kommen werden. Unstrittig ist, dass das Dach des Fahrzeugs von Solarzellen geziert wird. Der so gewonnene Strom soll “im Schnitt für 12 bis 18 Kilometer ausreichen. Beinahe wie in alten Zeiten sind bei diesem Projekt wieder Fahrgestell, Karosserie und Fahrgastzelle getrennt aufgebaut, dies gestattet, dass Phylla flexibel beispielsweise als Viersitzer, Pick-up, Kleinstlieferwagen oder auch Behindertenfahrzeug aufgebaut werden kann. Die Erprobungsphase des Fahrzeugs ist auf dem Turiner Flughafen Casalle geplant.

Karmann im schnellen Trudeln

27. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

Die Wirtschaftskrise hat bekanntlich auch den traditionsreichen Kabrio-Spezialisten Karmann in die Insolvenz getrieben. Nun scheint dem Cabriohersteller wegen akuter Finanznot schon am 1. November das Aus zu drohen, was 1.500 Mitarbeiter den Job kosten würde. Der Insolvenzverwalter befindet sich aktuell in intensiven Gesprächen mit Gläubigern und Auftraggebern. Es gibt auch Bestrebungen, Unternehmensteile wie den Verdeckbau separat zu verkaufen. Presseberichten zufolge gehört ein Großteil der Maschinen und die Immobilien allerdings nicht der insolventen Karmann GmbH, sondern der nicht insolventen Karmann KG. Die erst kürzlich neu gegründete Tochter Karmann E-Mobil GmbH ist gleichfalls von der insolventen Unternehmensmutter überwiegend unabhängig.

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Der eMobile Koalitionsvertrag

27. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

KoalitionskasperGestern ist die schwarz-gelbe Regierungskoalition unter Dach und Fach gekommen. Nach einhelligem Votum der Parteitage unterzeichneten die Parteilvorsitzenden von CDU, CSU und FDP den Koalitionsvertrag, den wir im Folgenden in relevanten Auszügen zitieren:
“Wohlstand und Beschäftigung sind in Deutschland in weitaus stärkerem Maße als in den meisten vergleichbaren Ländern von einer prosperierenden, breit aufgestellten Industrie abhängig. Wir bekennen uns deshalb zum Industriestandort Deutschland und zur Akzeptanz zukunftsweisender Technologien. Wir werden dafür sorgen, dass in Deutschland produzierende Unternehmen faire Bedingungen im europäischen und auch globalen Wettbewerb vorfinden. Moderne Technologien sind keine Bedrohung sondern Chance für Deutschland. Mit ihnen begegnen wir den großen Herausforderungen der Menschheit wie Hunger, Armut, Krankheit und Naturkatastrophen. Deutschlands Technologieführerschaft sichert uns Teilhabe an großen Zukunftschancen, Beschäftigung und Ressourcen schonendem Wohlstand.

Eine zukunftsfähige deutsche Wirtschaft beruht auf freien Entwicklungs- und Forschungsmöglichkeiten:

• Bei der Fahrzeugtechnologie und Elektromobilität wollen wir insbesondere alternative Antriebskonzepte im Interesse zukünftiger, umweltfreundlicher Verkehrskonzepte in den Mittelpunkt rücken.

• Mit moderner Mikroelektronik durchdringen wir industrielle Anwendungen in nahezu allen Hard- und Software-Bereichen.

Mobilität
Eine wesentliche Aufgabe unserer Mobilitätspolitik ist die Vereinbarkeit von Verkehr und Umwelt. Wo immer dies sinnvoll ist, wollen wir die Verlagerung von Verkehren auf Schiene und Wasserstraße fördern. Gleichzeitig muss sich der Verkehrssektor auf den Abschied vom Zeitalter der fossilen Brennstoffe vorbereiten. Als kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz des Verkehrs setzen wir auf die Optimierung von fossilen Antriebstechnologien und die Förderung von innovativen Biokraftstoffen. Für deren Einsatz werden wir stabile steuerliche Rahmenbedingungen gewährleisten.

Elektromobilität
Als mittel- bis langfristige Alternative zu fossilen Brennstoffen wollen wir die Weichen für Elektromobilität in Deutschland durch ein umfassendes Entwicklungsprogramm stellen. Wir wollen Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität machen und dabei bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen. In Modellregionen werden wir zukunftsweisende, ganzheitliche Verkehrskonzepte (”Mobility on Demand”) erproben. In das Konzept der Modellregionen wollen wir auch ländliche Räume einbeziehen.

Besonderen Schwerpunkt legen wir auf die Förderung innovativer Batterietechnologien. Deshalb müssen neben der Elektromobilität auch die Weiterentwicklung von Brennstoffzelle und Wasserstoff vorangetrieben werden. Es gilt aber für uns der Grundsatz der Technologieneutralität. In Deutschland muss sobald wie möglich mit dem Aufbau eines Netzes von Ladestellen für Elektrofahrzeuge in Ballungsräumen begonnen werden. Staatliche Aufgabe ist es dabei, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen; Aufbau und Betrieb dieser Ladestellen ist Aufgabe der Privatwirtschaft.”

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Energy 2.0-Kompendium 2010

26. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

energy_2.0Am 12. Dezember erscheint das “Energy 2.0-Kompendium 2010″, das der Verlag publish-industry als “Referenzbuch für die Energie der Zukunft” beschreibt. Das Nachschlagewerk widmet sich neben dem hier besonders interessierenden Thema Elektromobilität auch Bereichen wie Energiemanagement, Energieerzeugung, Transport/Verteilung/Speicherung, Smart Metering oder Energieeffizienz. Einträge sind kostenpflichtig, der Teilnahmeschluss ist der 03.11.2009.
zu den Mediadaten

App fürs Flottenmanagement

26. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

“GPS Explorer mobil” von GPSoverIP ist eine Flottenmanagement-Lösung nicht nur für elektrisch angetriebene Fuhrparks. Ihre Einsatzmöglichkeiten beschreibt der Hersteller wie folgt: “Gerade sitzt der Unternehmer mit einem Geschäftspartner beim Kaffee, als plötzlich sein iPhone (!) klingelt. Am anderen Ende berichtet einer seiner Fahrer von einem Motorschaden, welcher ihn zum Stehenbleiben zwingt. Was nun? Welches Fahrzeug könnte eventuell einspringen, um die Ladung des Kollegen aufzunehmen? Kein Problem: Der Chef ruft die App GPS Explorer auf und schaut nach, welches Fahrzeug sich gerade in der Nähe des liegengebliebenen Kollegen befindet. Schon nach ein paar Sekunden wird er fündig und schickt sogleich einen Fahrauftrag von seinem iPhone auf das Display der On-Board-Unit (OBU) des betreffenden Fahrers.” Voraussetzung für dieses Szenario: Jedes der Fahrzeuge ist gleichfalls mit einem GPSauge- oder einem GPSoverIP-fähigen Endgerät ausgestattet, welche die GPS-Position sowie Zusatzdaten (s.u.) in kurzen Intervallen ins Internet überträgt.

GPSoverIPZu den Features der App gehören je nach Zusatzdaten der OBU: Fahrzeugübersicht inkl. Bewegungsstatus; Kartenübersicht mit Zoomfunktion; Gleichzeitige Anzeige des eigenen Standortes; Fahrzeugdetails; Statusboard; ggfs. Taxilicht an/aus; ggfs. Temperaturanzeige; ggfs. Digitalstatus (Türkontakt oder Hydraulik); ggfs. Anzeige der anliegenden Bordspannung (für eCars wäre sicherlich auch die Batteriekapazität sinnvoll); Positionsdaten mit Längen- und Breitengrad; Anzeige der Höhe; Anzeige der Tageskilometer; Anzeige der GPS-Signalqualität. Die App kostet knapp 10 Euro.
iTunes-Link

Event: 6. ZVEI-Kompetenztreffen Automobilelektronik

26. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

zvei_cae09Ist die Zukunft des Autos elektrisch? Mit dieser Frage beschäftigt sich das “6. Kompetenztreffen Automobilelektronik”, das vom 7. bis 8. Dezember im Münchner Sheraton München Arabellapark Hotel stattfindet. Die vom ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems ausgerichtete Konferenz will dabei sowohl die Sicht der Fahrzeughersteller als auch die der Zulieferer einbeziehen. Topmanager der Branche werden ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf zukünftig zentrale Herausforderungen präsentieren: Elektromobilität und umweltverträgliche Antriebskonzepte, Sicherheit sowie Komfort. Die Hersteller Volkswagen, Ford und MAN beleuchten zum Auftakt der Veranstaltung die Elektromobilität zwischen Hype und Trend, die Anforderungen und Erfahrungen bei der Entwicklung von hybriden Nutzfahrzeugen; sowie die Weiterentwicklung von Infotainment-Plattformen hin zu integrierten, anwenderfreundlichen Service- und aktiven Sicherheitsanwendungen. Daran anschließend kommen Systemlieferanten und führende Komponentenhersteller zu Wort und zeigen ihre Strategien und Visionen für zukünftige Elektrofahrzeuge.

In einer weiteren Runde skizziert RWE die Möglichkeiten und Herausforderungen der Elektromobilität aus Sicht der Energieversorger, Toyota veranschaulicht die Schlüsselrolle der Elektronik zur Effizienzsteigerung bei Hybridantrieben der neusten Generation und NXP präsentiert die Vernetzung der Fahrzeuge durch intelligente Telematik-Lösungen. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet knapp 600 Euro
Infos und Anmeldung

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Elektroriese China

25. Oktober 2009 klaus Keine Kommentare

chinaExperten gehen davon aus, dass chinesische Hersteller auch im sich entfaltenden Markt für Elektroautos eine bewährte Strategie verfolgen: Erst wird die Marktführung im eigenen Land angestrebt, dies auf weitere asiatische Wachstumsmärkte übertragen, gefolgt vom Mittleren Osten sowie Afrika (diese Vorgehensweise erklärt auch die relative IAA-Zurückhaltung noch in diesem Jahr), bis schließlich der US- und europäische Markt angegangen wird. Gezielt wird dabei meist zunächst auf das unterste Preissegment, später auch die Mittelklasse. Einige Fachleute glauben, dass China spätestens im Jahr 2015 die USA als größten Automobilmarkt weltweit ablösen werden.

Die Zentralregierung in Peking hat bereits 2006 angekündigt, dass durch Zusammenschlüsse, Übernahmen und höhere Produktionszahlen eine Gruppe heimischer Autoproduzenten mit Staatshilfe zu globalen Herstellern aufgebaut werden sollen. Dabei handelt es sich unter anderem um die Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC), die unter anderem mit Volkswagen und General Motors (GM) kooperiert, und um FAW, deren Partner ebenfalls der VW-Konzern ist. Daneben sollen die beiden Hersteller Dongfeng und Changan zügig zu großen Konzernen aufgebaut werden. Insgesamt gibt es in China derzeit mehr als 80 Produzenten unterschiedlichster Größen. Die Regierung strebt die Schrumpfung und Konzentration auf rund zehn um so stärere Automobilbauer an.

In einem nächsten Schritt stehen internationale Einkäufe an, um an Entwicklungs-Know-how und Vertriebsnetze zu gelangen. Beispiele sind etwa die Übernahme von Hummer seitens Sichuan Tengzhong oder das Werben der Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) um Delphi und Opel oder Geelys Bemühungen um die Ford-Tochter Volvo.

Zentral in der chinesischen Automobilstrategie steht die Elektromobilität. Peking fördert die Entwicklung konkurrenzfähiger Elektroautos mit umgerechnet 1,1 Milliarden Euro. Bereits bis 2011 sollen Produktionskapazitäten von mindestens 500.000 Elektroautos aufgebaut werden. Jeder chinesische Produzent ist gehalten, mindestens ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb ins Portfolio aufzunehmen.

Auf Konsumentenseite wird der Kauf von Elektrofahrzeugen staatlicherseits mit bis zu 6.500 Euro für batterieelektrische PKF gefördert. Die Förderung von E-Taxis liegt auf ähnlicher Höhe, Busse können mit über 50.000 Euro subventioniert werden. Dies führt zu Endpreisen chinesischer Elektroautos, die deutsche Verbraucher als attraktives Kaufkriterium bezeichnet haben.

Prominentester Vertreter der Carmaker aus dem Reich der Mitte ist Build Your Dreams (BYD) – gleichzeitig zweitgrößter Batterieproduzent der Welt, das einen Weltmarktanteil von 30 Prozent bei Lithium-Ionen-Akkus hält. Erst seit 2003 werden hier auch Fahrzeuge gefertigt. Doch Kooperationen mit beispielsweise Bergé Automoción oder Volkswagen führen dazu, dass bereits 2010 in den USA marktfähige Fahrzeuge angeboten werden sollen. Da passt es ins Bild, dass der BYD-CEO Wang Chuanfu mit einem geschätzten Vermögen von 3,4 Mrd. Euro die (schnell wachsende) Liste der reichsten Chinesen anführt. Das Gesamtwachstum der chinesischen Wirtschaft für 2009 schätzen Wirtschaftsexperten auf rund acht Prozent.