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Archiv für Dezember, 2009

Event: 1. VDI-Konferenz Elektromobilität

18. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

vdi_wissensforum_logoMit dem Untertitel “Automobilindustrie trifft Energiewirtschaft” veranstaltet der VDI vom 17. bis 18.03.2010 in Nürtingen bei Stuttgart die 1. VDI-Fachkonferenz Elektromobilität aus. Direkt im Anschluss an die Konferenz wird am 19.03. das Seminar “Kompaktwissen Batteriesysteme” angeboten. Fachleute der Disziplinen Automobilindustrie und Energiewirtschaft werden u.a. zu folgenden Themen referieren: Infrastrukturmaßnahmen – Ladestationen; Industrialisierung in der Batterietechnik; Entwicklungspfade im elektrischen Antriebsstrang; Energiemanagement im Elektrofahrzeug; E-Fahrzeuge im Alltagstest. Die Teilnahme an beiden Konferenztagen kostet 1.290 Euro (VDI-Mitglieder 100 Euro Rabatt), inklusive Seminar 1.780 Euro.
Infos u. Anmeldung

OBC eröffnet Showroom für Elektro-Fahrzeuge in Offenbach

17. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

OrangeBCIn Kooperation mit den Spezialisten für Sortsponsoring KR professional hat OrangeBC (OBC) einen weiteren Showroom für innovative Elektrofahrzeuge in Offenbach-Bieber (Aschaffenburger Straße 1) eingerichtet. Im Showroom können sich Interessierte nun auch im Rhein-Main-Gebiet über neue Produkte im Bereich der elektrischen Mobilität informieren, einige Fahrzeuge auch ausprobieren oder mieten. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am 19.12.2009 von 10:00 bis 18:00 Uhr statt (Kontakt/Anmeldung via offenbach@orangebc.com oder +49 (0) 173 70 80 756).

OBC als Ingenieurbüro für Elektromobilität beschäftigt sich ausschließlich mit innovativen Elektro-Fahrzeugen. Fahrzeuge, die ökologisch und ökonomisch Sinn machen, müssen laut OBC folgende Kriterien erfüllen: Leichtbauweise, Marktreife, alltagstauglich, bezahlbar, zuverlässig und sicher. Dieser Bereich beginnt bei den elektrisch unterstützten Fahrrädern, geht über Elektroller und sogenannte Floater für die urbane Mobilität bis
hin zu Elektromotorrädern. Speziell das von einem Schweizer Hersteller gefertigte E-Bikeboard vertritt für OBC diese Werte in herausragender Form. Derzeit baut Orange BC für diese Dreiräder ein Händler- und Partnernetz in Deutschland auf, mit erstem Schwerpunkt in Bayern.

BikeboardIm Gegensatz zum Segway soll das Drei-Rad-Konzept auch auf nassen, vereisten oder rutschigen Pisten für kurze Bremswege sorgen. Die hintere Pendelachse soll in Kurven Zweirad-Fahrspaß aufkommen lassen. Angetrieben wird das Gerät, das im Stehen und im Sitzen gefahren werden kann, von einem Elektromotor in der Vorderachse, der je nach Modell 500 oder 1.000 Watt leistet und seine Energie aus zwei Lithium Polymer Akkus bezieht, die an der Steckdose aufgeladen werden können. Sie sollen für eine Reichweite von 30 bis 60 km/h sorgen – je nachdem wie sportlich der Fahrer mit dem Gasgriff umgeht. Wer es übrigens ganz besonders sportlich liebt, für den hält OBC noch zwei Sondermodelle bereit: “Zoomer”, der mit einer Carving-Achse (und ohne Sitz) für noch mehr Kurvenspaß und eine Offroad-Variante, die mit entsprechender Bereifung abseits des Asphalts für elektrische Fortbewegung sorgen soll. Gefahren werden können die Bikeboards entweder in Versionen mit Mofa-Zulassung und einer Geschwindigkeit von 20 km/h (ohne Helmpflicht) und 25 km/h (mit Helm) oder als „Moped“, das mit Overdrive bis zu 45 km/h schnell unterwegs ist. Die Mofa-Versionen kosten zwischen 3000 und 3500 Euro, das Bikeboard-Moped zwischen 3500 und 4000 Euro.

Für die Zukunft glaubt OBC an einen Qualitätssprung bei den Elektromotoren: Statt alter Eisenmotoren würden dann Triebwerke aus anderen Materialien gebaut, die bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute hätten. Mit der richtigen Übersetzung hätten diese Motoren noch einen deutlich höheren Wirkungsgrad als heute. Womit wiederum der Akku bis zu einem Drittel seiner Kapazität entlastet werde.

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RWE installiert Stromtankstelle b.d. ETEC

16. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Im Beisein von Reinhard Paß, dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, ETEC-Geschäftsführer Andreas Hillebrand sowie Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy GmbH, eröffnete Carolin Reichert, Geschäftsbereichsleiterin E-Mobility der RWE Effizienz GmbH, im Innenhof der ETEC soeben offiziell zwei neue Strom-Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Damit gibt es in Essen nun 36 Ladestationen für eMobiles. Auf dem Dach der ETEC mit Blick auf die A 40 wird mit zwei neu installierten Klein-Windanlagen im Testbetrieb Strom produziert. RWE arbeitet laut eigener Aussage derzeit an intelligenten Tarifen, “die eine bessere Integration der Erneuerbaren in das Stromnetz ermöglichen” sollen. Bislang hat muss sich RWE noch den Vorwurf von Greenpeace und anderen gefallen lassen, deutschlandweit den geringsten EE-Anteil im Strommix zu haben. Bis Ende 2010 plant RWE über 400 Ladepunkte in NRW mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet.

McDonald´s: Essen und Laden

16. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

mcdonalds_chargepointLaut US-Medien hat McDonald´s in Cary (North Carolina) seine erste Filiale vorgestellt, bei der es nicht nur Fast Food für den Fahrer, sondern auch Ladestrom für dessen Elektroauto gibt. Letzterer soll über zunächst zwei Ladestationen von Coulomb Technologies angeboten werden – kostenlos!
via greenerbrands.de

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Die Elektroauto-Behörde kommt

15. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Wirtschaftsminister Brüderle und Verkehrsminister Ramsauer streiten darüber, wer von beiden sich federführend um das zukunftsträchtige Feld Elektroautos kümmern darf. Nun haben sie jedoch vorerst einen Kompromiss erzielt, wie das Handelsblatt erfuhr. Im Grundsatz habe man sich jetzt bei einem Treffen der beiden Staatssekretäre Jochen Homann (Wirtschaft) sowie Rainer Bomba (Verkehr) auf die Struktur für eine “Geschäftsstelle Elektromobilität” verständigen können. Dabei haben sich beide auf eine interne Lösung verständigt, so dass weder eine neue Gesellschaft gegründet, noch eine bestehende mit der Koordinierung der Elektroforschung betraut wird.

Vereinbart wurde weiter, dass beide Ministerien je drei ihrer Beamten abstellen, die sich ausschließlich der Geschäftsstelle widmen. Jeweils einer der je drei Regierungsexperten wird als Geschäftsführer bestellt. Die Geschäftsstelle soll u.a. die 500 Millionen Euro Fördermittel für Elektromobilität des Bundes verwalten, die Batterieproduktion unterstützen sowie Kooperationen von Hochschulen und Firmen unterstützen sowie die Pilotregionen aufbauen.
via Tagesspiegel

Jedes 7. Moped in Kärnten fährt elektrisch

15. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Der ÖAMTC Kärnten ist ein Projektpartner von “Lebensland Kärnten“. Gemeinsam wurde 2009 versucht, Elektromobilität stärker in der Bevölkerung zu positionieren. Besonders gelungen ist das mit dem eScooter‐Projekt “Mobilität mit Zukunft”. Denn bereits jedes siebente im Jahr 2009 neu angemeldete Moped in Kärnten war ein solcher Elektroroller.

An acht heimischen ÖAMTC‐Standorten wurden in diesem Jahr 106 geförderte eScooter verkauft. Außerdem können Interessierte an jedem Standort Probefahrten mit den beiden eScooter‐Modellen iO 1500 GT oder iO Florenz machen. Diese Fahrzeuge eignen sich laut ÖAMTC perfekt für die Kärntner Topografie und werden in Brunn am Gebirge hergestellt. 2010 wird die Kooperation mit dem ÖAMTC weitergeführt. Bereits jetzt haben einige Gemeinden, Tourismusvereine sowie –betriebe die Anschaffung von weiteren umweltfreundlichen eScootern angekündigt. Überdies wird im nächsten Jahr auf jedem Kärntner ÖAMTC‐Stützpunkt eine Stromtankstelle errichtet und für Leih‐ und Veranstaltungszwecke wird eine mobile Solar‐Tankstelle beschafft.

Salzburg wird Modellregion

14. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Die Salzburg AG hatte zwei zukunftsweisende Projekte beim Klima- und Energiefonds zur Förderung eingereicht. Mit Erfolg: Salzburg ist ab heute Modellregion für Smart Grids ´und für Elektromobilität. Damit fließen ab 2010 an die ElectroDrive Salzburg GmbH – eine 100 Prozent-Tochter der Salzburg AG – 1,9 Millionen Euro. Für Smart Grids erhält die Salzburg AG mit ihren Partnern 1,7 Millionen Euro an Förderungen.

Seit Anfang 2009 haben Salzburg Bürger die Möglichkeit, auf Elektromobilität umzusteigen. Derzeit werden vier Produkte angeboten: E-Bikes, E-Mountainbikes (Pedelecs), Elektroroller und Segways. Das Besondere an diesem Modell ist, dass es Elektromobilität im Abo bietet, d. h. man least die Fahrzeuge und gibt sie nach der vereinbarten Laufzeit zurück. Derzeit setzen rund 300 Kunden auf den modernen Fahrspaß von ElectroDrive Salzburg. 2010 werden bereits die ersten Elektroautos in Salzburg zu leasen sein. Das Salzburger Modell zog viel nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich. Darum wurde im September 2009 mit The Mobility House ein Unternehmen gegründet, das das Salzburger Konzept über die Grenzen hinaus vertreibt. The Mobility House ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Raiffeisen Leasing, Salzburg AG und The Advisory House.

Schweiz: EKZ stellen zwölf Ladestationen für Elektroautos auf

14. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

EKZDie Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) stellen zwölf Ladestationen für strombetriebene Fahrzeuge in ihrem Versorgungsgebiet auf. Die EKZ tun mit zwölf Ladestationen einen ersten Schritt. Die neuen Strom-Tankstellen stehen vor ausgewählten EKZ Eltop Fachgeschäften. Die Ladestationen sind in das System von Park & Charge eingebunden. Für eine Jahrespauschale von 100 Franken können Mitglieder ihr Fahrzeug einfach und bequem aufladen, wo immer sie eine freie Ladestation finden.
via elektrotechnik.ch

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Standpunkt: Norbert Reithofer über Abwrackprämie u. eMobility

13. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

BMWs Konzernchef Norbert Reithofer sagte dem Rheinischen Merkur im Interview (Nr. 50 v. 10.12.09, S. 11):

Norbert_Reithofer_BMW

Die fünf Milliarden Euro für die Abwrackprämie haben technologisch nichts gebracht. Hätte man einen Teil davon in die Entwicklung neuer Antriebstechnologien gesteckt, wäre das weitaus sinnvoller gewesen. Beim Elektroauto muss man außerdem überlegen, wie man den Absatz zu Beginn ihrer Einführung fördert, denn diese Autos werden anfangs nicht billig sein.

Event: E-world – Smart Energy

12. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

E-WorldAuf der vom 9. bis 11. Februar 2010 in Essen stattfindenden E-world geben Experten der Energie- und Wasserwirtschaft ihr Wissen weiter. Neue Entwicklungen in der Branche, Herausforderungen durch rechtliche Rahmenbedingungen und die Energien der Zukunft sind dabei nur einige der Themen des umfangreichen Programms. Aus einer Auswahl von über 20 Konferenzen, Seminaren und Workshops sollen Mitarbeiter aller Bereiche der Energiewirtschaft die thematisch passende Veranstaltung finden.

Beispielsweise das Internet der Energie stellt neue Herausforderungen an die Software-Werkzeuge der Versorgungswirtschaft. Anbieter Schleupen zeigt deswegen auf der E-world 2010 anhand dreier Praxisbeispiele, wie die Prozesse bei “Smart Energy” künftig integriert abgewickelt werden können. So werden etwa die spezifischen Herausforderungen im Bereich eMobility am praktischen Beispiel gezeigt – inklusive eines Elektrofahrzeugs und einer Stromtankstelle.