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Archiv für März, 2010

Tesla gewinnt Monte Carlo Rallye für alternative Energien

31. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Tesla

Der Tesla Roadster ist das weltweit erste Elektroauto, das die Monte Carlo Rallye für alternative Energien gewonnen hat. Mit dem Formel Eins-Fahrer Erik Comas am Steuer schlug der „Arctic white“ Roadster 96 Konkurrenten in Sachen Reichweite, Effizienz und Leistung. Der Sieg des Roadsters im dreitägigen, fast 1.000 Kilometer langen Rennen bedeutet auch, dass ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug erstmals einen Wettbewerb dominiert hat, der von der FIA genehmigt wurde. Der Roadster erreichte klare Siege in zwei Spezialwertungen: dem Effizienz- und dem Elektroauto-Cup. Das Rennen, das am Sonntag vor dem weltberühmten Casino endete, führt über Autobahnen, Landstraßen, Bergpässe und Sprintabschnitte auf der F1-Strecke von Monaco. „Es ist das erste Mal überhaupt, dass eine 1.000 Kilometer lange Rallye nur Treibstoff im Wert von 24 € benötigte – ein Beweis dafür, dass der Elektro-Roadster endgültig die Autoindustrie revolutioniert,“ sagte Comas. „Der Roadster ist genauso schnell wie andere Spitzenautos, die ich bisher fuhr – und ist dabei unfassbar effizient. Die letzten Tage waren echte Teamarbeit und weitere Anstrengungen dieser Art werden wesentlich zur Bewältigung der Herausforderungen im zukünftigen Motorsport beitragen.“ Bei der diesjährigen Rallye setzte der zweite Tesla Roadster eine weitere neue Bestmarke. Rudi Tuisk, General Manager von Tesla Australien und ehemaliger Cheftechniker für Europa beendete den Reichweitenwettbewerb auf der mit 390 km langen Strecke von Annecy in Frankreich nach Monaco ohne Nachladen und mit 66 Restkilometern und hat damit eine neue Bestmarke im Wettbewerb von Monte Carlo gesetzt.
„Bescheiden gesagt fühle ich mich, als hätten wir das Privileg, heute Zeugen der Geschichte zu sein,“ sagte Tuisk.

Mindset

31. März 2010 Juliane Keine Kommentare

mindset

Einen Prototypen gibt es schon von dem ungewöhnlichen Elektroauto. Die kleine Schweizer Firma Mindset verfolgt ein völlig neues Konzept eines rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugs. Das knapp 800 kg leichte Auto soll in weniger als 7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und maximal 140 km/h erreichen. Der 70 kW (95 PS) starke Elektromotor treibt die Vorderräder an und wird von einem 20 kWh Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt. Die Reichweite wird mit bis zu 200 km beziffert. Der Clou: bei der Ausstattung der Dachverglasung mit durchsichtigen Solarzellen läd sich der Akku von selbst wieder auf, wenn das Auto mehrere Tage im Freien steht. Neben Gas und Bremse dient ein drittes Pedal zum elektrischen Bremsen und demzufolge zur Energierückgewinnung und Akkuaufladung.

VDA: Technologie-Kongress

31. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem diesjährigen technischen Kongress des VDA in Ludwigsburg stand eMobilität im Mittelpunkt. “Erstmals haben Entwicklungsvorstände unserer Hersteller mit Vertretern der Energiewirtschaft und Zulieferern über die Fortschritte und Perspektiven der Elektromobilität diskutiert”, erklärte der VDA nach dem Kongress. Das scheint vor dem Hintergrund der wachsenden internationalen Konkurrenz auch umso wichtiger. “In China gibt es den Trend, viel in die Elektromobilität zu investieren, um weltweit Technologieführer auf diesem Gebiet zu werden”, berichtete Ulrich Hackenberg, Entwicklungsvorstand bei VW. Um Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen, sei der Wissensvorsprung der entscheidende Wettbewerbsvorteil, erklärte Thomas Weber, Vorstandsmitglied bei Daimler. Dazu müssten Deutschland und Europa weltweite Standardisierungen, wie etwa im Bereich der Ladestationen, vorantreiben und an ihrem eigenen technischen Know-how arbeiten. Auch Martin Schmitz, Vorstandsmitglied bei RWE machte deutlich, wie wichtig funktionierende Ladeinfrastrukturen und branchenübergreifende Kooperationen in diesem Bereich seien. Deutlich wurde auf dem Kongress, dass Nachhaltigkeit zunehmend zum Synonym für Lebensqualität und daher auch zu einem wichtigen Kaufargument wird.

Modellregion Stuttgart startet erste Projekte

30. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Modellregion Stuttgart ist eine von acht deutschen Modellregionen, für die das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 115 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Bis zum Juli 2011 sollen unter der Führung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) unterschiedliche Elektrofahrzeuge im Alltagseinsatz erprobt werden. “Durch die Elektroantriebe werden die Karten im Fahrzeugbau völlig neu gemischt. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen und alles daran setzen, dass die Region Stuttgart auch unter sich wandelnden Rahmenbedingungen ein führender Standort für die Entwicklung und Produktion von Autos bleibt”, erklärte der Geschäftsführer der WRS Walter Rogg. Am Montag wurden die ersten emobilen Projekte im Rahmen eines Projekttreffens vorgestellt. Die Stuttgarter Straßenbahnen AG wird ab Ende des Jahres fünf Gelenkbusse mit Dieselhybridantrieb im Alltag testen, die beim Ausfahren aus der Haltestelle rein elektrisch betrieben werden sollen. Die EnBW bringt Anfang Juli Deutschlands größte Elektroflotte auf die Stuttgarter Straßen. 500 eBikes werden an private Testfahrer übergeben und bis zu 200 sollen die Fuhrparks von Kommunen und öffentlichen Einrichtungen ergänzen. Auch die Daimler AG engagiert sich auf dem Zukunftsmarkt eMobilität. Mit 50 Vitos E-CELL werden die elektrischen Kleintransporter in der Region getestet.

RWE: emobiles Komplettpaket

30. März 2010 Juliane Keine Kommentare

RWE beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Thema eMobilität. Jetzt bietet der Energieversorger den Fiat 500EV und die elektrische Variante des Kleintransporters Fiat Fiorino als Komplettpaket in Deutschland an. Die zwei Modelle von Fiat werden von dem mittelständischen Unternehmen Micro-Vett aus Italien zu rein elektrisch betriebenen Autos umgebaut. RWE sorgt mit seinem Komplettpaket nicht nur für die Elektrofahrzeuge sondern auch für die notwendige Infrastruktur. In der Modellregion Nordrhein-Westfalen wurden bereits 150 öffentliche Ladesäulen installiert, 400 sollen bis zum Jahresende noch folgen. Der lokale Fiat-Händler wird die Wartung und den Service der Elektroautos übernehmen. Ab sofort liefert RWE die ersten Fahrzeuge aus – das Komplettpaket beinhaltet auch eine Ladestation für die eigene Garage und kostet monatlich 899 Euro.

eMobilität unbürokratisch und effektiv unterstützen

30. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Lüdinghausen möchte bei der Förderung der Elektromobilität eine Vorreiterrolle unter den Städten und Gemeinden übernehmen. Bürgermeister Richard Borgmann hat sich jetzt beim Bundesverkehrsminister Dr. Peter Raumsauer für die Möglichkeit stark gemacht, Elektrofahrzeuge mit Hilfe von straßenverkehrsrechtliche Privilegien, wie beispielsweise Parkerleichterungen, zu unterstützen.
 Borgmann weist auf die Idee zur Einführung einer Blauen Plakette hin, mit der emissionsfreie Elektrofahrzeuge gekennzeichnet werden könnten. Mit Hilfe einer derartigen Kennzeichnung könnten vor Ort Parkerleichterungen als kommunaler Beitrag zur Förderung der Elektromobilität erfolgen. „Gerne würde die Stadt Lüdinghausen bei der Einführung entsprechender Maßnahmen eine Vorreiterrolle spielen“, erklärt Borgmann und machte gleichzeitig darauf aufmerksam, dass es derzeit noch an der notwendigen Rechtsgrundlage fehle und bundesgesetzliche Regelungen notwendig seien. „Ich würde mich freuen, wenn es Kommunen ermöglicht wird, Elektromobilität unbürokratisch und effektiv zu unterstützen. Gerne würde sich Lüdinghausen in diesem Zusammenhang als Modellregion präsentieren“, so Borgmann abschließend.

KTM stellt zwei eMotorräder vor

29. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf der Tokyo Motorcycle Show feierten gleich zwei Versionen des neuen KTM eMotorrads Premiere. 2011 soll eine für den Sporteinsatz konzipierte Enduro gebaut werden.

ktm enduro

Die Supermoto-Version soll es später auch als Elektromotorrad mit Straßenzulassung geben.

ktm straßenzulassung

Beide eMotorräder wiegen weniger als 100 Kilogramm und der 22 kW starke Elektromotor soll Fahrleistungen wie bei einer 125er-Maschine gewährleisten. Der Lithium-Ionen-Akku soll laut Hersteller genug Energie für rund 45 Minuten liefern. Ein genauer Preis für die Enduro ist noch nicht bekannt. KTM rechnet aber mit Kosten unter 10.000 Euro.

Innovatives Energiekonzept von Mitsubishi und WeberHaus

29. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Mitsubishi und der Fertighaushersteller WeberHaus arbeiten gemeinsam an einem innovativen Energiekonzept. Sie kombinieren dabei das Elektroauto i-MiEV mit einem so genannten Plus-Energie-Haus. Das Haus erzeugt mit Hilfe von Solar- und Photovoltaik-Anlagen mehr Energie als die Bewohner für Heizung, Warmwasser und elektrische Geräte benötigen. Und so funktioniert es: das Haus hat einen Gesamtwärmebedarf von 10.850 kWh, der zu über 60 Prozent durch eine Solaranlage gedeckt wird. Durch die Photovoltaik-Anlage kommen weitere 10.596 kWh hinzu. So produziert das Haus einen Überschuss von fast 6000 kWh. Dieser überschüssige Strom geht an eine Stromtankstelle, an der der i-MiEV aufgeladen werden kann. Der verbraucht etwa 12 kWh auf 100 Kilometer und bei einer Jahresfahrleistung von rund 15.000 Kilometern verbraucht er rund 1800 kWh. Damit lässt sich wiederum bares Geld verdienen. Denn wenn selbst hergestellter Strom anschließend auch wieder selbst verbraucht wird, sind Vergütungen von rund 20 Cent pro Kilowattstunde möglich. Der weiter Überschuss kann außerdem wieder in das Stromnetz eingespeist werden.

Martin Altepost – TÜV SÜD AG

29. März 2010 Juliane Keine Kommentare

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Martin Altepost ist Leiter der Innovations- und Produktsteuerung bei der TÜV SÜD AG, die einen Komplettservice rund um die Elektrifizierung des Antriebsstrangs bietet. Bei der TÜV SÜD AG kommt weltweit alles aus einer Hand: Consulting, Testing, Certification und Training. Durch diese gesamtheitliche Betrachtung liefert die TÜV SÜD AG kompetente und innovative Lösungen im Bereich der eMobilität von der zielgerichteten Entwicklungsunterstützung und Beratung, über die Prüfung und Zertifizierung verschiedenster Produkte und Fahrzeuge bis hin zur Schulung im Technik- und Sicherheitsbereich. Als Mitglied beim Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) setzt sich die TÜV SÜD AG dafür ein ganzheitliche Elektromobilitätslösungen zu schaffen.

Elektro-Fiat 500 von Chrysler

28. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Chrysler will ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug auf Basis des Fiat 500 entwickeln und produzieren. Auf der North American International Auto Show 2010 wurde der Fiat 500EV bereits vorgestellt. “Die Allianz mit Fiat bringt neue Möglichkeiten, das technische Know-how der Chrysler Grob mit neuen Plattformen zu verbinden und der Fiat 500EV ist ein herausragendes Beispiel für unsere Anstrengungen”, erklärte Scott Kunselmann, Senior Vice President Engineering der Chrysler Group. Noch in diesem Jahr soll der elektrische Stadtwagen für die USA produziert werden. Die gesamte Antriebs-Konstrunktion und Fahrzeugentwicklung wird in Michigan bei Chrysler erfolgen. Über den Preis ist bis dato noch nichts bekannt, der soll mit der Marktvorstellung bekannt gegeben werden. Geplant sind außerdem Partnerschaften zur Entwicklung einer Infrastruktur für Ladestationen.