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Archiv für April, 2010

Ramsauer will Strom geben

30. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Vor dem Elektromobilitätsgipfel im Kanzleramt am 3. Mai erklärte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: “Wir dürfen uns auf diesem wichtigen Zukunftsfeld nicht den Rang von anderen Ländern ablaufen lassen.” Er betonte gegenüber dem Magazin “Auto Motor und Sport”, dass Deutschland zukünftig die besten Elektroautos der Welt bauen müsse. Er appellierte an die Fahrzeughersteller, möglichst schnell in die Serienproduktion von Elektroautos einzusteigen, um den Anschluss an ausländische Märkte nicht zu verpassen. “Führende Autohersteller in Deutschland haben mir zugesichert, dass sie im Jahr 2014 mit kundentauglichen Elektroautos auf den Markt kommen werden. In Zukunft sollte es so attraktiv sein, ein Elektroauto zu fahren, dass man im Idealfall auch ohne Kaufprämie zugreift.”

Elektroautos als Mietwagen

30. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Energiekonzern RWE und Deutschlands größter Autovermieter Sixt bauen ihre Partnerschaft auf dem Gebiet der Elektromobilität aus: Vom 3. Mai bis 30. Juni 2010 bietet die Sixt-Mietstation am Limbecker Platz in Essen Elektroautos zur Vermietung an. Danach sind die Autos in anderen Großstädten zu haben. Schon ab 59 Euro pro Tag können der Karabag Micro-Vett 500 sowie ab 79 Euro pro Tag der Karabag Micro-Vett Fiorino, beide basieren auf den beliebten Modellen von Fiat, auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Mit dem Praxistest zeigen RWE und Sixt, wie unkompliziert Elektromobilität sein kann. Im Mietpreis sind bereits alle Kilometer enthalten, nur die Stromkosten für die gefahrenen Kilometer kommen dazu. Die RWE-Pauschale beträgt 4 Cent/km. Sixt-Mitarbeiter vor Ort erklären die einfache Handhabung der Autos und den Ladevorgang an der RWE Ladesäule. Das ebenfalls im Preis inbegriffene Navigationsgerät der Autos sorgt dafür, dass während der Fahrt alle RWE Ladesäulen schnell gefunden und angefahren werden können. “Elektroautos sind die Lösung für umweltverträgliche Mobilität. Damit sie sich schnell durchsetzen, wollen wir bei RWE gemeinsam mit Sixt Elektromobilität zum Anfassen bieten”, sagt Carolin Reichert, Geschäftsbereichsleiterin für eMobilität bei RWE. Bis zum 30. Juni 2010 können vier Elektroflitzer in Essen ausgeliehen werden, bevor sie in andere Städte aufbrechen: In den kommenden 12 Monaten machen sie in München, Hamburg, Dresden/Leipzig, Berlin, und Frankfurt Station.

Ministerpräsident Rüttgers bei Menneckes

30. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Rüttgers2 Der Ministerpräsident von NRW Dr. Jürgen Rüttgers besuchte die Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG in Kirchhundem. Er machte damit seine in China geäußerte Absicht wahr, nicht nur die Fabrik in Nanjing, wo Mennekes in einem Joint Venture mit seinem chinesischen Partner ausschließlich für den lokalen Markt produziert, sondern auch den Stammsitz des Unternehmens im Sauerland kennen zu lernen. Hauptthema des Besuchs war die Entwicklung der Elektromobilität. Mennekes ist der Erfinder des Ladesteckers, welcher auf dem Weg zum internationalen Standard ist. Der Ministerpräsident ließ sich die auf den Messen Light+Building in Frankfurt und der MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe erstmals präsentierten Mennekes – Ladestationen samt Ladekabel und Spezialsteckern erläutern. Mit diesen innovativen Ladesystemen sind die Sauerländer ganz vorn dabei, wenn es darum geht, die neue Infrastruktur rund um das Elektroauto aufzubauen. „Wir haben uns auf den Ministerpräsidenten sehr gefreut. Wir haben Politik und Mittelstand immer als Partner von wechselseitigem Nutzen begriffen. Allein und ohne die Politik können wir etwa Riesenprojekte wie die Elektromobilität nicht stemmen. Dabei geht es längst nicht mehr darum, ob das Elektroauto kommt, sondern wer, wie schnell und mit welcher Ladetechnik anbietet. In diesem globalen Finale haben wir gute Chancen, aber noch bessere, wenn die Politik mitzieht“, betonte Unternehmenschef Walter Menneckes.

BEM-Newsletter

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband eMobilität e.V. hat sich zusammengeschlossen um gemeinsam mit der Unterstützung seiner Mitglieder die Herausforderungen der Elektromobilität anzunehmen. Einiges ist bereits auf den Weg gebracht und vieles ist erreicht. Aber viele grundlegende Fragestellungen und Herausforderungen sind noch offen und müssen im Sinne einer nachhaltigen, auf heimischer Wertschöpfung basierenden Neuen Mobilität geklärt werden. Der nun regelmäßig erscheinende BEM-Newsletter gibt einen Einblick in die verschiedenen Verbandsaktivitäten.

Der erste offizielle BEM-Newsletter informiert über:

  • BEM eMobile Ticker // Bundesverband eMobilität launcht informatives iPhone eNews App
  • BEM-Roundtable // Chancen und Herausforderungen für den Mittelstand durch den     wachsenden Zukunftsmarkt Elektromobilität & Potenziale in Kombination mit Photovoltaik
  • Elektromobilitätsgipfel // 3. Mai 2010 // Kanzleramt
  • BEM vertritt die Interessen seiner Mitglieder auf dem Elektromobilitätsgipfel
  • Neue BEM-Mitglieder im April
  • eDay // 8. Mai 2010 // Tempelhofer Feld
  • EMOBIKON // Fachkongress Elektromobilität // Stuttgart
  • Nächster BEM-Stammtisch // Berlin // 31. Mai 2010
  • Elektromobilitäts-Index von McKinsey

Den aktuellen BEM-Newsletter finden Sie hier.

BEM vertritt Mitgliederinteressen auf Elektromobilitätsgipfel

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) fordert die schnelle Integration von Elektromobilität im Alltag der Menschen. „Elektromobilität muss jetzt praxisnah auf den deutschen Straßen umgesetzt werden. Wir fordern deshalb ein 100.000 Elektroauto-Programm, wie bereits von McKinsey vorgeschlagen, das in wenigen Jahren umgesetzt werden muss“, betont BEM-Präsident Kurt Sigl. Auf dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai wird Kurt Sigl die Positionen des Bundesverbands und seiner Mitglieder im Kanzleramt vertreten. Der BEM will die „Nationale Plattform Elektromobilität“ aktiv und tatkräftig unterstützen, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative in Deutschland zu etablieren und sie weiterhin auf die öffentliche Tagesordnung setzen.

Der BEM fordert innovative, branchenübergreifende Kooperationskonzepte zwischen Energieversorgern, Herstellern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern und Forschungseinrichtungen, um die notwendigen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. „Damit wir Elektroautos erfolgreich in Serienproduktion auf die Straßen bringen können, brauchen wir eine Cluster-Bildung von Netzwerkpartnern und eine Zusammenführung von OEM´s, EVU´s und First Tiers mit mittelständischen Unternehmen.“ erklärt der Geschäftsführer der German E Cars GmbH Dirk Fräger.

Außerdem müssen seitens der „Nationalen Plattform Elektromobilität“ sowohl rechtliche als auch technische Standardisierungen und Qualitätssicherungs maßnahmen durchgesetzt werden, um insbesondere für den Mittelstand die nötige Planungssicherheit zu schaffen. Der BEM setzt sich für stabile Rahmenbedingungen in Form von konkreten Gesetzgebungen und Maßnahmen ein. So könnten beispielsweise die bürokratischen Hürden beim Fahrzeugprototypenbau entschärft werden, um dadurch Entwicklungs- und Produktionspotenziale in Deutschland besser zu nutzen.

Im Austausch mit den BEM-Mitgliedern wurde außerdem deutlich, dass sowohl Konzepte für eine grundlegende Finanzsicherheit als auch geeignete Verkaufsmodelle nötig sind, um die Serienproduktion von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen. Dies kann durch innovative Leasingmodelle mit integrierter Steuerbefreiung oder staatliche Anreizprogramme für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen geschehen. Daneben müssen auch nicht-monetäre Anreize, wie die Nutzung der Busspur oder das Gratisparken im Innenstadtbereich, für Elektrofahrzeug-Halter angedacht werden.

„Wir erhoffen uns einen branchenübergreifenden Diskussionsaustausch, der konkrete Ergebnisse liefert, um Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren“, betont Kurt Sigl im Vorfeld des Elektromobilitätsgipfels.

Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die Forderung nach gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept und die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität. Als Sprachrohr der gesamten Branche setzt der BEM sich aktiv für die Erfahrbarkeit von Elektrofahrzeugen ein und integriert die Faszination für Elektromobilität im Alltag der Menschen.

Traumpaar: Plus-Energie-Haus und eMobilität

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

In Essen wurde am Montag ein so genanntes Plus-Energie-Haus von Bundesbauministerin Peter Ramsauer eingeweiht. Es produziert doppelt so viel Energie, wie es selbst braucht. Der Überschuss an Strom kann entweder in das Stromnetz eingespeist und vergütet oder zur Betankung eines Elektrofahrzeugs genutzt werden. In dem rund 80 Quadratmeter großen Musterhaus werden Technologien zum energieeffizienten Bauen und zur effizienten Bereitstellung von Wärme und Strom vorgeführt. “Mit dem neuen Haus starten wir eine Initiative, energieeffizientes Bauen und Elektromobilität zu verbinden. Ich habe dafür das Hauskonzept um eine Ladestation für Elektrofahrzeuge erweitern lassen. Dieses innovative Haus demonstriert, wie es in der Praxis funktionieren kann”, erklärte Ramsauer. Das Ministerium fördert unter anderem Essen und die Region Rhein/Rhur als eine von acht “Modellregionen Elektromobilität”.

VKU-Umfrage: eMobilität findet immer mehr Zuspruch

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität findet in der Bevölkerung immer mehr Anklang. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) unter 800 Berliner Bürgern, die von dem Beratungsunternehmen YouGovPsychonomics im April 2010 durchgeführt wurde. Nahezu zwei Drittel der Befragten (und sogar 73 Prozent der befragten Männer) wünschen sich demnach mehr Elektromobilität auf den städtischen Straßen. Davon versprechen sie sich eine geminderte Lärmbelästigung (80 Prozent) und ein besseres Stadtklima durch weniger Emissionen (79 Prozent). Die Befragten gehen mehrheitlich davon aus (61 Prozent), dass sich mit Elektromobilität das Image von großen Städten verbessern und damit die Attraktivität der urbanen Gegenden steigen könnte. Zwar äußern 40 Prozent der Befragten die Sorge, dass die Reichweite von Elektrofahrzeugen noch zu gering sei; ein gutes Drittel der Befragten kann sich aber gut vorstellen, ein Elektro-Fahrzeug als Zweitwagen anzuschaffen. Ein Viertel hält die Reichweite schon heute für völlig ausreichend. Auch die positiven Effekte auf die Wirtschaft werden von den Befragten unterstrichen; 45 Prozent erwarten durch Elektromobilität mehr Arbeitsplätze in der Industrie. Allerdings fordern die Befragten auch mehr nicht-monetäre Anreize für künftige Nutzer, wie die Erlaubnis zur Nutzung von Busspuren oder günstigere Parkplätze. “Die Studie zeigt noch einmal deutlich, dass Elektromobilität ein Thema mit Zukunft ist. Viele Stadtwerke sind schon heute aktiv und kümmern sich um deutlich mehr als Steckdosen und Ladesäulen”, unterstreicht VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. “Ohne die kommunalen Energieversorger und die Kommunen kommt die Elektromobilität nicht auf die Straße”, so Reck weiter. “Das muss beim Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai 2010, bei dem die Stadtwerke auch präsent sind, noch einmal ganz klar gemacht werden. Nachhaltige Mobilität funktioniert nur, wenn alle Akteure vor Ort kundennah mitwirken. Die Batterie- und Autoentwicklung allein greift zu kurz.”

eTaxis für Tokio

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Keine andere Metropole der Welt hat so viele Taxis wie Tokio. Künftig sollen die elektrisch angetrieben werden. Seit dieser Woche sind drei eTaxis auf den Straßen Tokios unterwegs. In Kooperation mit Better Place wurde eine Batterie-Wechsel-Station für die Taxis eingereichtet, die einen Wechsel in weniger als einer Minute ermöglichen soll. Um allerdings alle 60.000 in Tokyo verkehrenden Taxis in Zukunft bedienen zu können, müsste es rund 300 Stationen geben. Noch ist nicht entschieden, wie es nach der jetzigen Testphase weiter gehen wird. Allerdings hat sich Japan ehrgeizige Klimaziele gesteckt: bis 2020 wollen sie ein Viertel weniger CO2 als 1990 produzieren.

Mister Elektroauto steht fest

28. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 03. Mai soll der Startschuss für Deutschlands Aufholjagd in Sachen Elektromobilität fallen. An dem Tag lädt Angela Merkel zum Spitzentreffen ins Bundeskanzleramt. Nach langen Diskussionen und vielen Spekulationen steht nun auch fest, wer die “Nationale Plattform Elektromobilität” leiten wird. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von SAP Henning Kagermann soll Vorsitzender des Lenkungskreises werden. Seine Aufgabe ist keine leichte: er muss die oft gegensätzlichen Interessen mehrerer Schlüsselindustrien unter einen Hut bringen. Im Rahmen der “Nationalen Plattform Elektromobilität” sollen insgesamt sieben Arbeitsgruppen bis zum Herbst erste Grundlagen für ein Elektroauto-Konzept erarbeiten. Die Gruppe mit der höchsten Brisanz soll die siebte sein – die Arbeitsgruppe Rahmenbedingungen. Geleitet wird sie künftig von BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger. Der Rest der Arbeitsgruppen wird von einem Querschnitt der deutschen Industrie besetzt werden. So wird Karl-Thomas Neumann, Generalbevollmächtigter von VW, die Arbeitsgruppe Antriebstechnologie leiten. Daimler-Forschungsvorstand Thomas Weber lenkt dafür die Batterie-Arbeitsgruppe.

Energie die bewegt

28. April 2010 Juliane Keine Kommentare

E-Tankstelle Die Coningham Solar ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Photovoltaik, das sich auch stark im Bereich der eMobilität engagiert. Von Einfamilienhäusern bis hin zu Großanlagen im Bereich der Industrie wird sehr individuell geplant und projektiert. Hierbei wird auf die höchstmögliche Effizienz der jeweiligen Anlage geachtet, die von der örtlichen Standortbedingung abhängig ist. Ihr neuestes Projekt, die Photovoltaik-Anlage auf dem firmeneigenen Sheet-Dach der Stangl AG setzt sich aus 468 Modulen zusammen. Die Gesamtleistung beträgt 86,58 kWp. Die Augsburger Firma Coningham Solar sponserte hierfür eine kostenlose eTankstelle für das Firmengelände. Die Übergabe und Einweihung fand am 14. April gemeinsam mit dem Fürstenfeldbrucker Oberbürgermeister Sepp Kellerer und der Geschäftsleitung beider Firmen statt. Jetzt haben die Mitarbeiter der Stangl AG die Möglichkeit eFahrzeuge auf dem Firmengeländer zu laden und eMobilität direkt zu erfahren.