Archiv

Archiv für Mai, 2010

Japan: Elektroauto aus Bambus

27. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Japanese eCar
Die japanischen Hersteller Yodogawa Group und Kinki Knives Industries haben gemeinsam ein Elektroauto entwickelt, was entgegen dem Trend futuristische Modelle auf den Markt zu bringen, eher auf alte Traditionen setzt. Der Japanese Meguru sieht eher wie eine traditionelle Rikscha aus und besteht aus Bambus. Die Idee dahinter: der Fortschritt soll damit auch in die eher traditionell geprägten japanischen Städte Kyoto und Nara gebracht werden. Das Elektroauto soll umgerechnet etwa 8.000 Euro kosten. Von außen sieht es zwar eher aus wie eine skurrile Seifenkiste, doch der Elektromotor schafft es immerhin auf 40 km/h. Zwei Stunden braucht der Zweisitzer, um seine Batterie wieder vollzuladen.

Elektromobilität an Deck der MS Wissenschaft

26. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft bringt „Dialog an Deck“ Energiethemen zur Diskussion. Die neue Veranstaltungsreihe von Wissenschaft im Dialog startet am 27. Mai in Berlin-Mitte. Zum Auftakt lautet das Thema „Elektromobilität – ein Konzept für die Zukunft?“ Im Bauch der MS Wissenschaft – das Energieschiff informiert eine Ausstellung über Energie und zeigt, was aktuell auf diesem Gebiet geforscht wird. Ins Zelt an Deck des Schiffes sind alle Interessierten eingeladen, mit Energieexperten dieses wichtige Thema zu diskutieren. Die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung, die sicher, wirtschaftlich und umweltverträglich ist, rückt immer stärker in den Mittelpunkt des Interesses. Sie betrifft uns alle: als Verbraucher und Bürger, als Wissenschaftler, Politiker und Unternehmer. Die Diskussionsrunde Dialog an Deck ist bisher in acht Städten zu unterschiedlichen Energiethemen geplant.

Veranstaltungsort:
Ausstellungsschiff MS Wissenschaft – das Energieschiff
Anlegestelle Schiffbauerdamm (Höhe Hausnummer 15), Berlin-Mitte, Nähe S-Bhf. Friedrichstr.

Der Eintritt ist frei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Im Anschluss an die Diskussion ist ein Ausstellungsrundgang möglich.

Mehr Informationen

Pininfarina: Elektroauto Prototyp Nido EV

26. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

pininfarina-nido-ev-1 Die italienische Designschmiede Pininfarina hat ihren neuen Elektroauto Prototypen Nido EV vorgestellt. Ein moderner Zweisitzer für die Stadt, etwas größer als ein Smart. Der Nido EV wird von einem Heckmotor angetrieben. Geplant sind noch zwei weitere Modelle: ein Hybridfahrzeug und ein eAuto mit Frontantrieb jeweils für vier Personen. Im Unterschied zu den meisten anderen Elektroautos wird beim Nido EV die Energie nicht in einer Lithium-Ionen-Batterie sondern in einer Zebra Z5 Ni-NaCl Batterie gespeichert. Der Vorteil dieser Batterie besteht darin, dass sie zu 100% recycelt werden kann und keine umweltschädlichen Chemikalien enthält. Die Reichweite soll bei 140 Kilometern liegen, während die Höchstgeschwindigkeit bei 120 km/h liegen soll.

Bosch: Elektrofahrrad-Komponenten

26. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Die ersten eBikes von Cannondale werden jetzt mit dem neuen Hochleistungsantrieb von Bosch ausgestattet. Der modular aufgebaute Elektroantrieb soll zum Einen wenig Platz einnehmen und zum Anderen Fahrradherstellern ganz neue Möglichkeiten bei der Gestaltung bieten, da das Batteriepaket beliebig platziert werden kann. Drei Sensoren sollen beim neuen Antrieb von Bosch die richtige Motorunterstützung für jede Situation ermöglichen. Sie messen Trittkraft, Trittfrequenz und Fahrgeschwindigkeit und ein integriertes Steuergerät berechnet dann, wie stark der Elektromotor mit in die Pedale treten soll. In vier Stufen kann der Radfahrer die Einstellung des Unterstützungsgrads individuell auswählen. Die eBikes von Cannondale werden auf der internationalen Fahrrad-Leitmesse “Eurobike” im September zu sehen sein.

Weltrekord: Japanisches Elektroauto fährt 1.000 Kilometer

25. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

weltrekord-elektroauto-mira-ev Mitgliedern des Japan Electric Vehicle Club ist es gelungen, mit einem umgebauten Daihatsu Mira Minivan 1.000 Kilometer zu fahren, ohne die Batterie zwischendurch aufzuladen. Das mit Lithium-Ionen-Batterien von Sanyo betriebene Auto fuhr gut 27 Stunden bei einer Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde. 17 Fahrer wechselten sich während dieser Zeit ab. Nun wollen sie sich die Leistung ins Guinness Buch der Rekorde eintragen lassen. Damit haben sie ihren eigenen Weltrekord vom letzten Jahr von 555,6 Kilometern fast verdoppelt.

10. Lange Nacht der Wissenschaft

25. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Warum gibt es Vergangenheit und Zukunft? Was ist Intuition? Wie funktioniert die Stadt? Was ist Licht? Antworten auf Fragen wie diese geben die hellsten Köpfe aus Berlin, Potsdam und Wildau in der “Klügsten Nacht des Jahres” am 5. Juni 2010. Ob jung oder alt, allein oder mit Freunden, ob Sportlerin, Computerfreak oder Reisefan – die zehnte Lange Nacht der Wissenschaften bietet mit über 2.000 Einzelveranstaltungen für jeden das Richtige. Zum Programm gehören offene Labors und Institute, Vorträge, Präsentationen und Experimente ebenso wie Spiel, Musik und Theater. So wird die Lange Nacht zum Erlebnis für alle.
Allein 17 Veranstaltungen zum Thema Elektromobilität finden im Verlauf der Langen Nacht der Wissenschaft statt. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

INCOVISion 2010

25. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

“Deutschland soll Leitmarkt für Elektromobilität werden. Das konkrete Ziel lautet, bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen. Zur Erreichung dieses Ziels braucht unser Land ein schlagkräftiges Bündnis,” erklärte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU), Schirmherr der INCOVISion 2010. Um den Entscheidern der Branche eine Plattform zu bieten, laden Automobilexperte Heiko Dehning und sein Team der INCOVIS AG am 4. Juni 2010 zur INCOVISion auf dem Messegelände in Friedrichshafen ein. Ziel ist es gemeinsame Konzepte zur individuellen Fortbewegung bis zum Jahr 2020 aufzuzeigen und Zulieferern, Wissenschaft, branchennahen Unternehmen und der Politik einen Überblick über die Entwicklung und Veränderung der globalen Automobilindustrie zu geben. Mit insgesamt 15 Top-Referenten erwartet die Teilnehmer der INCOVISion 2010 ein qualitativ hochwertiges Programm.

Nähere Informationen zu Anmeldung, Referenten und Programm finden Sie hier.

DIN-Normung für Elektromobilität

24. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität ist das Zukunftsthema der Stunde. Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. positioniert sich auch in diesem innovativen Technikbereich in der Pole Position. Am 20. Mai nahmen DIN-Direktor Dr. Torsten Bahke und Heinz Gaub, Mitglied der Geschäftsleitung, zwei brandneue smart electric drive in Betrieb. Sie werden den Slogan der deutschen Normung auf den Straßen Berlins sichtbar machen: „Normen treiben an. Elektromobilität“. Wer bei Elektromobilität an Normung denkt, dem fällt zunächst der Ladestecker ein, dessen grenzenübergreifende Funktionalität tatsächlich ein wichtiges Projekt für die Zukunftsfestigkeit dieses Automobilsektors darstellt. Doch auch beim Thema Sicherheit und bei Fragen zu künftigen Abrechnungssystemen ist Normung Trumpf. Unter Beteiligung von DIN und DKE beschäftigen sich Gremien auf internationaler Ebene mit einer Vielzahl von Fragestellungen, um zum Beispiel Stromgefahren für den Betreiber des Fahrzeugs auszuschließen und Anforderungen an Batterien festzulegen. Durch den Aufbau einer kompatiblen Ladeinfrastruktur und intelligenter Steuerungssysteme soll zudem gewährleistet werden, dass jeder Kunde an jeder beliebigen Tanksäule seinen Strom bekommt. Das Elektromobil der Zukunft wird auch in das intelligente Stromnetz „Smart Grid“ eingebunden sein. Auch hier ist die Normung der Schnittstellen wichtig, um zu gewährleisten, dass moderne Energie- und Kommunikationssysteme sich untereinander verständigen und Daten austauschen können. Standardisierte Abrechnungssysteme werden es auf lange Sicht sogar möglich machen, das Elektromobil in Zeiten günstigen Stroms aufzuladen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Netz einzuspeisen.

Tesla gibt Strom

23. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Gleich zwei Neuigkeiten aus dem Hause Tesla: zum Einen hat die kalifornische Firma eine neue Produktionsstätte gefunden und zum Anderen gibt es Kooperationsabsichten mit dem japanischen Autobauer Toyota. In der kürzlich stillgelegten Autofabrik New United Motor Manufacturing Inc. wird der künftige Elektroflitzer Model S gebaut. Nach Aussagen von Unternehmenschef Elon Musk streben sie eine Produktion von 20.000 Autos im Jahr an. Damit sind die langen Spekulationen über die Finanzierungsprobleme einer neuen Produktionsstätte endlich vom Tisch. Das Unternehmen hatte sich schlussendlich gegen einen Neubau und für die Sanierung eines schon bestehenden Fabrikgebäudes entschieden, weil das US-Energieministerium solche Projekte bei der Kreditvergabe begünstigt. Im neuen Werk soll ab 2012 das Model S vom Band laufen. Außerdem will Tesla dort gemeinsam mit Toyota Elektroautos entwickeln. Dabei soll Tesla den Antriebsstrang für die Autos von Toyota liefern. Tesla liefert bereits verschiedene Komponenten für andere Autohersteller – so bezieht beispielsweise Daimler die Lithium-Ionen-Batterien für den Elektro-Smart von dem kalifornischen Unternehmen. Außerdem wird Toyota nach dem geplanten Börsengang von Tesla Stammaktien im Wert von 50 Millionen US-Dollar kaufen und damit einen Anteil an Tesla Motors erwerben.

“Wir wollen in Zukunft nicht Autos vermieten, sondern Mobilität”

23. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Raika Mierka Donauhafen Krems und Raiffeisen-Leasing nutzen gemeinsame Synergien und runden das Thema ökologische Mobilität dadurch ab: ökologischer Transport, ökologische Fahrzeuge und Strom aus alternativen Energiequellen. Die beiden Unternehmen verbindet eine langjährige Partnerschaft. Die Beratungs- und Finanzierungsthemen der Raiffeisen-Leasing sind jetzt um Lager- und Logistikverwaltung durch Mierka Donauhafen Krems ergänzt worden. 1.000 Pedelecs der Raiffeisen-Leasing lagern bei Mierka Donauhafen Krems und werden je nach Bedarf österreichweit an Partner und Kunden ausgeliefert.

Raiffeisen-Leasing sieht die Mobiliät der Zukunft in Form eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Mobilitätsformen. Für Partner hat die Raiffeisen-Leasing als Beschaffer der Fahrzeuge ein Komplettangebot inkl. Wartung und Einwinterung und individuelle Finanzierungslösungen entwickelt. Für das Engagement sei vor allem die Verbindung von Wirtschaft und Klimaschutz ausschlaggebend, betonte Peter Engert, Geschäftsführer der Raiffeisen-Leasing. “Für die Raiffeisen-Leasing, die sich seit vielen Jahren intensiv im Bereich der Ökoenergie engagiert, ist die Forcierung von Mobilität durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen ein wichtiges Thema. Wir wollen in Zukunft nicht Autos vermieten, sondern Mobilität. Durch Elektromobilität kann eine Verbesserung der Luftqualität, eine Reduktion der Lärmbelästigung und des Schadstoffausstoßes erzielt und somit die Lebensqualität gesteigert werden.”

Hubert Mierka, Inhaber und Geschäftsführer von Mierka Donauhafen Krems, erklärte dazu: “Wir offerieren unseren Kunden am Standort Krems/Donau eine trimodale Verkehrsanbindung mit sämtlichen Umschlags- und Lagermöglichkeiten, Container- Stripping – Stuffing. Unser komplettes Betriebsgelände ist Zolleigenlager und gewährleistet somit aufgrund der vor Ort anwesenden Zollorgane schnelle und kompetente Zollabfertigung. Für Konsumartikel, vor allem für Zweiräder, entwickeln wir für unsere Kunden komplette Logistiklösungen nach deren speziellen Anforderungen. Ergänzend zu unserer jahrzehntelangen Erfahrung sind wir mit modernsten Lagerwirtschaftssystemen und den neuesten Logistikinfrastrukturen ausgestattet. Mit unseren Kunden sind wir direkt über IT verbunden.”