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Archiv für Juni, 2010

Toshiba baut Elektromotoren für Ford

30. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Der japanische Technologiekonzern Toshiba will künftig Elektromotoren für den US-amerikanischen Autokonzern Ford bauen. Damit wollen beide laut der japanischen Zeitung “Nikkei” ihren technologischen Rückstand im Bereich Elektrofahrzeuge aufholen. Der Toshiba-Elektromotor soll in ein Hybrid-Modell von Ford eingebaut werden, welches aktuell gerade entwickelt wird. Dazu soll eigens eine neue Fabrik in Houston entstehen – Baubeginn nächstes Jahr. Die ersten Motoren sollen Mitte 2012 produziert werden. Gleichzeitig will Ford sein erstes serienfähiges Hybrid-Auto auf den Markt bringen. Toshiba hat bereits erfahren im Bereich der Elektromotoren. Sie bauen ähnliche Motoren für Hino Motors, die unter anderem Hybrid-LKW herstellen.

4. VDI-Tagung “Baden-Baden Spezial” // “Elektrisches Fahren machbar machen”

30. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Bis zum Jahr 2020 sollen laut Plänen der Bundesregierung eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Der Weg dorthin ist noch lang, denn die Elektromobilität ist eine der größten Herausforderungen in der Geschichte des Automobils. Aus diesem Grund widmet sich das VDI Wissensforum auf der diesjährigen Tagung “Baden-Baden Spezial” am 13. Und 14. Oktober dem Thema “Elektrisches Fahren machbar machen”. Sie behandelt aktuelle Fragestellungen und Weiterentwicklungen, die relevant für die Umsetzbarkeit von Elektromobilität sind – von der Leistungsübertragung in Hochspannungs-Bordnetzen über Innovationen der Mikroelektronik bis zur Effizienztechnologie Brennstoffzelle. “Veränderungen im Aufbau von Elektromotoren unter dem Einfluss der Elektromobilität als auch die Frage nach der Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe stehen ebenso im Mittelpunkt wie ein verändertes Verständnis zum Energiemanagement zukünftiger Fahrzeugkonzepte”, sagt Tagungsleiter Dr.-Ing. Wolfgang Runge. Das Programm ist unterteilt in zwei Sektionen, die jeweils parallel zueinander laufen. Zu den Themenblöcken zählen Sekundärenergiebedarf, Verbindungs- und Leitungstechnik, Leistungshalbleiter, Verbindungs- und Leitungstechnik, Entwurfsicherheit sowie Lithium-Ionen-Batterien.

Die Tagung “Baden-Baden Spezial”, die von einer Fachausstellung begleitet wird, findet bereits zum 4. Mal statt. Sie widmet sich immer einem speziellen Fokus und versteht sich so als Ergänzung zu dem thematisch breiter angelegten großen VDI-Kongress “Elektronik im Kraftfahrzeug”. Beide werden im jährlichen Wechsel in Baden-Baden veranstaltet.

VDE stellt “Wegweiser Elektromobilität” vor

30. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Damit Deutschland eine Führungsposition in der Elektromobilität einnehmen kann, muss das Forschungs- und Entwicklungspotenzial der Automobil- und Elektrobranche vernetzt werden. Dazu hat der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft jetzt den ersten „Wegweiser Elektromobilität“ veröffentlicht. Die Publikation beinhaltet Basisinformationen zu 150 nationalen und internationalen Projekten zur Elektromobilität. „Das Wissen um geförderte Projekte und ihre Projektergebnisse hilft die eigene Innovationstätigkeit zu sichern, fördert vorwettbewerblichen Wissenstransfer und ermöglicht die Nutzung von Synergien“, so die Mitherausgeber der Publikation Ludwig Karg von B.A.U.M. und Dr. Thomas Becks, Leiter Technik und Innovation im VDE. Der „Wegweiser Elektromobilität“ bietet einen aktuellen Überblick über derzeit laufende, öffentlich-geförderte Forschungsprojekte und Modellregionen. Forschungsaspekte aus der Fahrzeug- und Batterietechnik, die Einbindung von Elektrofahrzeugen in eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und die Erprobung von Fahrzeugen in Feldversuchen und Modellregionen stehen dabei im Fokus. Neben der Übersicht über aktuelle Projekte diskutieren Experten in dem Wegweiser unter anderem die Rolle der Elektrofahrzeuge als Dienstleister für Erneuerbare Energien, die technische Sicherheit von eMobilität und Forschungsförderungen.

Zweiter BEM eStammtisch in Berlin

29. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) hat am Montag, den 28. Juni 2010, erfolgreich seinen zweiten eStammtisch in Berlin veranstaltet. In der Rotisserie WEINGRÜN in Berlin-Mitte tauschten sich Experten von u.a. Robert Bosch GmbH, ADAC, NOW GmbH, TU Berlin, Dornier Consulting und Clean Tech Media GmbH in entspannter und sommerlicher Atmosphäre über Trends und Kooperationsmodelle im Bereich der Elektromobilität aus.
Durch einen branchenübergreifenden Austausch können wir hier in Berlin gemeinsam Elektromobilität nachhaltig und professionell voranbringen. Der BEM eStammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität.

Jeden letzten Montag im Monat ab 19 Uhr in wechselnden Berliner Locations. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen..

Elektromobilität – Wertschöpfung in Deutschland

29. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 23.06.2010 hatte das Forum ElektroMobilität Akteure aus Industrie, Mittelstand und Forschung nach Berlin zur Veranstaltung “Kooperation ElektroMobilität” eingeladen. Ziel war es, den Dialog über Synergie- und Kooperationspotenziale zu intensivieren. Die Experten waren sich einig, dass noch ein hoher Entwicklungsbedarf für Technologien im Zielfeld Elektromobilität besteht. „Um die notwendigen Kompetenzen im Technologiefeld Elektromobilität weiter auszubauen und den neuen Markt zu entwickeln haben wir German-E-Cars gegründet“, so Dirk Fräger, Geschäftsführer der FRÄGER Gruppe. Diesen Monat habe die Serienfertigung des STROMOS begonnen – ein Elektroauto, zu zwei Drittel „Made in Europe“. Fräger betonte, dass neben der Klärung von Markt- und Rahmenbedingungen vor allem der Austausch mit Netzwerkpartnern an Bedeutung gewinne: „Wir wollen in Zukunft industrielle Kooperationsmöglichkeiten nutzen und insbesondere unseren Zugang zur Forschung verbessern.“ Dirk Fräger hat mit der Gründung der German E Cars GmbH auf den Zukunftsmarkt Elektromobilität gesetzt und trotz Krisenzeiten über 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.
„Der hohe Abstimmungs- und Vernetzungsbedarf beschränkt sich keinesfalls auf eine Branche oder Region“, so Dr. Guido Weißmann, Leiter der Geschäftsstelle des Forum ElektroMobilität e.V. „Deshalb verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz und fördern den kontinuierlichen und interdisziplinären Dialog zwischen relevanten Akteuren aus Forschung und Wirtschaft.“ Mit Blick hierauf biete die Reihe „Kooperation ElektroMobilität“ eine offene, interdisziplinäre Dialogplattform für den Austausch über Erfahrungen, Kernkompetenzen und Kooperationsmöglichkeiten.

City Express Logistik: Elektrofahrzeuge jetzt bestellbar

29. Juni 2010 Juliane 1 Kommentar

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Unter der Marke LUJO vertreibt City Express Logistik GmbH in Hamburg Elektrofahrzeuge, speziell im Einsatz für den Wirtschaftsverkehr wie Kurier- und Lieferdienste und andere Transporteure und Logistikunternehmen. Die ersten (mit schwarzem Kennzeichen) zugelassenen eAutos kommen von Dongfeng aus China und sind zu Preisen ab 17.000 € inkl. Mehrwertsteuer jetzt bestellbar. Außerdem sind verschiedene eRoller der Klasse L1e mit großer Transportbox und einer Geschwindigkeit von 45 km/h im Angebot. Je nach Batterietyp schafft man damit 40 bis 100 Kilometer. Die eRoller sind ab 1.700 Euro erhältlich. Erste Fahrzeuge sind bereits im Einsatz bei City Express.

3. BEM-Roundtable // Schulterschluss der Verbände zum Thema Elektromobilität

28. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

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Auf dem 3. BEM-Roundtable am 24. Juni 2010 kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) verschiedene Verbände, die sich für eine saubere und CO2-freie Mobilität einsetzen, in Berlin zusammen. Ziel der Diskussionsrunde war es, eine gemeinsame Position und Handlungsstrategie der Verbände zu erarbeiten, um gegenüber der Bundesregierung und den Elektromobilitätsplayern mit gemeinsamer Stimme auftreten zu können. Neben dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), dem Bundesverband Biogene und Regenerative Kraft- und Treibstoffe e.V. (BBK), dem Fachverband Elektromobilität e.V., dem Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) und dem Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK) waren auch Vertreter aus Wirtschaft und Politik vertreten.

„Das Reden ist vorbei, wir müssen jetzt die Elektroautos bestellen“, erklärte BEM Beiratsvorsitzender Dr. Jan Traenckner in seinem einleitenden Vortrag zur aktuellen Bain & Company Studie und brachte damit die gemeinsame Position der Roundtable-Teilnehmer auf den Punkt. Der Bundesverband eMobilität fordert vor diesem Hintergrund die großen Unternehmen, die EVUs und die Kommunen sowie die mittelständischen Handwerker auf, jetzt verbindlich 500.000 Elektrofahrzeuge für ihre Flotten zu ordern, um insbesondere bei den Automobilherstellern ein Zeichen zu setzen und die Serienproduktion von Elektroautos anzukurbeln. „Die Hemmschwelle muss überwunden werden, es ist jetzt Zeit zum Handeln“, betonte BEM Präsident Kurt Sigl.

Im europaweiten Vergleich wird der Systemwandel hin zur Elektromobilität in Deutschland nur wenig gefördert. Dabei beweisen bereits jetzt deutsche Mittelständler, wie die German E Cars GmbH mit ihrem Elektroauto Stromos, dass der Zukunftsmarkt Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung leisten kann. Der Bundesverband eMobilität sieht deshalb in gemeinsamen Geschäftsmodellen zwischen Kommunen und privatwirtschaftlichen Unternehmen eine wichtige Chance, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative auf die Straßen zu bringen. Sowohl Kommunen als auch mittelständische Unternehmen müssen zudem gezielt eigene Elektromobilitätsprojekte initiieren, um die Neue Mobilität für potentielle Kunden erfahrbar und bezahlbar zu machen.

„Wir müssen Mobilität künftig neu definieren. Die intelligente Mobilität der Zukunft wird eine Mobilität on demand sein, in die sowohl der öffentliche Personennah- und Fernverkehr als auch das Prinzip des Carsharings eingebunden sein werden“, erklärte BEM Geschäftsführer Frank Müller und machte damit deutlich, dass sowohl branchenübergreifende Kooperationsmodelle als auch neue Marktteilnehmer die Elektromobilität bestimmen werden.

„Heutige Batteriekonzepte sind reif für das Zeitalter der Elektromobilität“

28. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Elektroauto soll eine neue Mobilitätsära einläuten. Noch immer aber gilt die Batterie dabei als größte Herausforderung – technisch wie finanziell. Den Stand der Entwicklung beleuchtete am 22. Juni ein internationales Expertenforum, veranstaltet vom Unternehmensnetzwerk Agrion. In dessen Rahmen diskutierten namhafte Vertreter von Automobilherstellern, Batterieentwicklern und Forschungsinstitutionen in Frankfurt und San Francisco über den aussichtsreichsten Batterietyp, erfolgsversprechende Geschäftsmodelle und die erwartete Kostenentwicklung. Neben seinen Gesprächspartnern von Toyota Deutschland, Mercedes Benz Tech Group sowie dem Fraunhofer Institut ISC komplettierte Felix von Borck, Geschäftsführer von Akasol Engineering, die Runde in Frankfurt und unterstrich die Machbarkeit alltagstauglicher elektrischer Fahrzeugkonzepte. „Wir können und sollten jetzt alles daran setzen, das vorhandene Potenzial heutiger Technologie in marktreife Batteriesysteme umzusetzen. Sowohl die Zellchemie aus Lithium-Ionen wie auch unsere Batterietechnologie bringen dafür alle Voraussetzungen mit.“ Einem zögerlichen Vorgehen erteilte von Borck, der schon über 15 Jahre Technologien für Elektrofahrzeuge entwickelt, eine Absage: „Aus technischer Sicht gibt es kein Hemmnis: Größe, Gewicht und Leistung einer Batterie bieten alle Voraussetzungen für den Einstieg in das Zeitalter der Elektromobilität.“ Weitere Fortschritte werde es geben, sowohl in der Zellchemie wie auch in der Kostenstruktur, darauf sollte die Industrie jedoch nicht warten. „Wenn wir abwarten, werden andere Regionen die aufkommende Nachfrage nach Batteriesystemen bedienen.“ Deshalb steht sein Unternehmen mit einem modularen Batteriesystem in den Startlöchern und bietet Lösungen für elektrische Serienfahrzeuge. Für den Einstieg in die Serienproduktion von Batterien arbeitet Akasol Engineering bereits an Plänen für eine hochautomatisierte Produktionsanlage in Deutschland.

EU: Hersteller einigen sich auf einheitliche Standards

28. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Die europäischen Automobilhersteller haben sich auf gemeinsame Standards bei der Ladung künftiger Elektroautos geeinigt. Dadurch werde die Verbindung der Wagen mit dem Stromnetz sicher und verbraucherfreundlich gestaltet, teilte der Verband der europäischen Hersteller ACEA am Donnerstag in Brüssel mit. Die Hersteller hatten stets betont, bei den Anschlüssen ein ähnliches Chaos wie bei den Ladegeräten von Mobiltelefonen vermeiden zu wollen. Einen einheitlichen Stecker für alle Elektrowagen soll es ab 2017 geben. Der nun ausgearbeitete Vorschlag erlaube den zuständigen EU-Behörden schnell eine einheitliche Schnittstelle festzulegen, hiess es weiter. Zudem hätten die europäischen Vorgaben eine gute Chance, sich auch international durchzusetzen, denn die japanischen und südkoreanischen Autohersteller seien bei der Abstimmung eng eingebunden gewesen. Die Empfehlung enthält darüber hinaus klare Leitlinien für die öffentliche Hand, wenn sie in Ladestationen investieren.

Startschuss für Deutschlands größte Elektroflotte

27. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Startschuss für Deutschlands größte Elektroflotte am 4. Juli in Stuttgart
Modellregion Stuttgart heißt 500 EnBW Testfahrer willkommen

Mehrere hundert eBiker werden im Sommer 2010 in die Region Stuttgart ausschwärmen. Ihre spannende Mission: Die Verkehrsregion der Zukunft – ohne Smog und Abgase. Die EnBW eBikes sind Teil der Modellregion “Elektromobilität Region Stuttgart”, die sich unter Koordination der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart als eine von bundesweit acht Testregionen qualifiziert hat. Die Modellregion Stuttgart ist Bestandteil des Förderprogramms “Modellregionen Elektromobilität” des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und eines der tragenden eMobilitätsprojekte in Baden-Württemberg. Den 500 eBike-Elektronauten in Stuttgarts Straßen folgen in Kürze auch Dieselhybridbusse der Stuttgarter Straßenbahnen sowie Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz. Deutschlands größte Elektroflotte legt am Sonntag, 4. Juli, ihre ersten Kilometer zurück: Die Flotte fährt im Konvoi von der Türlenstraße zum Stuttgarter Schlossplatz.

Erleben Sie mit uns gemeinsam die Faszination der Elektromobilität hautnah. Testen Sie die EnBW eBikes. Geplant ist u. a. ein Elektro-Testparcours für Groß und Klein. Es erwartet Sie außerdem ein buntes Veranstaltungsprogramm für die ganze Familie. Veranstaltungsbeginn ist um 14:00 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart. EnBW ist Mitglied beim Bundesverband eMobilität, der am 4. Juli auch mit einem attraktiven Stand vor Ort sein wird.