Archiv

Archiv für Juli, 2010

ElektroFahrzeug-Institut startet bei e-miglia

31. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Das ElektroFahrzeug-Institut (EFI) rüstet einen Tesla Roadster für die anspruchsvolle Rallye e-miglia in 4 Etappen über die Alpen, die vom 3. bis 6. August 2010 von München über Füssen, Innsbruck nach Südtirol bis ins Trentino nach Rovereto führen wird. Im Fahrer-Cockpit sitzen der Geschäftsführer, Patrick Zankl, und einer der EFI-Beiräte, Prof. Gerhard Reichert, der als Professor für Produktgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd lehrt. Das Team wird unterstützt durch ein Service-Begleitfahrzeug der Firma Elektro-Moerschen. Ziel dieser Rallye ist es, der Welt zu zeigen wie leistungsfähig und attraktiv eMobilität bereits heute ist. “Wir halten diese Veranstaltung in Anlehnung an die legendäre “Tour de Sol” der 80er und 90er Jahre sowie Tour de Ruhr seit 1992 für eine der authentischsten Konzepte im Elektromobilitäts-Segment, um die Alltagstauglichkeit bereits vorhandener, käuflicher Serienfahrzeuge bzw. Serien-Umbauten unter Beweis zu stellen. Mit über 30 Fahrzeugen ist fast alles vertreten, was derzeit die für Konsumenten greifbare Elektromobil-Landschaft und zugehörige Geschäftsmodelle ausmacht” so Luc Perraudin, Kompetenz-Beirat des EFI.

Stromos startet bei der e-miglia

30. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

pic19169
Am Dienstag, den 2. August 2010 startet die e-miglia, die neue Rallye für elektrisch angetriebene Fahrzeuge in München. Der Stromos der German E Cars GmbH nimmt die Herausforderung an und wird in vier Etappen von München über Füssen – Innsbruck – Bozen bis nach Rovereto fahren. Wir werden berichten wie sich der Stromos mit seinem Fahrer Rudolf Hiendlmayer auf der Alpenrallye geschlagen hat.

Portugal gibt Strom

30. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Portugal setzt auf Elektromobilität und fördert jetzt den Auf- und Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur. So soll unter anderem ein landesweites Netz von Ladestationen aufgebaut werden. Außerdem will die portugiesische Regierung Kaufanreize für Elektrofahrzeuge gewähren. Elektromobilität ist Teil diverser Bemühungen um eine industrielle Neuausrichtung und verkehrstechnische Neupositionierung des Landes. Dafür wurde sowohl ein eigens auf Elektromobilität ausgelegtes Programm als auch ein spezieller Fachbereich innerhalb des Ministeriums für Wirtschaft und Innovation geschaffen. Im Rahmen des Programms beschloss der portugiesische Ministerrat ein Maßnahmenpaket, welches den Neukauf von Elektroautos mit 5.000 Euro bezuschusst. Außerdem verpflichtete sich die Regierung zum Kauf von 20 Prozent Elektrofahrzeugen bei der jährlichen Erneuerung des Fuhrparks, zur Schaffung von 320 Ladestationen 2010 und weiteren 1.350 im Jahr 2011. Aktuell rechnen die portugiesischen Stellen damit, dass im Jahr 2010 etwa 10 Prozent der Fahrzeuge in Portugal Elektroautos sein werden.

E-MOTIVE Expertenforum

30. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Zum dritten E-MOTIVE Expertenforum “Elektrische Fahrzeugantriebe” am 7. und 8. September in Darmstadt lädt die Forschungsvereinigung Antriebstechnik des VDMA gemeinsam mit dem Forum Elektromobilität und Darmstädter Forschungs-einrichtungen ein. In 32 Fachvorträgen stellen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Automobil- und Zulieferindustrie sowie Maschinenbau und Elektrotechnik im Darmstadium neue Entwicklungen im Bereich der Kernkomponenten Energiespeicher, Elektroantrieb, Getriebe und Leistungselektronik vor.

Weitere Informationen und Anmeldungen

Elektroauto Mia für unter 20 000 Euro

29. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

2011 soll die die Serienproduktion des Elektroautos Mia von Heuliez starten. Genaue Preise stehen zwar noch nicht fest, aber Oliver Bussick von Conenergy erklärte in einem Interview mit der Fachzeitschrift “kfz-betrieb”, dass sie auf jeden Fall unter 20 000 Euro liegen werden. Laut Hersteller schafft der kleine Citystromer 80 bis 100 Kilometer. In der zweiten Jahreshälfte 2011 sollen rund 5 000 Mia an vornehmlich gewerbliche Kunden gehen. Im Jahr darauf rechnet man mit dem Verkauf von 10 000 Autos.

Forum ElektroMobilität – Der KONGRESS

29. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Forum ElektroMobilität veranstaltet vom 16. bis 17. November 2010 den KONGRESS – eine Fachveranstaltung für Entscheider und Top-Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. In der begleitenden Ausstellung machen spannende Exponate die Elektromobilität begreif- und erfahrbar.

Forum ElektroMobilität – Der KONGRESS
16. – 17. November 2010
SpreePalais am Dom, Berlin

Ein Highlight wird das Verbundprojekt „Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität“ sein. Führende Experten der Fraunhofer-Institute präsentieren Ihre Kernkompetenzen, so z.B. in Form von konkreten Projekten wie dem Fraunhofer FrECC0 – einem Demonstrator-Fahrzeug, das die technologischen Möglichkeiten und Entwicklungspotenziale im Zielfeld Elektromobilität aufzeigt. Weitere wichtige Akteure aus Industrie und Forschung runden mit Exponaten und Vorträgen das „System Elektromobilität“ ganzheitlich ab.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Das Anmeldeformular und weiterführende Informationen zum KONGRESS finden Sie hier.

TÜV SÜD ist erster Checkpoint der e-miglia

29. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Einen Eindruck von der Vielfalt der Elektromobilität können sich Besucher im Starnberger TÜV SÜD Service-Center am Dienstag, 3. August, ab 9:30 Uhr machen, wenn dort die ersten Stromer in der Petersbrunner Straße ankommen. Die eMobile werden sich gegen 10 Uhr wieder auf die Strecke Richtung Alpen machen. Insgesamt führt die e-miglia in vier Etappen über 560 Kilometer bis ins italienische Rovereto. Auf den Tross der eFahrzeuge freut sich Uwe Hippmann, Leiter des TÜV SÜD Service-Centers in Starnberg: “Wir laden alle herzlich ein, sich beim ersten Stopp die Elektrofahrzeuge anzuschauen. So viele Stromer an einer Stelle, das gab es hierzulande wohl noch nie.” Vom PS starken Roadster über Kleinwagen bis zum Transporter und Zwei- und Dreirad ist unter den 31 Fahrzeugen alles dabei. Der TÜV SÜD ist technischer Partner bei der e-miglia, einer neuen Rallye für Elektrofahrzeuge, die in der Tradition der großen Rallye Mille Miglia steht und über die Alpen führt.

Kagermann will längeres Mandat für Nationale Plattform Elektromobilität

28. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Mister Elektroauto Henning Kagermann, der Chef der Nationalen Plattform Elektromobilität, hat sich im Gespräch mit der WirtschaftsWoche dafür ausgesprochen, das Mandat der Nationalen Plattform Elektromobilität über 2011 hinaus zu verlängern. “Wir sollten ernsthaft prüfen, ob wir sie nicht länger nutzen können, natürlich in veränderter Form”, erklärte er im Gespräch mit der Zeitung. “Die Gipfelziele sollten in jedem Fall regelmäßig geprüft werden. Man kann nach 12 Monaten nicht einfach ein Buch zuklappen”, so Kagermann. Er erklärte, dass er sich ein weiteres Engagement im Rahmen der Plattform vorstellen könne. Außerdem betonte er, dass die Regierung über die bisherige Strategie im Bereich Elektromobilität nachdenken müsse. Deutschland solle nicht nur zum Leitmarkt, sondern vor allem zum Leitanbieter bei Elektromobilität werden. “Was ist am Ende also entscheidender? Dass eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen fahren oder nicht doch lieber zehn Millionen deutsche Elektroautos weltweit?”, so Kagermann.

Hoffnungsträger Elektromobilität

28. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität gilt als der Hoffnungsträger für die Zukunft. Eine aktuelle Studie von Fraunhofer IAO und PricewaterhouseCoopers zeigt, mit welchen Geschäftsmodellen eine breite Akzeptanz der Elektromobilität möglich ist und wie Deutschland Leitmarkt der Technologie werden kann. Wie können Energie- und Automobilindustrie dabei vorgehen? Und was hält der Nutzer von der Möglichkeit, künftig in einem Elektroauto zu fahren? Grundlage für die Studie bildet eine Befragung von etwa 500 potenziellen Nutzern von Elektrofahrzeugen sowie von Experten aus Politik, Energie- und Automobilwirtschaft. Ausgehend von deren Antworten identifizierten die Autoren Lücken zwischen Erwartungen der Nutzer und tatsächlichen technologischen Möglichkeiten und leiteten Thesen für die Zukunft der Elektromobilität ab. In der Studie präsentieren sie Industrie und öffentlicher Hand Lösungsmöglichkeiten, um diese Lücken zu schließen.

Die derzeitigen Nachteile des Elektrofahrzeugs im Vergleich zum Pkw mit Verbrennungsmotor sind dabei nicht zu übersehen: Es ist zu teuer und mindert die gewohnte individuelle Mobilität der Nutzer. Innovative Mobilitätskonzepte mit neuen Features müssen die Nutzer daher beeindrucken, um die Schwachstellen aufzuwiegen. Bei der Realisierung von Elektromobilität sehen die Autoren Potenziale für neuen Unternehmersinn und wähnen urbane Zentren als Katalysatoren der Entwicklung. Im Fokus der Betrachtung stehen nachhaltige Kooperationen verschiedener Akteure. Die Automobilindustrie hat tiefgreifende Änderungen vor sich, kann aber mit ihrer hohen Innovationskraft punkten. Energieunternehmen zögern noch aufgrund fehlender Erfahrungen und Geschäftsmodelle. Die öffentliche Hand muss Rahmenbedingungen schaffen und Infrastruktur bereitstellen. Nur integrierte Konzepte, die neben den genannten Akteuren auch die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie einschließen, werden auf lange Sicht erfolgreich sein – so die zentrale These der Studie.

Download der Studie

“Wir müssen nicht die Ersten sein”

28. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

Diese Woche erklärte VDA Präsident Matthias Wissmann im Interview mit dem Tagesspiegel wie er staatliche Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos sieht. “In ein bis anderthalb Jahren, wenn die Markteinführung von eAutos näher rückt, muss die Politik entscheiden, welche Verkaufszahlen sie in Deutschland ab 2013 für wünschenswert hält”, so Wissmann. Genau dann müsse die deutsche Regierung entscheiden, welche Verkaufszahlen sie in Deutschland ab 2013 anstrebe. Vor diesem Hintergrund müsse dann entschieden werden, ob die höheren Anschaffungskosten für Elektroautos teilweise oder ganz von staatlicher Seite kompensiert werden. Wissmann sagte dem Tagesspiegel außerdem, dass er hoffe, dass die Bundesregierung den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität über 2011 hinaus verlängern werde. Denn die deutsche Autoindustrie brauche für die nächsten Jahre stabile Rahmenbedingungen für Investitionen und die Ansiedlung innovativer Technologien. Und das “nicht in fünf Jahren, sondern in zwei oder drei Jahren. Sonst werden die Batterien nicht hier, sondern weiter in China, Südkorea oder in den USA produziert”. Wissmann erklärte weiter: “Unsere Ansprüche an Qualität, Komfort und Sicherheit sind zu Recht die höchsten in der Branche. Wir müssen beim Elektroauto vorne dabei sein – aber wir müssen nicht die Ersten sein.”

Das gesamte Interview im Tagesspiegel