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Archiv für Dezember, 2010

1. nordeuropäische E-Mobil Rallye

31. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Die erste nordeuropäische und voraussichtlich weltweit größte E-Rallye wird am Sonnabend, den 19. März, morgens im dänischen Aabenraa starten und nach rund 200 Kilometern am 20. März in Husum enden. Die Siegerehrung findet auf der new energy-Messe in Husum am Sonntagnachmittag statt.

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Erste Elektrobusse in Seoul

30. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Seouls Stadtregierung hat vor Weihnachten die ersten Elektrobusse auf der Rundstrecke des Mount Mamas eingesetzt. Die eBusse sind 11.05 Meter lang und haben eine Reichweite von bis zu 83 Kilometern. Sie erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 100 km/h. Nach den ersten fünf eBussen ist geplant, alle 14 Busse auf der Strecke durch eFahrzeuge zu ersetzen. Darüber hinaus will die Stadtregierung bis 2020 insgesamt 120.000 Elektrofahrzeuge in Betrieb nehmen.

Audi will 1.200 neue Mitarbeiter einstellen

29. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Nachrichtenagentur Reuters zu Folge will Audi im kommenden Jahr in Deutschland 1.200 neue Mitarbeiter einstellen. Audi suche vor allem Spezialisten in den Bereichen Elektromobilität und Leichtbau, teilte das Unternehmen am Montag mit. Bis 2015 plane Audi, in die Modernisierung seiner Technik und in die Entwicklung neuer Modelle 11.6 Milliarden Euro zu stecken.

Autofahrer wissen zu wenig über eMobilität

29. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Franz-Rudolf Esch, Direktor des Automotive Institute for Management (AIM) an der EBS Business School in Oestrich-Winkel, hat 20 Studien analysiert, die in den zurückliegenden zwei Jahren zu Elektroautos erschienen sind. Dabei zeigte sich, dass die meisten Menschen nur oberflächliche Kenntnisse von den neuen Antriebstechnologien haben. Esch beklagt, dass die Autoindustrie bis dato zu wenig tue, um diese Wissenslücke zu beseitigen. Lesen Sie auf dem online Portal der WirtschaftsWoche mehr über die Ergebnisse seiner Metaanalyse.

AXA-Versicherung ist Mobilitätspartner für Renault-Nissan-Elektrofahrzeuge

28. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Speziell für die zukünftigen Käufer seiner Elektrofahrzeuge hat die Renault-Nissan-Allianz jetzt eine Vereinbarung mit der AXA Versicherung getroffen. Das Angebot soll den Kunden sichere und sorglose Mobilität garantieren. Der Service wird zunächst in 21 europäischen Ländern verfügbar sein. Neben Deutschland sind dies Frankreich, Irland, Italien, die Niederlande, Portugal, Spanien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Luxemburg, die Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Griechenland, Norwegen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Schweden und die Schweiz.

Der portugiesische Premierminister ist erster Staatschef mit Elektroauto

28. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Portugal hat gestern die Lieferung der ersten zehn Elektrofahrzeuge in Europa von Nissan entgegen genommen – und zwar als Anerkennung der Pionierarbeit, die das Land in Bezug auf elektrische Mobilität mit seinem MOBI.E-Programm geleistet hat. Premierminister Jose Socrates bekommt eines der zehn Autos und wird von nun an all seine offiziellen Fahrten in der Hauptstadt ausschliesslich mit dem Elektroauto zurücklegen. Damit ist Portugal das erste Land der Welt, dessen Staatsoberhaupt in offiziellen Angelegenheiten mit einem Elektroauto reist. Die übrigen Fahrzeuge werden von neun Unternehmen des Technologiekonsortiums erworben, das die MOBI.E-Lösung als deutliches Zeichen für die Notwendigkeit des Umstiegs auf elektrische Mobilität entwickelt hat.

Kfz-Gewerbe fit für eMobilität

28. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

In einem gemeinsamen Schreiben haben Präsident Robert Rademacher und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk vom Deutschen Kfz-Gewerbe (ZDK) Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt dargelegt, dass und warum die 38.000 Autohäuser und Werkstätten mit rund 450.000 Mitarbeitern schon heute für die Herausforderungen der Elektromobilität gewappnet sind. Bereits durch das durch den ZDK im Jahr 2003 neu konzipierte Berufsbild des Kfz-Mechatronikers wurden die Weichen in der beruflichen Qualifikation neu gestellt. Die dem ZDK angeschlossenen Akademie (TAK) schult Mitarbeiter des Kfz-Gewerbes im gefahrlosen Umgang mit Hochvoltsystemen, wie sie Elektrofahrzeugen zu eigen sind. Der Lehrgang wurde zusammen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft entwickelt. Bereits heute stehen Hybridfahrzeuge zu Tausenden auf den Hebebühnen der Kfz-Betriebe. Dessen ungeachtet werde man die berufliche Qualifikation selbstverständlich kontinuierlich der weiteren technischen Entwicklung anpassen. Der ZDK als Spitzenorganisation der Branche befasst sich bereits seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema und wirkt in zwei Arbeitsgruppen der Plattform Elektromobilität aktiv mit. Anlass für das Schreiben war, dass Merkel auf der Vollversammlung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) am 3. Dezember 2010 in Bayreuth einen entsprechenden Appell an das Kfz-Handwerk gerichtet hat.

Citroën liefert erstes Elektroauto an Deutsche Bahn

27. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Das erste Citroën Serienfahrzeug mit reinem Elektroantrieb, ein Citroën C-Zero, wurde jetzt auf die DB Fuhrpark GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn zugelassen. Es ist das erste von insgesamt 70 Fahrzeugen, welche im Jahr 2011 an die Deutsche Bahn ausgeliefert und dort im Bereich Car-Sharing eingesetzt werden sollen. Damit unterstreicht die Deutsche Bahn ihre Ambitionen, umweltfreundliche Mobilität auf vielfältige Weise zu ermöglichen. Der viersitzige Elektro-Kleinwagen Citroën C-Zero verfügt über eine maximale Leistung von 49 kW (67 PS), die erforderliche Energie stammt aus einer 16 KWh starken Lithium-Ionen-Batterie. Der Citroën C-Zero ermöglicht emissionsfreies und nahezu geräuschloses Fahren mit einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Die Übergabe des Fahrzeugs soll Anfang Januar 2011 am Hauptbahnhof in Frankfurt erfolgen.

Solarboot E-Light made in Italy

27. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Das im Frühjahr 2010 gegründete Start-up-Unternehmen Garda Solar mit Sitz in Rovereto bei Trento hat ein mit Sonnenenergie betriebenes Freizeitboot vorgestellt. Statt mit der Kraft der Beine wird das einem klassischen Tretboot ähnliche Gefährt mit einem über ein Solardach gespeisten Elektromotor angetrieben. Das 350 Kilogramm schwere und knapp vier Meter lange GS4 besteht aus einem Drei-Schichten-Hohlkörper aus hoch steifem Polyäthylen. Es gilt als unsinkbar und kann vier Personen bis maximal 400 Kilogramm Gesamtgewicht transportieren. Angeboten wird es in der für größere Fahrten geeigneten Version E-xclusive und als E-light für den Einsatz in Küstennähe. Die auf 400 Watt Spitzenleistung ausgelegte Dachanlage aus Photovoltaikzellen versorgt einen Fünf-kWh-Akku und einen 1.000 Watt starken Elektromotor. “Damit kann das Solarboot gut einen ganzen Tag lang ohne Nachladen gefahren werden”, meint Chefpartner und Verkaufsleiter Alberto Zanoli. “Das Ganze ohne Benzingestank und schmutzige Finger.” Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei vier Knoten. Zu steuern ist das Freizeitboot bequem durch einen im Heckteil zentral angebrachten Joystick.

Induktives Laden von Elektrofahrzeugen

27. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat ein Forschungsprojekt zum induktiven Laden von Elektrofahrzeugen auf den Weg gebracht. Projektpartner sind die Daimler AG und das Technologie-Unternehmen Conductix-Wampfler AG. Im Rahmen des Förderprojekts werden die technische Realisierbarkeit eines komfortablen Ladesystems mit hohem Wirkungsgrad und die Potenziale des kabellosen Ladens für automobile Anwendungen erforscht. Beim kontaktlosen, induktiven Laden startet der Ladevorgang automatisch, sobald das für das induktive Laden ausgerüstete Fahrzeug auf einem entsprechenden Ladepunkt abgestellt wird. Diese induktiven Ladepunkte lassen sich völlig unsichtbar im öffentlichen Raum wie z. B. in Parkhäusern und Parkflächen integrieren. Eine Realisierung für Privathaushalte sei ebenfalls möglich. Das Laden erfordert keinerlei Bedienung durch den Fahrer. Die Elektronik der Bodenspule erkennt die korrekte Position des Fahrzeugs automatisch und tauscht über eine Nahfeldkommunikation alle für den Ladevorgang notwendigen Informationen mit dem Fahrzeug aus. Die Energieübertragung soll induktiv über den Luftspalt zwischen der fest installierten Bodenspule und der Spule im Fahrzeugunterboden ähnlich wie bei einem Transformator erfolgen.