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Archiv für Juli, 2011

Tesla Motors und Athlon Car Lease kündigen Leasingprogramm in Europa an

26. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Der Elektrofahrzeughersteller Tesla Motors, Mitglied im Bundesverband eMobilität, und der internationale Anbieter für Fahrzeugleasing- und Mobilitätslösungen Athlon Car Lease haben eine Absichtserklärung zur Schaffung eines Elektrofahrzeug-Leasingprogramms in Europa unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung sollen künftig Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden den Tesla Roadster und ab Ende 2012 die Limousine Model S leasen können. „Es ist eine Freude, in Athlon Car Lease einen so fortschrittlich denkenden Partner zu finden – ein Unternehmen, das die Vision von Tesla teilt, keine Kompromisse zwischen Energieeffizienz und Fahrvergnügen zu machen“, so George Blankenship, Teslas Direktor für Absatz und Kundenerlebnis.

Athlon Car Lease rief bereits 2008 das Programm CHARGED ins Leben, das es seinen Kunden ermöglicht, Elektrofahrzeuge zu leasen. „Über die Zusammenarbeit mit Tesla sind wir jetzt in der Lage, den Kunden Leistungen aus einer Hand für den Bereich elektrische Mobilität anzubieten. Da wir uns der veränderlichen Mobilitätserfordernisse unserer Kunden bewusst sind, versuchen wir ständig, unsere Kundendienst- und Innovationsnetze in der Branche auszubauen. Wir sind daher sehr stolz, dass wir Tesla Motors als Partner gewinnen konnten, um Elektrofahrzeuglösungen näher zu unseren Kunden zu bringen”, fügt der Vorstandsvorsitzende von Athlon Car Lease, Hans Blink, hinzu.

11 Mio. Euro für eMobilität & Erneuerbare Energien

26. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Hochschule in Aalen ist nach wie vor die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg unter anderem mit zahlreichen Forschungsprojekten in den Zukunftsthemen Erneuerbare Energien und Elektromobilität. Jetzt sind weitere große Forschungsanträge bewilligt worden. „Knapp zwei Millionen Euro erhält die Hochschule vom Bund, um aktuelle Forschungsthemen im Institut für Materialforschung umzusetzen“, freuen sich Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider und der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter, die das Thema Erneuerbare Energien und Elektromobilität seit drei Jahren vorantreiben. Forschungsthemen für die Elektromobilität sind beispielsweise neue Hochleistungsmagnete für Energiewandlung in Elektromotoren und Generatoren, multifunktionale Verbundwerkstoffe für Leistungselektronik oder alterungsbeständige Lithium-Ionen-Akkus. Mit diesen Projekten nimmt die Hochschule Aalen bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Die Forschungsschwerpunkte am Institut liegen auf der Anwendung und Weiterentwicklung der Methoden der Materialographie, außerdem auf dem Gebiet der Verbundwerkstoffe, der Magnete und der Batteriematerialien. Mit Elektromobilität und Erneuerbare Energien bearbeiten die Forscher aktuellste Themen mit zunehmend hoher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. „Nicht zuletzt bietet dies auch die Möglichkeit, Studierende in Gebieten auszubilden, die zukünftige beste Job- und Karrieremöglichkeiten bieten – sowohl in der Industrie als auch in der Forschung“, erklärt Schneider.

TÜV SÜD prüft Pedelecs

25. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Im Jahr 2010 wurden in Deutschland knapp 200.000 Pedelecs und eBikes verkauft. Der Trend zur elektromotorischen Unterstützung ist ungebrochen. Das zeigte auch die Bike Expo, die vom 21. bis 24. Juli 2011 in München statt fand. “Der Markt für Pedelecs boomt. Mit dem Angebot steigt leider auch der Anteil an Produkten mit Qualitätsmängeln”, sagt Peter Hartmann, bei TÜV SÜD Product Service als Teamleiter für den Produktbereich Sport und Spiel zuständig. “Mit einem Prüfzeichen von TÜV SÜD können Hersteller ein deutliches Signal in Richtung ihrer Kunden senden und sich damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil verschaffen.” Die Prüfzeichen signalisieren Händlern und Verbrauchern, dass die Produkte hohen Ansprüchen genügen. Auf dem Weg zur Zertifizierung beurteilen die Produktspezialisten die Pedelecs nach der DIN EN 15194 für elektromotorisch unterstützte Fahrräder (EPAC, en: electric power assisted cycles). Darin enthalten sind unter anderem die DIN EN 14764 (sicherheitstechnische Anforderungen an City- und Trekking-Fahrräder), die Aspekte der elektrischen Sicherheit und der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV), Mindestanforderungen an die Steuerungen nach DIN EN 13849 Level C sowie Prüfpunkte aus der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und aus der DIN 79100 (Anforderungen an die mechanische Betriebsfestigkeit). “Sowohl das GS-Zeichen als auch das TÜV SÜD-Oktagon auf dem Pedelec signalisiert Händlern und Verbrauchern, dass das Produkt hinsichtlich qualitativer Ausführung, Verarbeitung, Handling und Fahreigenschaften dem Stand der Technik entspricht”, erklärt Peter Hartmann. Dafür prüfen die TÜV SÜD-Experten nicht nur Prototypen bzw. Baumuster, sondern kontrollieren auch die Serienproduktion – beispielsweise durch Qualitätsschecks von Stichproben in den Fertigungsstätten oder die umfassende Prüfung von Serienmustern unter Sicherheits- und Gebrauchsbedingungen.

“Induktives Laden wird in 10 Jahren zum Standard”

25. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Das Hantieren mit Kabeln beim Aufladen von Elektroautos könnte bald der Vergangenheit angehören. Das 2009 vom Unternehmen Arup initiierte Coventry and Birmingham Low Emission Demonstrators-Konsortium (CABLED) testet Pkw, deren Batterie über Induktion kabellos aufgeladen werden kann. Neil Butcher, stellvertretender Arup-Direktor, sieht die Technologie in den nächsten 10 Jahren zum Standard avancieren. Die CABLED-Testflotte umfasst 110 Autos. Seit Mai 2011 ist Butcher einer der Testfahrer und erprobt das eAuto im Alltag. Mit pressetext sprach er über seine Erfahrungen und Erwartungen für die Zukunft.

Das gesamte Interview lesen Sie hier.

Schletter versorgt die e-miglia 2011 mit Strom

25. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Vom 01. bis 05. August findet die zweite Auflage der e-miglia statt. Die Schletter GmbH, Mitglied im Bundesverband eMobilität, stellt bei der internationalen Rallye für Elektrofahrzeuge bereits zum zweiten Mal die Lade-Infrastruktur bereit. Nachdem die Schletter GmbH bereits bei der ersten e-miglia 2010 mit den P-CHARGE-Ladesäulen für die reibungslose Aufladung der Elektrofahrzeuge zuständig war, sorgt der vor allem für seine Solar Montagesysteme bekannte Hersteller auch in diesem Jahr wieder für die nötige Lade-Infrastruktur und beteiligt sich sogar erstmals mit einem eigenen Rennteam an der Rallye. Schletter stellt dafür jeweils an den Etappenstarts und –zielen sowie bei den geplanten Zwischenstopps 8 P-CHARGE- Stand-Alone-Ladesäulen mit den vorgeschriebenen 230 V und 16 Ampere bereit. Dabei können jeweils bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig an einer Ladesäule geladen werden. Knappe Ankunftszeiten bzw. die Limitierung der Ladedauer durch den Veranstalter erfordern eine zügige Ladung. Durch den hohen Gleichzeitigkeitsfaktor ist deshalb eine beträchtliche Ladeleistung bereitzustellen.

e-miglia 2011: Titelverteidiger Ruhoff bekommt mit Erik Comas echte Konkurrenz

24. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Das Teilnehmerfeld der 32 e-miglia Starter ist dieses Jahr noch vielseitiger als zur Premiere. Tim Ruhoff (D) wird seinen Titel hart verteidigen müssen. Der ehemalige Formel1 Fahrer Erik Comas (F), der jetzt in Green Cars sitzt und Challenges veranstaltet, geht ebenfalls mit einem Tesla an den Start. Ein hochvoltiger Zweikampf scheint vorprogrammiert. Ruhoff: „Erik Comas ist feststehender Meister für sparsames Fahren. Nachdem dieses Jahr der Stromverbrauch in die Wertung der e-miglia einfließt, sehe ich Comas als echt gefährlich. Persönlich habe ich ihn noch nicht kennengelernt, jedoch ist mein Rallye-Tesla – privat habe ich aus Überzeugung noch nie ein Auto besessen – ein exakter Nachbau seines Siegerfahrzeuges von 2010. Da werde ich jetzt noch mehr trainieren und eine neue Strategie ausarbeiten. Es wird richtig spannend.“ Doch die Effizienz ist nur ein Kriterium in der Bewertungsskala der Gleichmäßigkeitsrally e-miglia. Steht durch die neue Verbrauchswertung zu befürchten, dass die Rallyepiloten nur dahinschleichen? Manuel Atzler, Projektleiter der e-miglia: „Nein, ein Dahinbummeln funktioniert bei der Rallye nicht. Eigentlich ist die ganze Route eine Prüfung. Die Zeitvorgaben der Liaisons einzuhalten, die für die Wertung sehr wichtig sind, erfordern schon normale Geschwindigkeiten, ohne jedoch die Verkehrsregeln übertreten zu müssen. Auch die Zeitgenauigkeit in den Prüfungen hat Gewicht und der Verbrauch ist im Vergleich zum Jahr 2010 ein Kriterium mehr, welches den Ausschlag für den Sieg geben kann. Am Ende muss aber jeder Teilnehmer seine eigene Strategie, angepasst an sein Fahrzeug, entwickeln.“

Weitere Informationen zur e-miglia finden Sie hier.

Elektromobile Kooperation in Sachsen

23. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Die Motorenwerke Zschopau GmbH (MZ) und enviaM bringen künftig gemeinsam Elektromobilität ins Rollen: Die Geschäftsleitung beider sächsischer Firmen unterzeichneten dafür zum Start des Motorrad Grand Prix am Sachsenring einen Kooperationsvertrag. Gleichzeitig stellten sie einen neuen MZ-Elektroroller der Öffentlichkeit vor. Ab 2012 geht der e-power max. in Serie und erobert umweltfreundlich von Zschopau aus Deutschlands Straßen. Der traditionsreiche Motorradhersteller und Ostdeutschlands größter regionaler Energiedienstleister arbeiten bei der Vermarktung des Elektrorollers zusammen. enviaM wirbt bei ihren Kunden für den flotten Flitzer. Sie sollen künftig bei MZ-Vertragshändlern einen Rabatt auf das Modell erhalten. Darüber hinaus stellt der Energiedienstleister den Roller bei Bedarf kostenfrei für Testfahrten zur Verfügung und präsentiert ihn bei Veranstaltungen.

Energieversorger und Autohersteller kooperieren

22. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Die WEMAG kooperiert mit Automobilhersteller Opel, mit dem Ziel die Nutzung ökologisch gewonnener Elektrizität als Energiequelle für Elektrofahrzeuge im Alltag voranzutreiben. Exklusiv für Kunden des kurz vor der Markteinführung stehenden Opel Ampera hat die WEMAG ein Leistungspaket geschnürt, das folgende Bestandteile beinhaltet:

• Lieferung zertifizierten wemio-Ökostroms für die private/gewerbliche Ladestation sowie optional für den gesamten Haushalt des Ampera-Kunden zu besonders günstigen Tarifen die mindestens fünf Prozent unter den günstigsten Haustarifen liegen

• Vor-Ort-Check des zur Ladung des Ampera am besten geeigneten Stromanschlusses

• Optionale Beratung zu weiteren Energieeinsparungsmöglichkeiten des betroffenen Haushalts

Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten Karl-Friedrich Stracke, Vorstandvorsitzender der Adam Opel AG und Thomas Pätzold, technischer Vorstand der WEMAG AG, in der vergangenen Woche in Berlin. Die wemio-Kooperation wird in Hamburg und dem Netzgebiet der WEMAG in Mecklenburg und der Westprignitz angeboten. „Für die WEMAG ist diese Kooperation ein erster wichtiger Schritt in Richtung ökologischer Elektromobilität“, betonte Pätzold.

Tesla Motors geht mit deutscher Internetseite online

22. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla Motors veröffentlicht seine neue deutsche Internetseite, um ein größeres internationales Publikum ansprechen zu können. Die Seite wird umfassende Informationen und Inhalte über Teslas Technologien und Produkte auf deutsch enthalten. „Als Teslas stärkster Markt in Europa war Deutschland natürlich eine Priorität in der Auswahl der entstehenden lokalen Internetseiten, und bis zum Ende des Jahres werden weitere folgen“, erklärt Teslas Vice President of Communications, Ricardo Reyes. „Tesla Roadster Besitzer in über 30 Ländern sind vom elektrischen Fahren bereits überzeugt.“ Auf Teslas Internetseite ist das Design Studio integriert. Eine Benutzeroberfläche, die es Kunden ermöglicht, ihren Traumroadster selbst zusammenzustellen, das Ergebnis anzuschauen und mit anderen über das Internet zu teilen. Das Design Studio ist ein wichtiger Bestandteil der neuen Verkaufsstrategie, die im April im Showroom von Santana Row, San Jose, Kalifornien, vorgestellt wurde.

Klimamobility 2011

22. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Vom 22. bis 24. September 2011 findet in Bozen die erste Fachmesse für nachhaltige Mobilität „Klimamobility“ statt. Sie ist die ideale Plattform für Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum, ihre Technologien auf dem italienischen Markt zu präsentieren. Die neue Fachmesse wird zeitgleich mit der Fachmesse für erneuerbare Energien zur gewerblichen und öffentlichen Nutzung „Klimaenergy“ abgehalten; die Doppelfachmesse richtet sich in erster Linie an die öffentliche Hand. Mit der „Klimamobility“ schließt nach „Klimahouse“, der Fachmesse für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und „Klimaenergy“ den Kreis der Messen im Energiebereich. „Wenn es um Klimaschutz geht, wird häufig in Zukunftsszenarien gedacht, doch klimagerechte Mobilität ist heute schon möglich“, sagt Südtirols Mobilitätslandesrat Thomas Widmann. Südtirol setzt stark auf den öffentlichen Nahverkehr, der massiv ausgebaut und umweltfreundlicher gestaltet wurde.