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Archiv für Januar, 2012

Österreich auf dem Weg in eine nachhaltige Verkehrszukunft

26. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

“Der Verkehr ist nach wie vor ein massiver Klimasünder und Elektromobilität ist eine der Schlüsselstrategien, um den Straßenverkehr möglichst ressourcen- und klimaschonend zu gestalten. Sie ist die umweltfreundliche, alltagstaugliche Alternative zu Schema-F-Fahrzeugen – nämlich F wie fossil”, erklärte Umweltminister Nikolaus Berlakovich anlässlich der Eröffnung der e-mobility conference in Graz. “Österreich ist im Verkehr zu 95% von Erdölimporten abhängig. Je mehr Energie wir aus eigenen, erneuerbaren Quellen beisteuern können, umso unabhängiger werden wir von fossilen, ausländischen Energieträgern und umso schneller erreichen wir das Ziel des Energieautarkie auch im Verkehrssektor”, so Berlakovich weiter. Die österreichische Energiestrategie setzt daher auf Elektromobilität aus 100 % Ökostrom. “Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 rund 250.000 Elektrofahrzeuge auf Österreichs Straßen zu haben und damit jährlich 430.000 Tonnen CO2 einzusparen. Das nützt nicht nur dem Klima, sondern sorgt für Aufschwung in der Wirtschaft und wichtige neue green jobs”, betonte Berlakovich.

EDAG-Light Car Sharing

26. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Die EDAG Group hat mit ihrem vielbeachteten EDAG – Light Car Konzept in den vergangenen beiden Jahren bereits einen Ausblick auf die elektromobile Zukunft gegeben. Für den diesjährigen Automobilsalon in Genf haben die Entwickler des BEM-Mitgliedsunternehmens ein grundlegend neues Mobilitätskonzept entwickelt, das die bisherigen Grenzen zwischen Individualverkehr und anderen Verkehrsträgern auflöst, um den Kunden eine zusätzliche Form von Mobilität zu bieten. Im Mittelpunkt der vernetzten Mobilitätslösung steht das Fahrzeugkonzept des “EDAG – Light Car Sharing” – ein elektroangetriebenes Fahrzeug, das jeder mieten möchte, aber keiner kaufen muss.

“Mit dem „EDAG – Light Car Sharing“ stellen wir auf dem Genfer Automobilsalon ein neues, robustes und trendiges Fahrzeugkonzept und eine neue Einstellung zur Mobilität vor. Ein Fahrzeugkonzept, das konsequent auf den Zweck ausgelegt ist „unkompliziert von A nach B zu kommen“ und zudem über mobile Internetlösungen einfach buch- und kombinierbar mit anderen Verkehrsmitteln ist. Aufgrund der heute noch hohen Preise für Elektrofahrzeuge, könnte die nahe Zukunft der Elektromobilität in Form von Car Sharing Fahrzeugen stattfinden, die ich eher als Investitionsgut denn als Konsumgut sehe. Wir laden unsere Kunden aus der Automobilindustrie und potenzielle neue Marktpartner ein, über diese andere Form der Mobilität zu diskutieren und zukünftige Geschäftsmodelle zu entdecken”, so Jörg Ohlsen, CEO der EDAG Group.

Weitere Informationen zum Konzept finden Sie hier.

Design-Wettbewerb ermittelt elektromobile Zukunftsvisionen

26. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Wie sieht die elektromobile Zukunft aus? Wie können wir zukünftig den Strom wirtschaftlich vom Netz ins Fahrzeug bringen? Studierende der Bereiche Industriedesign, Industrial Design, Transportation Design und Integral Studies haben ihre Ideen und Konzepte dazu im Rahmen des vom Fraunhofer IAO und der Langmatz GmbH initiierten Hochschulwettbewerbs »Ladestationen der Zukunft« eingebracht. Im Wettbewerb wurden sowohl die Designs von Ladestationen als auch die Konzepte der Energieübertragung und der Mehrwertnutzung neu gedacht und entworfen. Am 01. und 02. Februar 2012 werden die rund 25 Studenten-Teams ihre Arbeiten vor der Jury – bestehend aus Vertretern der Hochschulen, der Langmatz GmbH und des Fraunhofer IAO – präsentieren. Die Preise in jeder Kategorie sind mit je 5.000 Euro dotiert. Die Siegerteams fahren im März 2012 auf die Intertraffic nach Amsterdam, um dort die von Langmatz gefertigten Prototypen ihrer Idee zu präsentieren.

Forschungsprojekt: IKT für Elektrofahrzeuge

25. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Im durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt O(SC)²ar entwickelt und testet das FIR an der RWTH Aachen mit sechs Partnern eine neue Informations- und Kommunikationstechnologie für Elektrofahrzeuge sowie darauf basierende Dienste. “Mit dem Forschungsprojekt verfolgen wir unter anderem das Ziel, elektrische Systeme, wie die eines Elektrofahrzeugs, mit informationstechnischen Systemen, wie beispielsweise denen eines Smartphones, zum Vorteil der Nutzer stärker miteinander zu verbinden”, erklärt der FIR-Wissenschaftler Jonas Fluhr. Das Akronym O(SC)²ar steht dabei für “Open Service Cloud for the Smart Car”. Untersuchungsobjekte sind das von der StreetScooter GmbH entwickelte Elektrofahrzeug “Concept Zeitgeist” sowie eine Flotte umgebauter Fahrzeuge der Marke Fiat 500. Diese wurden durch die FEV Motorentechnik GmbH zu Elektroautos umgerüstet und kamen in zweijährigen Tests in Aachen bereits zum Einsatz.

Hiriko: klein, elektrisch, zusammenklappbar

25. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Klein, wendig, ohne CO2-Emission und zum Parken sogar zusammenklappbar: Am Dienstag wurde der Prototyp des Hiriko in Brüssel vorgestellt. Der im spanischen Baskenland entwickelte Miniflitzer gilt als eines der ambitioniertesten Projekte für den städtischen Nahverkehr. Seinen Namen hat der Miniflitzer aus dem Baskischen, wo Hiriko etwa „für die Stadt“ bedeutet. Auf einer Schiene gleitet die Fahrgastzelle des Kleinstwagens beim Zusammenklappen nach hinten und oben und schafft so Platz. Die Länge des Wagens reduziert sich damit von 2,5 auf 1,5 Meter, womit drei der Autos auf einen Parkplatz passen, den sonst ein normaler Pkw benötigt. Ein- und Ausgestiegen erfolgt durch die Frontscheibe, ähnlich wie bei der legendären Isetta von BMW. Entwickelt wurde Hiriko vom Verein Afypaida und dem baskischen Innovationszentrum Denokinn in Kooperation mit dem Bostoner Massachusetts Institute of Technology (MIT). Angetrieben wird der nur 500 Kilo schwere Wagen von vier in den Rädern eingebauten Elektromotoren. Auch die Hinterräder sind lenkbar – das erleichtert das Einparken zusätzlich.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Berliner Runde spricht über vernetzte Mobilität

25. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Der BEM lädt Sie herzlich zum 15. BEM eStammtisch Berliner Runde am Montag, den 30. Januar 2012, ab 19.00 Uhr ins Restaurant Die Turnhalle, Holteistraße 6-9 in Berlin-Friedrichshain, ein. Es wird um eine kurze Anmeldung via eMail gebeten.

19.15 Uhr Begrüßung durch Christian Heep, Vorstand Marketing, Bundesverband eMobilität e.V.
19.30 Uhr Vortrag von Holger Tumat, Geschäftsführer, LeaseRad GmbH, “Das eBike als Teil der vernetzten Mobilität der Zukunft”

Durch einen branchenübergreifenden Austausch wollen wir gemeinsam die Elektromobilität nachhaltig voranbringen. Der BEM eStammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität.

Jeden letzten Montag im Monat ab 19.00 Uhr in wechselnden Berliner Locations. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen..

Baukasten für Elektrofahrzeuge

24. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Fraunhofer IAO hat im Rahmen der durch das BMVBS geförderten Modellregionen einen Fahrzeugkonfigurator für Elektromobile aufgebaut. Dieser ermöglicht es, neuartige Fahrzeug- und Antriebskonzepte zu designen. Das Tool informiert dabei direkt über die anfallenden Kosten und Umweltauswirkungen. Der Konfigurator bietet dem Nutzer die Möglichkeit, unterschiedliche Fahrzeug- und Antriebskonzepte zu konfigurieren und zu bewerten. Die je nach Konfiguration variierenden Anschaffungs- und Betriebskosten sowie das Emissionsverhalten des Fahrzeugs werden dem Nutzer direkt angezeigt. Hierbei kann sich der Nutzer informieren und für zukünftige Mobilität inspirieren lassen. Die Kostenanalyse bezieht sich dabei auf den Zeitpunkt der Konzeption des Konfigurators bei aktuell niedrigen Produktionsstückzahlen. Der Schwerpunkt des Konfigurators liegt auf den individualen und gewerblichen fahrzeuggebundenen Verkehr. Dazu zählen neue Fahrzeugkonzepte für den urbanen Raum, vom wettergeschützten Roller über Van oder Sportwagen im Individualverkehr bis hin zum leichten Lieferverkehr. Der Konfigurator nimmt die relevanten Daten zur Akzeptanzuntersuchung auf, so dass diese wissenschaftlich ausgewertet werden können. Im Zentrum stehen dabei insbesondere batterieelektrische Fahrzeuge.

Das Forschungstool steht hier online zur Verfügung.

Oscar eO kommt bei der Rallye Dakar ins Ziel

24. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Bei der Rallye Dakar wurde schon häufig mit alternativen Kraftstoffen experimentiert, doch das von der lettischen Regierung unterstützte Projekt ist wohl eine der ehrgeizigsten Initiativen. Für die meisten Teams ist das Überqueren der Ziellinie bei der Rallye schon eine Leistung, auf die sie stolz sein können. Ganz besonders natürlich für das Team Lettland mit Maris Saukans und Andris Dambis, welche zum ersten Mal in der Geschichte dieser Rallye, das Rennen mit einem selbst gebauten Elektro-Rallye-Wagen in Angriff und auch beendet habe. Nach 9.000 Kilometern hat das Team im “Oscar eO” Platz 77 erreicht.

Das Fahrzeug wurde von einem einzigen Elektromotor angetrieben. Die 800 Nm Drehmoment haben sicher entscheidend dazu beigetragen, dass sich das Fahrzeug sicher durch alle Situationen manövrieren konnte. Die Energie für die täglichen Etappen von rund 800 km wurden von einem 52 kWh Lithium-Ionen-Akku und einem On-Board-Generator (Range Extender) mit 60 kW Nennleistung zur Verfügung gestellt. Dabei wurde eine Maximalgeschwindigkeit von 150 km/h erreicht. Wir gratulieren..!

Ein interessantes Video zum Bau des “Oscar eO” finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt: Landesinitiative Elektromobilität und Leichtbau

24. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wird am Mittwoch den 25. Januar 2012 in Magdeburg die Landesinitiative „Elektromobilität und Leichtbau“ eröffnen. Auch Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Dr. Birgitta Wolff sowie Dr. Klaus Klang, Staatssekretär im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, werden ein Statement abgeben. Offiziell heißt die Landesinitiative “Elektromobil, Leicht und Intelligent – eine Initiative für Sachsen-Anhalt – ELISA”. Mit der Initiative wollen Landesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft die bestehenden Aktivitäten im Bereich Elektromobilität bündeln und forcieren sowie neue anregen. Binnen fünf Jahren soll Sachsen-Anhalt zu einem führenden Produktions- und Forschungsstandort für Antriebstechnologien und Energieträger entwickelt werden.

Smart Tanken: Online-Verzeichnis für Ladesäulen

23. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Der ADAC will in Kooperation mit der YellowMap AG ein Online-Verzeichnis für Ladesäulen für Deutschland etablieren. Auf SmartTanken.de finden Sie ab sofort ein Verzeichnis von Elektroladestationen. Das Portal soll das zentrale und europäische Referenzverzeichnis für eTankstellen werden. Ziel ist es, eine neuartige Kombination aus Internetportal, mobilen Applikationen sowie sozialen Netzwerken zu entwickeln und voranzutreiben. SmartTanken.de unterstützt den Nutzer mit einer kostenfreien App: Während der Autofahrt wird bereits die nächste Elektrotankstelle, und zwar mit dem zum Fahrzeug passenden Ladesystem, gefunden. Der Verbraucher erhält außerdem Wissen zur Kompatibilität des Ladesystems, zu Strompreisen, Zahlungsmodalitäten und Parkmöglichkeiten in der Nähe der Tankstelle. Mit Hilfe einer kartenbasierten Suche ist aber auch das nächste Einkaufszentrum oder Kino schnell gefunden, um die Ladezeit sinnvoll zu nutzen.