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Archiv für Oktober, 2012

Bruchsal: Gemeinsamer Forschungs- und Arbeitscampus

31. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Auf dem Gelände der ehemaligen International University in Bruchsal wollen das BEM-Mitgliedsunternehmen SEW-EURODRIVE und die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft einen gemeinsamen Forschungs-und Arbeitscampus im Bereich der energieeffizienten Mobilität gründen. Ziel ist es, Forschung und Anwendung auf dem Campus eng miteinander zu verknüpfen und die vorhandenen Kompetenzen beider Partner zu bündeln, um in einer sich schnell entwickelnden Zukunftsbranche den Innovationsvorsprung auszubauen. Beide Parteien sind überzeugt, dass mit dem damit verbundenen intensiven Know-how-Austausch, der Ausbau der zukunftsweisenden Forschungsgebiete „Elektromobilität“, „Mobile Intralogistiksysteme“, „Energieeffizienz und Infrastruktur“ schnell und effizient vorangetrieben werden kann.

SEW-EURODRIVE siedelte dafür bereits einen Teil der Entwicklungsabteilung und einige Labore in den Konversionsgebäuden der ehemaligen Dragonerkaserne an. Zudem hat das von den Firmen SEW-EURODRIVE und Brose ins Leben gerufene Joint-Venture-Unternehmen für Elektromobilität ebenfalls eine Heimat auf dem Campus gefunden. Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird auf dem Gelände ein „Institut für Energieeffiziente Mobilität“ gründen.

Lithium-Ionen-Batterien stellen in Brandversuchen Sicherheit unter Beweis

31. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektro- und Hybridautos mit Lithium-Ionen-Antriebsbatterien sind im Brandfall mindestens genauso sicher wie Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Reihe von Brandversuchen, die das BEM-Mitgliedsunternehmen DEKRA gemeinsam mit einem Autohersteller unternommen haben.

In der Versuchsreihe wurden drei Antriebsbatterien eines aktuellen Elektrofahrzeugs in Brand gesetzt und mit unterschiedlichen Löschmitteln gelöscht. „Wir wollten herausfinden, wie sich die Batterien beim Brand und während des Löschens in der Praxis verhalten und welche Mengen an Löschmittel notwendig sind“, so Markus Egelhaaf aus der DEKRA Unfallforschung. Entzündet wurden die Batterien mit Benzin. Nach mehreren Minuten in den Flammen bei Temperaturen von über 800°C begannen die Batterien eigenständig zu brennen. Dabei war die Flammen- und Rauchentwicklung deutlich geringer als bei brennendem Benzin. Der Überdruck, der im Inneren der Batterien durch den Brand entstand, wurde durch die eingebauten Überdruckventile nach außen abgeleitet. Dabei entstanden kleinere Stichflammen, die aber ihrerseits hinter der Intensität eines Benzinbrandes zurückblieben. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt, so Egelhaaf: „Die Gefahr, dass sich der Brand schnell ausbreitet, ist bei den Batterien geringer. Denn anders als bei Fahrzeugen mit konventionellen Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel können hier keine brennenden Flüssigkeiten wegfließen und so benachbarte Objekte in Brand setzen.“

Reichhaltiges Serviceangebot im Bereich eMobilität

31. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Die aktuelle Kooperation zweier BEM-Mitgliedsunternehmen bereichert ab jetzt das Online-Service-Angebot im Bereich Elektromobilität: Das führende Portal für angewandte Elektromobilität eMobilitätOnline.de und das auf Elektromobilität spezialisierte Versicherungsportal EMC24 werden künftig zusammen arbeiten, wenn es darum geht, die geeignetste Versicherung für ein neues Elektrofahrzeug zu finden. Dafür wird der neu geschaffene EMC24 Tarifcheck direkt auf der Seite von eMobilitätOnline eingebunden – ein exklusiver Service für gewerbliche wie private Interessenten. Diese können so beispielsweise einfach und umkompliziert für die auf dem Branchenportal präsentierten Elektroautos direkt und unkompliziert den besten Tarif abrufen und können bei Bedarf weiterführende Informationen anfordern.

Infolge der Kooperation weitet eMobilitätOnline sein umfangreiches Serviceangebot weiter aus und deckt nun nahezu alle alltagsrelevanten Bereiche der Zukunftstechnologie mit fundierten Informationen und praktischen wie nützlichen Serviceangeboten ab. Den neuen Versicherungsrechner können Sie direkt hier testen.

Öffentliche Ladeinfrastruktur – Schlüssel zum Erfolg der eMobilität

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Ziel der BEM-Roundtable ist es, Branchenvertreter und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Forschung gemeinsam an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam richtungsweisende Fragen rund um den Themenschwerpunkt Neue Mobilität zu diskutieren. “Der Kern unserer täglichen Bemühungen im Bundesverband eMobilität liegt in der Vernetzung unserer Mitglieder und Partner, um nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im Bereich der Neuen Mobilität zu generieren und starke Netzwerke zur Durchsetzung politischer Forderungen zu etablieren. Auf dem Wachstumsmarkt der Neuen Mobilität agieren Akteure aus sehr unterschiedlichen Branchen, die bis dato keine oder nur sehr wenige gemeinsame Anknüpfungspunkte haben und deshalb unsere Hilfestellung bei der Initiierung gemeinsamer Projekte gern annehmen. Unsere Roundtable sind dafür eine hervorragende Plattform”, so BEM-Präsident Kurt Sigl.

Seit Anfang 2012 findet die Veranstaltungsreihe erstmals nicht nur in Berlin, sondern bei jeweils wechselnden BEM-Mitgliedsunternehmen und Partnern statt. So auch am 16. Oktober 2012 im EnBW Konzernsitz in Karlsruhe. Unter der Moderation von Kurt Sigl wurde dort in exklusiver Runde intensiv über die Chancen und Herausforderungen öffentlicher Ladeinfrastruktur, deutschlandweit einheitlicher Roamingkonzepte, innovativer Geschäftsmodelle, einheitlicher Standards sowie die Integration von Flotten- und Lastenmanagement gesprochen.

“Die Energiewende stellt eine große gesellschaftliche Herausforderung dar, auf die wir noch eine Reihe von Antworten finden müssen. EnBW hat sich entschieden, diese Energiewende aktiv mitzugestalten und ihren Beitrag zu leisten. Neben den Bereichen dezentrale Energieversorgung, Energieeffizienz und Smart Home ist Elektromobilität ein zentraler Pfeiler der Energiewende”, erklärte Uwe Fritz, Geschäftsführer der EnBW Vertrieb GmbH, in seinem Grußwort. “Der BEM-Roundtable ist ein ganz wichtiges Forum, um uns auch branchenübergreifend auszutauschen. Die Diskussion hat gezeigt, dass es nach wie vor viele offene Fragen gibt, die in Zukunft nach Lösungen verlangen. Ich glaube, dass das sich verändernde Verbraucherverhalten und neue Wertvorstellungen ein Treiber der eMobilität sein könnten. Junge Menschen kaufen heute kein Auto mehr, sondern Mobilität. Zukunftsfähige Geschäftsmodelle müssen genau hier ansetzen”, so Fritz weiter.

Carsharing: Das Ruhrgebiet fährt elektrisch

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Ruhrgebiet fährt ab jetzt elektrisch. Das BEM-Mitgliedsunternehmen Opel übergab am 29. Oktober 2012 zwanzig Opel Ampera an das Carsharing-Forschungsprojekt „RuhrAutoe“ der Universität Duisburg-Essen. Das Center Automotive Research (CAR) begleitet das ausschließlich auf Elektrofahrzeugen basierende Projekt, um das Nutzungsverhalten von Carsharing-Teilnehmern wissenschaftlich zu untersuchen.

Standort des Projekts sind die Essener City und die angrenzenden Wohngebiete. „Essen ist das erste Testfeld des Projekts. Nach erfolgreicher Etablierung und Validierung der Erkenntnisse soll das System in einer zweiten Phase auf die Metropolregion Rhein-Ruhr übertragen werden,“ erläutert Prof. Dr. Dudenhöffer das Konzept. Nach einer einmaligen Registrierung (die Anmeldegebühr wird als Fahrtguthaben gutgeschrieben) beträgt die Stundenmiete inklusive 30 Freikilometern 9,25 Euro. So zahlt der Fahrer zum Beispiel für eine Mietdauer von drei Stunden und 50 zurückgelegte Kilometern 32,75 Euro.

Sie wollen künftig auch elektrisch fahren? Mehr Informationen zu Carsharing-Anbietern in ganz Deutschland, die ebenfalls Elektroautos anbieten, finden Sie in der aktuellen Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT.

Elektrofahrzeuge von der Kfz-Steuer befreit

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Nun ist es amtlich: Elektrofahrzeuge werden zehn Jahre von der Steuer befreit. Das teilte die Bundesregierung am 26. Oktober 2012 mit. Danach müssen Lkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder für zehn Jahre keine Kfz-Steuer zahlen, wenn sie mit Elektromotoren angetrieben werden. Als Energiespeicher kommt ein Akku ebenso in Betracht wie eine Brennstoffzelle.

Auch die Dienstwagensteuer soll angepasst werden. Bislang muss der Besitzer ein Prozent des Bruttolistenpreises seines Dienstwagens als Steuer an den Fiskus überweisen, weil die private Nutzung des Autos einen geldwerten Vorteil darstellt. Bei Anschaffung eines Plug-in-Hybrids oder eines Elektrofahrzeugs kann man in Zukunft pro KWh des im Auto vorhandenen Energiespeichers 500 Euro von der zu versteuernden Summe abziehen. Der Betrag sinkt ab 2014 jedes Jahr um 50 Euro bis 2022. Für Brennstoffzellenfahrzeuge soll bei deren Markteintritt eine vergleichbare Regelung gefunden werden. Gelten soll das Gesetz bis Ende 2015. Danach soll die Steuerbefreiung wieder wie bisher fünf Jahre betragen.

EU-weite Ausschreibung der Ladeinfrastruktur in Berlin gestartet

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat am 26. Oktober 2012 eine EU-weite Ausschreibung für die Erweiterung und den Betrieb der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge veröffentlicht. Mit diesem in Deutschland erstmalig durchgeführten Verfahren soll die Ladeinfrastruktur in Berlin auf 300 Ladeeinrichtungen bis zum Ende des Jahres 2013 und auf 800 bis Ende 2015 erhöht werden. Neben den „klassischen“ Ladesäulen mit einer bis mehreren Anschlussmöglichkeiten sollen auch andere Ladetechniken, die z.B. an den Außenwänden von Gebäuden installiert werden, zum Einsatz kommen. Ladesäulen am Straßenrand sollen durch Ladeinfrastruktur auf privatem, öffentlich zugänglichem Grund ergänzt werden. Auch ein Teil der Masten der Straßenbeleuchtung kann unter bestimmten Voraussetzungen als Ladepunkt nachgerüstet werden.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat für die Vergabe ein neues Verfahren gewählt. Die potentiellen Bieter müssen ihr Teilnahmeabsicht bis zum 23. November 2012 erklären. In der nachfolgenden Dialogphase wird ein realisierbares Konzept mit den Bietern erarbeitet. Nach erfolgter Definition des Auftrags werden die Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert. Ziel ist die Vertragsunterzeichnung im Sommer 2013 mit danach sofortigem Beginn des Infrastrukturaufbaues. Die Ausschreibung ist veröffentlicht im EU-Amtsblatt und auf der Vergabeplattform.

HEUTE: BEM eStammtisch

29. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Nicht vergessen. Heute finden in vier verschiedenen Städten Deutschlands die BEM eStammtische statt. Mehr Informationen zu den einzelnen Referenten und Themenschwerpunkten, findet ihr hier:

Berliner Runde, 29. Oktober 2012
Wuppertaler Runde, 29. Oktober 2012
Frankfurter Runde, 29. Oktober 2012
Hamburger Runde, 29. Oktober 2012

Durch einen branchenübergreifenden Austausch wollen wir die Neue Mobilität gemeinsam nachhaltig voranbringen. Der BEM eStammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen..!

Konsolidierungsprozess bei Lithium-Ionen-Batterien wird sich weiter beschleunigen

28. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Bereits 2010 warnte eine Roland Berger-Studie, dass nur sechs bis acht global tätige Akkuhersteller bis 2017 überleben werden. Doch dieser Konsolidierungsprozess auf dem Markt der Lithium-Ionen-Batteriehersteller setzt sich schneller durch, als vermutet. So mussten in den vergangenen zwei Jahren viele neue Akteure der Branche Konkurs anmelden – eine Konsolidierungswelle, dich sich in den nächsten fünf Jahren fortsetzen wird. Denn Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden mit niedrigen Gewinnen und Margen konfrontiert sein. Die Gründe: der massive Preisdruck, langsames Marktwachstum, starker Wettbewerb sowie die Notwendigkeit, Innovationen weiter zu finanzieren. Die neue Studie “Lithium-Ion batteries – The bubble bursts” der Roland Berger Strategy Consultants zeigt, dass sowohl OEMs als auch Batteriehersteller in Zukunft auf neue Strategien setzen müssen, um auf dem umkämpften Markt bestehen zu bleiben.

TTXGP-Weltmeistertitel der Elektromotorräder

27. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Gleich zwei BEM-Mitgliedsunternehmen – MÜNCH und Brammo - sicherten sich die ersten 3 Plätze bei der diesjährigen TTXP-Weltmeisterschaft der Elektromotorräder. Erwartungsgemäß zogen die starken Amerikaner am Start davon. Der Brammo-Fahrer und ehemalige AMA Supersport Champion Eric Bostrom übernahm von der Pole aus die Führung, Steve Atlas auf einer Brammo Empulse RR die zweite Position. Verfolgt wurden beide von Matthias Himmelmann auf der MÜNCH TTE2. Im Rennverlauf sicherte sich Himmelmann in einem spannenden Zweikampf einen sehr guten zweiten Platz. Steve Atlas ließ sich in Front liegend davon nicht irritieren und fuhr den Weltmeistertitel auf heimischem Terrain ein.

„Zweiter Platz, mehr war gegen die schnellen Brammos nicht drin. Dennoch sind wir hoch zufrieden. Diese WM wurde auf einem extrem hohen Level ausgetragen. Brammo mit einem Topspeed von über 260 km/h und wir mit über 250 km/h – das hat es in der Elektrorenngeschichte noch nicht gegeben. Wir danken allen Fans, Sponsoren und Partnern fürs Daumendrücken und freuen uns auf die nächste Saison“, so das MÜNCH Racing Team kurz nach dem Rennen. Wir gratulieren beiden Teams von Herzen..!