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Archiv für November, 2012

Elektromobilität und Gesundheitstourismus

30. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Kurbäder am Teutoburger Wald werden elektromobil. Mit eMobilitäts-Urlauben, Trainingscamps mit Pedelecs und eScootern oder auch elektromobil befahrbaren Kurparks wollen sie sich als innovative Gesundheitsregion profilieren. Das sind erste Ergebnisse des von der EU geförderten Projektes “Elektrisch bewegt”.

Die Elektromobilität könnte dem Teutoburger Wald in mehrfacher Hinsicht nutzen, ist Dr. Klaus Schafmeister, Projektleiter beim Kreis Lippe, überzeugt. Dazu zählen die Lärmreduktion, eine verbesserte Luftqualität und das Angebot für Kurgäste, sich vor Ort bequem und umweltfreundlich bewegen zu können. Geplant sind in den Orten unter anderem Mobilitätshäfen, an denen sich Gäste und Bürger die Fahrzeuge leihen können, eine Anpassung der Fußgängerzonen und Kurparks sowie speziell zugeschnittene Urlaubsangebote.

EMV 2013 gibt Antworten zu aktuellen Fragen der Elektromobilität

30. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität steht im Mittelpunkt der vom 05. bis 07. März 2013 in Stuttgart stattfindenden EMV 2013. Unter anderem behandelt eine Sonderfläche „e-mobility special“ die Fragen der elektromagnetischen Verträglichkeit bei Elektrofahrzeugen.

Die Fachmesse erwartet über 100 internationale Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von 3.800qm. Die Veranstaltung zieht vor allem Besucher aus den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Maschinen- und Fahrzeugbau an. Parallel zur Messe findet ein hochkarätiges Workshopprogramm. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Praktikum beim Bundesverband eMobilität

30. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir am Standort Berlin Mitte einen aufgeschlossenen, engagierten Studenten (m/w), der den Vorstand und das BEM-Team in verschiedenen Bereichen tatkräftig unterstützt. Weitere Informationen zum Tätigkeitsfeld finden Sie hier. Wir freuen uns auf die Bewerbungen..!

Phoenix Contact setzt auf Elektromobilität

29. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Phoenix Contact setzt verstärkt auf Elektromobilität und will dafür gezielter Produkte entwickeln. Deshalb hat die Unternehmensgruppe die neue E-Mobility GmbH gegründet, die zum 01. Januar 2013 ihren operativen Betrieb in Schieder-Schwalenberg aufnehmen soll, wie Geschäftsführer Roland Bent auf der Automatisierungsfachmesse SPS/IPC/Drives in Nürnberg ankündigte.

Am neuen Unternehmensstandort Schieder-Schwalenberg, fünf Kilometer von der Zentrale in Blomberg entfernt, werden damit künftig die verschiedenen Elektromobilitätsaktivitäten der Gruppe unter einem Dach gebündelt. Auf 1.800 Quadratmetern gebe es Platz für “perspektivisch” rund 50 Mitarbeiter. Ein zweistelliger Millionenbetrag soll investiert werden.

Smart Energy: Arvato kooperiert mit Rockethome

29. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Potenzielle Kunden wie Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Energievertriebe/-händler und Wohnungswirtschaft werden zukünftig von Rockethome und dem BEM-Mitgliedsunternehmen arvato infoscore in den Themengebieten Smart Metering, Energiemanagement und Smart Home gemeinsam adressiert. „Smart Energy und die sich dadurch bietenden Möglichkeiten für die intelligente Vernetzung von Energieerzeugung und -verbrauch sind ein wesentlicher Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“, sagt Andreas Franke-Ewald, Geschäftsleiter arvato Utilities. „Wir sehen hier eines der Zukunftsthemen für den Energiemarkt und große Chancen für unser Unternehmen.“

„arvato infoscore ist der Experte für das Handling, das Management und die Steuerung von Massendaten. Zusammen mit Rockethome können wir unseren Kunden integrative Lösungen und die Übernahme von End-to-end-Prozessen rund um Smart Energy anbieten“, führt Franke-Ewald aus. „Die Produkte und Dienstleistungen von arvato und Rockethome ergänzen sich ideal“, so Yüksel Sirmasac, CEO und Gründer von Rockethome. „Daher bündeln wir von jetzt an unsere Expertise und bieten unsere Leistungen gemeinsam an“.

DEKRA geht neue Wege bei der Mobilität der Mitarbeiter

29. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen DEKRA geht neue Wege bei der Mobilität seiner Mitarbeiter: Am Stuttgarter Flughafen hat die international tätige Sachverständigenorganisation jetzt ein Elektrofahrzeug stationiert. Den Citroën C-Zero aus der Kooperation mit der DB Fuhrpark GmbH können Mitarbeiter nutzen, die aus einer der 77 deutschen Niederlassungen oder von internationalen Standorten zu Terminen in der DEKRA Hauptverwaltung in Stuttgart-Vaihingen anreisen. Das Elektrofahrzeug hat seinen festen Platz an einer neu eingerichteten Ladesäule am Parkplatz P5, direkt am Übergang zum Terminal 1.

„Die Flughafen Stuttgart GmbH unterstützt die Initiative e-mobility Baden-Württemberg. Wir betreiben seit 2010 selbst Elektrofahrzeuge und wollen die Elektromobilität am Standort auch bei Kunden und Besuchern fördern. Den Pionieren der Elektromobilität wollen wir auch am Flughafen die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen“, sagte Walter Schoefer, Geschäftsführer des Flughafen Stuttgart.

„Für unsere Mitarbeiter, die mit dem Flugzeug nach Stuttgart kommen, ist das Elektrofahrzeug die ideale Möglichkeit, zwischen dem Flughafen und unserer Hauptverwaltung zu pendeln“, sagte Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands der DEKRA SE und verantwortlich für die Business Unit Automotive, heute bei der offiziellen Einweihung der neuen Ladestation. „Und indem wir die Fahrzeuge unter ganz alltäglichen Praxisbedingungen nutzen, tragen wir – wie an vielen anderen Stellen – dazu bei, dass die Elektromobilität ständig weiter entwickelt wird. Denn nur so kann sie sich langfristig durchsetzen.“

Fahrrad und Pedelec sind die sinnvollsten Pendlerfahrzeuge

28. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Zur Ermittlung der wesentlichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Verkehrsmittel auf dem täglichen Weg zur Arbeit führte EcoLibro gemeinsam mit TÜV Nord und bodymonitor im Auftrag der Hochschule Wismar den vom BMVBS geförderten „Schweriner Versuch“ durch. 8 Testfahrer fuhren zwei Wochen lang werktäglich in den Hauptzeiten des Berufsverkehrs in verschiedenen Verkehrsmitteln die 6,5 bis 8 km lange Strecke zwischen der Vorortsiedlung Friedrichsthal und dem altstädtischen Rathaus Schwerin.

Die Auswertung erfolgte in drei typischen Perspektiven von Berufspendlern: die Umwelt- und Gesundheitsbewussten, die Zeit- und Komfortbewussten sowie die Kostenorientierten. Das Ergebnis war für alle Pendlerprofile ähnlich: Das Fahrrad und das Pedelec teilten sich in allen Fällen die ersten Plätze. Meist dicht gefolgt vom elektrischen Motorroller. Weitere Informationen zu den Projektergebnissen finden Sie hier.

Elektroauto: Seltener Gast in der Werkstatt

28. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Auch wenn Elektroautos in der Anschaffung noch deutlich teurer sind als vergleichbare konventionelle Fahrzeuge, so sparen sie doch an anderer Stelle: Zum einen ist der Unterhalt erheblich günstiger, zum anderen sind sie deutlich weniger reparaturanfällig, wodurch sich bei Wartung und Reparatur rund 35 Prozent der Kosten einsparen lassen.

Das Institut für Automobilwirtschaft ermittelte jetzt, dass bei einem eAuto in acht Jahren etwa 2.350 Euro Werkstattkosten anfallen. Bei einem Diesel oder Benziner sind es in dem gleichen Zeitraum etwa 3.650 Euro. Dabei sind die Wissenschaftler von einer jährlichen Fahrleistung eines Kleinwagens von 8.000 Kilometern ausgegangen. Die niedrigeren Kosten liegen hauptsächlich an der wartungsfreundlichen Technik. Ein Ölwechsel fällt ebenso weg wie der Ersatz von Kupplungen und Auspuffanlagen. Auch der Verschleiß der Bremsen ist bei einem batteriebetriebenen Fahrzeug geringer.

Hubject bietet Services zur europäischen Vernetzung

28. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Damit Elektromobilität selbstverständlich werden kann, benötigen die Nutzer der Fahrzeuge unkomplizierten Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. Außerhalb von Forschungsprojekten ermöglicht Hubject als erster kommerzieller Anbieter den Marktakteuren auf einfache Weise miteinander zu kommunizieren und eRoaming europaweit zu verbreiten. Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH, sieht dabei vor allem den Mehrwert für den Endkunden: „Wir fördern die Kundenakzeptanz von Elektromobilität, indem wir Barrieren abbauen. Zukünftig können Elektromobilisten mit nur einem Anbietervertrag die Ladeinfrastruktur aller Hubject-Partner in ganz Europa nutzen. Unsere Technologie hilft dabei, dass das Laden von Elektroautos so unkompliziert wird, wie das Abheben von Bargeld an Bankautomaten.“

Mit Leistungen, die speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Akteure des jungen Marktes angepasst sind, liefert Hubject Lösungen für Elektromobilitätsprovider (z.B. Carsharer oder Autostromanbieter), Betreiber von Ladeinfrastruktur und Anbieter von Geo-Daten. Als Erkennungsmerkmal für unkompliziertes Laden dient dem Endkunden dabei ein Kompatibilitätszeichen an jeder Ladesäule des Netzwerks. Dieses Zeichen enthält einen standardisierten QR-Code, der mittels der Scanfunktion einer Smartphone-App zukünftig jeden Ladevorgang starten und beenden lässt. Andere Zugangsmerkmale wie RFID-Karten, intelligente Ladekabel oder Plug & Charge via PLC-Kommunikation können je nach Angebot der Ladestationsbetreiber zusätzlich verwendet werden.

Schweiz: Flächendeckendes Netz an Schnellladestationen

27. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Private Investoren treiben in der Schweiz den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge voran. Unter der Trägerschaft des Verbands Swiss eMobility ist am Mittwoch in Bern der Startschuss für das Projekt EVite gefallen. Ziel des Projekts EVite ist es, vorerst 150 Schnellladestationen zu bauen. Später soll diese Infrastruktur nach und nach zu einem engmaschigen Netz von Ladepunkten ausgebaut werden.

Raststätten, Parkhausbetreiber, Shops und andere Unternehmen können eine Station auf eigene Kosten an ihrem Standort installieren lassen. Swiss eMobility steht derzeit mit zahlreichen Unternehmen in Verhandlungen über den Bau von Ladestationen. 20 Standorte seien bereits fest zugesichert. Zu den Partnern des Projekts EVite gehören derzeit TCS, Alpiq E-Mobility, GroupeE, Swisscom, Nissan Schweiz, ABB, AMAG, EVTEC, EKZ, ewz und SOCAR Energy Switzerland. Weitere Unternehmen haben die Absichtserklärung zu EVite unterzeichnet.