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Archiv für Januar, 2013

München: Model S im Test

31. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Next Generation Mobility (NGM) hat jetzt exklusiv das Model S von Tesla Motors getestet. “Nach dem Tesla Roadster ist die rein elektrisch betriebene Limousine der nächste emobile Coup der Amerikaner. Wie immer sammeln wir mit unseren Elektroauto-Tests wertvolle Daten für unsere Software fleetster. So kann fleetster schon heute gewährleisten, eMobility intelligent und effizient in den Fuhrpark von Unternehmen zu integrieren”, so der Geschäftsführer von NGM Tim Ruhoff.

“Der Test zeigt das ganze Potenzial des Model S. Denn die vollwertige Business-Limousine setzt in mehrfacher Hinsicht starke Akzente. Der einfach zu startende Wagen punktet mit elegantem Design, einer sehr modernen Inneneinrichtung und bietet Komfort in vielen Lebenslagen, besonders was den Laderaum betrifft. Mit 4,6 Sekunden auf 100km/h ist er aber vor allem eins: Eine Rennmaschine. Der Fahrspaß ist gigantisch und hält hunderte Kilometer an – ohne nachzuladen. Und auch der angepeilte Preis, ab 75.000 Euro aufwärts, sollte kein Hindernis auf dem Weg in die deutschen Chefetagen sein. Tesla wird so auch den Weg für andere Modelle und die eMobility insgesamt ebnen”, erklärt Ruhoff direkt nach dem Test in München.

Den vollständigen Testbericht und das dazugehörige Video finden Sie hier. Reinschauen lohnt sich..!

eAutos als Energiespeicher und virtuelle Kraftwerke

31. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die enercity Contracting GmbH, ein Unternehmen der Stadtwerke Hannover AG, ist mit zwei weiteren Partnern mit einem Forschungsprojekt beim niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität dabei. Das Vorhaben des Konsortiums trägt den Titel „Demand Response – Das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk“. Mit dem Projekt soll untersucht werden, inwieweit eine zusätzliche Nutzung der Energiespeicher von dezentral verteilten Elektrofahrzeugen einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromversorgungssystems zu leisten vermag. Es soll ermittelt werden, wie sich die verstärkte Nutzung von Elektrofahrzeugen in den Betrieb der Verteilnetze und eine Verbundbildung dieser Einheiten im Regelenergiemarkt integrieren lassen. Außerdem wird das im Projekt zu entwickelnde Integrationskonzept wirtschaftlich bewertet.

Konkret wird ein Feldversuch mit 40 Nutzern von Elektrofahrzeugen durchgeführt. Eigens hierfür wird eine Steuer- und Messeinheit (CarConnectBox) entwickelt und gebaut. Diese Boxen werden bei den Ladepunkten der Nutzer installiert. Mit Hilfe der CarConnectBox wird zum einen das Ladeverhalten der Nutzer aufgezeichnet, zum anderen kann das Laden der Elektrofahrzeuge unter Berücksichtigung der energiewirtschaftlichen Randbedingungen ferngesteuert werden. Die CarConnectBox dient auch als Schnittstelle für die Nutzer. Die Ladung der Elektrofahrzeuge kann vom Nutzer gesteuert werden, Mitteilungen an die Nutzer werden in einem Display und über eine Ampel angezeigt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen Geschäftsmodelle entwickelt werden, die die Nutzer von Elektrofahrzeugen durch Preisanreize dazu anregen, ihr Ladeverhalten an die Anforderungen der Energiewirtschaft anzupassen, um so einen Beitrag zur Systemstabilität der Stromversorgung zu generieren.

Heidelberg fördert alternative Antriebe

30. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Wer sich in Heidelberg ein Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug anschafft, kann bei der Stadt im Rahmen des Förderprogramms “Umweltfreundlich mobil” einen Zuschuss beantragen. Diesen einmaligen Zuschuss von 1.000 Euro kann jeder bekommen, der sich ein ab Werk ausgestattetes Elektro-, Hybrid- oder Gasfahrzeug zulegt. Nicht gefördert werden hingegen Eigenbaufahrzeuge, eBikes, Pedelecs und Segways. Der Kauf von gebrauchten, umweltschonenden Gefährten könne ebenfalls mit 400 Euro unterstützt werden, wenn der Eigentümer nachweise, dass das Fahrzeug bislang noch keine Förderung erhalten habe. Ein Antrag müsse spätestens sechs Monate nach dem Kauf gestellt werden. So sehen aktive Zeichen aus. Daran können sich andere Städte gern ein Beispiel nehmen..!

Visio.M-Projekt: eFahrzeug aus Carbonfasern

30. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Wissenschaftler sowie Ingenieure führender deutscher Technologieunternehmen arbeiten im Projekt Visio.M gemeinsam an einem visionären Mobilitätskonzept für die Elektromobilität von morgen: Ein Elektrofahrzeug, dass sowohl extrem leicht und trotzdem sicher ist. Sie setzen dabei auf eine stabile Monocoque-Bauweise, moderne Carbonfaser-Kunststoffe und Gewichtseinsparungen bei Motor und Getriebe. Erste Fahrwerkstests hat ein Versuchsträger des zukünftigen Elektrofahrzeugs bereits absolviert. Auf einem Testgelände in der Nähe von München wurden die Fahrdynamikregelsysteme, also das Antiblockiersystem und das Torque-Vectoring-System, erfolgreich in Betrieb genommen. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms IKT 2020 und des Förderschwerpunktes „Schlüsseltechnologien für die Elektromobilität – STROM“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über 2,5 Jahre mit insgesamt 10,8 Mio. Euro gefördert.

Formula Student Germany 2013 bricht Rekorde

30. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Faszination Formula Student Germany (FSG) ist ungebrochen: Mit 187 Teams aus 33 Ländern wollen mehr Studierende als jemals zuvor am internationalen Konstruktionswettbewerbs vom 30. Juli bis zum 04. August 2013 teilnehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht in diesem Jahr das Thema Nachhaltigkeit: 40 Teams gehen mit einem reinen Elektromotor an den Start – ein neuer Weltrekord. „Wir haben in diesem Jahr sogar die Zahl der Startplätze für die Formula Student Electric (FSE) noch einmal erhöht, so dass wir mehr Teams die Möglichkeiten geben möchten dabei zu sein. Es ist großartig, dass so viele Studierende mit dem Bau eines Elektroboliden ihre Idee von einer nachhaltigen Mobilität aktiv umsetzen“, erklärt Tim Hannig, Vorsitzender der FSG.

Erstes Müllfahrzeug mit rein elektrischem Sammelbetrieb im Flottentest

29. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Ab sofort wird beim Entsorgungsunternehmen Suez Environnement in der Region Brüssel-Antwerpen ein ganz besonderer Hybrid-Truck den Dienst als Müllsammler aufnehmen. Der MAN Metropolis ist der erste Lkw mit seriellem Hybridantrieb und Range Extender. Die MAN-Ingenieure haben in Zusammenarbeit mit den Spezialisten von Benteler Engineering Services das Fahrzeug am Benteler Standort in Helmond (NL) realisiert. Der Metropolis treibt durch einen 203 kW (276 PS) starken Elektromotor über ein Zweigang-Planetengetriebe die Hinterräder an. Dort, wo üblicherweise der Motor sitzt, findet nun eine Lithium-Ionen-Batterie mit 105 Kilowattstunden (kWh) Kapazität Platz. Die Nutzlast bleibt erhalten. Die Gewichtsbilanz ist laut Kraaijenhagen sogar ausgeglichen. Dank Plug-in-Funktion lässt sich der vollständig entleerte Energiespeicher auch an einem 380-Volt-Anschluss aufladen.

Der als serieller Hybrid konzipierte Sammler fährt somit innerstädtisch elektrisch, lediglich auf Fahrten zum Depot kommt ein Dieselaggregat zum Einsatz. Der 105 kW (204 PS) starke V6-Diesel, der sonst unter anderem im A6 zum Einsatz kommt, erzeugt Strom und lädt die Batterie wieder auf. Damit wird der sogenannte innerstädtische Sammelmodus rein elektrisch bewältigt. Im auf zwei Jahre ausgelegten Erprobungseinsatz in der Flotte des Entsorgers soll das Fahrzeug seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die geplante Tagesschicht setzt sich aus zwei Zyklen mit je vier Stunden Sammeltätigkeit und 15 Kilometern Fahrstrecke zusammen. Der Lkw-Hersteller peilt 60 Prozent weniger CO2 gegenüber dem vergleichbaren Dieselmodell an. Projektmanager Klaus Feldmann von Benteler spricht sogar von 75 Prozent. Das würde einem Verbrauch von 25 Litern auf 100 Kilometer gegenüber 100 Liter Diesel bei einem konventionellen Müllsammler entsprechen.

eTaxi-Flotte für Zürich

29. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Besonders umweltverträgliche Taxis sind in Zürich künftig an ihrer hellgrünen Lackierung zu erkennen. Die Schweizer Metropole ist nach Amsterdam, New York, Tokio, Mexiko City und Sao Paulo weltweit die sechste Großstadt, die eine Taxiflotte mit dem Nissan LEAF aufbaut. An überall im Stadtgebiet installierten Ladestationen werden die auffällig lackierten Elektro-Taxis mit Strom versorgt, der ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Zunächst werden zehn Nissan LEAF in Zürich fahren, bis Mitte des Jahres kommen zehn weitere Fahrzeuge hinzu. Bis 2015 sollen Elektrofahrzeuge 15 Prozent der gesamten Züricher Taxiflotte stellen. Zugleich ist der Aufbau eines großen Netzes von Schnelladestationen vorgesehen.

Vorangetrieben wurde die Züricher Taxi-Initiative von jungen Schweizer Persönlichkeiten, die zur wachsenden Gemeinschaft der Global Shaper des Weltwirtschaftsforums gehören. Die offizielle Bekanntgabe des Projektes durch Nissan Europe und die Global Shapers erfolgte jetzt zeitgleich mit der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos. „Wir freuen uns, dass die unbestrittenen Vorzüge einer grünen Taxiflotte von einer solch bedeutenden Organisation wie dem Weltwirtschaftsforum anerkannt werden”, sagt Andy Palmer, Executive Vice President, Nissan Motor Co., Ltd. „Künftig werden in Zürich Tausende von Einwohnern und Besuchern als Taxipassagiere erleben, wie elektrische Null-Emissions-Fahrzeuge wie der Nissan LEAF die Welt verändern können.”

Naturstrom AG und Ford bieten saubere Elektromobilität an

29. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Naturstrom und Ford Deutschland bieten künftig eine attraktive Lösung für nachhaltige Elektromobilität an. Käufer des neuen Ford Focus Electric, der Mitte 2013 in Deutschland auf den Markt kommt, können sich direkt im Autohaus über den Ökostrom der Naturstrom AG informieren. „Wir bei Ford arbeiten schon lange an ressourcenschonenderen Verfahren und Produkten. Der Ford Focus Electric ist ein nicht unwesentlicher Bestandteil dieser Strategie“, betont Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ford in Deutschland „Da ist es nur folgerichtig, dass wir unseren Kunden deutschlandweit ein nachhaltiges Komplettangebot machen wollen, das neben einem batterie-elektrischen Fahrzeug auch die Lieferung von garantiert CO2-neutralem Strom bietet. Naturstrom ist dabei ein Partner, der mit seinem zertifizierten Ökostromtarif genau zu uns passt.“

Brennstoffzelle: Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern

28. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Daimler, Ford und Nissan haben jetzt ein bis dato einzigartiges Abkommen getroffen, um die Kommerzialisierung der Brennstoffzellenfahrzeugtechnologie weiter voranzutreiben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinschaftlich ein Brennstoffzellensystem zu entwickeln und dabei gleichzeitig die Entwicklungskosten zu senken. Alle drei Partner werden entsprechend zu gleichen Teilen in dieses Projekt investieren. Diese einzigartige Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern über drei Kontinente hinweg fördert international die Festlegung von Spezifikationen und Standards für Komponenten – eine wichtige Voraussetzung, um höhere Skaleneffekte zu erreichen.

“Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle sind, ergänzend zu heutigen batterieelektrischen Fahrzeugen, der nächste logische Schritt für unsere Branche in Richtung nachhaltiger Mobilität“, sagt Mitsuhiko Yamashita, Vorstandmitglied und Executive Vice President von Nissan, verantwortlich für den Bereich Forschung und Entwicklung. „Wir blicken in eine Zukunft, in der wir – dank der Brennstoffzellenfahrzeuge als Erweiterung des batterieelektrischen Null-Emissions-Portfolios – auf vielerlei Kundenbedürfnisse antworten können.“ Weitere Informationen zur Zusammenarbeit finden Sie hier.

Neu im Team von ubitricity: Dr. Rupert Stützle

28. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Zum 01. Dezember 2012 wechselte Dr. Rupert Stützle von der Robert Bosch GmbH zum BEM-Mitgliedsunternehmen ubitricity. Von Bosch bringt Rupert Stützle dreieinhalb Jahre Erfahrung im Bereich Elektrofahrzeug- und Hybridsysteme mit, wo er verschiedene Leitungsfunktionen innehatte. Bei ubitricity übernimmt er als CTO die Verantwortung für die technische Entwicklung des Mobile Metering-Systems zur Serie – von der Gesamtarchitektur über die eingebetteten Komponenten bis hin zu den Abrechnungssystemen im Back End.

„Seine herausragenden Qualifikationen und seine langjährige Erfahrung in der Entwicklung komplexer, technischer Systeme sowie seine leitende Tätigkeit im Automobilbereich machen Rupert Stützle zur optimalen Ergänzung der bisherigen Geschäftsführung“, freuen sich Knut Hechtfischer und Dr. Frank Pawlitschek, beide Gründer und Geschäftsführer von ubitricity.

Rupert Stützle ist überzeugt, dass die Elektromobilität künftig einen festen Platz im Automobilbereich einnehmen wird. Die innovative Mobile Metering-Technologie von ubitricity hat den erfahrenen Fachmann nachhaltig überzeugt und zum Wechsel veranlasst: “Nur mit einer bezahlbaren und gleichzeitig leistungsfähigen Infrastrukturlösung wird die Einführung von eFahrzeugen erfolgreich sein. Die Technologie von ubitricity hat genau dieses Potenzial. Ich freue mich sehr auf die spannende Tätigkeit in einem innovativen, schnell wachsenden und professionellen jungen Unternehmen, das bereits mit einem starken Netzwerk international erfahrener Partnerunternehmen zusammenarbeitet.”