Archiv

Archiv für Februar, 2013

Berufsbegleitendes Masterstudium Elektromobilität

28. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die staatlichen Hochschulen der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) bieten ab Herbst 2013 ein gemeinsames, berufsbegleitendes Masterstudium „Elektromobilität“ mit Abschluss M.Eng. an. Am 27. Februar 2013 wurde dazu die Kooperationsvereinbarung an der Hochschule Esslingen unterzeichnet. Der viersemestrige Masterstudiengang bietet dabei eine umfassende Weiterqualifizierung für Ingenieure, die sich zukünftigen Herausforderungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in der Automobilindustrie und damit einem zentralen Zukunftsthema stellen wollen.

Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, Vorsitzender der HfSW und Rektor der Hochschule Mannheim, betonte bei der Vorstellung des Studienkonzeptes: „Das Studienangebot bündelt in Kooperation mit renommierten Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie die Stärken aus sechs leistungsstarken Hochschulen. Der Masterstudiengang nimmt Elektromobilität als Gesamtsystem in den Blick und ist damit ein echter Zugewinn für Ingenieure, gerade für Entwicklungsingenieure, Produkt- bzw. Applikationsingenieure oder Projektleiter, die schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringen.“ Weitere Informationen zum Studienprogramm finden Sie hier.

eRoaming-Plattform Hubject wächst

28. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die eRoaming-Plattform der Hubject GmbH wächst: Das europäische Netzwerk von anbieterübergreifend nutzbaren Ladestationen für Elektrofahrzeuge wird ab Sommer 2013 auch durch Energieversorger aus Österreich erweitert. Das gaben heute die Wien Energie GmbH, die Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft KELAG und die EVN AG in Niederösterreich bekannt. „Wir haben zwar eine gemeinsame funktionierende technische Lösung mit der EVN, das Laden mit nur einem Vertrag ist in Österreich bisher aber nicht verbreitet“, erklärt Robert Grüneis, Geschäftsführer der Wien Energie, den derzeitigen Stand, „das wollen wir ändern und dafür sorgen, dass unsere Kunden überall in Österreich komfortabel Laden können“. Auch Dipl.-Ing. Harald Kogler, Vorstand der KELAG, betont die Vorteile der Kooperation mit anderen Dienstleistern: „Mit eRoaming erhält man die Möglichkeit nicht nur eigene Kunden, sondern auch Kunden fremder Anbieter überall mit Autostrom zu versorgen. Damit steigern wir die Auslastung unserer Infrastruktur und ermöglichen unseren Kunden gleichzeitig den einfachen Zugang zu Ladeinfrastruktur in ganz Europa mit nur einem Vertrag.“

Ab Sommer 2013 erfolgt die schrittweise Anbindung von Ladestationen in der Hauptstadt Wien und der Länder Kärnten und Niederösterreich an das System von Hubject. Damit werden den österreichischen Elektromobilisten unter anderem auch die mehr als 1.400 von der RWE betriebenen Ladepunkte in Deutschland zugänglich. Erkennbar sind die eRoaming-fähigen Ladestationen durch ein Kompatibilitätszeichen mit einem integrierten QR-Code zur einfachen Freischaltung der Ladepunkte mit einem Smartphone und passender App.

Zwei Opel Ampera für Effizienzhaus Plus in Berlin

27. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Berliner Modelprojekt „Effizienzhaus Plus“ fährt man jetzt Opel Ampera. Um die Mobilität der Bewohner des CO2-neutralen Hauses emissionsfrei zu gewährleisten, stellt Opel zwei Fahrzeuge zur Verfügung. Die Testfamilie, die das Effizienzhaus Plus bewohnt, fährt nun für drei Monate das „Auto des Jahres 2012“. Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), und Gerrit Riemer, Director Future Mobility beim BEM-Mitgliedsunternehmen Opel, überreichten am 16. Februar 2013 die beiden Fahrzeuge.

„Opel beteiligt sich an dem Modellprojekt, um zu zeigen, dass Elektromobilität voll alltagstauglich ist. Dank des vom Haus selbst erzeugten Stromes fährt der Ampera zu 100 Prozent ökologisch. Mit dem innovativen Konzept des Ampera, dem meistverkauften Elektroauto in Europa, ist Opel Pionier und Trendsetter in Sachen nachhaltiger Mobilität. Für das Wohnen der Zukunft nimmt das Effizienzhaus Plus eine ähnliche Pionierrolle ein wie der Ampera für nachhaltige Mobilität”, sagte Gerrit Riemer.

BMW plant eAuto-Store in Berlin

26. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Im April 2014 wollen die Münchener Autobauer eine neue Niederlassung am Kaiserdamm in Berlin eröffnen. Dort entsteht gerade für 65 Millionen Euro die neue Niederlassung. Die neue Niederlassung soll dann laut Unternehmensangaben auch einen eigenen Elektromobilitäts-Bereich haben, in dem die BMW i-Reihe an die Berliner Kunden gebracht werden soll. Der Konzern hat sich bereits in der Vergangenheit mit dem Elektromini in Berlin an einem der größten deutschen Feldversuche beteiligt. “Das ist sehr gut gelaufen”, sagte Hans-Reiner Schröder, Direktor der Berliner Niederlassung, jetzt der Berliner Morgenpost. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

EIGHT entwickelt Solarladestation für BMW Welt

26. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Zusammen mit Partnern wie BMW, RWE und ABB hat das BEM-Mitgliedsunternehmen EIGHT heute den Start eines gemeinsamen Großprojektes bekannt gegeben, das die Installation einer neuartigen Schnellladestation für Elektroautos im Münchner Olympiapark zum Ziel hat. Das Startup-Unternehmen wird dazu eine individuell auf den Bedarf der Anwender ausgerichtete Solarladestation entwickeln, planen und fertigen. Für das Design, Konzept und Fertigungsverfahren seiner Solarladestation Point.One wurde das junge Unternehmen bereits vom Bundesverkehrsministerium und dem Fraunhofer IAO ausgezeichnet.

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts soll so an der BMW Welt in München in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Olympiapark ein Knotenpunkt zwischen Elektroautos, öffentlichem Nahverkehr und Elektrofahrradverkehr, zwischen Nah- und Fernverkehr entstehen. Damit soll ab Eröffnung der Schnelllade-Achse entlang der A9 von hier aus mit kurzen Ladestopps eine rein elektrische Fahrt bis nach Leipzig möglich sein. Im Rahmen des Projektes werden neben den technischen Aspekten des Schnellladens auch Nutzerakzeptanz und Nutzerverhalten untersucht sowie ein Reichweitenmonitor als Unterstützung für die Streckenplanung entwickelt.

Frankreich: eAuto für 12.000 Euro

26. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Elektroauto Bluecar, das bereits als Leihwagen durch die Straßen von Paris fährt, soll jetzt in Frankreich auch an Privatkunden verkauft werden. Der Wagen werde laut Unternehmensangaben für 12.000 Euro zu haben sein. Hinzu komme die monatliche Akku-Miete von 80 Euro. Für eine Monatspauschale von 15 Euro kann der Wagen an Stationen des Unternehmens aufgeladen werden.

Der französische Konzern Bolloré hat vor eineinhalb Jahren in Paris das Verleihsystem Autolib’ gestartet. Die inzwischen 63.000 Autolib’-Abonnenten können seitdem an Verleihstationen in der ganzen Stadt eines der 1.750 Bluecars ausleihen und dieses nach der Nutzung an einer beliebigen Verleihstation wieder abgeben. In der Stadt kann der in Zusammenarbeit mit der italienischen Autodesignfirma Pininfarina entwickelte Wagen 250 Kilometer weit fahren, bevor er wieder an die Steckdose muss. Über Autolib’ seien inzwischen Millionen von Kilometern mit den Bluecars zurückgelegt worden, sagte der Geschäftsführer Vincent Bolloré. Die dabei gewonnene Erfahrung erlaube es, den Wagen nun auch im Handel anzubieten. Bolloré will pro Jahr 2.000 der Fahrzeuge verkaufen. Das Unternehmen will den Verleih-Service noch in diesem Jahr auch in Lyon und dann in Bordeaux und anderen französischen Großstädten anbieten.

Neuartiger Range-Extender für Elektroautos

25. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben ein grundsätzlich neues Antriebskonzept entwickelt, um die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu vergrößern: Der Freikolbenlineargenerator (FKLG) ist ein Verbrennungsmotor, der Strom erzeugt. Dieser Strom treibt das Elektroauto an, wenn die Batterie leer ist. Im Gegensatz zu konventionellen Range-Extendern können im Freikolbenlineargenerator unterschiedliche Kraftstoffe zum Einsatz kommen. Die Stuttgarter Forscher haben die Machbarkeit dieser Technologie auf einem eigens dafür entwickelten Prüfstand nachgewiesen. Sie sind damit weltweit die ersten, denen es gelungen ist, einen solchen Energiewandler bestehend aus Verbrennungsteil, Lineargenerator und Gasfeder erfolgreich in Betrieb zu nehmen. Weitere Informationen rund um den neuentwickelten Antrieb finden Sie hier.

New York: Ladestationen für 10.000 eAutos

25. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

New York’s Bürgermeister Michael Bloomberg will ein deutliches Zeichen in Richtung Neue Mobilität setzen. Bis dato verfügt die 8 Millionen Metropole über rund 100 Ladesäulen. Für Bloomberg eindeutig zu wenig für die über 2.000 zugelassenen Elektrofahrzeuge in der Stadt. Deshalb sollen in den nächsten sieben Jahren 10.000 öffentliche Parkplätze so umgerüstet werden, dass Fahrer von Elektroautos direkten Zugang zu einer Ladestation erhalten. Um möglichst kurze Ladephasen zu haben, sollen Schnellladesäulen installiert werden, die das Aufladen der Akkus innerhalb von 30 Minuten ermöglichen sollen. Mit dieser Maßnahme möchte die Stadtverwaltung einen zusätzlichen Anreiz zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge geben.

Kärnten: Förderkonzept für Elektrofahrzeuge

25. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Ein Förderkonzept für Elektrofahrzeuge wurde letzte Woche von Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der Abteilung Umweltschutz der Landeshauptstadt Klagenfurt und Lebensland Kärnten vorgestellt. Durch das so genannte Public Private Partnership (PPP)-Modell soll den Kärntnern künftig die kostengünstige Anschaffung von Elektrofahrzeugen ermöglicht werden. Voraussetzung um die Förderung zu erhalten, ist die Beteiligung am Photovoltaik-Bürgerkraftwerk Klagenfurt-Viktring oder die Errichtung einer PV-Einzelanlage auf dem eigenen Hausdach. So produziert jeder Fördernehmer die benötigte Ökostrommenge für sein Elektrofahrzeug durch die Energie der Sonne.

Im ersten Schritt können 66 Elektrofahrzeuge über dieses Pilotprojekt von Projektteilnehmern angeschafft werden, die Förderung pro Fahrzeug liegt bei 12 % des Verkaufspreises bzw. max. 3.500 Euro. “Der Elektromobilität gehört die Zukunft und daher müssen wir jetzt Anreize schaffen, um Elektrofahrzeuge leistbar und attraktiv zu machen”, so Landeshauptmann Dörfler. Das PPP-Modell wird im Rahmen des EU-Projektes CEMOBIL abgewickelt und soll insgesamt eine jährliche CO2-Einsparung von 130 Tonnen mit sich bringen.

50 eTransporter für die dänische Post

24. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

In den kommenden Monaten wird Mercedes 50 Vito E-Cell an die Dänische Post liefern. Dabei handelt es sich um die bislang größte Bestellung des Elektro-Transporters innerhalb Europas. Der Pilotbetrieb mit den Elektro-Transportern bei der Dänischen Post startete bereits Mitte 2011 mit drei Fahrzeugen auf der Insel Bornholm – nun folgen weitere 50 Exemplare. Der Elektromotor des Vito E-Cell verfügt über eine Leistung von 60 kW bzw. 82 PS und ein Drehmoment von 280 Nm. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Gesamtkapazität von 36 kW/h befindet sich unter dem Ladeboden. Der uneingeschränkt nutzbare Laderaum erlaubt eine Zuladung von bis zu 850 kg. Die Reichweite von 130 km reicht für das Anforderungsprofil der Dänischen Post vollends aus, da die Elektro-Transporter für kurze Auslieferungs-Touren in den größten dänischen Städten bestimmt sind. Weitere Informationen rund um das Pilotprojekt finden Sie hier.