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Archiv für Februar, 2013

Elektrisches Faltrad aus Spanien

23. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Ein spanisches Startup-Unternehmen hat jetzt ein leichtes Faltrad mit Elektroantrieb vorgestellt, das für rund 1.400 Euro eine breite Zielgruppe ansprechen wird. Das SSIKE wiegt nur 12 Kilo und erzielt eine maximale Reichweite von 40 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h. Das Besondere am SSIKE ist jedoch die Möglichkeit, das Gefährt innerhalb von nur fünf Sekunden zusammenzufalten. Weitere Informationen rund um das Elektro-Falt-Bike finden Sie hier.

Estland: Schnelllade-Netz für eAutos

22. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Estland verfügt seit diesem Mittwoch als erste Nation über ein landesweites Netz von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge. Die 165 Hochleistungs-Stromtankstellen kommen von ABB. In Estland stehen damit nun in jedem Ort mit über 5.000 Einwohnern und an den Hauptverkehrsstraßen im Abstand von maximal 60 Kilometern Gleichstrom-Schnelllader bereit. Während das Aufladen an der heimischen Steckdose bis zu 8 Stunden dauere, erledige der Schnelllader “Terra 51″ von ABB die Aufgabe in 15 bis 30 Minuten, hieß es im Rahmen der Pressekonferenz am Mittwoch. Um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu fördern, stellt Estland nicht nur das Ladestationsnetz bereit sondern subventioniert den Kauf eine Elektrofahrzeuges mit bis zu 50 Prozent des Kaufpreises.

eMotorrad umrundet die Welt

22. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

36.000 Kilometer in 80 Tagen durch 16 Länder und mehr als 100 Städte. Und das für umgerechnet 300 Euro an Stromkosten. Das Elektromotorrad Zerotracer aus der Schweiz ist eine Mischung aus Motorrad und Kabinenroller. Es beschleunigt mit 4,5 Sekunden von Null auf 100 km/h – schneller als ein Porsche. Wenn die Spitzengeschwindigkeit nicht bei 250 km/h elektronisch abgeregelt wäre, würde das rein elektrisch angetriebene Zweirad locker auf 300 Sachen kommen. Je nach Fahrweise sind dabei Reichweiten von bis zu 500 Kilometern mit einer Akku-Ladung möglich. Für das Aufladen der Bordbatterien reichen gerade mal 30 Minuten, dann sind 80 Prozent der Ladekapazität erreicht. Zu kaufen gibt es den Zerotracer jedoch leider noch nicht. In einem kurzen Video erfahren Sie mehr zur Weltumrundung.

Kostenloses Parken für umweltfreundliche Autos

22. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

In der nordrhein-westfälischen Stadt Arnsberg können Besitzer von umweltfreundlichen Autos jetzt bares Geld sparen. Dort können Fahrzeuge zukünftig kostenlos geparkt werden, sofern ihre CO2-Emissionen unter 100 Gramm pro Kilometer betragen – egal ob emissionsfreies Elektrofahrzeug, Hybridauto oder verbrauchsarmes Auto mit Verbrennungsmotor. Hierfür muss lediglich ein entsprechender Ausweis beantragt werden. Die Stadt mit knapp 75.000 Einwohnern möchte mit dieser Regelung nicht nur finanzielle Anreize für den Umstieg auf umweltfreundlichere Fahrzeuge geben, sondern die städtische CO2-Bilanz verbessern. Denn bislang verursacht der Verkehr rund 20 Prozent der CO2-Emissionen der Stadt.

Altmaiers Strompreis-Schocker

21. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Einen Sturm der Entrüstung in Politik und Wirtschaft haben die Aussagen von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) zu den angeblichen Kosten der Energiewende ausgelöst. „Die derzeitige Strompreisdebatte ist eine gezielte Verunsicherung der Bürger und wird mit nicht nachvollziehbaren Argumenten geführt“, sagt juwi-Gründer und Vorstandschef Matthias Willenbacher. Politiker nutzten die Angst der Menschen vor steigenden Strompreisen, um den weiteren Ausbau der Erneuerbaren zu stoppen. Willenbacher reagiert damit auf ein Interview Altmaiers in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Darin beziffert der Bundesumweltminister die Kosten für den Umbau unserer Energieversorgung auf „bis zu einer Billion Euro“.

„Ganz offensichtlich wollte Altmaier mit seiner extrem großen Zahl provozieren und hat erst dann überlegt, welche Annahmen und Rechnungen dazu passen würden“, sagt Willenbacher, der mit seinem Unternehmen auch Mitglied im Bundesverband eMobilität ist.. „Mit abenteuerlichen Eckdaten begründet der Umweltminister die ersten beiden Drittel der Horror-Summe. Um die gewünschten 1.000 Milliarden Euro voll zu bekommen, packt Altmaier auch noch Gebäudesanierung und Elektromobilität obendrauf. Dieser Trick entlarvt seine eigentliche Absicht: Er will nur schockieren.“ Die Vollständige Meldung sowie ein Bündel an Maßnahmen und Forderungen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien finden Sie hier.

Bundeswehr fährt elektrisch im Opel Ampera

21. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Bundeswehr fährt ab sofort elektrisch – zumindest in Bonn und Berlin. Am 14. Februar 2013 wurden zwei Opel Ampera an die BwFuhrparkService GmbH übergeben. Mit dem Ziel der Reduzierung der Schadstoffemissionen werden derzeit alternative Antriebe bei Fahrzeugen der Bundeswehr erprobt. Durch die Pilotvorhaben sollen insbesondere die Praktikabilität, die Akzeptanz durch die Nutzer und die tatsächlichen Kosten im Betrieb ermittelt werden. Seit mehr als einem Jahr sind vor diesem Hintergrund bereits über 200 Erdgasfahrzeuge bei den Bundeswehrdienstleistungszentren in Norddeutschland in reibungslosem und störungsfreiem Betrieb. Die BwFuhrparkService GmbH will künftig laut eigenen Angaben weitere Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrpark integrieren. Schon heute werden ePkw und eTransporter an einigen
Standorten getestet.

München, Wien und Bratislava werden elektromobil verbunden

21. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Unter Leitung von VERBUND sollen künftig im grenzüberschreitenden Projekt Crossing Borders u.a. Siemens, das Austrian Institute of Technologie (AIT), der deutsche Energieversorger E.ON, der slowakische Energieversorger Západoslovenská elektromobile Dienstleistungen entlang der Dreiländerachse Deutschland, Österreich und Slowakei aufgebaut werden. Damit werden künftig einige der aktivsten eMobiliätsregionen (München, Salzburg, Wien, Bratislava) miteinander verbunden. Crossing Borders wird vom österreichischen Verkehrsministerium über den Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms “Leuchttürme der Elektromobilität” mit 2,9 Mio. Euro gefördert.

Konkret sollen – aufbauend auf den Erkenntnissen der Leuchtturmprojekte EMPORA – rund 30 Schnellladestationen errichtet werden. Und zwar eingebettet in ein intelligentes Netzwerk: grenzüberschreitendes Roaming soll den Kunden den Zugang erleichtern, ein grenzüberschreitend nutzbarer intermodaler Routenplaner soll energieeffizientes Fahren fördern und ein Anreizsystem soll testen, welche Bonifikationen eine nachhaltige Verhaltensänderung im Mobilitätsverhalten bewirken. Die Zusammenarbeit von Partnern aus vier Ländern soll Dynamik in die europäischen Bemühungen um CO2-Reduktion und Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern bringen.

REMINDER: Bundesweite BEM eStammtische

21. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Durch einen branchenübergreifenden Austausch wollen wir gemeinsam die Elektromobilität nachhaltig voranbringen. Der BEM eStammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität.

Berliner Runde, 25. Februar 2013
Kölner Runde, 25. Februar 2013
Frankfurter Runde, 25. Februar 2013
Hamburger Runde, 25. Februar 2013
Bremer Runde, 26. Februar 2013

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen..!

Erzgebirge setzt auf eBikes

20. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

eBikes und Pedelecs sind aus der Zweiradbranche nicht mehr weg zu denken. Darin sehen jetzt scheinbar auch Tourismusmanager im Erzgebirge eine Chance für die eigene Region. In den nächsten Monaten soll ein flächendeckendes Netz von Verleihstationen aufgebaut werden, teilte der Tourismusverband in Annaberg-Buchholz am Montag mit. Dazu sei unter anderem mit einem erfahrenen Fahrradhändler eine Vereinbarung geschlossen worden. Ab Mai 2013 sollen die Räder für die Gäste bereitstehen. Langfristig sei auch ein Netz von Lade- und Wechselstationen für die Akkus der Elektrozweiräder geplant. Derzeit würden noch Gasthäuser und Hotels, Fahrradgeschäfte oder auch Tourismus-Informationen als Partner für das Projekt gesucht.

Induktive Ladetechnik für den Linienbusverkehr

20. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), die Stadt Mannheim, die Bombardier Transportation GmbH und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erproben gemeinsam Elektrobusse im regulären Fahrgastbetrieb, die an Haltestellen kabellos nachgeladen werden können. Die Alltagstauglichkeit der induktiven Ladetechnik PRIMOVE für den regelmäßigen Fahrgastbetrieb nachzuweisen ist Ziel dieses vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Projekts.

Zwölf Monate lang werden zwei induktiv geladene Elektrobusse auf den regulären Fahrstrecken der RNV-Buslinie 63 in Mannheim sowie ein Elektro-Servicefahrzeug im Verkehrsgebiet der RNV betrieben. Die induktive Energieübertragung erfolgt im Prinzip über zwei magnetisch gekoppelte Spulen: Eine ist unsichtbar im Straßenbelag an der Haltestelle eingelassen, die andere an der Fahrzeugunterseite verbaut. Durch die Änderung des magnetischen Flusses entsteht in der fahrzeugseitigen Spule eine elektrische Spannung. Damit funktioniert die Energieübertragung zwischen beiden Spulen kabellos. Weitere Informationen rund um das Forschungsprojekt finden Sie hier.