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Archiv für Mai, 2013

Projekt ePendler: Eine Woche im Elektroauto

31. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Wer ein Elektroauto für seinen täglichen Weg zur Arbeit ausprobieren möchte, erhält im Rahmen des Projektes “ePendler” nun in Hessen die Gelegenheit dazu. Eine Arbeitswoche lang steht den Teilnehmern je ein Probefahrzeug kostenlos zur Verfügung. Bis 07. Juni 2013 können sich Interessenten unter www.ependler-hessen.de für ein eAuto aus der markenübergreifenden Kampagnenflotte bewerben. “Die Resonanz auf die Aktion übertrifft unsere Erwartungen deutlich. Bei uns sind bereits über 1.800 Bewerbungen eingegangen”, freut sich Michael Tschakert von der ausführenden Agentur PP:AGENDA.

Die Teilnehmer erhalten ihr Testfahrzeug vom 01. bis 05. Juli 2013. Damit können sie täglich zur Arbeit pendeln und es auch für andere Fahrten nutzen. Kosten entstehen keine, außer für das Auf­laden der Batterien. Und das dürfte sich lohnen: Denn die Strom­kosten für ein Elektroauto liegen etwa 70 Prozent unter den durch­schnittlichen Treibstoffkosten für ein herkömmliches Auto. Zudem sind sie auch automobile Vorreiter im Umweltschutz, denn die CO2-Emissionen eines Elektroautos sind gleich null. Besonders willkommen sind Testfahrerinnen und Testfahrer, die bereit sind, eine Pendler-Fahrgemeinschaft während der Aktionszeit einzugehen. Insgesamt stellen Mitsubishi, German E-Cars, Opel, Renault, Nissan und Smart 30 Probefahrzeuge zur Verfügung. Initiatoren sind das Land Hessen, der Bundesverband eMobilität sowie als Premium-­Partner der TÜV Hessen.

Die Post kommt elektrisch

31. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Bundesverband eMobilität hat Ende Mai gemeinsam mit der Deutschen Post DHL zum Journalisten-Workshop “GoGreen – eMobil in die Zukunft” nach Berlin und Hamburg geladen. “Als größter Logistikdienstleister der Welt trägt das Unternehmen eine besondere Verantwortung. Um CO2-Emissionen zu verringern, setzt die Deutsche Post DHL deshalb bei der Zustellung von Briefen und Paketen vermehrt auf den Einsatz von Elektrofahrzeugen und macht bereits heute an verschiedenen Standorten vor, wie die tägliche Postzustellung elektrisch funktioniert”, so BEM-Präsident Kurt Sigl, der neben dem Umweltbeauftragten der Deutschen Post DHL, Michael Lohmeier, bei der Veranstaltung in Berlin als Redner vor Ort mit dabei war.

Die Deutsche Post DHL ist Vorreiter in der Nutzung alternativer Antriebsarten: Insgesamt sind derzeit mehr als 8.500 Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieben, alternativen Kraftstoffen und motorelektronischen und aerodynamischen Modifikationen im Einsatz des Post- und Logistikkonzerns. Mit dem StreetScooter hat das Unternehmen zusammen mit der StreetScooter GmbH und der RWTH Aachen ein eigenes, speziell auf die Brief- und Paketzustellung zugeschnittenes, Elektrofahrzeug entwickelt. Nach erfolgreichen ersten Tests mit dem Prototypen werden ab Mitte 2013 insgesamt 50 Vorserienfahrzeuge in verschiedenen Zustellstützpunkten bundesweit im Betrieb eingesetzt.

Bundesverband eMobilität eröffnet Büro in Kiel

31. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Bereits ein Jahr nach der Eröffnung der BEM-Landesvertretung Norddeutschland mit Sitz in Hamburg und der Einrichtung des Büros in Bremen für die Metropolregion Bremen – Oldenburg im September 2012 wird nun ein zusätzliches Büro in Kiel eröffnet. Die Leiter der BEM-Landesvertretung Norddeutschland, Bernd Repenning und Florian Hempel, haben diese im vergangenen Jahr mit dem Ziel eröffnet, von Emden über Bremen und Hamburg nach Lübeck und hoch bis nach Flensburg im Norden Deutschlands mehr Aktivitäten zu schaffen und die bestehenden Kontakte zu verknüpfen, um Elektromobilität auf Basis Erneuerbarer Energien deutschlandweit zu etablieren und in der Bevölkerung sichtbar zu machen.

Mit dem ersten BEM eStammtisch in Kiel am 03. Juni 2013 um 19.00 Uhr im Kompetenzzentrum für Elektromobilität Schleswig-Holstein an der Fachhochschule Kiel ist ein weiterer großer Schritt zur Erreichung der gesetzten Ziele vollbracht. „Kiel ist als Landeshauptstadt für uns ein entscheidender Standort, mit dem wir Norddeutschland zukünftig geografisch komplett abdecken können. Die Kontaktmöglichkeit und Expertise, die wir seit 2012 in Hamburg mit dem Firmensitz der E-COLLECTiON sowie mit dem Büro in Bremen leisten können, wird ab Juni direkt für Kiel und Umgebung angeboten. Die Partner in der Region Kiel sind innovativ, stark und zukunftsfähig und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Elektromobilität“, betont Florian Hempel, Head of Sales and Marketing von E-COLLECTiON und BEM-Landesvertreter in Norddeutschland.

„Mit der Eröffnung eines weiteren Regional-Büros haben wir nun die Möglichkeit, uns noch breiter aufzustellen. Durch einen branchenübergreifenden Austausch wollen wir Elektromobilität nachhaltig voranbringen. Unter anderem mit unseren regionalen eStammtischen als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Neue Mobilität. Mit Hamburg, Bremen und Kiel haben wir nun gleich drei Anlaufpunkte in Norddeutschland“, betont BEM-Präsident Kurt Sigl und freut sich über das Engagement der BEM-Landesvertreter in Norddeutschland. „Nur so können wir gemeinsam etwas bewegen.“

Fahrer von eAutos für wissenschaftliche Studie gesucht

30. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Welchen Beitrag können die Akkus in Elektroautos zukünftig zur Energiewende leisten? So lautet eine der zentralen Fragen im Niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität. Im Rahmen des vom BMWi geförderten Forschungsprojektes „Demand Response – das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk“ sucht die enercity Contracting GmbH gemeinsam mit ihren Forschungspartnern Besitzer von Elektroautos aus der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg für einen wissenschaftlich begleiteten Feldversuch. Es können sowohl private Nutzer als auch Gewerbetreibende teilnehmen, die Elektroautos in ihren Unternehmensfuhrpark einbinden.

Im Rahmen des Feldversuches sollen die Elektroautobesitzer ab Herbst 2013 zu ihrem Fahrverhalten befragt werden und eine neue Lademöglichkeit testen. Ein weiteres Ziel ist die Erprobung von verschiedenen Abrechnungsmodellen für Ladestrom unter realitätsnahen Bedingungen. Dabei besteht für die Teilnehmer an der Studie auch – bei entsprechendem systemstabilisierendem Ladeverhalten – die Möglichkeit finanzielle Erträge bis zu 1.000 Euro zu erwirtschaften. Die im Projekt gesammelten Erkenntnisse werden genutzt, um die Einbindung von Erneuerbaren Energien in das Stromnetz weiter voran zu treiben. Detaillierte Informationen über das Projekt und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Online-Befragung: Intelligentes Laden von eFahrzeugen

30. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen eines Förderprojekts des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit forscht die Technische Universität Chemnitz gemeinsam mit mehreren Projektpartnern zum Thema „Intelligentes Laden von Elektrofahrzeugen“. Ziel des Projekts ist es, ein intelligentes Energiemanagement zu entwickeln, um Elektrofahrzeuge optimal zu laden. Dabei sollen die Bedürfnisse von (potentiellen) Fahrzeugnutzern ebenso berücksichtigt werden, wie zeitliche Schwankungen in der Verfügbarkeit Erneuerbarer Energie und infrastrukturelle Rahmenbedingungen.

Sie haben eine Fahrerlaubnis Klasse B? Dann unterstützen Sie das Forschungsprojekt, in dem Sie an der ca. 35-minütigen Befragung zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen teilnehmen. Hier geht’s zur Online-Befragung. Viel Spaß..!

Kostenlose eBike-App hilft beim Kauf

30. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

eBike-Käufer können 2013 unter mehr als 1.500 eBikes wählen – jetzt hilft die kostenlose eBikeFINDER-App bei der Vorauswahl. Die unabhängige Marktübersicht bietet zahlreiche Suchoptionen und eine Kaufberatung mit einfachen Fragen für Einsteiger. Weitere Informationen – zum Beispiel zu den wichtigsten Begriffen – runden das Angebot ab. Eine Probefahrt beim nächsten Fachhändler ist direkt vom Smartphone aus zu vereinbaren.

Wie die Online-Kaufberatung www.e-bike-finder.com, die Anfang April online ging, listet auch die eBikeFINDER-App alle in Deutschland verfügbaren Marken wie Kalkhoff, Stromer und Batavus auf – inklusive Fotos und Informationen zu Preis, Reichweite oder Motortyp. Über eine Detailsuche lassen sich die in Frage kommenden eBikes auswählen. Kriterien sind dabei unter anderen: die maximale gewünschte Geschwindigkeit, der Preis oder der Motorproduzent. Wer auf technische Daten verzichten will, kann zehn Fragen beantworten und bekommt von der Kaufberatung mögliche Modelle empfohlen. Sie lassen sich daraufhin nach Preis und Reichweite sortieren. Sobald das iPhone gedreht wird, sind die eBike-Modelle per Coverflow zu betrachten. Ein Klick genügt und jedes Detail lässt sich bei ausgewählten Modellen vergrößert anzeigen.

„Mit der eBikeFINDER-App ist es jetzt jedem iPhone- oder iPad-Besitzer unterwegs möglich sein passendes Elektrofahrrad zu finden“, so Frank Rosmann, Projektleiter bei der Agentur sinCO2, die die App entwickelt hat. „Nach der Vorauswahl kann sich der eBike-Käufer sofort zum nächsten Fachhändler leiten lassen und sein Traum-Rad Probefahren.“

Deutschland verpennt eMobilität

29. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Martin Seiwert von der WirtschaftsWoche bringt es auf den Punkt: Wir müssen aufhören zu konferieren und endlich anfangen zu handeln. “Deutschland macht Konferenzen über das Elektroauto, andere Länder machen Milliardenumsätze damit. Weil Deutschland lieber konferiert als handelt, bleibt für die meisten Autofahrer das Elektroauto auf absehbare Zeit blanke Theorie.” Den vollständigen Artikel finden Sie hier. Sehr lesenswert..!

Düsseldorf bestellt Elektrobusse

29. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Rheinbahn AG aus Düsseldorf hat laut Medienberichten zwei Elektrobusse vom Typ Urbino Electric in 12-Meter-Ausführung beim polnischen Hersteller Solaris bestellt. Die beiden Fahrzeuge sollen im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Ausgestattet werden sie mit einem 160 kW / 218 PS starken Elektromotor und mit Batterien mit einer Leistung von 210 Kilowattstunden. Die Batterieladung erfolgt durch einen Plug-in-Anschluss. Zusätzlich wurde der Bus so konzipiert, dass das von Solaris-Ingenieuren entwickelte, automatische Ladesystem auf das Dach installiert werden kann. Das System ähnelt den bei Oberleitungsbussen genutzten Stromabnehmern. Die Flotte der Rheinbahn AG umfasst bereits 78 Fahrzeuge des polnischen Busherstellers, darunter sieben Hybridbusse in 18-Meter-Ausführung. Bitte nachmachen..!

19. Berliner Mobilitätssalon: Ladeinfrastruktur als Blockade

29. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur aus Sicht des Verbrauchers ist in erster Linie die sichere, zuverlässige, preiswerte und komfortable Versorgung mit Strom. Die Säulen sollten anbieterunabhängig zugänglich sein und trotzdem unbürokratische und datensichere Abrechnungen ermöglichen. Die Herausforderungen an die Kommune bzw. den öffentlichen Raum sind vielfältig: Nach welchen Kriterien definiert sich der richtige Standort für eine öffentliche Ladesäule? Welche regulativen und finanziellen Möglichkeiten hat Berlin als Schaufensterregion, um den politischen Zielen näher zu kommen? Wie platzieren sich auf der anderen Seite die Energieversorger und Automobilkonzerne in der Phase des Markthochlaufes? Welche technischen Möglichkeiten und Anforderungen an die öffentliche Hand gibt es, um einen rentablen und verbrauchergerechten Einsatz zu ermöglichen?

Diese und mehr Fragen sollen im Rahmen des 19. Mobilitätssalons am 10. Juni 2013 in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in der Luisenstraße 18 in 10117 Berlin diskutiert werden. Neben Anforderungen und Umsetzungsstrategien zum flächigen Ausbau einer Ladeinfrastruktur aus der Sicht der Senatsverwaltung – vertreten durch Dr. Friedemann Kunst, Leiter der Verkehrsabteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – werden Dr. Carsten Retzke (Leiter Sonderprojekte/Wasserstoff) von TOTAL als Energieversorger und Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität aktuelle Anforderungen und Probleme aus Betreibersicht bzw. als Koordinator verschiedener Interessenslagen vorstellen. Für Rückfragen zur Veranstaltung steht Ihnen Janine Rettig im Hauptstadtbüro des ACE Auto Club Europa e.V. gern telefonisch unter 030 27 87 2512 zur Verfügung.

Berliner Runde spricht über eMobilität & Verkehrspolitik

28. Mai 2013 Juliane Keine Kommentare

Der BEM lädt Sie herzlich zum 27. BEM eStammtisch Berliner Runde am heutigen Dienstag, den 28. Mai 2013, ab 19.00 Uhr ein. Veranstaltungsort ist das Nest Restaurant, Görlitzer Str. 52 in 10997 Berlin-Kreuzberg.

Themenschwerpunkt des Abends ist Elektromobilität im Kontext der Verkehrspolitik. Unser Referent Matthias Knobloch vom ACE Auto Club Europa e.V. wird in seinem Impulsvortrag einige interessante Aspekte der Verkehrspolitik und -planung aufgreifen und diese im Anschluss gern mit Ihnen debattieren.

Agenda
19.00 Uhr Eintreffen der Gäste
19.20 Uhr Begrüßung durch Christian Heep, BEM-Vorstand Marketing
19.30 Uhr Impulsvortrag von Matthias Knobloch, ACE Auto Club Europa e.V., zum Thema “Verkehrspolitik und eMobilität”

Zur besseren Organisation bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung per eMail an sandrine.frideres@bem-ev.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. Speisen und Getränke auf Selbstzahlerbasis.

Durch einen branchenübergreifenden Austausch wollen wir gemeinsam die Elektromobilität nachhaltig voranbringen. Der BEM eStammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität. Jeden Monat in wechselnden Berliner Locations. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen..