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Archiv für Juli, 2013

Neuer eBike-Antrieb von Bosch

31. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Bosch, seit 2010 Marktführer in Sachen eBike-Motoren, stellt auf der Eurobike 2013 offiziell zwei neue Antriebsvarianten vor: Active Line und Performance Line sollen die führende Position weiter ausbauen. Die aktuelle Motorenlinie führt Bosch unter dem Namen Bosch Classic+ weiter. Mit den beiden Antriebssystemen wollen die schwäbischen Ingenieure ganz verschiedene Typen von eBike/Pedelec-Fahrern ansprechen. Während die Classic Line eher Komfort-orientierte Freizeitradler ansprechen soll, zielt Bosch mit der Performance Line auf sportliche und Tempo-orientierte eBiker. Beide Motoren sollen laut Bosch von der technologischen Weiterentwicklung der eBike-Sensorik profitieren, indem der Fahrer harmonischer, leiser und feiner dosiert unterstützt wird. Der Motor ist zudem kleiner geworden und gewährt mehr Bodenfreiheit.

Potenziale für eFahrzeuge im Geschäftsumfeld

31. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

145 potenzielle Nutzer elektrisch betriebener Dienstwagen im Flottenverbund hat das Fraunhofer IAO im Rahmen des Forschungsprojekts Shared E-Fleet in Stuttgart, München und Magdeburg befragt. Das Ergebnis: Die Anwender sind grundsätzlich positiv gegenüber Elektromobilität eingestellt. Die Forscher ermittelten außerdem, ob die Anforderungen für einen Einsatz von Elektrofahrzeugen für Geschäftsfahrten erfüllt sind. Hier liefert die Befragung aufschlussreiche Resultate, denn der Großteil der Dienstfahrten bewegt sich in einem Radius von unter 100 Kilometern und ließe sich folglich mit Elektrofahrzeugen zurücklegen. Nachholbedarf gibt es aus Sicht der Anwender hinsichtlich der Information zu Reichweiten sowie der Ladung von Elektrofahrzeugen und der dazu benötigten Ladeinfrastruktur – hier fühlen sich die Befragten bisher noch nicht ausreichend informiert.

„Potenzielle Nutzer aufzuklären und deren Unsicherheiten abzubauen, sehen wir als ein wichtiges Ziel des Projekts Shared E-Fleet“, sagt Krešimir Vidačković, der das Projekt auf Seiten des Fraunhofer IAO verantwortet. „In unseren Pilotversuchen erfahren die Anwender hautnah, dass Elektromobilität wirtschaftlich ist und sich sinnvoll in den Dienstalltag integrieren lässt.“ Im Rahmen von Shared E-Fleet entwickeln neun Projektpartner bis Ende 2015 Cloud-basierte Lösungen für den organisationsübergreifenden Einsatz von elektrisch betriebenen Dienstfahrzeugen. Besonders in Technologieparks mit einer Vielzahl von Unternehmen in räumlicher Nähe sowie bei Stadtverwaltungen mit mehreren verbundenen Behörden lassen sich solche gemeinsam genutzten Dienstwagenflotten einsetzen. Erste Pilotversuche, in denen die entwickelten Lösungen erprobt werden, sollen im Frühjahr 2014 in den Modellregionen Stuttgart, München und Magdeburg beginnen.

Hamburger Runde spricht über konkrete eMobilitäts-Projekte

30. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Deutlich beeindruckt und nach einem eindrucksvollen eFahrzeug-Parcour unter freiem Himmel in der Hamburger HafenCity verabschiedeten sich am 29. Juli 2013 die zahlreichen Teilnehmer des 6. BEM eStammtischs Hamburger Runde von den norddeutschen BEM-Landesvertretern. Neben den Hamburger eMobilitäts-Projekten „eQuartier Hamburg“, das Peter Lindlahr von der hySOLUTIONS GmbH vorstellte, und der „eBarkasse für Hamburg“, das Udo Hafner von der iYacht GmbH dem Publikum erläuterte, erfuhren die anwesenden Gäste von Rechtsanwalt Jan-Hendrik vom Wege vom BEM-Mitgliedsunternehmen BBH mehr über die rechtlichen Herausforderungen bei der Umsetzung der Neuen Mobilität im Kontext des Energierechts.

Neben den anderen durchdachten Projekten möchte BEM-Landesvertreter Florian Hempel künftig vor allem das Projekt „eBarkasse“ tatkräftig unterstützen, damit dies nicht nur Fuß, sondern endlich auch Wasser fasst. Vision der iYacht GmbH ist es, die Elbe und Alster künftig mit elektrisch angetriebenen Schiffen zu befahren – durch fast geräuschlose Bewegung und weniger CO2-Ausstoß ein Gewinn für die Umwelt und die Bewohner Hamburgs. „Es wäre für Hamburg ein weiteres Wahrzeichen und Hamburg könnte eine der ersten Wassermetropolen werden, und so den vielen Hamburg-Touristen die Neue Mobilität auch auf dem Wasser zeigen“, so Florian Hempel.

Weltpremiere des BMW i3

30. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Elektroautos i3 von BMW hat gestern Weltpremiere gefeiert: in New York, London und Peking. Am Rande der Veranstaltungen wurde auch der Preis für den i3 mit Range Extender in Deutschland bekannt: 39.450 Euro. Das sind rund 5.000 Euro mehr, als für die rein-batterieelektrische Variante. Der Verkauf des i3 wird im November 2013 in Deutschland und einer Reihe weiterer europäischer Märkte offiziell gestartet. Weitere Märkte wie die USA, Japan und China sollen im ersten Halbjahr 2014 folgen. Die i3-Produktion im Leipziger Werk hat bereits begonnen. Das Video zum Live-Event können Sie hier online anschauen.

Azubis gewinnen mit eBikes

30. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs und die Fachkräfte von Morgen, bietet das Leasing von eBikes Unternehmen, neben enormem Sparpotential, auch interessante Möglichkeiten positiv auf sich aufmerksam zu machen und gleichzeitig junge Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen. Auf dem Ausbildungsmarkt wird die Mobilität der Auszubildenden heutzutage zwar immer mehr gefordert, aber bisher noch kaum gefördert: Das BEM-Mitgliesunternehmen Leasing eBike, einer der führenden und herstellerunabhängigen Anbieter von eBikes in Deutschland, hilft Unternehmen beim Werben um talentierte Auszubildende.

Mit einer Kombination aus Leasingvertrag und Gehaltsumwandlung können Unternehmen jungen Menschen, die sich oft noch kein Auto leisten können, einen großen Mehrwert zum kleinen Gehalt anbieten. Für viele junge Menschen ohne eigenes Auto sind eBikes somit eine attraktive Mobilitätsalternative. Für die Auszubildenden gelangen damit außerdem Unternehmen in den Fokus, die sie aufgrund ihrer ungünstigen Lage bisher für sich als potentielle Arbeitgeber ausschließen mussten. Zum Karrierestart macht ein Dienstrad oft den Unterschied und wird für viele Arbeitgeber zum Alleinstellungsmerkmal.

eMobilität im Fokus der IAA

29. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und modernen Mobilität von morgen. Die Schüsseltechnologie verspricht intelligente Lösungen für den effizienten und umweltschonenden Transport von Personen und Gütern. Wo steht Deutschland bei der Entwicklung dieser Zukunftstechnologie? Was wurde bisher erreicht? Welche Hürden sind noch zu nehmen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Fachkongress Elektromobilität 2013, der auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw stattfindet. Hochrangige Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik werden Erfolge und Herausforderungen der Elektromobilität diskutieren, Innovationen vorstellen und nationale und internationale Trends aufzeigen.

Der eintägige Fachkongress am 17. September 2013 wird vom Verband der Automobilindustrie (VDA) in Kooperation mit den Verbänden BDEW, BDI, BITKOM, VCI, VDMA und ZVEI präsentiert und wird die Kernelemente des Systemischen Ansatzes in den Blick nehmen, in welchem der Nutzer des Gesamtsystems Elektromobilität im Mittelpunkt steht. BEM-Mitglieder erhalten einen exklusiven Sonderrabatt von 24 Prozent. Bitte kontaktieren Sie hierfür Alexander Böhm in der BEM-Hauptgeschäftsstelle. Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Kanada setzt auf eMobilität

28. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Kanada ist in den letzten Jahren mit der ecoTRANSPORT Strategy und dem ecoTECHNOLOGY for Vehicles Program (eTV) eines der führenden Länder für Elektromobilität geworden. Durch die Electric Vehicle Technology Roadmap sollen bis 2018 500.000 zusätzliche Elektrofahrzeuge in Kanada gefördert werden. Dies entspräche einem Anteil von rund 15 Prozent aller im Lande hergestellten Fahrzeuge. Die Initiative beschäftigt sich u.a. auch mit der Forschung und Entwicklung von Energiespeicherung, Ersatzteile, Ausbildung und Regulierung. Die kanadischen Vorreiter im Bereich der Elektromobilität, Ontario, Quebec und British Columbia, sehen zusätzliche Förderungsprogramme auf Provinzebene vor. Als offizieller Vertreter der deutschen Wirtschaft in Kanada hat die Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer bereits einige Initiativen im Bereich Elektromobilität unterstützt – so u.a. eine Delegationsreise sächsischer Unternehmen nach Kanada. Informationen rund um die Projekte finden Sie hier.

Gewinnspiel: 1. E-Mobil-Berg-Cup

27. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Countdown läuft: Am 03. und 04. August 2013 ist die legendäre 2,030 km lange Strecke am „Uphöfener Berg” im Osnabrücker Land Schauplatz der Europapremiere des 1. E-Mobil-Berg-Cups. Im Rahmen des 46. Internationalen Osnabrücker ADAC Bergrennens wird um den „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück” gefahren. Mit insgesamt 22 Teilnehmern aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland ist das attraktive Startfeld komplett. Neben zahlreichen seriennahen Elektrofahrzeugen, pilotiert vornehmlich von lokalen Fahrern, gibt es eine Reihe von sportlichen Varianten und Exoten im Fahrerlager und auf der Rennstrecke zu bewundern. „Darüber freuen wir uns außerordentlich. Diese Resonanz und das vielfältige Teilnehmerfeld zeigt deutlich, dass die Elektromobilität aus der Nische längst im Alltag angekommen ist”, so der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Manfred Hülsmann. Eines der schnellsten eRennfahrzeuge weltweit, den ALPHA 1 Silent Radical Force des BEM-Mitgliedsunternehmens e-Wolf, pilotiert der erfolgreiche und bekannte Luxemburger Rennfahrer Joe Schmitz, der bei zahlreichen Langstrecken-und Bergrennen in Europa bereits über eine große Erfahrung mit offenen Sportwagen verfügt.

Gewinnspiel: Als offizieller Medienpartner der Veranstaltung haben wir die Möglichkeit, unseren Lesern eine besondere Freude zu machen. Wir verlosen: 1x 2 VIP-Tages-Tickets im Wert von je 90 Euro (inkl. Buffet und Grill, Frühstücksbüffet, Kuchenbar, Getränke, VIP-Parken u.v.m.) sowie 3x 2 Wochenendtickets im Wert von je 22 Euro. Mitmachen kann jeder. Erklären Sie uns kurz via eMail (alexander.boehm@bem-ev.de), warum gerade Sie in Osnabrück dabei sein sollten. (Bitte geben Sie dafür den Betreff “1. E-Mobil-Berg-Cup” an). Die Gewinner werden bis 30. Juli 2013 informiert. Wir drücken die Daumen..!

Nachgefragt: eMobilität im Wahljahr 2013

26. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Bundestagswahl am 22. September 2013 haben wir die agierenden Parteien um ein ausführliches Feedback zu den Themen Mobilität der Zukunft, Verkehrswende, CO2-Grenzwerte, Anreize zur Verbreitung von Elektrofahrzeugen, zu Elektromobilität in Ersten Flotten sowie zur Installation von Ladeinfrastruktur gebeten. Welche Maßstäbe legen CDU/CSU, SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, DIE LINKE sowie FDP an, wenn es um die Gestaltung der Neuen Mobilität in der nächsten Legislaturperiode und darüber hinaus geht? Welche konkreten Maßnahmen haben sie auf ihrer Agenda, um Elektromobilität langfristig auf unsere Straßen zu bringen? In der aktuellen Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT finden Sie auf den Seiten 16 bis 23 eine auf die wesentlichen Punkte reduzierte Zusammenfassung. Die vollständigen Antworten aller Parteien finden Sie auf der BEM-Webseite. Sehr lesenswert..!

Für Fragen rund um die politische Arbeit des BEM steht Ihnen unsere Politik Referent Alexander Böhm (alexander.boehm@bem-ev.de) selbstverständlich gern zur Verfügung.

ZEG-Initiative: spezielle Prüfnorm für eBikes

26. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

1,3 Millionen Elektrofahrräder rollen auf Deutschlands Straßen, und täglich werden es mehr. Elektroräder sind schneller und schwerer als normale Räder. Rahmen, Lenker und Bremsen müssen deshalb eine hohe Stabilität aufweisen. Bis dato gibt es jedoch noch keine speziellen Sicherheitsvorschriften für Elektrofahrräder. Für sie gelten die gleichen europäischen Normen, die auf normale Straßenräder ausgelegt sind. Darauf reagiert jetzt die Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG), Europas größter Verbund von Zweirad-Fachhändlern.

Die ZEG lässt ihre Elektrofahrräder schon jetzt freiwillig bei mehreren unabhängigen Prüfinstituten testen. Das Problem: Aufgrund verschiedener Testverfahren können unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. “Eine einheitliche Prüfnorm würde hier endlich Klarheit für Hersteller und Verbraucher schaffen”, erklärt ZEG-Vorstandschef Georg Honkomp. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die ZEG ein marktübergreifendes Gremium zu bilden, das sich aus Industrievertretern und unabhängigen Experten zusammensetzt und eine einheitliche Prüfnorm erarbeitet. Dazu fanden u.a. bereits Gespräche mit der Verbraucherorganisation Stiftung Warentest statt.