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Archiv für August, 2013

Präsentieren Sie sich in der eCarTec-Ausgabe

31. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Sommerpause neigt sich langsam dem Ende zu, sicherlich sind Sie bereits mitten in der Planung Ihrer Kommunikationsstrategie für die nächsten Monate. Dazu möchten wir Ihnen heute aktuelle Informationen rund um die NEUE MOBILITÄT – das Fachmagazin für Elektromobilität, Erneuerbare Energien und smarte Technologien – an die Hand geben. Die Publikation ist die zuverlässige Informationsquelle für Experten und Fachkräfte aus Politik und Wirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Neuen Mobilität.

Kurz nach der Bundestagswahl im September 2013 und der IAA in Frankfurt stehen in der Oktober-Ausgabe der NEUEN MOBILITÄT vor allem zwei Dinge im Fokus: Wie geht die neue Regierung mit dem Thema Elektromobilität um und welche der versprochenen 16 Elektrofahrzeuge der deutschen OEMs kommen tatsächlich Anfang 2014 auf den deutschen Markt? Vor dem Hintergrund der eCarTec in München stellen wir unseren Lesern außerdem aktuelle Forschungsergebnisse, innovative Entwicklungen im Bereich der Antriebstechnologie sowie neue Lade- und Mobilitätskonzepte vor. In unserer Serie zu den Schaufenstern Elektromobilität stellen Bayern und Sachsen ihre gemeinsamen Projekte vor, die in diesem Jahr gestartet sind.

Nutzen Sie die Möglichkeiten einer erfolgreichen Unternehmensdarstellung in der NEUEN MOBILITÄT. Die aktuellen Mediadaten finden Sie hier. Bei Fragen rund um die NEUE MOBILITÄT stehen Ihnen Sandrine Frideres (Anzeigen & Abonnements, sandrine.frideres@bem-ev.de) und Juliane Girke (Redaktion, juliane.girke@bem-ev.de) gern zur Verfügung.

Kopenhagen startet neues Fahrradverleih-System

30. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Deutsche eBikes fahren künftig in Kopenhagen. Die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG fertigt eBikes für den Fahrradverleiher Gobike International A/S, der die dänische Hauptstadt mit Elektrofahrrädern für das städtische Fahrradverleihsystem ausstattet. Eine Besonderheit dieser eBikes ist eine elektronische Schnittstelle am Lenker, an die Tablet-Computer mit GPS-Empfang angeschlossen sind. Alle in Kopenhagen eingesetzten eBikes aus dem Hause MIFA werden mit solchen Tablets ausgestattet. Die Nutzer können darüber Echtzeitinformationen über ihre Route, Abfahrts- und Ankunftszeiten öffentlicher Verkehrsmittel oder Informationen zu Sehenswürdigkeiten in ihrer Umgebung abrufen. Zudem sind die eBikes mit einer Antriebswelle statt einer Fahrradkette sowie mit durchschlagsicheren Laufrädern ausgestattet, um die Wartungsintensität zu minimieren. Die Stadt Kopenhagen wird die eBikes zunächst an 65 Verleihstationen in der Nähe von Bahnhöfen und zentralen Knotenpunkten einsetzen.

Batterien nachhaltig produzieren und recyceln

29. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Obwohl die Kosten für einen gefahrenen Kilometer mit einem Elektrofahrzeug sehr gering sind, hat die Elektromobilität immer noch ein Akzeptanzproblem. Die Kaufpreise eines eAutos sind weitaus höher als für Autos mit einem klassischen Antrieb. Der Grund dafür ist der Energiespeicher – aktuell normalerweise ein Lithium Ionen Akkumulator. Die 2. VDI-Fachkonferenz “Batterieproduktion – Transport -Recycling” am 26. und 27. November 2013 in Stuttgart präsentiert aktuelle Möglichkeiten, um die Kosten der Produktion zu senken.

Auf der Veranstaltung diskutieren Fachleute, welche kontinuierlichen Verfahren der Zellenverbundherstellung es gibt und wie sie Zellen- und Modulfertigungslinien aufbauen und optimieren können. Sie befassen sich auch mit dem Einfluss von Material- und Beschichtungsparametern auf die Elektrodenmorphologie. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung ist der Transport von Lithium-Ionen Batterien, da bei einer erhöhten Produktion von Batterien auch der effiziente und sichere Transport ein wichtiger Aspekt ist. Momentan gelten für den Transport individuelle Ausnahmereglungen, da das Gesetz Batterien als Gefahrgut deklariert. Wege, um in Zukunft sicher und legal mit den Batterien agieren zu können, diskutieren Experten auf der Konferenz. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Elektro-Spaß im Schnee

28. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Nach der erfolgreichen Erstpräsentation auf der Interalpin im Frühjahr 2013 die Tiroler Fahrzeugschmiede Mattro Mobility Revolutions GmbH nun mit dem Verkauf ihres elektrischen Off-Road-Gefährts. In einer ersten Kleinserie wird der so genannte ZIESEL für die kommende Wintersaison produziert. Die Serienvariante verfügt nicht nur über ein vollkommen überarbeitetes Design sondern auch über technische Neuerungen. So wird zum Beispiel ein Doppelquerlenkerfahrwerk für mehr Komfort und Fahrspaß sorgen und eine optional erhältliche LED Beleuchtung auch den Einsatz in der Nacht ermöglichen.

Das größte Interesse kommt derzeit aus der Seilbahnwirtschaft, wo der ZIESEL sowohl in der Vermietung als auch als umweltfreundlicher Ersatz für Motorschlitten eingesetzt wird. Seit ein paar Tagen sind die ersten Bilder vom neuen ZIESEL auf der Homepage der Hersteller zu finden. Schnellentschlossene können sich bereits im kommenden Winter zum exklusiven Kreis der ZIESEL-Fahrer zählen. Zu haben ist das außergewöhnliche Gefährt ab 21.790 Euro exkl. Mwst., das Ladegerät kostet 1.050,- Euro extra.

Elektrofahrräder: BEM fordert einheitliche Prüfnorm

28. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität im Zweirad-Bereich boomt. Stetig wachsende Verkaufszahlen von eBikes und Pedelecs freuen dabei nicht nur die Einzelhändler, sondern die gesamte eMobilitäts-Branche. In den vergangenen Wochen haben jedoch Sicherheitstests vom ADAC und der Stiftung Warentest verschiedene Sicherheitsmängel bei einigen in Deutschland verkauften Modellen zu Tage gebracht. “Die schlechten Testergebnisse und das anschließend hohe mediale Echo haben bei den Kunden verständlicherweise zu Verunsicherungen geführt. Fakt ist: Es gibt bis dato noch immer keine auf Elektrofahrräder ausgelegten Sicherheitsvorschriften. Hier gelten nach wie vor die selben europäischen Normen, wie für konventionelle Straßenfahrräder. Obwohl bei eBikes und Pedelecs durch ihren elektrischen Antrieb und der damit verbundenen höheren Geschwindigkeit sehr viel größere Kräfte auf die einzelnen Bauteile wirken”, so Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität.

“Der BEM fordert deshalb verlässliche Sicherheitsstandards und eine einheitliche Prüfnorm für eBikes und Pedelecs. Dies wäre einerseits eine Hilfestellung für die Verbraucher, da eine standardisierte Regelung hohe Qualität garantiert, gleichzeitig vor mangelhaften Produkten schützt und letztlich ein sicheres Fahrerlebnis gewährleistet. Andererseits schaffen einheitliche Standards auch Klarheit und Orientierung für die verschiedenen Hersteller, Zulieferer und Einzelhändler, die sich bei uns im Bundesverband eMobilität organisieren und engagieren”, betont Sigl. Die vollständige Pressemitteilung des BEM vom heutigen Tag finden Sie hier.

Weiterbildungsseminar zur Fachkraft für Elektromobilität

28. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Das neue Seminar “Fachkraft für Elektromobilität” des Fraunhofer IFAM und der TÜV Rheinland Akademie vermittelt in fünf Modulen einen Überblick über die wesentlichen Bereiche der Elektromobilität, wie Energie- und Speichertechnik, Antriebstechnik, Fahrzeugkonzepte, Normen und Sicherheit. “Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden neueste Forschungsergebnisse und aktuelles Wissen aus der Praxis vermittelt. So profitieren auch die Unternehmen direkt vom Know-how zweier renommierter Einrichtungen”, erklärt Dr. Roman Götter, Geschäftsführer der Fraunhofer Academy.

Der erste Kursabschnitt (Module A und B) ist theoretisch ausgelegt und wird am Standort der TÜV Rheinland Akademie in München durchgeführt. Das theoretische Wissen kann dann im zweiten Kursabschnitt anhand von praktischen Übungen im Lernlabor des Fraunhofer IFAM in Bremen vertieft werden (Module C bis E). Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Seminars und erfolgreich bestandener Prüfung das PersCert TÜV-Zertifikat “Fachkraft für Elektromobilität” und sind nach BGI/GUV-I 8686 dazu befugt, selbstständig an HV-eigensicheren Fahrzeugen zu arbeiten. Das Weiterbildungsseminar richtet sich an Personen mit einer technisch-gewerblichen Ausbildung aus der Zulieferindustrie, Produktion und Entwicklung sowie Sachverständige und Gutachter. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

In Stuttgart wird der Einsatz von Elektro-Taxis erforscht

27. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Ab dem kommenden Jahr wird die baden-württembergische Landeshauptstadt zum Versuchsfeld für Elektro-Taxis. Eine Flotte von voraussichtlich fünf elektrisch angetriebenen Fahrzeugen soll ab April 2014 im Rahmen eines Forschungsprojekts in Stuttgart unterwegs sein. Welche konkreten Modelle zum Einsatz kommen, wird in den nächsten Wochen entschieden. Das Projekt soll ein Geschäftsmodell für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Taxiverkehr entwickeln und die Akzeptanz der Elektromobilität bei Taxifahrern und ihren Fahrgästen erhöhen. An dem Forschungsvorhaben „GuEST (Gemeinschaftsprojekt Nutzungs-untersuchungen von Elektrotaxis in Stuttgart)“ sind das Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) der Universität Stuttgart, das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS), die Taxi-Auto-Zentrale Stuttgart eG, die Robert Bosch GmbH sowie das BEM-Mitglied die DEKRA Automobil GmbH beteiligt.

Taxis legen in Großstädten viele Kilometer im Stadtverkehr zurück und sind daher grundsätzlich ein Einsatzfeld, in dem die Elektromobilität ihre Vorteile ausspielen kann. Allerdings sind die Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen deutlich höher als bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Zudem stellt der Taxiverkehr besonders hohe Ansprüche an deren Qualität, Zuverlässigkeit, Reichweite und Sicherheit. Um zu erforschen, wie wirtschaftlich ein elektrischer Antrieb unter diesen Voraussetzungen ist, statten die Wissenschaftler des FKFS die eingesetzten Fahrzeuge mit spezieller Messtechnik aus. Diese erhebt während der Projektlaufzeit unter anderem Nutzungsdaten wie Energieflüsse und -verbräuche sowie typische Streckenprofile. Somit wird umfassendes Datenmaterial über die technischen Anforderungen, die der Taxibetrieb an die Fahrzeuge stellt, generiert. Weiterhin untersuchen die Forscher, wie sich verschiedene Strecken mit anspruchsvollem Höhenprofil auf die Reichweite und damit auf die Einsatzfähigkeit der Elektrofahrzeuge im Taxibetrieb auswirken. Stuttgart mit 700 Taxen und seiner anspruchsvollen Topographie bietet hierfür großes Potential. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

Elektro-Dienstfahrrad strategisch vermarkten

26. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Mehrere Jahre hat sich Ulrich Prediger, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens LeaseRad, für die Gleichstellung von Dienstrad und Dienstwagen eingesetzt. Seit dem 01. November 2012 können Unternehmen Mitarbeitern ein JobRad zur Verfügung stellen, das auch privat genutzt werden kann. LeaseRad hat auf dem neu entstandenen Markt erfolgreich die Vorreiterrolle übernommen. „Der Arbeitnehmer bekommt sein Wunschrad um bis zu 40 Prozent günstiger, der Arbeitgeber hat ein wichtiges Tool für die Mitarbeiterbindung“, fasst Prediger zusammen. wbpr steuert seit Mai 2013 das Themenmanagement und die Medienarbeit für die Freiburger. Rund um die Bereiche CSR, Employer Branding und neue Mobilität positioniert wbpr das JobRad bei den Entscheidern im Unternehmen.

In naher Zukunft wird es darum gehen, die Markenbekanntheit von LeaseRad und seinen innovativen Leasing-Konzepten zu steigern und eine noch stärkere Durchdringung bei Fahrradhändlern, KMU, Konzernen, aber auch Kommunen zu erzielen. Als nächste Schritte planen LeaseRad und wbpr daher die Händler-Kommunikation auszubauen, Unternehmens-Cases zu positionieren und effiziente Formate für die Ansprache von Kommunen zu entwickeln.

Bundesweit erste Prepaid-Ladekarte für eFahrzeuge

26. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Mitglied im Bundesverband eMobilität, erforscht bereits seit Jahren innovative Konzepte im Bereich eMobilität. Dabei ist die Bereitstellung von einfachen Zugangslösungen zur Ladeinfrastruktur ein wichtiger Schlüssel für die Kundenakzeptanz. Zu den neuesten Lösungen, die die EnBW in diesem Bereich entwickelt hat, zählt die „Elektronauten Prepaid-Ladekarte“. Die Karte ist die Erste ihrer Art in Deutschland und dient sowohl als Zugangs- als auch Bezahlmedium. Zum einen wird beim Aufladen kein Bargeld benötigt, zum anderen hat der Nutzer durch die Prepaid-Funktion stets die Kosten im Griff – und das ohne Grundpreis und ohne Vertragsbindung. „Die meisten Kunden laden aktuell noch zu Hause oder bei der Arbeit. Die Prepaid-Ladekarte spricht speziell die Gelegenheits-Nutzer von öffentlichen Ladestationen an, die sich einfache und transparente Bezahllösungen wünschen, ohne sich langfristig an ein Unternehmen zu binden“, sagt Sigmund Staus, der verantwortlicher Produktmanager bei der EnBW.

Die Karte wird wahlweise mit einem Guthaben von 25 oder 50 Euro angeboten. Abhängig vom Elektrofahrzeug kann der Kunde zwischen zwei verschiedenen Tarifen wählen: Schukostecker oder Typ 2-Stecker zum Schnellladen. Die Abrechnung der Ladekosten erfolgt minutengenau. Bestellt werden kann die neue EnBW Elektronauten Prepaid-Ladekarte online unter www.enbw.com/prepaid, per eMail via ladekarte@enbw.com oder im EnBW Shop Stuttgart, Arnulf-Klett-Platz 3, in 70173 Stuttgart.

Haibike präsentiert sein erstes Serien-eRennrad

25. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Auf der Eurobike vom 28. bis 31. August 2013 in Friedrichshafen zeigt Haibike das erste serienreife Elektro-Rennrad. Das XDURO Race ist mit einem 350 Watt Bosch Performance Motor ausgestattet, der bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt. Angetrieben wird er von einem 36 Volt/400 Wh Lithium-Ionen Akku. „Erstmals wird der Motor in allen neuen XDURO Modellen komplett vom Rahmen umschlossen“, erklärt Ingo Beutner, Ingenieur bei Haibike. „Von oben schützt ihn das spezielle Gravity Casting Motor-Interface, von unten wird er durch eine abnehmbare SkidPlate vor Schlägen und Beschädigungen bewahrt.“ Der Verkaufpreis beträgt 5.999 Euro.

„Das XDURO RACE ist eines von 37 neuen XDURO Modellen für 2014 und setzt den Endpunkt der Haibike-On-Any-Ground“-Strategie, also der Erschließung aller relevanten Bereiche der ePerformance“, erklärt Susanne Puello, Geschäftsführerin der Winora Group. „Ob Mountainbike, Cross Country, All Mountain, Downhill oder Race – in Zukunft wird für all diese Segmente ein entsprechendes XDURO zur Verfügung stehen.“