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Archiv für September, 2013

Carsharing-Lösung für Award nominiert

30. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM Mitgliedsunternehmen Next Generation Mobility wurde für seine Carsharing-Lösung fleetster für den Rabobank Young Innovator Award 2013 nominiert. Das Unternehmen ist Vorreiter bei der Optimierung von Firmenmobilität. Mit der Corporate Carsharing Software fleetster können nun auch Firmen alle Vorteile des Carsharings nutzen. Fahrzeuge sind für Dienstfahrten buchbar und können Abends von den Mitarbeitern privat genutzt werden. Fleetster optimiert dabei die Nutzung aller Fahrzeuge, zeigt Mitfahrgelegenheiten an, optimiert Kosten und integriert eFahrzeuge in den Fuhrpark. In der nächsten Ausbaustufe wird nun auch eine eigene Hardware-Komponente in den Fahrzeugen verbaut, die Live-Daten übermittelt und die Planungsgenauigkeit so noch weiter optimiert. Der Web-Service kann ohne Installation sofort genutzt werden.

Der Preis wird nächste Woche auf der Messe Ecomobiel in Holland vergeben. Online könnt ihr noch bis zum 05. Oktober 2013 mitbestimmen, wer den Preis in diesem Jahr verliehen bekommt. Jetzt mit abstimmen..!

BMW sucht Elektrofahrzeug-Nutzer für Forschungsprojekt

29. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Wie können Elektrofahrzeuge zum Gelingen der Energiewende beitragen? Mit dieser Fragestellung setzt sich die BMW Group gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft in einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderten Forschungsprojekt auseinander. In deutsche Stromnetze wird immer mehr Energie aus erneuerbaren Quellen eingespeist. Weil sich Wind und Sonne nicht nach dem aktuellen Strombedarf richten, liegen Energieangebot und Bedarf nicht immer auf gleichem Niveau. Auf der anderen Seite sollen bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren – eine immense Speicherkapazität. Dabei sind diese Fahrzeuge nur an einem Bruchteil des Tages tatsächlich unterwegs. Den Rest der Zeit sind sie abgestellt, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in der heimischen Garage.

Die Elektrofahrzeuge könnten deshalb durch ihre Speicherkapazität zu einem wichtigen zeitlich flexiblen Stromabnehmer werden. Im Projekt wird untersucht, wie der Ladevorgang so gestaltet werden kann, dass das Ladevolumen der Fahrzeuge flexibel als so genannte „Regelleistung“ zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden kann, ohne dass der Nutzer dadurch in seiner Mobilität eingeschränkt wird. Das Projekt geht auch der Frage nach, wie der potenzielle Beitrag von Elektrofahrzeugen in den Markt für Regelleistung technisch und wirtschaftlich eingebracht werden kann. Es klärt, welche Anreize gesetzt werden müssen, um möglichst viele Nutzer für ein solches Modell zu gewinnen. Denn je mehr Fahrzeuge gesteuert geladen werden können, desto mehr Flexibilität steht für das Netz zur Verfügung.

Für drei Projektphasen (ab Februar 2014, September 2014 bzw. März 2015) werden jeweils zehn Teilnehmer gesucht, die über einen Zeitraum von fünf Monaten einen BMW ActiveE in Verbindung mit der Beteiligung an dem modellhaften virtuellen Kraftwerk im Alltagsbetrieb nutzen. Für die dritte Phase sollen die Fahrzeuge räumlich konzentriert in einem Straßenzug oder einer Wohnanlage zum Einsatz kommen, um damit auch eine höhere Netzbelastung als „Smart Grid Stresstest“ darstellen zu können. Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Neues Förderprogramm für Österreich

28. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Am 26. September 2013 hat der österreichische Klima- und Energiefonds die Ausschreibung für sein neues Förderprogramm “eMobilität für alle: Urbane Elektromobilität” gestartet. Mit insgesamt 6 Millionen Euro werden Projekte für leistbare und innovative eMobilitätslösungen in Städten gefördert. Erkenntnisse aus der Forschung sollen mit dem neuen Programm flächendeckend umgesetzt und demonstriert werden. Dabei soll die Elektromobilität sinnvoll in ein ganzheitliches, nachhaltiges Mobilitätssystem der Zukunft integriert werden.

“Die eMobilität als Zukunftstechnologie muss nachhaltig und sinnvoll in das bestehende Verkehrssystem integriert werden. Unser Förderprogramm bringt Forschungs- und Testergebnisse rasch auf den Markt. Wir wollen in langlebige Infrastruktur investieren und die Mittel effektiv nutzen, daher beginnen wir unsere Ausschreibung mit einer Sondierungsphase”, erklärt Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds. Das Programm widmet sich vor allem zwei Aspekten: Einerseits sollen die Kosten für eMobilität auf eine größere Nutzeranzahl verteilt werden. Nicht der Besitz, sondern die Nutzung von eFahrzeugen steht im Vordergrund: Intelligente eTaxi- und eCarsharing-Lösungen ergänzen dabei den ÖPNV. Andererseits gilt es die Reichweite durch den Ausbau der notwendigen Infrastruktur (z.B. Betankung) zu erhöhen. Ziel des neuen Förderprogramms ist es, die Erfahrungen aus den Demonstrationsprojekten in Städten mit mindestens 50.000 Einwohnern umzusetzen und final für die tatsächliche Markteinführung zu optimieren. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

E.ON kauft Ladesäulen in Dänemark

27. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Energiekonzern E.ON hat 770 Ladesäulen des insolventen eMobilitätsanbieters Better Place in Dänemark gekauft. Rund 350 dieser Säulen stehen laut Aussage eines E.ON-Sprechers im öffentlichen Raum. Der Plan sei, die Säulen binnen weniger Wochen wieder für Kunden verfügbar zu machen. Gegenwärtig können Fahrer von Elektroautos keinen Strom zapfen. Über den Verkaufspreis sei mit den Insolvenzverwaltern Stillschweigen vereinbart worden. Der Sprecher betonte, dass E.ON die ehemaligen Kunden von Better Place nicht mit übernimmt.

Da Better Place bereits erhebliche Summen in das Ladenetz investiert habe und E.ON einen günstigen Preis gezahlt habe, rechne sich das Geschäft. Man werde mit dem Betrieb der Säulen Gewinn erzielen, so der Sprecher. Unter Energieversorgern in Deutschland gilt das Angebot von Ladeinfrastruktur hierzulande als defizitär.

Wie eAutos das Stromnetz der Zukunft verbessern

26. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Wissenschaftler gehen davon aus, dass im Jahr 2050 etwa 27 Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland unterwegs sein werden. Wie viel Strom werden diese Autos und Lkws verbrauchen? Woher kommt dieser? Und welche Auswirkungen hat der Mehrverbrauch für Mobilität auf unseren Alltag? Das Fazit einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und seiner Partner fällt eindeutig pro Elektromobilität aus: Demnach verbrauchen all die prognostizierten 27 Millionen Elektrofahrzeuge mit 53,5 Terrawattstunden nur etwa 10 Prozent des deutschen Gesamtstroms und können – vor allem bei einem erwarteten hohen Anteil an Erneuerbarer Energie – die Effizienz der Stromerzeugung sogar noch erhöhen, das Stromnetz entlasten und zu deutlichen CO2-Einsparungen führen.

Trotz des höheren Stromverbrauchs würde laut der Studie der erhöhte Anteil von Elektrofahrzeugen die Umwelt entlasten. Denn Fahrzeuge mit Elektromotor sind um einiges effizienter als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Verglichen mit der Fahrzeugflotte des Jahres 2010 würde der gesamte Energieverbrauch durch den Individualverkehr bis zum Jahr 2050 sogar um zwei Drittel sinken. Sind die Elektrofahrzeuge ausschließlich mit Strom aus Erneuerbaren Energien unterwegs, würde der CO2-Ausstoß der Pkw-Flotte um satte 80 Prozent sinken. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.

Model S mischt norwegischen Automarkt auf

25. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Das Model S des BEM-Mitgliedsunternehmens Tesla Motors elektrisiert Norwegen. Dort ist das Fahrzeug aktuell das Auto, das am häufigsten verkauft wird. 322 Stück in den letzten 4 Wochen – vor dem Golf mit 256 Zulassungen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Top..!

Deutsche Elektroautos holen auf

25. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Die deutsche Autobranche holt in Sachen Elektromobilität auf. Im Jahr 2018 wird Deutschland mit 370.000 produzierten Fahrzeugen pro Jahr der weltweit zweitgrößte Produzent elektrisch angetriebener Autos sein, prognostiziert eine Studie der Beratungsagentur McKinsey. Lediglich in Japan werden mit 950.000 Einheiten noch mehr Elektroautos gebaut. Die USA, bislang globale Nummer zwei, rutscht der Studie zufolge mit 286.000 Fahrzeugen pro Jahr auf Rang drei. Frankreich bleibt mit 74.000 Autos in deutlicher Distanz auf dem vierten Rang. Vorboten der Entwicklung waren den Experten zufolge bereits auf der gerade abgeschlossenen IAA zu sehen: Dort feierten unter anderem die eAutos BMW i3 und VW E-Golf Premiere. Wir sind gespannt..!

Athlon Car Lease Germany und Vattenfall kooperieren

24. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Athlon Car Lease und Vattenfall arbeiten künftig bei der Entwicklung elektromobiler Anwendungen im Geschäftswagen-Leasing in Deutschland zusammen. So wird Vattenfall Ladeinfrastrukturlösungen für Elektrofahrzeuge anbieten insbesondere in den Vattenfall Kernmärkten Hamburg und Berlin im Nordosten Deutschlands sowie bundesweit. Athlon und Vattenfall konzentrieren sich dabei auf die Weiterentwicklung der Ladeinfrastrukturlösungen für Geschäfts- und Flottenkunden. In gemeinschaftlichen Kundenkampagnen und Projekten wollen die beiden Spezialisten für eMobilität diese voran bringen. „Wir haben viel Erfahrung mit eMobility-Ladelösungen, insbesondere mit Geschäfts- und Flottenkunden – von der notwendigen Hardware, den passenden Grünstromverträgen sowie Installations- und Serviceleistungen – und freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Athlon Car Lease Elektromobilität aus einer Hand anbieten können“, so Ulrich Frieser, Leiter der Geschäftsentwicklung Elektromobilität bei Vattenfall.

Elektromobilität und Stadtwerke

22. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Am 25. und 26. September 2013 finden im HOLM-Forum am Frankfurter Flughafen die E2day(s) 2013 statt. Die Fachveranstaltung unter dem Motto „Elektromobilität: MehrWert für Stadtwerke“ bietet einen Einstieg sowie weiterführende Informationen rund um das Thema Elektromobilität. Sie richtet sich an Fach- und Führungskräfte bei Energieversorgern wie auch in der Automobilbranche und in IT-Unternehmen, ebenso an Vertreter aus Forschung und Entwicklung.

Als Keynote-Speaker führt am ersten Tag Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität e.V., thematisch in die aktuellen Themen der Elektromobilität ein. Die Keynote am Morgen des zweiten Tages hält Prof. Dr. Achim Kampker, Geschäftsführer sowie Mit-Gründer der StreetScooter GmbH. Er stellt vor, wie Elektromobilität mit Nutzfahrzeugen umgesetzt werden kann und wie dabei besonders die Belange von Fuhrparks zu berücksichtigen sind. Zudem geht er auf die in Forschungsprojekten und Flottenversuchen erprobte Praxistauglichkeit von eFahrzeugen ein.

Im Anschluss werden in verschiedenen Vorträgen spezifischen Themen rund um die Neue Mobilität aufgegriffen. Die Teilnehmer können sich außerdem in interaktiven Workshops mit ausgewiesenen Experten über die Themen Pedelec-Lösungen, eMobilität aus Unternehmersicht, eCarsharing und eTourismus austauschen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Leverkusen macht den Elektromobilitätstest

21. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Bei der Aktion „Leverkusen macht den Elekromobilitätstest“ stellen die Projektpartner aus der Rheinstadt den Opel Ampera auf die Probe. Zehn der reichweitenunabhängigen eAutos des BEM-Mitgliedsunternehmens wurden am 20. September 2013 der Stadt Leverkusen, dem Fußball-Bundesligisten und Opel-Partner Bayer 04 Leverkusen, der Energieversorgung Leverkusen, der Sparkasse Leverkusen sowie den DEVK Versicherungen zur Verfügung gestellt. Die Testfahrzeuge sind während der Auftaktveranstaltung von Opel an die Projektteilnehmer auf dem Rathausplatz in Leverkusen übergeben worden. Der Elektromobilitätstest soll unterstreichen, wie praxisgerecht und alltagstauglich eMobilität heutzutage ist. Dafür werden die zehn Ampera im Mitarbeiterpool der jeweiligen Partner eingesetzt oder etwa als Dienstfahrzeug des Bürgermeisters verwendet.

„Unser Opel Ampera ist einzigartig. Kein anderes europäisches Elektroauto kann vier Personen bis zu 80 Kilometer rein elektrisch bewegen und darüber hinaus im bivalenten Betrieb zusätzlich über 500 Kilometer weit transportieren – ohne einen Zwischenstopp an der Steckdose einzulegen. Wir sind daher ganz sicher, dass der Ampera beim Elektromobilitätstest in Leverkusen alle Teilnehmer auf ganzer Linie überzeugen wird“, sagt Andreas Marx, Marketing-Direktor von Opel.