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Archiv für Oktober, 2013

Zahl der Ladepunkte nimmt zu

31. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Zahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Deutschland ist von Ende 2012 bis Mitte 2013 um rund 15 Prozent auf nunmehr 4.400 gestiegen. Einer Erhebung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge sind in diesem Zeitraum rund 500 neue Ladepunkte hinzu gekommen. Insgesamt seien nun 652 Städte und Gemeinden mit Ladestationen ausgestattet. Angeführt wird die Liste von Nordrhein-Westfalen mit 1.051 Ladepunkten, gefolgt von Baden-Württemberg mit 916 Stationen und Bayern mit 627. Bezogen auf die Anzahl der Ladepunkte pro 1.000 Quadratkilometer ist Berlin mit 312 Stationen führend. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

eBike-Test: Transparenz und einheitliche Standards

31. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität im Zweirad-Bereich boomt. Stetig wachsende Verkaufszahlen von eBikes und Pedelecs freuen dabei nicht nur die Einzelhändler, sondern die gesamte eMobilitäts-Branche. In den vergangenen Monaten haben jedoch Sicherheitstests vom ADAC und der Stiftung Warentest verschiedene Sicherheitsmängel bei einigen in Deutschland verkauften Modellen zu Tage gebracht. “Die schlechten Testergebnisse und das anschließend hohe mediale Echo haben bei den Kunden verständlicherweise zu Verunsicherungen geführt. Fakt ist: Es gibt bis dato noch immer keine auf Elektrofahrräder ausgelegten Sicherheitsvorschriften. Hier gelten nach wie vor die selben europäischen Normen, wie für konventionelle Straßenfahrräder. Obwohl bei eBikes und Pedelecs durch ihren elektrischen Antrieb und der damit verbundenen höheren Geschwindigkeit sehr viel größere Kräfte auf die einzelnen Bauteile wirken”, so Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität.

“Der BEM fordert deshalb verlässliche Sicherheitsstandards und eine einheitliche Prüfnorm für eBikes und Pedelecs. Dies wäre einerseits eine Hilfestellung für die Verbraucher, da eine standardisierte Regelung hohe Qualität garantiert, gleichzeitig vor mangelhaften Produkten schützt und letztlich ein sicheres Fahrerlebnis gewährleistet. Andererseits schaffen einheitliche Standards auch Klarheit und Orientierung für die verschiedenen Hersteller, Zulieferer und Einzelhändler, die sich bei uns im Bundesverband eMobilität organisieren und engagieren”, betonte Sigl.

In der bis heute andauernden Auseinandersetzung spielt der Begriff „Transparenz“ eine besondere Rolle. Fahrradindustrie und Stiftung interpretieren ihn unterschiedlich. Einen interessanten Artikel zur Thematik finden Sie in der FAZ. Lesenswert..!

Großes Interesse an eMobilität im Tourismus

30. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Unternehmen der Tourismus- und Gastronomiebranche gehören in Deutschland zu den größten Interessenten an Produkten und Lösungen aus dem Bereich der Elektromobilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule Pforzheim in Zusammenarbeit mit dem BEM-Mitgliedsunternehmen EIGHT.

“Grundsätzlich sind deutsche Unternehmen sehr offen, was das Thema Elektromobilität betrifft. Einer der Gründe liegt sicher darin, dass für 80 Prozent der befragten Unternehmer ein grünes Image wichtig bis sehr wichtig ist”, erklärt Christoph B. Rößner, geschäftsführender Gesellschafter von EIGHT. Im Hotel- und Gaststättengewerbe haben bereits 48 Prozent der Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um die Nachhaltigkeit ihres Betriebs zu verbessern. Damit übernimmt die Branche eine führende Position. Befragt nach ihrer Bereitschaft, sich eine hochwertige Solarladestation anzuschaffen, haben 56 Prozent der Gastronomie- und Tourismusbetriebe großes Interesse bekundet. Bemerkenswert ist zudem die überdurchschnittlich hohe Zahlungsbereitschaft der Branche. Wo die deutschen Unternehmen nur in der Minderheit bereit sind mehr als 100.000 Euro für eine hochwertige Solarladestation zu investieren, so gibt es im Hotel- und Gaststättengewerbe eine große Zahl an Betrieben, die sogar zwischen 100.000 und 150.000 Euro ausgeben würden, wenn die Ladestation ihren Vorstellungen entspricht.

Immer mehr Unternehmen setzen auf umweltbewusste Mobilität

30. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Bionade GmbH aus Ostheim an der Ruhr bietet ihren Mitarbeitern seit kurzem die Möglichkeit, gesund und umweltbewusst ins Büro zu fahren. Mit dem Angebot von geleasten Rädern, eBikes und Pedelecs für Mitarbeiter, ist Bionade damit ein Pionier und Vorbild für weitere Arbeitgeber. Das BEM-Mitgliedsunternehmen Leasing eBike ist einer der größten herstellerunabhängigen Anbieter für eBikes und Pedelecs. Geschäftsführer Ronald Bankowsky bietet Unternehmen individuelle Lösungen und Leasingmodelle für den Weg in eine emissionsarme, gesunde Zukunft.

Bankowsky bestätigt den Trend zur grünen Mobilität und erklärt, wie das Leasingmodell funktioniert und wie etwa ein eBike als 13. Gehalt für die Mitarbeitermotivation eingesetzt werden kann: “Der Arbeitgeber fungiert als Leasingnehmer und begleicht die monatlichen Raten für die Räder. Diese überlässt er den Mitarbeitern, die im Gegenzug auf einen Teil ihres Bruttogehaltes in Höhe der Monatsrate verzichten. Steuervorteile für beide Parteien, in Form eines verringerten zu versteuernden Einkommens, sind die positive Folge dieser Konstellation. Der Clou: das Dienstrad kann auch privat von den Mitarbeitern genutzt werden. Möglich macht das die 1%-Dienstwageregelung, die Ende 2012 auf Räder erweitert wurde. In der Summe können die Mitarbeiter im Vergleich zum herkömmlichen Kauf bis zu 40 Prozent des Preises für die hochwertigen eBikes und Pedelecs von Leasing eBike einsparen. Ein gutes Pedelec kostet zwischen zwei- und dreitausend Euro. Privat können die wenigsten Mitarbeiter eine solche Investition schultern. Aber als Alternative für ein monetäres 13. Gehalt vom Arbeitgeber kann ein Pedelec motivierender und nicht zuletzt bindender als der schnöde Mammon sein.”

Optimales Elektromobilitäts-Management

28. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Antrieb und Fortschritt mit „grüner Energie“: In Ostwestfalen-Lippe soll in naher Zukunft ein elektromobiler Wirtschaftsverkehr entstehen, der vor allem mit Strom aus regenerativen Energiequellen gespeist wird. An diesem ehrgeizigen Ziel arbeiten die Hochschule Ostwestfalen-Lippe und das Fraunhofer-Anwendungszentrum Industrial Automation IOSB-INA in Lemgo intensiv und federführend im Verbundprojekt „Elektromobilität in Lippe“ (kurz „EMiLippe“) mit. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit dem Kreis Lippe sowie die Wirtschaftsunternehmen itelligence AG, Herbert Kannegiesser GmbH und Phoenix Contact GmbH & Co. KG sowie die OWITA GmbH auf die Beine gestellt.

„Unsere Forschungsvision ist ein Internet der Dinge, in dem Echtzeitinformationen in allen Ebenen eines technischen Systems in der notwendigen Qualität zur Verfügung stehen. Unsere Entwicklungen und Erkenntnisse in diesem Bereich möchten wir nun auf die eMobilität übertragen, indem wir Fahrzeuge, erneuerbare Energiequellen und Menschen so miteinander vernetzen, dass intelligente Mobilitätslösungen entstehen“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums IOSB-INA, die Motivation zur Durchführung des Projekts. „Elektromobilität ist ein hochkomplexes System, das ein intelligentes Managementsystem erfordert und nur in Gemeinschaft mit starken Partnern durchgeführt werden kann. Dieses starke Konsortium haben wir mit den ausgewählten Unternehmen der regionalen Wirtschaft gefunden“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Stefan Witte, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer an der Hochschule OWL. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

TÜV NORD-Solartankstelle wird aufgerüstet

28. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des Teilprojekts e-autarke Zukunft im Schaufenster Elektromobilität wird auf dem Gelände der TÜV NORD-Konzernzentrale in Hannover in Kürze ein deutschlandweit einmaliges Schnelladesystem installiert, das mit den drei aktuell gängigsten Steckersystemen und damit für alle Fahrzeugtypen ausgestattet sein wird. Künftig sind dort Ladeströme bis zu 32 Ampere Wechselstrom und 60 Ampere Gleichstrom möglich, die das Laden eines marktüblichen eKleinfahrzeuges auf eine halbe Stunde verkürzen. Seit nunmehr zwei Jahren funktioniert die Anlage, auf deren Dach eine Photovoltaik-Anlage Strom produziert, problemlos. TÜV NORD-Mitarbeiter und Autofahrer der Region können hier kostenlos ihre Elektrofahrzeuge aufladen.

Dr. Klaus Kleinherbers, TÜV NORD-Vorstandsmitglied für den Bereich Mobilität: “In der letzten Zeit gewannen skeptische Töne in Sachen Elektromobilität an Gewicht. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass elektrische Antriebe in Fahrzeugen eine gute Zukunft haben werden. Mit der Einführung des VW eUP, des BMW i3 oder auch des Tesla S wird die eMobilität im wahrsten Sinne des Wortes ihre Fahrt wieder beschleunigen. TÜV NORD Mobilität begleitet, unterstützt und treibt die technische Entwicklung alternativer Antriebstechnologien weiter voran. Ein Schritt in diese Richtung ist die Aufrüstung unserer eSTATION mit dem Schnellladesystem. Eine flächendeckende Versorgung mit Anlagen dieser Art wird die Akzeptanz am Markt zusätzlich erhöhen.”

PV in Bewegung: Workshop Elektromobilität

27. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der IAA 2013 sagte: „Wir alle sind überzeugt, dass die Elektromobilität eine immer größere Rolle spielen wird. Das Ziel ist und bleibt, wir wollen bis 2020 eine Millionen Elektroautos auf die Straße bringen“. Dennoch hatten Elektrofahrzeuge 2012 lediglich einen Marktanteil von 0,2%. Es gibt großen Bedarf an intelligenten Geschäftsideen und strategischen Kooperationen.

Der Workshop „PV in Bewegung“ am 22. November 2013 im Rahmen des 14. Forums Solarpraxis in Berlin stellt daher die beiden zentralen Fragen: Ist die Zukunft der Mobilität Erneuerbar? Und wie lässt sich eine Nachhaltige Mobilität flächendeckend umsetzen? Im Vordergrund stehen dabei Geschäftsmodelle für Unternehmen aus der Photovoltaik-Branche in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Bereich Mobilität. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Elektromobilität bewegt Berlin

26. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Welche beruflichen Entwicklungschancen bietet die Elektromobilität? Welche Qualifizierungen gibt es? Welche Kompetenzen sind für Fachkräfte schon heute wichtig und vor welchen Herausforderungen steht die Berliner Bildungslandschaft? Diese Fragen und mehr werden am 15. November 2013 auf einer Fachtagung diskutiert, zu der die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO gemeinsam einladen.

Lernen Sie aktuelle Projekte kennen, informieren Sie sich über Bedarfe und zukünftige Herausforderungen der Branche und diskutieren Sie mit, wenn es um Fragen der Fachkräfteentwicklung und „Karrierewege“ in der Elektromobilität geht. Weitere Informationen rund um die Fachtagung erhalten Sie unter: info@emo-berlin.de.

EU-Bürgerdialog: Energiewende europäisch denken

25. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Bundesregierung, Europäisches Parlament und Europäische Kommission suchen am Montag, 28. Oktober 2013 in der Schinkelhalle in Potsdam das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Was erwarten die Menschen in Deutschland von der Energiepolitik der Europäischen Union? In Potsdam, Wiesbaden, Oldenburg, Chemnitz und Bonn sollen die Menschen im Vorfeld der Europawahl am 25. Mai 2014 in Deutschland die Möglichkeit haben, ihre Fragen zur aktuellen europäischen Politik direkt an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zu richten. In Potsdam stehen Fragen rund um das Thema Energie im Mittelpunkt der Diskussion.

Windkraft im Norden, Solarenergie im Süden – wie geht es weiter mit den Erneuerbaren Energien in Europa? Gibt es eine europäische Energiewende überhaupt? Kann mehr europäischer Wettbewerb die Preise in Deutschland senken? Und wie kann der Netzausbau in Deutschland und Europa effizient und fair gewährleistet werden? Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Diskutieren Sie mit..!

Handwerkerfrühstück zum Thema eMobilität

25. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern der Welt bekommt das Elektroauto einen immer höheren Stellenwert. Informieren Sie sich am 30. Oktober 2013 bei der Veranstaltung Energiefrühstück: Elektromobilität der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main unter anderem über das hessische Förderprogramm und den Stand der Infrastruktur. Nutzen Sie die Möglichkeit bei der exklusiven Sonderschau die Elektroautos BMW i3, Mitsubishi i-MiEV und Outlander PHEV, Opel Ampera, Nissan Leaf, Renault Kangoo und Twizy, smart fortwo electic, Tesla Model S und VW e-up live zu erleben. Einige Autos werden das erste Mal seid der IAA in der Öffentlichkleit präsentiert. Außerdem stehen eine Reihe von eBikes und Pedelecs und andere interessante eFahrzeuge für Sie bereit. Auch über das Thema Ladestationen für zuhause oder im Geschäft können Sie sich informieren.

Unter den interessanten Referenten ist neben dem Präsidenten der Handwerkskammer Bernd Ehinger und Dr. Peter Doepgen von der Hessischen Staatskanzlei unter anderen auch die hessische BEM-Landesvertreterin Susanne Weiß, die Ihnen mehr über den Einsatz von Elektrofahrzeugen für Marketing und Image Ihres Unternehmens erzählt. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie hier.