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Archiv für Januar, 2014

eMobilitätsausstellung und Fachtagung EMA-Nürnberg 2014

31. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Vom 12. bis 13. September 2014 treffen sich Experten aus Industrie und Wissenschaft zur Elektromobilitätsausstellung und Fachtagung in Nürnberg. Die EMA-Nürnberg 2014 bietet führenden Wissenschaftlern und industriellen Anwendern eine Plattform, neueste Trends und Forschungen im Bereich der Elektromobilität zu präsentieren. Parallel zur Fachtagung findet eine Ausstellung zum Thema Elektromobilität statt. Im Rahmen dieser werden Elektrofahrzeuge, Komponenten für Elektrofahrzeuge sowie verschiedene Ladeeinrichtungen vorgestellt. Die Palette reicht dabei von selbst konstruierten und umgerüsteten Fahrzeugen bis hin zu Serienfahrzeugen. Die Ausstellung ist für die Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich. Weiterer Höhepunkt der EMA-Nürnberg 2014 ist ein Wettbewerb für Elektrofahrzeuge. Dabei treten selbstkonstruierte und umgerüstete Fahrzeuge in einem Wettstreit gegeneinander an. Zudem findet eine Bewertung der Konstruktion der Fahrzeuge durch eine Fachjury statt. Detaillierte Informationen rund um die Veranstaltung sowie zum Call for Papers finden Sie hier.

Schweiz: Klimaziele nur mit Ausweitung der eMobilität realisierbar

30. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Schweiz hat sich mit dem revidierten CO2-Gesetz das Ziel gesetzt, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 20 Prozent zu verringern. Mit dem Bericht, den der Bundesrat im Auftrag des Nationalrates erarbeiten ließ, liegt nun erstmals eine umfassende Betrachtung der Potenziale und Kosten vor. Die nötigen Maßnahmen, um die angestrebten Ziele bis 2020 zu erreichen, würden je nach Sektor zwischen 150 und 320 Franken pro reduzierter Tonne CO2 verursachen. Längerfristig wären aber starke Kostensenkungen zu erwarten. Würden die geplanten Maßnahmen über das Jahr 2020 hinaus fortgeführt und laufend weiter verstärkt, könnten bis 2050 Emissionseinsparungen von rund 45 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 erzielt werden, schreibt das Umweltdepartement (UVEK).

Um die globale Temperaturzunahme auf maximal 2 Grad zu begrenzen, müssten die Industrieländer ihre Emissionen bis 2050 allerdings um mindestens 80 Prozent reduzieren. Will die Schweiz dieses Ziel erreichen, müsste sie noch zusätzliche Maßnahmen ergreifen, die tendenziell teurer wären. So müsste beispielsweise die Rate der Gebäudesanierungen deutlich erhöht und die Elektromobilität stark ausgebaut werden.

Niederlande: Elektrische Busflotte

29. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die südniederländische Stadt Breda hat ein ambitioniertes Ziel: Im Jahr 2015 soll der gesamte Linienbusverkehr des Stadtzentrums auf Elektrobusse umgestellt werden. Damit wäre die Stadt mit knapp 180.000 Einwohnern nach eigenen Angaben die erste Stadt in Europa, die nur noch (teil-)elektrische Busse im Öffentlichen Personennahverkehr fahren lässt. Insgesamt sollen 34 Elektrobusse zum Einsatz kommen. In den letzten 12 Monaten wurden verschiedene Bus-Typen getestet (u.a. zwei Hybrid-Busse, die bei der Veolia Transport Brabant NV eingesetzt wurden), die Ergebnisse waren so positiv und überzeugend, dass die Provinz beschlossen habe, den kompletten städtischen Busverkehr schon bis 2015 zu elektrifizieren. Zudem habe die Stadt die Absicht bekundet, bis zum Jahr 2044 CO2-neutral zu werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

WHZ bringt Elektroautos auf Zwickaus Straßen

28. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Professuren Elektrische Energietechnik/Regenerative Energien und Wirtschaftsinformatik der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) suchen gemeinsam mit dem Autoservice Demmler aus Wilkau-Haßlau nach Umsetzungsmöglichkeiten einer breitenwirksamen Einführung von Elektrofahrzeugen. Dazu sollen im Rahmen des Projektes „Elektromobilität vor Ort aus einer Hand in der Zukunft“ (ZemO) neue Formen der Mobilität mit Elektrofahrzeugen entwickelt und erprobt werden.

Zusammen mit den Projektpartnern Autoservice Demmler, der Sächsischen Energieagentur (SAENA) und dem BEM-Mitgliedsunternehmen TÜV Rheinland hat sich die WHZ vor diesem Hintergrund zum Ziel gesetzt, einen Pool von 20 mietbaren Elektrofahrzeugen aufzubauen – darunter verschiedene Modelle, wie bspw. auch ein Kleintransporter. Mieten kann diese Elektrofahrzeuge potenziell jeder. Auch die WHZ hat bereits zwei Elektrofahrzeuge bis Ende des Jahres in ihren Bestand aufgenommen. Ansprechpartner in Sachen Vermietung ist der Autoservice Demmler, auf dessen Gelände die Fahrzeuge gewartet werden. Mit Hilfe der Projektmittel können dort in Zukunft auch Elektrofahrzeuge über neu geschaffene Ladesäulen geladen werden. Darüber hinaus besteht die Absicht, ein Geschäftsmodell unter dem Titel „Kaufe deine Mobilität“ ins Leben zu rufen. Dabei würde der Kunde zwar ein Elektrofahrzeug besitzen, könnte sich aber vom Autoservice Demmler im Bedarfsfall, z.B. für Langstrecken, ein passendes Fahrzeug zur Verfügung stellen lassen. Vom Projekt profitiert auch die WHZ. So werden zu Forschungszwecken alle 20 Mietfahrzeuge mit Mess- und Monitoringsystemen ausgestattet, mit deren Hilfe die technischen Daten und auch die Fahrstrecken nachträglich ausgewertet werden sollen.

eMobilitätswochen im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof

27. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die eMobilitätswochen von Volkswagen in den Hangars des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof bietet in der Zeit zwischen dem 08. und dem 21. März 2014 Ausstellungen, Interaktionen, Unterhaltung und Erklärungen rund um das Thema Elektromobilität. An ausgewählten Tagen gibt Volkswagen auch der Öffentlichkeit die Möglichkeit, dieses Angebot wahrzunehmen inklusive dem Angebot von Probefahrten.

Ziel ist es, den Journalisten und Analysten, die zur Jahrespresse- und Investorenkonferenz am 13. März 2014 anreisen, die Möglichkeit zu bieten, sich einen umfassenden und detaillierten Überblick über die Leistungsfähigkeit des Volkswagen Konzerns im Bereich der Elektromobilität zu verschaffen. Volkswagen hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2018 Marktführer in der eMobilität zu werden. Vor diesem Hintergrund sollen in den nächsten Jahren zahlreiche Volumenmodelle mit Hybridantrieb und reinem Elektroantrieb in den Markt starten. Bereits im Markt sind die Volkswagen-Modelle Touareg Hybrid1, Jetta Hybrid2 und – seit Ende letzten Jahres – der e-up!3. In Kürze folgt der e-Golf und Mitte des Jahres der Golf GTE – der erste Volkswagen mit einem Plug-In-Hybrid Antrieb. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Schweiz: Lasten-eBike statt Auto

26. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

In Zukunft sollen im Rahmen des Projekts CaKI-Bike mehr schweizer Familien für Einkäufe oder den Kinder-Transport per Cargo-Elektrorad gewonnen werden. Das Projekt stellt jetzt ausgewählten Familien in Bern drei Monate lang für einen Test das “Load hybrid” von Riese und Müller kostenlos zur Verfügung. Laut Erhebungen ändern Familien bei veränderter Lebenssituation – wie nach der Geburt eines Kindes – ihr Mobilitätsverhalten und steigen vom Rad auf das Auto um. Das Projekt CaKI-Bike möchte nun zeigen, dass das unnötig ist, da der Transport von Kindern oder Lasten auch mit einem Cargo-eBike zu schaffen sei. Das Projekt möchte auch zeigen, wie ressourcenschonend Lasten-eBikes zu nutzen sind und testet daher das sogenannte Bike-Sharing, also das Teilen des Cargo-eBikes mit Nachbarn oder Freunden. Für die Bewerbung kommen vorerst Familien aus Bern infrage, die sich ab sofort – gemeinsam mit zwei weiteren Familien – anmelden können.

Das Projekt CaKi-Bike hat die Schweizer Mobilitätsakademie initiiert und es wird gemeinsam mit dem städtischen Energieversorger Energie Wasser Bern und der Energie Schweiz durchgeführt. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

Bewerber für das Projekt LangstreckE gesucht

25. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Seit Mai 2013 sind in und um Leipzig 15 BMW ActiveE bei bisher 29 Berufspendler im täglichen Einsatz und haben seitdem über 200.000 Kilometer zurückgelegt – im Durchschnitt waren es rund 105 Kilometer pro Tag. Für die letzten beiden Projektphasen werden wieder Bewerber gesucht. Bei dem Projekt „LangstreckE“ geht es im Kern um die Fragestellung, wie ein Elektrofahrzeug auch im Grenzbereich der verfügbaren Batteriereichweite komfortabel eingesetzt werden kann. Nach Abschluss der ersten beiden Nutzerphasen hat sich gezeigt, dass 90 % der Nutzer mit dem BMW ActiveE zufrieden sind und einem Freund mit ähnlichem Fahrprofil ebenfalls ein Elektrofahrzeug empfehlen würden.

In jeder der fünf Phasen bekommen je 15 Privatnutzer für einen Zeitraum von 12 Wochen einen rein elektrisch betriebenen BMW ActiveE überlassen, mit dem sie ihren täglichen Arbeitsweg zurücklegen. Voraussetzung für die Auswahl dieser Personen ist, dass sie mindestens 70 Kilometer pro Tag fahren. Das Projekt läuft noch bis Herbst 2014. Für die letzten beiden Phasen sucht die Technische Universität Chemnitz noch Bewerber. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

VDE-Institut in Expertengremien berufen

24. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut, Mitglied im Bundesverband eMobilität, engagiert sich auch international für die Sicherheit von Elektrofahrzeugen. Ab sofort setzt die Europäische Kommission auf die Kompetenz der Fachleute und berief einen Vertreter des VDE-Instituts in zwei Expertengruppen. Süleyman Berber vom VDE-Institut ist Mitglied der Gremien, die für die Genehmigung neu entwickelter Elektrofahrräder, Elektroroller und -motorräder zuständig sind. „Der Aufgabenbereich umfasst zwei-, drei- oder vierrädrige Fahrzeuge, für die man ein grünes Kennzeichen, Führerschein und Helm benötigt“, erläutert Berber. Dazu können neben superschnellen eBikes, so genannten S-Pedelecs, Elektroroller oder Rollstühle gehören. In ähnlicher Funktion vertritt Berber das VDE-Institut bereits seit 2012 bei den Vereinten Nationen. Dort ist das VDE-Institut als Nicht-Regierungsorganisation (Non-Governmental Organization, NGO) akkreditiert.

Dabei geht es vor allem um die elektromagnetische, elektrische und funktionale Sicherheit sowie die Batteriesicherheit. „Der Einsatz von Fahrzeugkomponenten, die mit hoher, berührungsgefährlicher Spannung betrieben werden, ist eine neue Herausforderung für die Automotive-Industrie“, sagt der VDE-Experte. In die EU-Gremien bringt Berber seine UN-Erfahrung ein: „Die Typ-Zulassungsverfahren werden weltweit harmonisiert. Deshalb arbeiten wir in der EU daran, von der UN verabschiedete Regeln zu übernehmen.“

Neuer Hauptstadt-Repräsentant beim Bundesverband eMobilität

23. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Mit Beginn diesen Jahres unterstützt Till Rumohr den Bundesverband eMobilität als neuer Hauptstadt-Repräsentant auf Veranstaltungen und Events in Berlin. Er vertieft in dieser Funktion die Kontakte zur Bundespolitik sowie den in der Bundeshauptstadt ansässigen bzw. vertretenen Institutionen, Unternehmen und Verbänden. „Wir freuen uns, mit Till Rumohr einen engagierten Kommunikationsexperten und bereits bestens vernetzten Kopf der eMobilitäts-Branche gewonnen zu haben. Durch seine beruflichen Erfahrungen und sein ausgezeichnetes Kontaktnetzwerk ist er der ideale Verbandsrepräsentant in Berlin, um sowohl die Interessen unserer Mitgliedsunternehmen in der Hauptstadt zu vertreten als auch neue Kontakte zu relevanten Unternehmen und zur Politik herzustellen“, betont BEM-Präsident Kurt Sigl.

Till Rumohr, der sich in den letzten drei Jahren in seiner Rolle als Produktmanager und Verantwortlicher für internationalen Vertrieb und Marketing beim BEM-Mitgliedsunternehmen Veloform Media bereits regelmäßig auf Veranstaltungen und Messeauftritten des Bundesverbands eMobilität eingebracht hat, freut sich auf die neue Herausforderung: “Ich bin dem BEM und seinem Engagement für eine Neue Mobilität bereits seit mehreren Jahren eng verbunden. Als Hauptstadt-Repräsentant werde ich mich künftig noch aktiver einbringen können.”

car2go und Flinkster wollen ihre zentralen Dienste verknüpfen

23. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Unternehmen Daimler Mobility Services GmbH (car2go und moovel) und Deutsche Bahn AG mit ihrer Tochter DB Rent GmbH (Flinkster und Call a Bike) haben eine Absichtserklärung über die Verknüpfung von car2go und Flinkster unterzeichnet. Damit sollen die beiden Segmente des stationsunabhängigen (Free-Floating) und des stationsbasierten Carsharing miteinander vernetzt werden. Den Kunden der Daimler Mobility Services (DMS) und der Deutschen Bahn (DB) stehen deutschlandweit ab Sommer ein nahezu flächendeckendes Netz an Carsharing-Angeboten mit insgesamt mehr als 6.600 Fahrzeugen sowie Deutschlands größtem Mietfahrradsystem mit 8.500 Call a Bike zur Verfügung.

car2go und Flinkster ergänzen sich sehr gut: Das Angebot von Flinkster zielt auf Kunden, die eine längere Fahrt planen und die wieder am Ausgangspunkt enden soll. car2go wendet sich an Kunden, die spontan und kurzfristig ein Fahrzeug mieten wollen, ohne es am Ausgangspunkt wieder abgeben zu müssen. Damit erfüllen die beiden Konzepte unterschiedliche Nutzungsbedürfnisse. Die Verknüpfung von stationsbasiertem und stationsunabhängigem Carsharing schafft ein sehr breites und flexibles Angebot für die Kunden der beiden Unternehmen. Die Umsetzung der Kooperation soll Mitte 2014 starten. Dann werden Kunden der DMS das Angebot von Flinkster und Call a Bike über die Mobilitäts-App moovel buchen und nutzen können. Flinkster-Kunden der DB Rent wird es möglich sein, car2go Fahrzeuge über die Flinkster-Plattform anzumieten. Die Buchung und Durchführung des Mietvorganges soll jeweils Smartphone-basiert erfolgen. Eine doppelte Registrierung ist nicht erforderlich.