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Archiv für Februar, 2014

BMW launcht neue Fahrradkollektion

28. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Einen Fahrzeug-Launch der besonderen Art bietet BMW im Frühjahr 2014: Der Münchner Automobilhersteller präsentiert seine neue Fahrradgeneration. Mit innovativem Rahmendesign sowie spezifischem Know-how aus dem Automobilbau will BMW seine Kompetenz im Zweirad-Segment unterstreichen. “Bei der Design-Ausrichtung der Fahrradkollektion 2014 lag unser Hauptaugenmerk darauf, die Formensprache von BMW mit den Kundenerwartungen zu verbinden und eine Produktpalette mit starkem Familiencharakter zu gestalten“, so Evgueni Maslov, Senior Designer DesignworksUSA. Die neue Fahrradflotte umfasst neben dem BMW Cruise Bike auch eine besonders sportliche M Version sowie das Cruise e-Bike. Auch das BMW Trekking Bike, der komfortable und funktionale Allrounder, zählt zur neuen Kollektion.

Wie beim Vorgängermodell setzen die Bayern bei ihrem Elektrofahrrad auf den Bosch-Mittelmotor. Das Pedelec verfügt aber über einen stärkeren 400-Watt-Akku für längere Reichweite als bisher. Außerdem kommt an dem neuen Elektrorad auch die von Bosch angebotene Walk-Funktion zum Einsatz. Damit müssen Radler ihr Fahrzeug in der Fußgängerzone künftig nicht mehr schieben, mit der Zusatzfunktion gleite es fast wie von selbst. Das BMW-Pedelec kostet 2.799 Euro und ist ab März in ausgewählten BMW-Autohäusern erhältlich. Mehr Informationen zu den jeweiligen Fahrrad-Modellen 2014 und ihrer Ausstattung gibt es ebenfalls ab März unter www.bmw-shop.de.

Elektro-Nutzfahrzeug von German E-Cars kurz vor Zulassung

28. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Am 27. Februar 2014 absolvierte der vom BEM-Mitgliedsunternehmen German E-Cars elektrifizierte Highlifter auf dem Flughafen Kassel-Calden seinen abschließenden Test vor der Zulassung. Bereits im Oktober letzten Jahres präsentierte German E-Cars gemeinsam mit DOLL Fahrzeugbau das Elektro-Nutzfahrzeug auf der inter airport in München. Das Fahrzeug der Klasse über 12 Tonnen wird nach der Zulassung seinen Einsatz auf unterschiedlichen europäischen Flughäfen antreten um dort als Cateringfahrzeug die kulinarische Versorgung der Fluggäste zu gewährleisten. Mit der Entwicklung des voll elektrifizierten Nutzfahrzeuges zeigt German E-Cars, dass Mobilität mit lokal null Emissionen im Bereich schwerer Nutzfahrzeuge schon heute möglich und längst keine Zukunftsvision mehr ist. Weitere Informationen zum Fahrzeug finden Sie hier.

StorageDay bietet direkten Vergleich von Speichersystemen

27. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Konferenzmesse Energy Storage der Messe Düsseldorf baut ihr Angebot für Handwerker und Energieberater aus. Im Rahmen des dritten Konferenztages am 27. März 2014 findet nun der 4. StorageDay der SolarAllianz Network SAN GmbH statt. Dabei präsentieren Hersteller und Distributoren in Kürze das Funktionsprinzip sowie die Besonderheiten ihrer Speicherlösungen und stellen sich anschließend den kritischen Fragen der Teilnehmer. Dadurch erhalten insbesondere Installateure, Solarteure und Energieberater die einmalige Gelegenheit, verschiedene Speichersysteme direkt zu vergleichen und sich so einen schnellen, kompakten Überblick zu verschaffen.

„Verbraucher wenden sich meistens direkt an Handwerker und Energieberater, wenn sie sich für eine Energiespeicherlösung interessieren“, erklärt Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. „Wir freuen uns, diesen wichtigen Akteuren auf der Energy Storage ein Forum bieten zu können.“ Ziel der Veranstaltung ist es, den schnell wachsenden Stromspeichermarkt verständlich zu machen und die Marktentwicklung weiter voranzutreiben. Für Unternehmen ist der StorageDay eine ideale Plattform zum Austausch mit bestehenden und potenziellen Partnern. „Die Veranstaltung ist für Hersteller ein Praxis-Check ihrer Speichersysteme. Gewonnene Eindrücke und neue Ideen können direkt in die Weiterentwicklung ihrer Produkte, den Vertrieb, das Marketing und den Service einfließen“, unterstreicht Andreas Muntinga, Geschäftsführer der SolarAllianz Network SAN GmbH. „Teilnehmer auf der anderen Seite erhalten einen kompakten Überblick und die Möglichkeit des Direktkontakts mit den Herstellern.“

Deutscher Mitsubishi Importeur errichtet erste Schnellladestation

27. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Beisein des Rüsselsheimer Oberbürgermeisters Patrick Burkhardt wurde die erste Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in Rüsselsheim an der Deutschlandzentrale des BEM-Mitgliedsunternehmens MMD Automobile GmbH offiziell eingeweiht. Mit der vom BEM-Mitgliedsunternehmen e8energy gelieferten Ladestation lassen sich beim deutschen Importeur von Mitsubishi Automobilen gleichzeitig zwei Elektrofahrzeuge aufladen – entweder im Schnellladevorgang in weniger als 50 Minuten (80 Prozent) oder herkömmlich in sieben Stunden am 230-Volt-Anschluß. Besitzer von Elektroautos können hier ab sofort ihre Fahrzeuge schnell und kostenlos aufladen.

MMDA Geschäftsführer Werner H. Frey demonstrierte dem Rüsselsheimer Oberbürgermeister mit einem Plug-in Hybrid Outlander den schnellen Ladevorgang. „Mit dieser Ladestation wollen wir an unserer Unternehmenszentrale in Rüsselsheim ein Zeichen setzen und die Elektromobilität fördern, indem wir dazu beitragen, die notwendige Infrastruktur zu schaffen. Durch die Möglichkeit des Schnellladens wird der Einstieg in diese umweltfreundliche Technologie jetzt noch attraktiver“, betonte der MMDA Geschäftsführer. Die Ladesäule bezieht ausschließlich Ökostrom von den Rüsselsheimer Stadtwerken.

Hauptstadtkonferenz Elektromobilität

26. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO präsentiert zum zweiten Mal die Hauptstadtkonferenz Elektromobilität im Berliner Rathaus unter dem Motto “Elektromobilität made in Berlin und Brandenburg” am 26. März 2014. Die Hauptstadtregion ist auf dem Weg vom Labor zum internationalen Vorbild. Diskutieren Sie mit renommierten Experten über das Thema Neue Mobilität. Anmeldeformular und Programm finden Sie hier.

EU: Grünes Licht für strengere CO2-Grenzwerte

26. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Automobilhersteller müssen in der EU ab 2020 schärfere Klimaauflagen für Neuwagen einhalten, bekommen bei der Umsetzung aber mehr Zeit als ursprünglich geplant. Das EU-Parlament stimmte am 25. Februar 2014 in Straßburg für diesen Kompromiss. Bei neuen Autos soll die Obergrenze für den Ausstoß von CO2 ab 2021 auf 95 Gramm pro gefahrenen Kilometer (g/km) gesenkt werden. Dabei müssen ab 2020 bereits 95 Prozent der Flotte diesen Wert unterschreiten. Ab 2015 soll der zulässige Grenzwert zunächst bei 130 g/km liegen. Die neuen Bestimmungen sollen für Hersteller gelten, die pro Jahr mehr als 1.000 Fahrzeuge produzieren. Supercredits für Neuwagen, die weniger als 50 g/km ausstoßen, werden nur zwischen 2020 und 2022 gewährt: 2020 zählen sie doppelt, 2021 wird der Faktor 1,67 angerechnet, 2022 dann der Faktor 1,33. Weitere Informationen zum Beschluss des EU-Parlaments finden Sie hier.

The New Motion erreicht Etappenziel beim Aufbau von Ladeinfrastruktur

25. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Seit 2011 arbeitet das BEM-Mitgliedsunternehmen The New Motion, Anbieter von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge, zusammen mit Partnern wie Opel, Nissan, Toyota Foundation, E-Laad, Alliander und Q-Park sowie dem damaligen niederländischen Wirtschaftsminister Maxim Verhaken am sogenannten „Green Deal“, in dessen Rahmen eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Europa aufgebaut werden soll.

Weltweit hat The New Motion vor diesem Hintergrund das bis dato größte und am schnellsten wachsende Netzwerk von intelligenten Ladestationen für Elektroautos aufgebaut. Der niederländische Wirtschaftsminister Henk Kamp gratulierte The New Motion bei der Eröffnung des zehntausendsten Ladepunktes: „The New Motion hat sehr gut auf die Bedürfnisse der Menschen, die Elektroautos fahren wollen, reagiert und erreicht, dass Deutschland, Belgien und die Niederlande jetzt eine hohe Dichte an Ladepunkten haben. Elektromobilität hat sich bewährt, gerade hier in den Niederlanden. Wir führen bei der Anzahl an Transaktionen für elektrisches Laden und sind somit ein Beispiel für den Rest der Welt.“

ZSW-Testzentrum für Fahrzeugbatterien erweitert

20. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Ob in dezentralen Stromspeichern, Elektrofahrrädern, eMotorrädern oder elektrisch angetriebenen Autos – immer häufiger kommen dafür energiereiche Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Das europaweit bekannte Test- und Entwicklungszentrum für Batterien am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg ZSW in Ulm wurde deshalb um einen Shaker und einen Schockprüfstand erweitert. So sollen Unfälle, mechanische Stöße oder Rütteln auf Kopfsteinpflaster unter realitätsnahen Bedingungen simuliert werden. Auf dem Shaker können Batteriemodule bis 70 Kilogramm Gewicht mit einer Beschleunigungskraft von 25 Kilonewton getestet werden. Eine dreidimensionale Beschleunigungs-Messung erlaubt zudem eine individuelle Schwachstellensuche im Objekt. Der Schockprüfstand simuliert extreme Beschleunigungskräfte, die bis zum 300-fachen des eigenen Gewichts gehen. Diese g-Kräfte treten bei Zusammenstößen auf.

Besonders wertvoll sind die Tests in Kombination mit weiteren Belastungen. Die ZSW-Forscher können gleichzeitig zu den dynamischen mechanischen Erschütterungen Temperaturwechsel von -60 bis +150 Grad Celsius erzeugen, die Batterien elektrisch laden und entladen sowie die Luftfeuchtigkeit variieren. Des Weiteren sind auch statische Belastungsprüfungen wie Crush- und Nageltests bis 100 Tonnen Belastung vertikal und 50 Tonnen horizontal möglich. So lassen sich die Belastungsgrenzen und Schwachstellen schnell herausfinden. Ein zusätzlicher Vorteil für Testkunden am ZSW ist die über die Prüfungen hinausgehende Kompetenz der Experten in Ulm. Die Expertise aus Materialforschung, Systemtechnik und Produktionstechnologie ist entscheidend für die Fehlerbewertung und -behebung von Batterieschäden.

Energiewende auf 4 Rädern

19. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende ist die Speicherung von Erneuerbarer Energie zu Produktionszeiten und die Rückführung ins Netz zu Lastspitzen. Einen bedeutenden Fortschritt in dieser Richtung hat jetzt das Technologie-Transfer-Zentrum für Elektromobilität (TTZ) der Hochschule Würzburg-Schweinfurt erzielt. Nach einem Jahr Entwicklungszeit wurde unter der Leitung von Professor Dr. Ansgar Ackva mit Elektrofahrzeugen des BEM-Mitgliedsunternehmens Mitsubishi Motors der Prototyp einer „Powerbox“ zur bidirektionalen Anbindung eines Elektrofahrzeugs an das Energienetz entwickelt.

Mitsubishi Motors ist zurzeit der einzige Hersteller, der in Deutschland ein bidirektional ladefähiges Elektrofahrzeuge in Serie anbietet. Mit diesem in Europa einzigartigem System können eFahrzeuge wie der Plug-in Hybrid Outlander als mobile Pufferspeicher im Stromnetz genutzt werden. Der Prototyp ermöglicht das gesteuerte Laden und Entladen der Elektrofahrzeuge und so erstmals die effektive Einbindung von Serienfahrzeugen in Smart-Grids. Mit der bidirektionalen Power Box der Hochschule, steht jetzt ein Pufferspeicher auf 4 Rädern zur Verfügung, der als AC/DC-Wandler für das heimische Laden an der Steckdose genutzt werden kann, und gleichzeitig als Notstromaggregat für Haushaltanwendungen dient.

Schweden setzen auf Elektromobilität im Busverkehr

19. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Stadt Umeå in Nordschweden setzt verstärkt auf Elektromobilität im öffentlichen Personennahverkehr. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, acht moderne vollelektrische Niederflurbusse zu bestellen. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als sieben Millionen Euro. Auftragnehmer ist die schwedische Firma Hybricon Bus Systems AB; das Antriebssystem kommt vom deutschen Elektromotorenbauer Ziehl-Abegg.

Ein 12-Meter-Stadtbus (HAW 12 LE) mit dem Radnabenantrieb ZAwheel des BEM-Mitgliedsunternehmens Ziehl-Abegg fährt seit 2012 in Umeå zwischen Innenstadt und Flughafen. Die Betriebszeit beträgt täglich 18 Stunden. Die Universitätsstadt testete in zweierlei Hinsicht: Hält der von Hybricon für die Kälte optimierte elektrische Stadtbus, was der Systemanbieter verspricht? Bewährt sich der neuartige, getriebelose Antrieb ZAwheel unter den erschwerten Temperaturbedingungen im Feldversuch? – „Die Bestellung von acht Elektrobussen zeigt, dass wir eine sichere und verlässliche Lösung für Elektromobilität im Stadtbusverkehr entwickelt haben“, sagt Jonas Hansson, der Vorstandsvorsitzende von Hybricon. Peter Fenkl, der Vorstandschef von Ziehl-Abegg, fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass Hybricon mit unserem getriebelosen Radnabenantrieb ZAwheel in Schweden die Erfolgsgeschichte im öffentlichen Personennahverkehr fortschreiben kann.“