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Archiv für Juli, 2014

Panasonic steigt in Tesla Gigafactory mit ein

31. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Zwischen dem BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla und Panasonic ist scheinbar eine erste Vereinbarung über die Zusammenarbeit beim Aufbau und Betrieb der Gigafactory erzielt worden. Nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Nikkei wird Panasonic zunächst 219 Millionen US-Dollar für die Maschinen-Ausstattung der Fabrik zur Herstellung von Batterien investieren. In einem weiteren Investment sollen zusätzlich 700 Millionen Dollar in das Projekt fließen. Dadurch übernimmt Panasonic rund 20 Prozent des 5 Milliarden teuren Tesla-Projekts.

Bereits seit einigen Jahren ist Panasonic an Tesla beteiligt und fertigt die Batterien für die Tesla-Modelle. In einem Vertrag von 2013 haben die beiden Partner ihre 2011 beschlossene Zusammenarbeit erneut festgeschrieben. Bis 2017 wird Panasonic an Tesla alleine 2 Milliarden Batteriezellen liefern.

Erster Plug-in Hybrid von Audi nun in Europa bestellbar

31. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Ab sofort ist der erste Plug-in Hybrid von Audi, der A3 Sportback e-tron, für Kunden in Europa bestellbar. Rund 410 europäische Audi-Händler – davon 105 in Deutschland – bieten das Fahrzeug auf dem deutschen Markt zu einem Basispreis von 37.900 Euro an. Ein individueller Installationscheck, das Sonderpaket „e-tron plus“ und Ökostrom von Audi gibt es laut Hersteller oben drauf. Der kompakte Stromer soll im Winter an die ersten Kunden übergeben werden. „Der A3 Sportback e-tron ist ein weiterer wichtiger Schritt für Audi in Richtung nachhaltiger individueller Mobilität“, sagt Wayne Griffiths, Leiter Vertrieb Deutschland der AUDI AG. „Die durchweg positive Resonanz unserer Händler auf den A3 Sportback e-tron zeigt, dass die Kombination aus effizienter Antriebstechnologie und nachhaltigem Energieträger auf dem Markt hervorragend ankommt.”

GreenTec Awards und ProSiebenSat.1 bilden grüne Allianz

30. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Mediengruppe ProSiebenSat.1 baut ihr Engagement bei den GreenTec Awards weiter aus. Neben der Kategorie Galileo Wissenspreis, die sich bereits zum dritten Mal im Wettbewerb von Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis befindet, erhält nun auch die Kategorie Start-up prominente Unterstützung aus München und heißt ab sofort ProSiebenSat.1 Accelerator Startup-Preis. Mit dem neuen Namen lockt auch erstmals ein attraktives Preisgeld. Wer gewinnt, bekommt die perfekte Unterstützung für einen erfolgreichen Markteinstieg: ein dreimonatiges Förderprogramm mit einem kostenlosen Arbeitsplatz in den Büros von ProSiebenSat.1, Intensiv-Coaching von internationalen Experten sowie Startkapital von 25.000 Euro. Das Ziel des Preises ist es, Entrepreneurship zu fördern und auf vielversprechende Gründungen mit einem Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz hinzuweisen.

„Deutschland wirbt für sich als Land der Ideen, und diesem Gedanken fühlen wir uns verbunden. Wir möchten vor allem Kreativität, innovatives Denken und Gründergeist belohnen und dabei unterstützen, den Traum vom eigenen Geschäftserfolg zu verwirklichen. Wir freuen uns sehr, die GreenTec Awards jetzt auch mit unserem Startup-Förderpreis zu unterstützen und damit hierzulande die Entwicklung nachhaltiger Technologien voranzutreiben“, so Dr. Christian Wegner, Digitalvorstand ProSiebenSat.1, über die erweiterte Kooperation mit den GreenTec Awards. Marco Voigt, Initiator der GreenTec Awards, freut sich über die Neuausrichtung des Preises: „Mit dem Engagement von ProSiebenSat.1 erhält nicht nur die Kategorie sondern der ganze Wettbewerb eine neue Dimension. Zum ersten Mal winkt dem Gewinner ein Preisgeld in Form eines Startkapitals von 25.000 Euro und ein professionelles Förderprogramm. So kann aus einer guten Idee ein fundiertes Geschäftsmodell werden.“

Ergebniskonferenz des EU-Projekts E-Mobility NSR

29. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Seit einiger Zeit entwickeln Regionen und Städte in Europa und insbesondere in der Nordseeregion Strategien und Aktionspläne zur Förderung der Elektromobilität. Um das Potenzial der Elektromobilität für örtliche, aber auch für regionale Verkehre stärker auszuschöpfen, setzt man derzeit in Europa eine Reihe verschiedener Anreize. Viele dieser Aktivitäten sind jedoch nicht gut genug aufeinander abgestimmt, so dass sich die Einführung von elektromobilen Lösungen in der Realität tatsächlich auf nur wenige Städte oder Regionen beschränkt. So bleiben viele Chancen für eine Weiterentwicklung und das Wachstum dieses nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilitätssektors derzeit noch ungenutzt.

Vor diesem Hintergrund wurde das Interreg IVB NSR Projekt „E-Mobility NSR“ ins Leben gerufen. In den letzten drei Jahren arbeiteten elf Partner aus sieben Nordseeanrainerstaaten zusammen an der Weiterentwicklung und Förderung der Elektromobilität im Nordseeraum. Organisiert vom Forschungs- und Transferzentrum “Applications of Life Sciences” (FTZ-ALS) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg präsentiert das internationale Partnerkonsortium zum Anschluss des Projekts am 01. September 2014 in Hamburg die wesentlichen Ergebnisse. Die Projektpartner präsentieren ihre Resultate aus Themenbereichen wie bspw. Multi-level Policy-Making, Stakeholder Strategies, Ladeinfrastruktur, Smart Grid Lösungen, Elektromobilitätsinformationszentren sowie EV-Einsatz für urbane Fracht -und Logistik. Als weiteres Highlight der Veranstaltung wirft Keynote-Speaker Dr. Martijn van der Steen, Netherlands School of Public Administration/NL, einen Blick in die Zukunft der Elektromobilität in Europa in den nächsten Jahren. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

eBike-Test von Stiftung Warentest in der Kritik

28. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Trotz der besseren Noten kritisieren Hersteller, Gutachter und Verbände das Vorgehen der Warentester bei der Erhebung der aktuellen Testergebnisse scharf und ziehen die Ergebnisse in Zweifel. Bereits im letzten Jahr hatte es einen Pedelec-Test der Stiftung Warentest gegeben, der von der Zweiradwirtschaft, aber auch vielen weiteren Experten massiv kritisiert wurde. Dabei geht es den Kritikerin nicht etwa darum, dass die eBikes zu hart getestet worden wären, wie vielfach vermutet wird und die Stiftung immer wieder betont, sondern um teilweise grundsätzlich falsche eBike-Testungen, Intransparenz und Merkwürdigkeiten in den Aussagen. Die Kollegen von e-bikeinfo.de haben die wichtigsten Punkte in einem lesenswerten Artikel zusammen gefasst.

Nissan: Neue Anlaufstelle für eAutos in Essen

28. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Mit BK Motors startet Ende August 2014 ein neuer Nissan Partner in Essen: Das Autohaus an der Frohnhauser Straße vertreibt exklusiv Modelle des BEM-Mitgliedsunternehmens Nissan – darunter auch rein elektrisch angetriebene Modelle wie den Nissan Leaf oder den neuen Kompakttransporter Nissan e-NV200. „Gerade in Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet sind Elektroautos ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur umweltfreundlichen Mobilität und damit einem besseren Stadtklima“, erläutert Claudio Vinci, Geschäftsführer der BK Motors GmbH. „Wir freuen uns, mit Nissan einen kompetenten Partner zu haben, der auf diesem Gebiet über so viel Erfahrung verfügt wie kein Zweiter.“

Während die Fahrzeuge bei BK Motors auf einer Ausstellungsfläche von 550 Quadratmetern präsentiert werden, können die Elektrofahrzeuge direkt vor dem Haus aufgeladen werden. Das 2009 gegründete Unternehmen errichtet extra eine öffentlich zugängliche „Multi Charger“-Schnellladestation, die alle drei gängigen Ladestandards (CHAdeMO, CCS bis 50 kW und Typ2 AC bis 22 kW) abdeckt. „Es gibt leider nicht den einen Stecker und die Ladestation, die für alle Modelle passt. Deshalb brauchen wir Multi-Charger“, so Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen, der auch die Politik in der Pflicht sieht. „Die EU hat es leider versäumt, für Europa einen Standard vorzuschreiben.“ Abhilfe schafft eine „3in1“-Ladestation, wie sie bei BK Motors entsteht. Unabhängig von Fabrikat und Technik kann demnächst jedes Elektroauto an dieser Säule laden. „Wir haben uns bewusst für diese Ladesäule entschieden, damit die Fahrer von eFahrzeugen diskriminierungsfrei laden können“, erklärt Geschäftsführer Vinci.

Elektrofahrzeuge erobern den Berg

28. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Am 02. und 03. August 2014 findet auf der 2.030 km langen Strecke am „Uphöfener Berg“ die 2. Auflage des E-Mobil-Berg-Cups statt. Dabei wird die Chancengleichheit groß geschrieben: „Die Teilnehmer setzen im ersten Wertungslauf ihre eigene Richtzeit und entscheiden damit selbstständig, wie schnell sie den Wettbewerb bestreiten,“ erläutert Organisationsleiter Bernd Stegmann. Die gesetzte Richtzeit ist die Grundlage für die folgenden Wertungsläufe. Die Gesamt- und Klassensieger ermitteln sich schließlich aus der Addition der erzielten Zeitabweichungen im Verhältnis zum ersten Wertungslauf. Damit gibt es keine eindeutigen Favoriten und Hochspannung ist in allen sieben Klassen garantiert.

Die Mischung des Starterfeldes macht auch in diesem Jahr den Reiz für die zahlreichen Gäste des Bergrennens aus. So werden eine Reihe von bereits auf dem Markt befindlichen Elektrofahrzeugen, die überwiegend von lokalen Piloten gesteuert werden, an den Start gehen. Daneben wird es auch einige sportliche Varianten und Exoten auf der Rennstrecke zu bewundern geben. „Wir möchten Elektromobilität erlebbar machen und laden die vielen Besucher des Bergrennens ein, mit den aktiven Fahrerinnen und Fahrern und den zahlreichen Experten der eMobilität vor Ort ins Gespräch zu kommen“, sagt Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück und hofft auf eine entsprechende Resonanz im großen eZelt der Stadtwerke Osnabrück im Fahrerlager. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

ladenetz.de erweitert Infrastruktur in Nordwestdeutschland

25. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Durch die Roaming-Kooperation zwischen dem BEM-Mitgliedsunternehmen smartlab und dem Energieversorger EWE wird das Ladestationsnetz von ladenetz.de in der Metropolregion Bremen-Oldenburg weiter ausgebaut. Die Kooperationspartner haben das gemeinsame Ziel, Elektromobilität alltagstauglich zu machen, indem sie ihren Kunden die gegenseitige Nutzung ihrer öffentlichen Ladeinfrastruktur ermöglichen. „ladenetz.de-Kunden können nun an 56 zusätzlichen Ladestationen von EWE und swb laden. Wir decken damit im norddeutschen Raum eine weitere wichtige Region ab“, freut sich Dr. Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer der smartlab. Nicht nur dadurch, dass die Partnerstadtwerke von ladenetz.de immer mehr Ladestationen aufbauen, sondern zusätzlich durch Roaming-Kooperationen mit anderen Ladeinfrastrukturanbietern erweitert ladenetz.de kontinuierlich die Anzahl von Lademöglichkeiten. „Uns ist es wichtig, dass Kunden mit einer Karte an möglichst vielen Ladestationen laden können. Das bedeutet für mich grenzenlose Elektromobilität“, betont Walcher.

Über seine Roaming-Kooperationen erschließt ladenetz.de fast 4.000 Ladestationen mit über 7.000 Ladepunkten in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Diese Lademöglichkeiten können alle Inhaber einer ladekarte oder eines ladetickets nutzen. ladekarten geben die Partner-Stadtwerke von ladenetz.de an ihre Stromkunden vor Ort aus. ladetickets sind für Fremdkunden auch online direkt bei ladenetz.de erhältlich. Auf der Startseite von ladenetz.de werden ab dieser Woche in der Karte auch die Ladestationen der Roaming-Partner angezeigt.

Opel plant ein Nachfolgemodell für den Ampera

24. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

“Nach Auslauf der aktuellen Ampera-Generation werden wir definitiv ein Nachfolgeprodukt im Elektroauto-Segment auf den Markt bringen”, teilte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann am 24. Juli 2014 per Twitter mit. “Damit werden wir unsere Stellung als Innovationsführer verteidigen.” Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

Europäisches Protokoll für eRoaming weiterentwickelt

24. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Hubject hat am 24. Juli 2014 eine weiterentwickelte Fassung des von ihm erstellten Open InterCharge Protocol (OICP 1.2) vorgestellt. Interessierte Unternehmen können mit der Implementierung dieser Schnittstelle die technischen Voraussetzungen zur Teilnahme am intercharge-Ladenetz für Elektrofahrzeuge schaffen. Damit ist ein einfacher und anbieterübergreifender Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge europaweit möglich.

Die Weiterentwicklung des OICP 1.2 erfolgte im Rahmen des Partner Involvement Programme (PIP), einer europaweiten Initiative der Hubject GmbH. Mit dem ebenfalls neu eingeführten Release Management haben alle bereits angebundenen Partner die Sicherheit, die heutige Version (OICP 1.1) auch weiterhin verwenden zu können. Eine Umstellung des OICP 1.1 auf die neue Version OICP 1.2 kann nach Bedarf erfolgen. „Auf Basis der gemeinsamen Erfahrungen im Markt haben wir mit Unterstützung unserer europäischen Partner die Funktionen des OICP 1.2 erweitert. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren der Elektromobilität gestaltet sich die Vernetzung von Ladestationen in Europa mit der neuen Version der Schnittstelle heute noch einfacher. Durch Offenlegung des Protokolls folgen wir unserer Philosophie, den Markt der Elektromobiltät transparent und partnerschaftlich zu gestalten,“ so Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer der Hubject GmbH, zu den erfolgreichen Kooperationen bei der Weiterentwicklung des OICP 1.2. Interessierte Unternehmen können sich auf www.hubject.com kostenfrei registrieren und so die aktuelle Version des Open InterCharge Protocol (OICP 1.2) erhalten. Auch für das Partner Involvement Programme (PIP) gibt es auf der Webseite der Hubject GmbH eine Möglichkeit zur Anmeldung.