Archiv

Archiv für März, 2015

Elektromaterial wird jetzt auch elektrisch geliefert

31. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Am 26. März 2015 erhielt die Elektro-Fahrzeugflotte des Berliner Elektrogroßhandelsunternehmen Oskar Böttcher GmbH & Co. KG (Obeta electro) weiteren Zuwachs: einen elektrischen Nissan eNV200, der dem Geschäftsführer Thomas Wätzel im Berliner Energie Zentrum übergeben wurde. Der Elektrokombi wird im Rahmen des internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin/Brandenburg im Projekt DisLog eingesetzt. In diesem bis Mitte 2016 laufenden Logistikprojekt werden von der Obeta electro neue Formen der Kunden- und Baustellenbelieferung mittels Elektrotransportfahrzeugen erprobt.

„Obeta als Elektrogroßhandel hat schon früh die Notwendigkeit des Einsatzes von Elektrofahrzeugen im städtischen Wirtschaftsverkehr erkannt und war eines der ersten Berliner Unternehmen, die sich für die Elektromobilität praktisch eingesetzt haben. Dies ist für uns eine Selbstverpflichtung. Durch die leisen Elektrolieferfahrzeuge können wir unser Prinzip der Über-Nacht-Anlieferung an Baustellen umweltfreundlich erledigen ohne die Anwohner zu stören“, so der Geschäftsführer Thomas Wätzel. Der Elektrokombi wird vom Zentrallager in Ludwigsfelde aus die Kunden und Baustellen im südlichen Teil von Berlin und Potsdam beliefern. Insgesamt hat Obeta electro aktuell 6 Elektrofahrzeuge im täglichen Einsatz. Die Gesamtzahl der Fahrzeuge für den regionalen und nationalen Lieferservice beträgt ca. 30 Fahrzeuge.

Bundesrat billigt Elektromobilitätsgesetz

30. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Elektromobilitätsgesetz ist nun auch durch den Bundesrat gekommen. Die Länderkammer hat das Gesetz in seiner vom Bundestag beschlossenen Fassung passieren lassen, obwohl die zuvor vom Bundesrat geforderten Änderungen im Kern nicht berücksichtigt wurden. Die Änderungsvorschläge finden Sie hier noch einmal zum Nachlesen. Das Elektromobilitätsgesetz, das bis 2026 gelten wird, wird nun Bundespräsident Joachim Gauck zur Ausfertigung zugeleitet und am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.

Innovationsnetzwerk Mikro-Elektromobilität

30. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Urbanisierung, des Energiewandels, des gestiegenen Bewusstseins für Nachhaltigkeit und nicht zuletzt sich ändernder Mobilitätsanforderungen müssen Alternativen für bestehende Mobilitätslösungen gefunden werden. Die größten Potenziale – ebenso wie die größten Herausforderung – liegen dabei im Bereich der Fahrzeuge, die kleiner als das Fahrrad sind. Im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten ZIM KN-Projektes “Innovationsnetzwerk Mikro-Elektromobilität (MILE)” arbeiten die BEM-Mitgliedsunternehmen Constin GmbH, INSTITUT NEUE MOBILITÄT und e-mocom AG gemeinsam mit BMW, Continental und der TU München sowie weiteren Partnern an einer Fahrzeuglösung zur Schließung von Wegeketten, insbesondere die der letzten Meile. Das Netzwerkmanagement des Projektes übernimmt die Innovationsmanufaktur GmbH. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, wie ein extrem kleiner und leichter Antrieb trotzdem komfortabel und variabel auf Nutzertypen und Nutzungsszenarien angepasst werden kann und welche Energie- und Speichersysteme ein Kleinstfahrzeug benötigt, das Teil einer Gesamtwegekette sein soll.

3. ZEIT Konferenz Logistik & Mobilität

30. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Messe Frankfurt Exhibition GmbH und die Convent Kongresse GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der ZEIT Verlagsgruppe, haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um die Themenfelder Logistik und Mobilität am Messestandort Frankfurt am Main langfristig auszubauen. Im Rahmen der Kooperation wird die Messe gemeinsam mit der ZEIT Verlagsgruppe am 24. November 2015 zur 3. ZEIT Konferenz Logistik & Mobilität in das neue Kongresszentrum „Kap Europa“ einladen. Themenschwerpunkt der Konferenz ist die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Transport, Verkehr und Infrastruktur. Die Konferenz, zu der Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erwartet werden, wird von einer begleitenden Fachausstellung zum Schwerpunkt „Intelligente Verkehrssysteme (IVS)“ ergänzt. Das Deutsche Verkehrsforum sowie das House of Logistics and Mobility (HOLM) begleiten die Veranstaltung als Kooperationspartner.

„Für die Messe Frankfurt ist der Ausbau der Aktivitäten im Geschäftsfeld „Mobility & Infrastructure“ von zentraler, strategischer Bedeutung. Mit der ZEIT Konferenz Logistik & Mobilität bieten wir unseren Kunden ein neues Format in diesem für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland wichtigen Sektor. Gemeinsam mit starken Partnern werden wir das Format konsequent zu einer internationalen Plattform ausbauen“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt. „Mit der Messe Frankfurt haben wir den richtigen Partner an der Seite, um unsere ZEIT Konferenz Logistik & Mobilität als gesellschaftspolitisch relevantes Diskussionsforum weiter zu entwickeln“, so Dr. Mark Schiffhauer, Geschäftsführer Convent.

Biobäcker produziert und fährt emissionsfrei

28. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Eine Bäckerei als Energie-Pionier: Roland M. Schüren hat seine Backstube im Jahr 2010 durch aufwendige Umbaumaßnahmen sehr effizient gestaltet. So konnte die Bäckerei mit zwei Bio-Produktlinien ihren CO2-Ausstoß um 91 Prozent reduzieren und fast 50 Prozent Energie einsparen. In einem zweiten Schritt wurde 2013 groß erweitert und die Backstube in ein gewerbliches Plus-Energie-Gebäude verwandelt. Aber damit nicht genug: Der Strom der Bäckerei stammt zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien. Speziell platzierte Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Backstube, Verwaltung und Carport produzieren bereits in den Morgen- und Vormittagsstunden ausreichend Strom, um die Backstube zu versorgen.

Was allerdings noch fehlte, war der passende Untersatz für die Auslieferung der rund 10.000 Brötchen und 3.000 Brote, die in der Backstube täglich produziert werden. Hier kam das BEM-Mitgliedsunternehmen Nissan ins Spiel: Mit dem e4business Programm, bei dem besonders zukunftsorientiert handelnde Unternehmen ein attraktives Paket für den e-NV200 erhalten, musste der Bäckermeister nicht lange überlegen und entschied sich für gleich drei der elektrische Kleintransporter. „Die drei e-NV200 fügen sich perfekt in unser nachhaltiges Konzept ein“, sagt Schüren. „Denn wir produzieren mehr Strom, als wir in der Backstube verbrauchen und dieser kann dann für die Ladesäulen genutzt werden. Die Autos sorgen auch bei unseren Kunden für großes Aufsehen. Oft beobachte ich aus meinem Büro, wie Passanten extra die Straßenseite wechseln, um sich die Fahrzeuge und unsere Ladesäulen aus der Nähe anzusehen.“

Aktueller Index Elektromobilität

27. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Die fka Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen und die Roland Berger Strategy Consultants haben einen neuen „Index Elektromobilität“ veröffentlicht. Er untersucht die Wettbewerbspositionen der sieben führenden Automobilnationen anhand der Kriterien Technologie, Industrie und Markt. Auf technischer Seite fokussiert der Index auf den Einsatz von Leichtbaumaßnahmen in Elektrofahrzeugen und analysiert Einschränkungen durch die zunehmende Integration elektrifizierter Modelle in die Plattformstrategien der Hersteller. Die OEMs haben laut der Studie durch die Integration alternativer Antriebe in neue Plattformkonzepte in den letzten Jahren die Voraussetzungen für eine breite Etablierung der Elektromobilität geschaffen. Jedoch wiegen auf Basis solcher Plattformen konstruierte Elektrofahrzeuge in der Regel 10-30 % mehr als Modelle mit Verbrennungsmotor, was durch höhere Energiedichten der Batterie nur teilweise kompensiert werden könne.

Im Indikator Technologie rutscht Deutschland vom ersten auf den vierten Platz ab. Das von deutschen OEMs angekündigte breitere Ausrollen von Elektroautos in die Volumensegmente der Mittelklasse sei hierfür genauso verantwortlich wie das Auslaufen eines großen Teils der staatlichen Förderprogramme, so die Analysten. Gleichzeitig nehme der technologische Reifegrad aber weiterhin zu. Korea verliert aus dem gleichen Grund und liegt nun drittplatziert hinter Japan und Frankreich. Ein Fortbestehen der Förderprogramme sowie eine weitere Verschiebung des französischen Flottenmix in Richtung technisch höherwertiger Fahrzeuge begünstige diese Entwicklung. Japan legt hingegen in der Förderung bei gleichbleibend günstigem Preis-Leistungsverhältnis der heimischen Fahrzeuge zu und rückt damit auf den ersten Platz vor. China verbessert sich bei weiterhin sehr hohen Fördersummen technologisch leicht. Der aktuelle Index Elektromobilität kann hier heruntergeladen werden.

Forschung für nachhaltige Mobilität

27. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Am 26. März 2015 eröffnete das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF das neue “Zentrum für Systemzuverlässigkeit / Elektromobilität ZSZ-e”. Hier werden die LBF-Forscher neue Prüfprozeduren und -richtlinien für Hochvolt-Batteriesysteme entwickeln und multiphysikalische Prüfungen für komplette Batterien, Batteriemodule oder Komponenten durchführen. Dazu stehen ihnen großzügige Laborflächen in einem eigenen Gebäude, neue Büroarbeitsplätze, Seminar- und Besprechungsräume sowie insbesondere modernste Prüfanlagen zur Verfügung. Im neuen Gebäude für dynamische Prüfungen ist ein in seiner Art einzigartiger multiaxialer Schwingtisch für Traktionsbatterien untergebracht. Dieser Prüfstand bietet neue Möglichkeiten für die laborgestützte Betriebslastensimulation mit überlagerten mechanischen, thermo-klimatischen und elektrischen Lasten. Das Fraunhofer LBF stellt darüber hinaus erstmals sein neues generator-elektrisches Fahrzeug “GEV/one” vor, das derzeit in der Testphase ist und einen Dialogbeitrag für alternative Fahrzeugkonzepte in der Elektromobilität darstellt. 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an dem Ereignis teil. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit für Probefahrten mit einem der Elektrofahrzeuge der Fraunhofer LBF-Forschungsflotte.

Arbeitsschwerpunkt im neuen ZSZ-e wird unter anderem sein, geeignete Prüfprozeduren für Hochvolt-Batteriesysteme zu entwickeln und im Kundenauftrag Tests hinsichtlich sicherer Funktion, Leistung sowie Zuverlässigkeit und Alterungseffekte durchzuführen. Am Fraunhofer LBF ist mit dem ZSZ-e eine moderne Entwicklungs- und Forschungsumgebung entstanden, die den Anforderungen im Bereich der Elektromobilität in besonderer Weise Rechnung trägt.

Nur noch vier Wochen bis zur 5. Fahrzeugschau Elektromobilität

26. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Zum fünften Mal lädt Bad Neustadt a.d. Saale am 25. und 26. April 2015 zur „Fahrzeugschau Elektromobilität“ ein. Highlight ist der „InnoTruck“, eine Mischung aus Weltraumfahrzeug und ICE. Die 1. Bayerische Modellstadt für Elektromobilität präsentiert emobile Prototypen und Hightech-Entwicklungen führender Hersteller von Elektrofahrzeugen. Eine Vielzahl eBikes, Hybrid- und Elektrofahrzeuge können besichtigt und getestet werden.

In dem futuristischen InnoTruck der TU München zeigen Forscher Lösungen für die Mobilität von morgen. Faszination Technik zum Greifen nah gibt es im „InfoTruck(me)“. Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm laden zusammen mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft ein, Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten kennen zu lernen. Für Kurzweil sorgen Segway-Parcours und Touren, eine Job- und Infobörse für Ausbildung und Beruf sowie ein Familienprogramm mit Livemusik und Kinderprogramm. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

JobRad: Komfortpaket bei Pannen

26. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Fahrrad-Pendler sind besonders auf ihr Rad angewiesen. Aber auch wer privat begeisterter Radfahrer ist, wünscht sich schnelle Hilfe, wenn zum Beispiel der Reifen platt ist oder die Schaltung klemmt. Die Mobilitätsgarantie für JobRäder als kostenlose Vorteilsleistung der JobRad-Vollkasko erspart in solchen Fällen viel Stress und Ärger. Eine 24-Stunden-Hotline hilft rund um die Uhr weiter und vermittelt entweder einen zertifizierten Fachbetrieb als mobile Pannenhilfe oder organisiert den Transport der fahruntüchtigen Räder – inklusive Fahrradanhänger und Gepäck – nach Hause, zur Werkstatt oder zum Zielort.

Da das JobRad-Modell geleaste Räder gegenüber dem Ladenpreis um bis zu 40 Prozent günstiger macht, investieren die Arbeitnehmer oft in hochwertige Räder oder die hochpreisigeren eBikes. Hier ist der Schutzbrief ein besonders wichtiges Komfortmerkmal. Als Innovationspartner für das Modell fand Holger Tumat, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens LeaseRad GmbH, die ROLAND Schutzbrief-Versicherung AG aus Köln. Mit dieser Partnerschaft war es auch möglich, die Mobilitätsgarantie auf alle bestehenden JobRad-Vollkasko-Kunden auszuweiten. Sie erhalten für ihr JobRad die volle Zusatzleistung ohne Mehrkosten. Das Angebot gilt selbstverständlich auch für alle Selbstständigen, Gewerbetreibenden und Freiberufler, die die JobRad-Vollkaskoversicherung gewählt haben. Millionen deutsche Autofahrer schätzen die Mobilitätsgarantie, die die Hersteller bieten oder die mit zusätzlichen Kosten in Form eines Schutzbriefs geboten wird. “Gemeinsam mit unserem Partner Mercator Leasing übertragen wird diese Garantie jetzt auch auf das Fahrrad – und zwar ohne Mehrkosten auf die Vollkasko”, fasst Holger Tumat zusammen. “Das JobRad bewegt die Menschen, es ist gesund, es macht Spaß – und jetzt wird es noch ein Stückchen alltagstauglicher und komfortabler.”

Renault ZOE: Sieg in allen Klasse bei Rallye Monte-Carlo

26. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Der Renault ZOE hat mit den vier ersten Plätzen im Gesamtklassement bei der Rallye Monte-Carlo ZENN 2015 (Zero Emission – No Noise) seine Top-Position unter den rein elektrischen Fahrzeugen erneut unter Beweis gestellt. Darüber hinaus sicherte sich die erfolgreiche Kompaktlimousine die ersten fünf Ränge im Verbrauchsklassement und die Plätze eins bis vier in den Wertungsprüfungen.

Bei der sechsten Auflage der Rallye Monte-Carlo ZENN gingen insgesamt 18 Teams an den Start, die mit rein elektrischen Fahrzeugen von insgesamt acht Marken vorfuhren. Das Rennen über 210 Kilometer einschließlich der fünf Wertungsprüfungen im Gleichmäßigkeitsfahren, verteilt auf acht Abschnitte, legten die Teilnehmer in 7,5 Stunden zurück. Mit dem Sieg in allen Klassen der Rallye stellt das Elektroautos des BEM-Mitgliedsunternehmens Renault auch seine Stärken als alltagstauglicher Kompaktwagen unter Beweis. Der Fünftürer mit rein batteriebetriebenem Antrieb wurde von Anfang an ausschließlich für den Elektro­antrieb konzipiert. Erstmals ließen sich daher in dem Modell im Format des Renault Clio wegweisende eTechnik-Innovationen in einem Großserien­fahrzeug verwir­klichen. Seit der Markteinführung 2013 wechselten bereits über 22.000 Einheiten des ZOE in Kundenhand.