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EU will effizientere Lkw unterstützen

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas will Lastwagen in Europa sparsamer machen und dazu die Vorgaben zu Form und Länge von Lkw überarbeiten. Die Kommission will die gültige Lkw-Maximallänge von 18,75 Meter abschaffen, damit die Hersteller das Führerhaus runder machen und am hinteren Teil des Anhängers eine Art Heckspoiler anbringen können, der die Luft besser ableitet. Damit würden die Fahrzeuge 7 bis 10 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen und Kohlendioxid ausstoßen. Bei einer jährlichen Strecke von 100.000 Kilometern könnten so rund 5.000 Euro Kraftstoffkosten eingespart werden, teilte die Kommission mit. Der Vorschlag geht nun ins Gesetzgebungsverfahren, bei dem das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten der Revision zustimmen müssen.

Aber nicht nur die Länge, auch das bisher auf 44 Tonnen begrenzte Gewicht der Lkw soll an neue technische Entwicklungen angepasst werden. Eine Tonne schwerer sollen Lastwagen und Busse mit einem Hybrid- oder Elektromotor sein dürfen als ihre umweltschädlichen Pendants. Ein Hybrid-Motor oder Batterien stellten ein “erhebliches zusätzliches Gewicht” dar und wären nach derzeitigem EU-Recht nur erlaubt, wenn das Ladevermögen der Fahrzeuge reduziert werde, heißt es in dem Richtlinienvorschlag. Dadurch würden Spediteure, Beförderungsunternehmen und Hersteller davon abgeschreckt, Fahrzeuge mit besserer Energieeffizienz einzusetzen beziehungsweise zu bauen. Weitere Informationen zum Vorschlag des EU-Verkehrskommissars finden Sie hier.

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