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Trier und Luxemburg ermöglichen grenzüberschreitende eMobilität

Um die grenzüberschreitende Nutzung der Ladesäulen-Ladeinfrastruktur in der Region zu ermöglichen, haben Partner in Trier und im Großherzogtum Luxemburg nun eine Kooperation vereinbart: Die Stadtwerke Trier (SWT) und der luxemburgische Betreiber der Open Charge Points, Estonteco, ermöglichen ihren Kunden ab sofort ein kostenfreies Laden auf sämtlichen Elektroladestationen im Großraum Trier und Luxemburg. „Leider beschränken sich viele Ladekonzepte auf Insellösungen, die beispielsweise an Ländergrenzen enden“, erklärt Falko Willmes, Bereichsleiter der SWT – Stadtwerke Trier und Projektleiter von econnect Germany, einem vom BMWi geförderten Projekt bei SWT. „Die Großregion aber lebt vom täglichen grenzüberschreitenden Verkehr in beiden Richtungen. Weiter wollen wir zukünftig den regenerativen Strom zum Laden dann liefern, wenn er an der Ladesäule benötigt wird. Also „just in time“. Hierfür arbeiten wir im Forschungsverbund econnect Germany in Trier mit der Hochschule und Universität Trier sowie mit dem Elektrokonzern ABB an Lösungen zusammen.“ Als Mitglied im Stadtwerkeverbund ladenetz.de ermöglicht Trier darüber hinaus den Zugang zu einer Ladeinfrastruktur mit inzwischen über 220 Ladepunkten in ganz Deutschland.

Im Rahmen des im März 2012 geschlossenen „Treaty of Vaals“ können darüber hinaus alle Kunden von Electris, Sudstroum und Estonteco, ebenso wie die aller 28 Partnerstadtwerke von ladenetz.de, bei den kooperierenden Verbünden laden. Die Vaalser Verträge sind eine Kooperationsvereinbarung für das eRoaming zwischen ladenetz.de und Estonteco sowie e-laad.nl (Niederlande), Blue Corner und becharged (Belgien), Vlotte (Österreich), ESBeCars (Irland) und Inteli (Portugal).

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