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Bosch will mit Japanern beim Thema Akkus neu starten

Der Autozulieferer Bosch unternimmt einen zweiten Anlauf, um den Zukunftsmarkt Elektroauto-Batterien zu erobern. Gelingen soll das im Schulterschluss mit den japanischen Konzernen Mitsubishi und GS Yuasa, wie Bosch am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Der erste Versuch von Bosch, den Markt gemeinsam mit dem koreanischen Konzern Samsung SDI aufzurollen, war an unterschiedlichen Geschäftsplänen gescheitert.

Bei dem für das kommende Jahr geplanten Gemeinschaftsunternehmen zur Erforschung und Entwicklung der nächsten Generation von leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien wird Bosch mit 50 Prozent die Führung übernehmen. GS Yuasa und Mitsubishi wollen sich mit jeweils 25 Prozent beteiligen. Die Gemeinschaftsfirma soll ihren Sitz in Stuttgart haben und den drei Partnern auch bei Vertrieb und Marketing helfen. Ziel sei, unter anderem durch Fortschritte bei der Elektrochemie und den Rohstoffen, den Energieinhalt der für Elektroautos wichtigen Stromspeicher deutlich zu steigern, begründete Bosch den Schulterschluss. Gewicht und Größe der Akkus müssten sinken, um die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Im Fokus stehe daher zunächst nicht die Akquise weiterer Projekte bei den Autoherstellern, sondern die weitere Entwicklung der Technik, sagte ein Bosch-Sprecher. Die Kartellbehörden müssten dem Vorhaben noch zustimmen.

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