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Potenziale für eFahrzeuge im Geschäftsumfeld

145 potenzielle Nutzer elektrisch betriebener Dienstwagen im Flottenverbund hat das Fraunhofer IAO im Rahmen des Forschungsprojekts Shared E-Fleet in Stuttgart, München und Magdeburg befragt. Das Ergebnis: Die Anwender sind grundsätzlich positiv gegenüber Elektromobilität eingestellt. Die Forscher ermittelten außerdem, ob die Anforderungen für einen Einsatz von Elektrofahrzeugen für Geschäftsfahrten erfüllt sind. Hier liefert die Befragung aufschlussreiche Resultate, denn der Großteil der Dienstfahrten bewegt sich in einem Radius von unter 100 Kilometern und ließe sich folglich mit Elektrofahrzeugen zurücklegen. Nachholbedarf gibt es aus Sicht der Anwender hinsichtlich der Information zu Reichweiten sowie der Ladung von Elektrofahrzeugen und der dazu benötigten Ladeinfrastruktur – hier fühlen sich die Befragten bisher noch nicht ausreichend informiert.

„Potenzielle Nutzer aufzuklären und deren Unsicherheiten abzubauen, sehen wir als ein wichtiges Ziel des Projekts Shared E-Fleet“, sagt Krešimir Vidačković, der das Projekt auf Seiten des Fraunhofer IAO verantwortet. „In unseren Pilotversuchen erfahren die Anwender hautnah, dass Elektromobilität wirtschaftlich ist und sich sinnvoll in den Dienstalltag integrieren lässt.“ Im Rahmen von Shared E-Fleet entwickeln neun Projektpartner bis Ende 2015 Cloud-basierte Lösungen für den organisationsübergreifenden Einsatz von elektrisch betriebenen Dienstfahrzeugen. Besonders in Technologieparks mit einer Vielzahl von Unternehmen in räumlicher Nähe sowie bei Stadtverwaltungen mit mehreren verbundenen Behörden lassen sich solche gemeinsam genutzten Dienstwagenflotten einsetzen. Erste Pilotversuche, in denen die entwickelten Lösungen erprobt werden, sollen im Frühjahr 2014 in den Modellregionen Stuttgart, München und Magdeburg beginnen.

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