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Elektrofahrräder: BEM fordert einheitliche Prüfnorm

Elektromobilität im Zweirad-Bereich boomt. Stetig wachsende Verkaufszahlen von eBikes und Pedelecs freuen dabei nicht nur die Einzelhändler, sondern die gesamte eMobilitäts-Branche. In den vergangenen Wochen haben jedoch Sicherheitstests vom ADAC und der Stiftung Warentest verschiedene Sicherheitsmängel bei einigen in Deutschland verkauften Modellen zu Tage gebracht. “Die schlechten Testergebnisse und das anschließend hohe mediale Echo haben bei den Kunden verständlicherweise zu Verunsicherungen geführt. Fakt ist: Es gibt bis dato noch immer keine auf Elektrofahrräder ausgelegten Sicherheitsvorschriften. Hier gelten nach wie vor die selben europäischen Normen, wie für konventionelle Straßenfahrräder. Obwohl bei eBikes und Pedelecs durch ihren elektrischen Antrieb und der damit verbundenen höheren Geschwindigkeit sehr viel größere Kräfte auf die einzelnen Bauteile wirken”, so Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität.

“Der BEM fordert deshalb verlässliche Sicherheitsstandards und eine einheitliche Prüfnorm für eBikes und Pedelecs. Dies wäre einerseits eine Hilfestellung für die Verbraucher, da eine standardisierte Regelung hohe Qualität garantiert, gleichzeitig vor mangelhaften Produkten schützt und letztlich ein sicheres Fahrerlebnis gewährleistet. Andererseits schaffen einheitliche Standards auch Klarheit und Orientierung für die verschiedenen Hersteller, Zulieferer und Einzelhändler, die sich bei uns im Bundesverband eMobilität organisieren und engagieren”, betont Sigl. Die vollständige Pressemitteilung des BEM vom heutigen Tag finden Sie hier.

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