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eMobility-Versorgungskonzepte für Bauherren

Hamburg ist eine von acht deutschen „Modellregionen Elektromobilität“. Rund 600 batterie-elektrische Fahrzeuge sind derzeit im Stadtgebiet im Einsatz. Das bedeutet, dass jedes vierte Elektroauto in Deutschland in der Hansestadt zugelassen ist. Das ist verhältnismäßig viel und gleichzeitig relativ wenig angesichts eines Bestands von 730.000 Pkw in der Hansestadt. Der Trend ist jedoch unumkehrbar. Batteriesysteme werden leistungsfähiger, die eAutos bezahlbarer, das Versorgungsnetz dichter.

Dabei rückt insbesondere die Wohnungswirtschaft, immer stärker in den Fokus. Ladestationen müssen dort errichtet werden, wo über längere Zeit geparkt wird. Der öffentliche Raum eignet sich räumlich und zeitlich nur begrenzt, um die Mobilitätsinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorzuhalten. Erfahrungsgemäß ziehen die Nutzer ohnehin das Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz dem Laden an der Straße vor. Der größte Bedarf wird daher zukünftig in privaten und halböffentlichen Parkgaragen gedeckt werden müssen. Auf den 1. Hamburger Energietagen 2014 werden elektromobile Versorgungskonzepte vorgestellt sowie Planungshilfen für Bauherren, Projektentwickler und Architekten. „Neubau- und Sanierungsprojekte müssen künftig so geplant und realisiert werden, dass die Bewohner unkompliziert von Elektromobilität Gebrauch machen können“, so Florian Hempel, Landesvertreter Norddeutschland & Berlin/Brandenburg vom Bundesverband eMobilität (BEM). Der BEM gehört zu den Unterstützern der 1. Hamburger Energietage, die mit einer Kongress-Messe am 28. und 29. März 2014 im CCH Hamburg nachhaltiges Bauen/Modernisieren und Energieeffizienz im Immobilienbereich in den Fokus stellen.

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