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“e-mobility Berlin”-Projekt rollt an

Bereits seit zwei Jahren laufen Elektro-Smarts in London, nun startet die Daimler AG gemeinsam mit der RWE AG in Berlin ein Gemeinschaftsprojekt zur Etablierung von Elektrofahrzeugen im Alltag. “e-mobility Berlin” soll dabei alle Komponenten für die effiziente Nutzung von batterieelektrischen Fahrzeugen umfassen, also inklusive der bei diesem Thema alles entscheidenden Infrastruktur.

smart-edDaimler will “über 100″ elektrisch angetriebene Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart zur Verfügung stellen und die Wartung der Fahrzeuge sicherzustellen. RWE wird sich um die Entwicklung, Aufbau und Betrieb der Ladeinfrastruktur mit rund 500 Stromladepunkten, die Stromlieferung und die zentrale Systemsteuerung kümmern. Zudem denkt der EVU über spezielle Tarife nach, die mit einer Preisgarantie oder als Öko-Strom-Tarif ausgeliefert werden sollen. Die Ladestationen sollen laut Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG “beim Kunden zu Hause, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Parkraum” installiert werden. Überdies sollen B2B-Partner die Infrastruktur ergänzen. Im Rahmen des Berliner Projekts wird auch die zweite Generation des smart ed (electric drive) zum Einsatz kommen. Er unterscheidet sich vor allem in der Batterietechnologie von seinem Vorgänger smart ev (electric vehicle): Hier wird auf Lithium-Ionen-Technologie gesetzt, um größere Reichweiten mit kürzeren Ladezeiten bei kleineren und leichteren Batteriesätzen zu verbinden. Die Kleinserienproduktion des smart ed soll Ende dieses Jahres anlaufen. Die ersten Fahrzeuge sind allerdings für Leasingkunden und Projekte wie “e-mobility Berlin” reserviert.

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