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Energiewende auf 4 Rädern

Die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende ist die Speicherung von Erneuerbarer Energie zu Produktionszeiten und die Rückführung ins Netz zu Lastspitzen. Einen bedeutenden Fortschritt in dieser Richtung hat jetzt das Technologie-Transfer-Zentrum für Elektromobilität (TTZ) der Hochschule Würzburg-Schweinfurt erzielt. Nach einem Jahr Entwicklungszeit wurde unter der Leitung von Professor Dr. Ansgar Ackva mit Elektrofahrzeugen des BEM-Mitgliedsunternehmens Mitsubishi Motors der Prototyp einer „Powerbox“ zur bidirektionalen Anbindung eines Elektrofahrzeugs an das Energienetz entwickelt.

Mitsubishi Motors ist zurzeit der einzige Hersteller, der in Deutschland ein bidirektional ladefähiges Elektrofahrzeuge in Serie anbietet. Mit diesem in Europa einzigartigem System können eFahrzeuge wie der Plug-in Hybrid Outlander als mobile Pufferspeicher im Stromnetz genutzt werden. Der Prototyp ermöglicht das gesteuerte Laden und Entladen der Elektrofahrzeuge und so erstmals die effektive Einbindung von Serienfahrzeugen in Smart-Grids. Mit der bidirektionalen Power Box der Hochschule, steht jetzt ein Pufferspeicher auf 4 Rädern zur Verfügung, der als AC/DC-Wandler für das heimische Laden an der Steckdose genutzt werden kann, und gleichzeitig als Notstromaggregat für Haushaltanwendungen dient.

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