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Nanoflowcell: der Akku zum Nachtanken

Das Liechtensteiner Unternehmen Nanoflowcell arbeitet an der Zukunft der Elektromobilität. Auf dem Autosalon in Genf stellt das Unternehmen derzeit die Quant-E-Sportlimousine vor. Ein Elektrofahrzeug, dessen Akku nicht geladen, sondern betankt wird. Die Leistungsdaten des Elektrofahrzeugs sind beeindruckend: annähernd 1.000 PS Systemleistung, unter drei Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Spitzengeschwindigkeit von 380 km/h. Dabei soll die Reichweite durchschnittlich 600 Kilometer betragen, wie das Unternehmen mitteilt. Für die enorme Beschleunigung und die hohe Endgeschwindigkeit sorgen insgesamt vier Radnabenmotoren.

Als Energiespeicher setzt das Liechtensteiner Unternehmen auf einen Redox-Flow-Akku. Dieser wird mit zwei flüssigen Elektrolyten betrieben, die in zwei Tanks gespeichert sind. Sie fließen in eine Kammer, in der sie durch eine Membran getrennt sind. Beim Austausch von Ladungen fließt Strom, der für den Antrieb des Autos genutzt wird. Ist der Akku leer, werden die Elektrolyte aufgefüllt, und die Fahrt geht weiter. Die Vorteile dieser Akkutechnik lägen laut Unternehmen in der hohen Ladungsdichte, der hohen Leistungsdichte und dem geringen Gewicht im Vergleich zu konventionellen Energiespeicher-Systemen. Die Technik ist allerdings noch in der Entwicklung, weshalb derzeit nur Laborwerte vorliegen. Die Quant E-Sportlimousine ist das Forschungsfahrzeug, an dem die Akkutechnik getestet werden soll.

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