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VDIK: Elektromobilitätsgesetz zügig verabschieden

Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag das klimapolitische Ziel bestätigt, eine Million Elektrofahrzeuge aller Varianten bis 2020 auf Deutschlands Straßen zu bringen. Die Erfüllung dieses Ziels wird wesentlich von der Akzeptanz der Elektromobilität bei gewerblichen Nutzern sowie bei privaten Kunden, für die Elektrofahrzeuge aufgrund ihrer zurückgelegten Strecken wirtschaftlich interessant sind, abhängen. Die Mitglieder des VDIK verfügen bereits seit 2010 über ein breites Angebot an Elektrofahrzeugen. Die aktuelle Übersicht „marktreife Elektrofahrzeuge“ des VDIK weist mittlerweile 17 Modelle der internationalen Fahrzeughersteller aus und enthält bereits ein für Gewerbekunden verfügbares Brennstoffzellenfahrzeug. Die Steuerbefreiung der Elektrofahrzeuge für 10 Jahre sowie der Nachteilsausgleich bei der Dienstwagenbesteuerung für Elektrofahrzeuge sind erste Maßnahmen zum Ausgleich eines Teils der anfänglichen Mehrkosten.

VDIK-Präsident Lange: „Die bereits beschlossenen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität reichen jedoch nicht aus, um einen erfolgreichen Markthochlauf sicher zu stellen. Wir begrüßen daher die Absicht von Bundesverkehrsminister Dobrindt ausdrücklich, der Elektromobilität mit einem Elektromobilitätsgesetz zum Durchbruch zu verhelfen. Dieses Gesetz muss jedoch sehr zügig verabschiedet werden, da jeglicher weiterer Zeitverlust die Ziele der Bundesregierung gefährden würde. Der VDIK fordert in diesem Zusammenhang klare definierte Nutzervorteile sowie endlich eine klare Kennzeichnung von Elektrofahrzeugen. Darüber hinaus muss die Ladeinfrastruktur insgesamt verbessert und insbesondere ein effektives Netz an Schnellladesäulen geschaffen werden, an dem alle bisher und zukünftig von Kunden gekauften Elektrofahrzeuge unabhängig vom verwendeten Schnellladestandard geladen werden können. Für einen erfolgreichen Markthochlauf ist nach unserer Auffassung zusätzlich eine effiziente Käuferförderung erforderlich, die die Preisdifferenz zu konventionellen Antrieben deutlich reduziert. Gewerbliche Nutzer sollten zudem die Möglichkeit erhalten, Elektrofahrzeuge schneller abzuschreiben.“

Der VDIK, der seit langem Partner des Bundesverbands eMobilität ist, begrüßt das vorgesehene KfW-Programm mit zinsgünstigen Krediten zur Anschaffung besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge. Allerdings muss das Finanzvolumen so ausgestaltet werden, dass ein spürbarer Anreiz geschaffen wird um Elektrofahrzeuge (einschließlich der Brennstoffzellenfahrzeuge) anzuschaffen.

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