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eMobilität als wesentliche Säule des Individualverkehrs

Das Mobilitätsverhalten in Tirol spricht für eine Nutzung der Elektromobilität gerade im ländlichen Raum. In den letzten 50 Jahren hat der Kfz-Verkehr in Tirol deutlich zugenommen. Das Auto ist mit einem Anteil von 56% am Werktagsverkehr tirolweit das mit Abstand am häufigsten genutzte Fortbewegungsmittel. In ländlichen Gebieten, vor allem jenen ohne Bahnanschluss, haben zudem die öffentlichen Verkehrsmittel nur geringen Anteil an den Werktagswegen. „Im Bereich der Mobilität wollen wir die Verlagerung des Verkehrs auf die menschen- und umweltfreundlichsten Verkehrsmittel weiter forcieren. Im Individualverkehr heißt das Stärkung des öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs sowie die Förderung nachhaltiger Formen der Mobilität. Elektromobilität ist dabei nicht nur ein Umweltthema, sondern auch ein Technologie- und Wirtschaftsthema, weil wir in Tirol sowohl wissenschaftliches Know-how als auch innovative Unternehmen haben, die hier passende Lösungen gemeinsam erarbeiten und auf den Markt bringen“, meinte dazu Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf im Vorfeld des Elektromobilitätskongresses in Innsbruck.

Auf Einladung der Cluster Erneuerbare Energien, IT und Mechatronik der Standortagentur Tirol analysierten am 17. Juni 2014 im Congress Innsbruck Experten aus Tirol, Salzburg, Vorarlberg, Kärnten, Wien, Südtirol, Deutschland und der Schweiz die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität – darunter auch BEM-Präsident Kurt Sigl, der über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland referierte. Am 18. Juni hatte die Bevölkerung bei einer Ausstellung vor dem Innsbrucker Landestheater die Möglichkeit, sich selbst ein Bild vom Stand der Technik zu machen und Elektromobilität beim Probefahren hautnah zu erleben.

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