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VDIK fordert Kaufanreize für Elektromobilität

Der VDIK, dessen Mitglieder aktuell 17 Elektrofahrzeugmodelle anbieten, begrüßt das Elektromobilitätsgesetz, das klar definierte Nutzervorteile für Elektrofahrzeuge möglich macht. Doch die Nutzungsmöglichkeit von Busspuren und reservierten Parkplätzen, die Kommunen einräumen können, wird bei weitem allein nicht für die Zielerfüllung ausreichen. „Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen sind Kaufanreizprogramme für private Käufer, die den Erwerb eines Elektrofahrzeugs mit mindestens 5.000 Euro fördern, zwingend erforderlich. Eine reine Forschungsförderung reicht nicht aus. Zusätzlich zur Vergünstigung der Besteuerung von Dienstwagen mit Elektroantrieb sollte den gewerblichen Nutzern auch eine höhere Abschreibung, wie von der Nationalen Plattform Elektromobilität empfohlen, eingeräumt werden. Die Flottenbetreiber würden so animiert, ihre Zulassungen zu steigern und eine verstärkte Vorbildfunktion für die Elektromobilität zu übernehmen, mit positiver Wirkung auf private Autofahrer“, so VDIK-Präsident Volker Lange.

Darüber hinaus ist für den Erfolg der Elektromobilität zwingend eine gut ausgebaute und einfach nutzbare Ladeinfrastruktur, insbesondere ein von allen Elektrofahrzeugen nutzbares Netz an Schnellladesäulen erforderlich. In Europa benötigen zurzeit zwei Drittel der schnellladefähigen Elektrofahrzeuge den CHAdeMO-Standard.

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