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Starke Impulse für den eMotorradmarkt

Der US-amerikanische Elektromotorrad-Hersteller Brammo geht in die Offensive und subventioniert ab dem 01. September 2014 sein Top-Modell „Empulse“ mit zusätzlich 5.600,- Euro. Mit der Subventionierung stößt das BEM-Mitgliedsunternehmen in eine Preisregion vor, die bislang für ein High-End-Elektromotorrad undenkbar war. Die Bezuschussungs-Aktion ist bis Ende Oktober beschränkt. Laut Brammo werden damit die nötigen Impulse gesetzt, um den europäischen Markt nachhaltig für High-End-Elektromotorräder zu ebnen und gleichzeitig eine neue Ära des Motorradfahrens eingeläutet.

Der Preis ist noch immer die Hürde, die die meisten Endverbraucher vom Kauf eines hochwertigen Elektrofahrzeuges abhält. Oftmals nicht zu Unrecht. Gerade neue Produkte in neuen Märkten haben es ohne spürbare Subventionen unendlich schwer, alte Techniken abzulösen. Zwar hat sich die Bundesregierung die Förderung der Elektromobilität auf die Fahnen geschrieben, doch der aktuell vorliegende Gesetzesentwurf für ein entsprechendes Elektromobilitätsgesetz geht an den eigentlichen Bedürfnissen der Branche weitgehend vorbei – das hat u.a. auch der Bundesverband eMobilität in einer aktuellen Stellungnahme klar herausgestellt. Was die Politik versäumt, wird jetzt von Brammo selbst in die Hand genommen: „Gerade das elektrisch betriebene Motorrad ist prädestiniert, die Mobilitätsprobleme der Gegenwart und Zukunft zu lösen. Und das nicht nur in den Ballungsgebieten“, so Hans Eder, Europa-Chef bei Brammo. Durch die zeitlich beschränkte Subventionierung ist die „Empulse“ jetzt in Deutschland für 9.513 Euro anstatt bisher 15.113 Euro zu haben. Für das Top-Modell „Empulse R“ müssen jetzt 11.893,- Euro statt der bisherigen 17.493,- Euro gezahlt werden.

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