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VDMA: Elektromobilität muss von Deutschland ausgehen

vdma_wittenstein“Umwelt und Mobilität bewegen die Menschen, sind Grundbedürfnisse, die wir in Einklang bringen müssen” – dies erklärte VDMA-Präsident Dr. Manfred Wittenstein zur Eröffnung des 2. E-Motive-Kongress Elektrische Fahrzeugantriebe in Hannover und ergänzte: “Die nächste industrielle Revolution ist eine grüne, und sie wird von Deutschland ausgehen.” Die Elektromobilität werde sich in gänzlich neuen Fahrzeugkonzepten, anderen mobilen Maschinen und neuen Produktionstechnologien niederschlagen. Konkret bedeute das: “Wir müssen Lithium-Ionen-Batterien nicht nur erforschen, sondern vor allem kostengünstig und in großen Stückzahlen produzieren können. Wir brauchen in Deutschland eine stringente Wertschöpfungskette für die Mobilität der Zukunft. Scheitern wir, die Industrie, die Wissenschaft, die Politik, scheitert Deutschland.”

Wittenstein begrüßte den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung, der Plan greife allerdings zu kurz in Sachen Produktionstechnologie und Nutzung des effizienten Instruments der industriellen Gemeinschaftsforschung. Der VDMA-Präsident kritisierte besonders die geplante Kürzung der Gelder für Produktionsforschung auf 62 Mio. EUR für 2010. Zum Vergleich: Japan unterstützt mit 200 Mio. US-Dollar die Entwicklung verbesserter Traktionsbatterien. China fördert effiziente Antriebstechnologien mit einem Fonds, der eine Milliarde Euro schwer ist. Die USA investieren zwei Mrd. US-Dollar allein in die Batterie-Technologie und in Komponenten für Elektrofahrzeuge, und geben umgerechnet rd. 25 Mrd. Euro an Krediten für Produktionswerke für kraftstoffsparende Fahrzeuge.
Zum Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Zur Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V.

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