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TÜV SÜD gibt grünes Licht für Multicharger bei Nissan

Die Experten des BEM-Mitgliedsunternehmens TÜV SÜD haben nach eingehender Prüfung der elektrischen Installation und aller in der Prüfnorm vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen grünes Licht für die Inbetriebnahme des „Dual-Chargers“ beim Nissan Autohaus Mückra in München gegeben. Das duale Schnellladesystem ermöglicht die Ladung von Elektrofahrzeugen nach zwei Internationalen Ladestandards, dem europäischen-amerikanischen Combined Charging System CCS, sowie dem aus Japan stammenden CHAdeMO System. „Wir freuen uns über jedes Elektrofahrzeug, das zu uns zum Aufladen kommt. Aktuell hilft jedes Elektrofahrzeug, das auf der Straße unterwegs ist, die Akzeptanz der Elektromobilität zu vergrößern. Die Menschen müssen die Fahrzeuge im Alltag wahrnehmen, dann profitieren am Ende alle Hersteller. Darum haben wir uns entschieden, einen Schnelllader für beide Standards und alle Fahrzeuge aufzustellen“ sagt Martin Pick, Geschäftsführer des Nissan Autohauses Mükra in München.

Zur Inbetriebnahme übergab Volker Blandow, Leiter der Elektromobilität bei TÜV SÜD, das Sicherheitsgutachten. „Mir ist das Thema Schnellladung sehr wichtig, darum wollte ich Herrn Pick gerne persönlich zur Entscheidung für den Dual-Charger gratulieren. Ich hoffe auf viele Nachahmer“. Pick und Blandow sind sich einig: Schnellladung ist sicher nicht die Regel im elektromobilen Alltag, aber manchmal ist es einfach notwendig. Die Schnellladung erweitert im Bedarfsfall den Aktionsradius von Elektrofahrzeugen von 150 auf über dreihundert Kilometer pro Tag ohne größere Wartezeiten. „Der normale Autofahrer braucht die Option, sein Auto im Bedarfsfall schnell einmal nachladen zu können, auch wenn er es im Alltag vielleicht gar nicht ständig nutzen wird. Oft genügen zehn bis 12 Minuten am Schnelllader, um die Kapazität von 30 Prozent wieder auf über 70 Prozent zu heben. Damit befindet sich der Fahrer wieder in der „elektromobilen Wohlfühlzone“, berichtet Blandow.

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