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Deutsches Elektroauto made in China jetzt (doch nicht) bestellbar

luisDie Luis AG aus Ahrensburg bei Hamburg meldet die Bestellbarkeit ihres in China serienmäßig gefertigten Elektroautos “Luis free“. Die Basisversion kann im Luis Shop jetzt für 11.999 Euro geordert werden in der Basisversion auf den deutschen Markt. Das viersitzige Stadtauto soll es auf eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern bringen. Besonderheiten sind u.a. der patentierte Direktantrieb der Hinterachse “DirektDrive” mit Rekuperation. Die Aufladung des Stromers kann an jeder standardmäßigen 230 Volt-Steckdose zuhause über Nacht erfolgen und wird nach 100 bis 130 km empfohlen. Die Stromkosten für 100 Kilometer gibt Luis mit ein bis zwei Euro an – wenn keine Photovoltaik-Anlage vorhanden ist.

Die Komfortversion kostet knapp 15.000 Euro und bietet 12 PS statt 7 PS-E-Motor sowie zusätzlich Fahrspurassistenten, Video-Blackbox (Rückfahrkamera), Rückfahrwarner, Standheizung, Multimedia-Soundpaket inklusive iPod-Vorbereitung (!), Bluetooth-Freisprechanlage, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrische Spiegel und Fensterheber, Nebelscheinwerfer, Stoßfänger in Wagenfarbe, Alufelgen. Im Preis inbegriffen ist auf Wunsch auch eine Metallic-Lackierung “in peppigen Farben”. Standardmäßig kommt ein Blei-Gel-Akku zum Einsatz, gegen einen kräftigen Aufpreis von 11.900 Euro kann man (nur für das Comfort-Modell) eine Lithium-Ionen-Batterie ordern, die Reichweiten bis zu 210 Kilometern ermöglichen soll. Deren Lebensdauer wird mit “600 bis 800 Ladungen” angegeben.

Der Verkauf des Fahrzeugs erfolgt direkt über die Luis AG, welche die Elektroautos an den gewünschten Ort ausliefert. Um trotz des Direktvertriebs Probefahrten zu ermöglichen, werden über Partner in fast allen deutschen Großstädten bis Jahresende Fahrzeuge zur Probefahrt bereitgestellt – die Anmeldung ist ab sofort möglich. Zu Lieferzeiten ist noch nichts bekannt. In den ersten fünf Jahren bleiben Luis-Fahrer von der Kfz-Steuer befreit.

UPDATE 19.09.: Zu früh gefreut – Da die Luis AG mit der Lieferungsqualität des ungenannten chinesischen Auftragsfertigers nicht zufrieden ist, soll die Produktion des Luis Free nun doch nach Europa geholt werden. Die Auslieferung verzögert sich natürlich, weil neue Partner gesucht werden müssen.