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Elektroautos sind etwas fürs Land

Elektroautos sind etwas für junge, hippe Großstadtbewohner und Großunternehmen treiben die Elektromobilität voran. Eine aktuelle Studie des DLR zeigt, dass an diesem Klischee nicht immer etwas dran ist. Forscher vom Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollten wissen, wer Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb kauft, und wie die Fahrzeuge genutzt werden. Das Ergebnis: gebildete, männliche Kleinstadtbewohner über 50 und kleine Unternehmen fahren aktuell mit alternativem Antrieb. Nur jeder fünfte Elektroautofahrer lebt in einer Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Über die Hälfte wohnt in Kleinstädten und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern. Entsprechend laden die meisten ihr Auto täglich zuhause, etwa ein Drittel (36 Prozent) zusätzlich am Arbeitsplatz. Nur jeder fünfte Befragte nutzt mindestens einmal pro Woche eine öffentliche Ladesäule.

Die Forscher um Projektleiter Stefan Trommer hatten dazu im vergangenen Jahr 9.217 Halter angefragt, auf die mindestens ein Elektroauto oder ein Plug-in Hybrid-Fahrzeug zugelassen ist. 3.111 beteiligten sich an der Studie. “Eine Befragung zu diesem Thema ist in einem solchen Umfang bisher einzigartig”, sagt Trommer. Die Zahl der Teilnehmer erlaube “einen repräsentativen Einblick in Einstellungen zum Elektroauto und seiner Nutzung”. Die vollständige Studie finden Sie hier.

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