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Große Resonanz auf Projekt eFlotte

Viele hessische Firmen zeigen Interesse, Elektrofahrzeuge im betrieblichen Alltag zu testen: 1.650 kleine und mittlere Unternehmen haben sich beworben, im Rahmen des Projekts eFlotte für zwei Wochen ein eAuto kostenfrei zu nutzen. Für das vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium, dem BEM-Mitgliedsunternehmen PP:AGENDA und dem Bundesverband eMobilität initiierte Projekt haben mehrere Autohersteller rund 60 aktuelle Pkw und Nutzfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Über ein Losverfahren wurden sie auf die Bewerber verteilt. „eFahrzeuge sind leise und sehr effizient“, sagte Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson. „Wir geben den Unternehmen die Möglichkeit, dies selbst zu „erfahren“ und festzustellen, ob sich Elektrofahrzeuge für ihren konkreten Bedarf eignen. Studien belegen, dass sich eAutos besonders im gewerblichen Bereich bereits rechnen. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass die Fahrzeuge in der Praxis überzeugen und die Unternehmen ihr Flottenmanagement neu ausrichten.“

„Hessen nimmt mit dem Projekt eFlotte erneut eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Zieles der Bundesregierung ein, Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu machen“, sagte BEM-Präsident Kurt Sigl. „Das Bundesland hat die Bedeutung nachhaltiger Mobilität klar erkannt und kümmert sich um eine angemessene Förderung.“ Die Landesregierung setzt sich auch über den Bundesrat für die Förderung der eMobilität in Unternehmen ein. Ihre Initiative für eine bessere steuerliche Berücksichtigung ist von der Länderkammer am vergangenen Freitag angenommen worden. „Nun sind Bundestag und Bundesregierung am Zuge, diese sinnvolle Maßnahme für den Einsatz von eFahrzeugen zu unterstützen“, sagte Samson.

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