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Nachhaltigkeitsrating sieht Toyota und Peugeot führend

sarasinFür die Automobilbranche galten bislang nur bescheidene Umweltauflagen. Dies ändert sich jetzt: in der EU und den USA wurden die Klimagas-Grenzwerte für Neuwagenflotten verschärft. Selbst China arbeitet strengere Standards aus. Damit verstärkt sich der investitionsintensive Wettkampf um die Vorherrschaft bei den emissionsarmen Technologien: Selbst konservative Szenarien rechnen bis 2030 mit an die 40 Prozent an Hybrid-, Plugin-Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Die Schweizer Privatbank Sarasin unterzieht die Automobilbranche seit Jahren einer Nachhaltigkeitsbewertung. Im Zentrum der Analyse stehen die Umwelteffizienz der Fahrzeuge und die Tragfähigkeit der Lieferantenbeziehungen. Beides ist im gegenwärtigen Wettbewerbsumfeld von besonderem Interesse. Spitzenreiter im aktuellen Rating der Bank Sarasin sind der Toyota und Peugeot.

sarasin_chart_automotiveBeim Nachhaltigkeitsrating der Bank stehen drei Themen im Zentrum: die Klimaeffizienz der gegenwärtigen Fahrzeugflotte, die Stärke bei der Entwicklung von emissionsarmen Zukunftstechnologien und die Tragfähigkeit der Lieferantenbeziehungen. Gemessen an diesen Kriterien überzeugen Toyota und Peugeot. Sie konnten ihre Position an der Spitze halten. Honda hat sich stark verbessert und ist Drittklassierter. Im oberen Mittelfeld folgen Volkswagen, die übrigen deutschen Hersteller sowie Renault (heruntergestuft) und Ford (aufgerückt). Fiat hat gegenüber dem Vorjahr verloren und schneidet zusammen mit Nissan und General Motors unterdurchschnittlich ab.

In ihrer Beurteilung geht die Bank Sarasin bei der technologischen Entwicklung von einer Transformationsphase aus: Der Verbrennungsmotor dominiert die nahe Zukunft und die Hybridisierung ebnet den Weg für die Elektrifizierung des Antriebsstranges und Neuerungen im gesamten Energiemanagement der Fahrzeuge. Als Übungsfelder der ferneren Zukunft dienen Modellregionen mit Elektrofahrzeugen oder die dezentrale, solare Herstellung von Wasserstoff zur Speisung der Brennstoffzellen. In der jüngsten Zeit hat insbesondere der Elektromotor stark an Profil gewonnen. Die neue Technologie wird laut Sarasin “die Branche stark aufmischen”. Unter den großen Herstellern sieht man die Strategie von Renault-Nissan am stärksten auf Elektrofahrzeuge ausgerichtet.

Die Studie “Automobilhersteller: Branche unter Strom“ kann gegen eine Schutzgebühr von 35 Euro bei gabriela.pace@sarasin.ch bestellt werden.

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